Immobilien - Betongold oder Betonblei

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  • Habe ab 01.01.2026 doch wieder das Wohnhaus was ich erst verkaufen wollte neu vermietet und den neuen Mietern die Schlüssel gleich gegeben als die alten alles draußen hatten.

    Gestern waren wir mal im Haus und staunten nicht schlecht, was die schon alles so gemacht hatten, die ehemalige Werkstatt meines Vaters haben sie komplett ausgeräumt und im ehemaligen Tankraum, in welchem wir den Tank entsorgen ließen als wir auf Gas umgestellt hatten, wieder komplett alles so aufgebaut wie es vorher im anderen Raum war.

    Im ehemaligen Werkstattraum haben sie den Vinylboden, welchen ich als nicht mehr optisch wieder herstellbar angesehen hatte, mit allen Mitteln der Kunst so gereinigt, dass er wieder nach 50 Jahren wie neu aussieht, Wand und Decke wurde in weiß angelegt, neue Sockelleisten wurden angebracht, so dass das Ganze fast wie ein weiterer Wohnraum aussieht, zur Verwendung als Vorrats- und Bügelraum, bin echt erstaunt, dass ich Mieter gefunden habe, welche sich so viel Mühe geben und vor allem alles erst einmal wieder auf Hochglanz gebracht haben.

    Der alte Mieter hat alles nur grob besenrein verlassen mit verstaubten Fensterscheiben usw. Es sieht so aus, als ob wir wieder den richtigen Riecher für passende Mieter hatten. Immerhin liegt im ganzen Haus neues Laminat, Fließen sind neu samt Küche und Flur mit neuem Bad und Gäste-WC, Wohn- Esszimmer im EG haben versiegeltes Echtholz-Parkett.

    Haben mit den neuen Mietern wieder mal ein gutes Gefühl.

  • Vorsichtshalber hatten wir vor Schlüsselübergabe die Januar-Miete im Voraus zahlen lassen, hätten wir wahrscheinlich auch nicht machen müssen, sehen darin kein Problem mehr. Küche wird in der Weihnachtswoche eingebaut und einem Einzug vor Weihnachten haben wir auch noch zugestimmt, wir hoffen durch diese Gesten auf ein "gutes" Mietverhältnis. :)Die Mieter um die 40 haben schon von sich aus kundgetan, dass sie nicht vorhaben irgendwann wieder auszuziehen, wenn nichts außergewöhnliches dazwischen kommen würde. Sofern dies zutreffen sollte, so hätten wir es sowieso nicht mehr in der Hand das Haus zu verkaufen oder nochmals zu vermieten, Tochter muss es dann irgendwann alleine managen.....

  • Kaution hast Du aber auch vor der Schlüsselübergabe bekommen?!

    Die haben sich eine eigene selbst gestaltete Küche gewünscht, selbst gekauft, wird in der Weihnachtswoche eingebaut, diese sehe ich bis zum Jahresende als meine Kaution an.

    Normalerweise gebe ich keine Schlüssel ohne Kaution raus, ist das erste Mal, dass ich erst nach Einzug die Kaution akzeptiert habe, Schlüssel händige solange nicht alle aus.....

  • Ist das die Altersmilde? ;)

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • ... aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich eher sagen "sträflicher Leichtsinn" aber ich drück Herby die Daumen.

    Ist jetzt für mich nicht das große Problem, die alte Küche meines Vaters war nichts mehr Besonderes, sie wollten eine neue nicht ganz billige Küche bestellen und haben gebeten die Kaution etwas später zahlen zu können, sehe darin jetzt nicht das große Problem, die haben ja erst einmal auch noch viele Kosten für das ganze andere Drumrum, für uns wars OK. Sollte ich erstmals eine schlechte Erfahrung damit gemacht haben, so würde ich dies als Vertrauensbruch sehen, keinem Mieter mehr trauen können und hätte mal Lehrgeld gezahlt. Allerdings hat mich mein Gefühl noch nie im Stich gelassen. :)Wie gesagt bisher war immer mein Grundsatz, erst die Kaution, dann die Schlüssel, diesmal eben erst die Januarmiete zusammen gegen einen Schlüssel und die restlichen Schlüssel nach Kautionszahlung.

  • Man muss auch die Umstände kennen, ehe man unsere Entscheidung versteht. Laut Mietvertrag ist das Haus ja erst ab 01.01.2026 vermietet, sie wohnen jetzt in einer Wohnung, in welcher sie sowieso schon seit ein paar Jahren nur etwa 200 € weniger gezahlt haben, da werden wohl jetzt die ca. 200 € mehr den Kohl auch nicht mehr fett machen und zahlbar sein, zumal wir ja auch von jedem der neuen Mieter die letzten 3 Monate mit den Einkünften vorliegen haben und man sehen kann, dass sie in der Lage sind die Kosten zu stemmen. Notfalls würde es uns auch reichen die Kaution in 3 Raten zu erhalten, was aber gar nicht so geplant ist, sie wird auf einmal gezahlt, spätestens am Tag xxx, laut Mietvertrag und gut isses..... :)

  • ... ist eine Frage der statistischem Wahrscheinlichkeit.

    Da ich mich ja beruflich und privat um deutlich über 100 Wohneinheiten kümmere, ist die statistische Wahrscheinlichkeit, trotz aller Vorsicht mal ins Klo zu greifen, einfach größer.

  • Wie so oft - der letzte Satz...

    Zitat

    Es ist aber auch nicht so, als stünde die Republik derzeit zum ersten Mal vor dem Problem, zu wenige Wohnungen für zu viele Bewohner zu haben. „Nach der Wiedervereinigung waren die Probleme noch sehr viel größer“, sagt Bauunternehmer Reimann. Zu dieser Zeit wurden viele Plattenbauten abgerissen, ohne dass bereits neuer Wohnraum zur Verfügung gestanden hätte. „Damals wurde das Problem aber schnell gelöst, indem wir schneller und einfacher bauen durften“, sagt Reimann. Und heute?

    Schon seit Jahren diskutiert die Politik, wie sich der Neubau beschleunigen ließe. Dieses Ziel schrieb sich schon die Ampel-Koalition 2021 ins Programm, ohne es jedoch zu erreichen. Die große Koalition beschloss zwar im Sommer 2025 tatsächlich den „Bauturbo“, der Genehmigungsverfahren in den Kommunen beschleunigen soll. Nur spüre die Branche davon zurzeit noch nichts, ebenso wenig wie von den Förderprogrammen, die zaghaft wieder aufgelegt wurden: „In den Metropolregionen kommt dieser Input nicht an“, sagt Reimann, „dort findet gegenwärtig keine Bautätigkeit statt“.

    Mehr Immobilien bauen würde gehen, mit alten Gesetzen

    Ebenfalls bereits in der Vorgängerregierung gab es die Überlegung, den neuen „Gebäudetyp E – wie einfach“ zuzulassen. Er soll dafür sorgen, dass nicht mehr alle 5800 Vorschriften und Normen akribisch eingehalten werden müssen. Dadurch müssten Bauunternehmer nicht mehr den jeweils höchstmöglichen Stand der Technik erfüllen, sondern sie könnten auch ökonomischer bauen. Bisher scheuen sie sich davor, denn das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt vor, dass Wohnungskäufer einen Anspruch darauf haben, dass der beste Stand der Technik eingehalten wird. „Hat ein Projektentwickler eine Idee, wie er günstiger bauen kann, mit neuen Materialien oder weniger Materialeinsatz bei gleicher Qualität, geht er das Risiko ein, verklagt zu werden“, sagt Immobilienökonom Voigtländer, deswegen mache es niemand.

    „Der Rahmen, den wir gesetzt haben, ist innovationsfeindlich.“

    „Der Neubau ist so gut wie tot“, schimpft dieser Bauunternehmer
    Hohe Baukosten, tausende Auflagen: Bezahlbare Immobilien zu bauen, ist aktuell so gut wie unmöglich. Dabei könnte die Politik das Problem schon morgen lösen,…
    www.capital.de

    „Inflation ist das erste Wundermittel des schlecht geführten Staates. Das zweite Wundermittel ist der Krieg.

    Beide führen zu zeitweiligem Wohlstand, und beide führen zu völligem Zusammenbruch.“
    (Ernest Hemingway)

  • Wenn du denkst der Neubau ist kompliziert bau mal einen Carport im Bestand neben einem Baudenkmal... :t:

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Wenn du denkst der Neubau ist kompliziert bau mal einen Carport im Bestand neben einem Baudenkmal... :t:

    Wie ich jetzt erfahren habe, muss sogar der Steinmetz für die Gestaltung eines Grabes einen Bauantrag stellen. Ich habe im ersten Moment gedacht, der will mich auf den Arm nehmen.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Da verstehe ich warum man sich in einer Kolumbariumskirche in ein Regalfach stellen läßt.... :idee:

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Wie so oft - der letzte Satz...

    Sorry, aber das ist schlicht hanebüchener Unsinn soweit ich das im Bau sehe.

    Mein Bruder hat gerade gebaut und ich habe ein Haus und zwei Wohnungen renoviert. Mit den Nachwirkungen der Fenster in der Wohnung muss ich nach wie vor kämpfen:

    "Dadurch müssten Bauunternehmer nicht mehr den jeweils höchstmöglichen Stand der Technik erfüllen, sondern sie könnten auch ökonomischer bauen." Was ist denn hier dieser höchstmögliche Stand der Technik? Die Regel ist immer noch, dass der Bauunternehmer nach "Stand der Technik" bauen muss. Wie er diesen Stand erfüllt ist ihm komplett freigestellt und in der Realität bedeutet das schlicht, dass er keinen grandiosen Pfusch bauen darf, oder sich hat dabei nicht erwischen lassen sollte.

    Sowohl im Neubau, als auch bei den Renovierungen haben alle beteiligten Fensterbauer eine seltsame Allergie gegen moderne Dichtbänder. Was gerade der an der Türe mit Bauschaum gespielt hat war grausam anzusehen. Ein Dichtband hätte ihn einen Bruchteil gekostet was er in Zeit gesteckt hat.

    Gleiches Thema beim Dach. Alles Try and Error, hoffentlich kein Blower Door Test.


    „Hat ein Projektentwickler eine Idee, wie er günstiger bauen kann, mit neuen Materialien oder weniger Materialeinsatz bei gleicher Qualität, geht er das Risiko ein, verklagt zu werden“

    Naja, die Realität sehe ich anders. Der Projektentwickler kann keine Ideen verfolgen, weil er niemanden hat, der versteht was er will. Der hat alle Hände damit voll zu verhindern, dass die ungelernten Kräfte aus dem nahen Osten nicht nur mit Paketklebeband abdichten.

    Denn nach den aktuellen Regeln wäre "gleiche Qualität" immer erlaubt und in Ordnung.

    605 Nanometer. Nothing else.