Umzug...aber wohin? Bayern...Österreich...aber weg aus Hanau!

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  • Schon mal an Aschaffenburg gedacht? Sehr angenehm zum Wohnen, ggf. auch im Landkreis und nach Hanau pendelst du auch sehr entspannt.

  • Ja, Aschaffenburg ist schon schön, aber eben auch quasi in der Nähe, Rhein-Main Gebiet....


    Ich sags ja nochmal: Meine Intension weg zu ziehen liegt am Klientel in Hanau, was wirklich UNTER ..... ist! Und da bringt mir mein tolles Haus nix, der Golfclub, die Privatschule....ich selbst fühle mich nicht mehr wohl, und ich will es meinem Kind ersparen!


    Firma ist hier, ja, das bekomme ich gestemmt, ich behalte ja Haus oder kaufe eine schöne Wohnung!


    Cuxhaven war halt eine Idee....Meer, nette Nordlichter....

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    "Wer zuletzt HA-HA´t, HA-HA´t am besten"

  • Ich habe Dir ja bereits öfter recht gegeben. Aber die Idee:



    Cuxhaven war halt eine Idee....Meer, nette Nordlichter....


    Würde ich nochmal überdenken, bzw. vor Ort überprüfen, ob Deine Vorstellungen noch mit der Wirklichkeit korrelieren.....



    Denk dran: Die erste Idee ist meistens die Beste.

  • Ich habe Dir ja bereits öfter recht gegeben. Aber die Idee:



    Würde ich nochmal überdenken, bzw. vor Ort überprüfen, ob Deine Vorstellungen noch mit der Wirklichkeit korrelieren.....



    als geborener Fischkopp & Halb-Inselaffe:




    würde ich mir nicht wieder antun

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Okay.....


    Ja klar, ich / wir würden uns das sicher anschauen vor Ort!


    Und Österreich finde ich nach wie vor absolut super, aber ich muss ja auch an meinen Sohn denken, wegen dem ich das ganze mache...er wird in 6 oder 7 Jahren 11 sein, und ich kann ja schlecht in eine Gegend, die ICH mir als Alterswohnsitz aussuche, er aber dort quasi nicht viel mehr machen kann als Golf spielen! Nähe Innsbruck...Salzburg...


    Sowas vielleicht?


    Der Norden kam ja nur auf, weil meine Lebensgefährtin jedes Jahr in den Herbstferien eine Woche nach Norden / Norddeich fährt, mit den Kids, und sie findet es dort super ;)


    Armin

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  • Ich sags ja nochmal: Meine Intension weg zu ziehen liegt am Klientel in Hanau, was wirklich UNTER ..... ist! Und da bringt mir mein tolles Haus nix, der Golfclub, die Privatschule....ich selbst fühle mich nicht mehr wohl, und ich will es meinem Kind ersparen!



    Dann solltest Du tatsächlich in den Osten der Republik ziehen.
    Da gibt es deutlich weniger "Klientel" und wenn, dann wissen die schon, wie man richtig damit umgeht ...

  • Ach, der Osten....da war ich früher oft geschäftlich, da gibts sehr schöne Plätze...und das Klientel ist mir dort auf jeden Fall lieber als das hier in Hanau / Offenbach!


    Aber ich denke es wird Österreich... ;)

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  • Hi Playingpro,


    habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, hast du schon mal Gelnhausen in Betracht gezogen? Oder sonstiger MKK oder auf‘s Land nördlich von Hanau? Da ist die Welt noch in Ordnung.., und du bist schnell in der Firma.
    Bin übrigens in Neuberg groß geworden, in Hanau war ich auf der HoLa, und du? Abi 93 übrigens.
    In Hanau war ich in letzter Zeit mehrmals, weil meine Mutter im Krankenhaus war. Hanau hat sich gewandelt - ich war quasi seit dem Abi nicht mehr drinnen - aber irgendwie fand ich die Anfahrt durch Hanau zum KH aus Frankfurter Richtung merkwürdig. Einerseits so Gründerzeitvillen, andererseits Neue Heimat und so ein scheiß. Als Jugendlicher ist mir das nie so aufgefallen. Klar, nach dem Krieg brauchte man schnell günstigen Wohnraum. Die jetzige Klientel habe ich nicht mitbekommen.


    Wenn’s deine Frau immer in den Norden zieht und du das auch einmal im Jahr gut findest, warum nicht dort eine Ferienwohnung mit Vermietverwaltung o.ä. kaufen, und von den Touristen im Sommer bezahlen lassen? Für mich persönlich wäre das nix, ich will im Urlaub immer was neues sehen, aber wenn’s einem dort einfach saugst gefällt, warum nicht.

  • habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, hast du schon mal Gelnhausen in Betracht gezogen? Oder sonstiger MKK oder auf‘s Land nördlich von Hanau? Da ist die Welt noch in Ordnung..,



    Stimmt, besonders in Büdingen.
    Oder in Altenstadt, da ist die Welt noch mehr in Ordnung ...

  • Ich war auf dem WG, Abi 93 :) Von der Hola kenne ich viele, vom Hockey her...jaja :D



    Ja....als Jugendlicher war das auch lange lange nicht so schlimm, erst die letzten 15 Jahre ging es kontinuierlich abwärts! Nutzt auch die Neugestaltung der Innenstadt nix...


    Gelnhausen ist sehr schön, ABER für ein Kind mit 11 oder 12....Altenstadt ist auch goldig, aber mir persönlich zu dörflich :)


    Ich / wir mache das ja in erster Linie für ihn, in zweiter natürlich dann für uns!


    Armin

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  • Ich / wir mache das ja in erster Linie für ihn, ....in zweiter natürlich dann für uns!



    Da habe ich so meine argen Zweifel....

    Ich bin in Offenbach aufgewachsen, ich glaube nicht, dass ich dadurch einen bleibenden Schaden erlitten habe.
    Eher das Gegenteil ist der Fall, es hat mich Toleranz und Diversität gelehrt.
    Zwei wichtige Eigenschaften, die immer mehr verloren gehen.

    Man hat Angst, vor dem, was man nicht kennt.



  • Stichwort Bildungsniveau ist aber auch noch ein wichtiger Punkt :crazy:





    Passend zum Threadthema hat das ZDF ja jede Menge Daten erhoben, das ist ganz interessant zu vergleichen. Nicht nur die Platzierung generell sondern die Detailpunkte, die man für sich selbst gewichtet.

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Stichwort Bildungsniveau ist aber auch noch ein wichtiger Punkt :crazy:.


    Ich habe in Offenbach Abitur gemacht, anschließend ein Hochschulstudium absolviert und bin inzwischen leitender Ingenieur.
    In meinem Abiturjahrgang waren 12 Nationalitäten mit erfolgreichem Abschluss vertreten.
    In den sog. "Slums" (Lohwald für die Kenner :D ) gab es hauptsächlich deutsche Sozialfälle.

    Bei der letzten Kommunalwahl hat die AfD 2016 übrigens recht unterdurchschnittlich mit 9% abgeschnitten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Ich glaube, die Diskussion würde ab jetzt in die falsche Richtung führen. Es gibt ja genügend Artikel im Web z.B. zum Thema Spracherwerb & Qualität in Brennpunkt-Schulen (nicht vor xx Jahren, sondern heute).

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:



  • Toleranz und Diversität zu lernen ist ja schön und gut. Aber irgendwo hat alles seine Grenzen - auch die zu erduldende Toleranz gegenüber anderen. In meinem alten Wohnort sah die gelebte Toleranz wie folgt aus:


    19 Schüler - davon:


    • 17 mit albanischen Wurzeln
    • 1 Kind Schweiz-Serbin
    • 1 Kind Schweiz-Italienerin


    Da hört für mich als toleranter Mensch die Toleranz defintiv auf. Aktuelles Beispiel aus meinem ehmaligen Wohnort: ~15 Kinder wurden eingeschult (Kindergarten). Über die Hälfte der Kinder war der deutschen Sprache nicht mächtig. Super Aussichten für die Kinder, die zu Hause Deutsch gelernt haben (sei es, weil die Eltern eben Schweizer sind, oder Secondos, welche hier aufgewachsen sind). Die Kinder, welche Deutsch können werden mindestens bis zum Übertritt in die Oberstufe (nach der 6ten Klasse) einen deutlichen Nachteil haben, da die Lehrer irgendwie ja auch auf die schwächeren (in dem Fall die Kinder welche nur bruchstückhaft Deutsch können) rücksicht nehmen müssen. Ob es dann in der Oberstufe besser wird - keine Ahnung.




    In unserer neuen Wohngemeinde gibt es auch Ausländer - aber hier stimmt der Mix. Die Ausländer weisen einen guten Mix auf und der grösste Teil der Kinder hat mindestens zu 50% Schweizer Wurzeln. Und das nur 4km Luftlinie entfernt...



    PS: Nein, ich bin kein Ausländerfeind. Ich selbst bin mit Albanern, Thailändern, Vietnamesen, Kroaten, Serben, Bosnier, Albaner, Italiener zur Schule gegangen). War eine coole Zeit - aber bei uns hat der Mix noch gepasst. Zudem seit über 20 Jahren mit einer Serbin zusammen und habe mit ihr 2 Kinder welche die serbische Herkunft sichtbar in ihrem Namen tragen.

  • Danke für die Ausführung aber inwiefern schränkt dich die kulturelle Vielfalt in Deinem täglichen Leben GENAU ein?

    Und was für ein Schaden sollte ein Kind bekommen, wenn es in einem globalisierten Umfeld aufwächst?
    Meinst Du, Deine Kinder haben es in Hoyerswerda (wo die Welt angeblich ganz besonders noch "in Ordnung" ist) besser?
    Insbesondere mit diesen Nachnamen?

    3 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • ... Aber irgendwo hat alles seine Grenzen - auch die zu erduldende Toleranz gegenüber anderen.....


    Vor allem, wenn Toleranz sich als Einbahnstraße erweist. :rolleyes:



    Ich war ja im September wieder einige Zeit im Leutaschtal. Also Ösiland, was mich per Definition erst mal zum Ausländer macht. War das ein Problem? Nein, sauwohl gefühlt habe ich mich wieder. :top:


    Jetzt noch mal den Job zu wechseln ist für mich kein Thema. Aber so weit isses bis zum Ruhestand auch nicht mehr. Und dann ist diese Gegend für mich ein ganz heißer Kandidat.

  • Danke für die Ausführung aber inwiefern schränkt dich die kulturelle Vielfalt in Deinem täglichen Leben GENAU ein?

    Und was für ein Schaden sollte ein Kind bekommen, wenn es in einem globalisierten Umfeld aufwächst?
    Meinst Du, Deine Kinder haben es in Hoyerswerda (wo die Welt angeblich ganz besonders noch "in Ordnung" ist) besser?
    Insbesondere mit diesen Nachnamen?


    Mich schränkt es nicht direkt ein. Aber wenn mein Kind wegen 95% Ausländeranteil in der Schule am Lernen gehindert wird, schränkt es zumindest sie ein. Und es nimmt ihnen unter umständen die Chancen auf besser Bildung bei höheren Schulstufen, da einfach zu viel auf die Kinder mit Migrationshintergrund geschaut werden muss, damit diese auch einigermassen mitkommen.


    Ich habe das selbst erlebt, als ich die höhere Fachschule absolivert hatte: Wir mussten da einen türkischen Mitstudenten mitschleppen. Er hat uns ehrlich gesagt nur am Lernen gehindert:


    • Mussten alle Lehrer Schriftdeutsch sprechen, damit er sie überhaupt verstanden hat - hier ist ansonsten Schweizerdeutsch üblich
    • Mussten ihm Aufgrund der sprachlichen Barriere teilweise Dinge mehrfach erklärt werden - oftmals mit zweifelhaftem erfolg
    • Wurde er einfach mitgezogen (Noten wurden grosszügig aufgerundet - man will ja die guten Zahler welche pro Semester mal so locker CHF 3.5k hinblättern nicht verprellen).


    Meine Kinder haben einen in der Schweiz unüblichen, deutschen(:crazy:) Nachnamen. Sie werden anhand des Nachnamens sicherlich keinerlei Nachteile erfahren (nicht so wie vor der Heirat meine Frau dies erleben musste). Mit Elija und Emilija haben sie VOR-Namen, welche in beiden Kulturkreisen vorkommen, aber nicht offensichtlich nach "Balkan" schreien....


    Das die Welt am neuen Wohnort völlig in Ordnung ist, habe ich nirgends geschrieben. Ich habe nur erwähnt, dass hier die Mischung eben noch stimmig ist und nicht zulasten einer ausländischen Ethnie überhand nimmt.



    PS: Wenn über 90% der Schüler von einer einzigen Ethnie sind, kann ich persönlich nicht mehr von Globalisierung sprechen!

  • Danke für die Ausführung aber inwiefern schränkt dich die kulturelle Vielfalt in Deinem täglichen Leben GENAU ein?

    Und was für ein Schaden sollte ein Kind bekommen, wenn es in einem globalisierten Umfeld aufwächst?
    Meinst Du, Deine Kinder haben es in Hoyerswerda (wo die Welt angeblich ganz besonders noch "in Ordnung" ist) besser?
    Insbesondere mit diesen Nachnamen?


    Schau Dir einfach die Ergebnisse der 2019er Pisa-Studie an:


    https://www.merkur.de/politik/…schueler-zr-13266783.html



    Noch interessanter ist der OECD-Vergleich, den man hier schön aufbereitet serviert bekommt:



    https://web.de/magazine/politi…tei-deutschlands-34239032

    Einmal editiert, zuletzt von Detlev ()

  • Vor allem, wenn Toleranz sich als Einbahnstraße erweist. :rolleyes:


    Ja, das ist so. In der Zwischenzeit gibts hier im Umkreis schon Dörfer, wo man von den geliebten Gästen mit Migrationshintergrund als "Scheiss-Schweizer" bezeichnet wird. Da hört dann für mich die Toleranz auf. Für solche Gestalten sollte es eigentlich nur ein One-Way Ticket in ihre ursprüngliche Heimat geben - egal ob erste, zweite oder dritte Generation...