Android Auto / Apple CarPlay und Navigation

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  • Lässt sich die Google Maps Navigation mit Android Auto auch offline nutzen?
    Ich würde ein altes Handy nur dafür nutzen, d.h. Deutschland komplett herunterladen (wo, wie?) und nur ggf. die Verkehrsmeldungen mit einem kleinen Datenbudget unterwegs online aktuell halten.
    Könnte ich auch meine Musiksammlung aufspielen.


    Geht ja auch ein Handy mit gesprungenem Display, liegt ja im Handschuhfach.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Wie ich schon in Beitrag 5 schrieb, ist Google Maps offline fast unbrauchbar.
    Du kannst Karten bei Google Maps direkt downladen (auf NUR WLAN stellen, Ort eingeben, Map aufziehen auf Maximum und downladen.) Bei mir ist die Map dann ein GB gross, das ist vielleicht BW oder so. Abhängig vom Speicher des Handys. Aber Verkehrsmeldungen kannst Du dann vergessen.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Danke.
    Donnerstag kommt das Auto, dann werden wir sehen.
    Ist eh nur der Zweitwagen für die kurzstrecke, da ist das Navi nur gelegentlich nötig.
    Vermutlich reicht dann auch der vorhandene Datentarif mit 2 GB/Monat.

  • Sodele, kurzes Feedback nach einigen Tagen:
    Sowohl mit meinem Apple, als auch mit dem Androiden meiner Frau klappt die Navigation absolut zufriedenstellend.
    Handy Display ist dabei abgeschaltet, es wird wirklich alles über den Bordmonitor bedient.
    Die Auswahl an Apps ist eingeschränkt, die Gefahr abgelenkt zu werden ist aber dadurch auch minimiert.
    Etwas nervig im Fiat: es gibt nur eine USB-Buchse, d.h. währen der Navigation kann ich meine Musiksammlung auf dem Stick nicht nutzen.
    Radiohören geht aber einwandfrei.

    Erschreckt war ich eher von folgendem:
    Seit dem das Auto da ist, bekommt meine Frau per Mail personalisierte Werbung von/für Fiat zugesendet, was vorher noch nie passiert ist.
    Anscheinend hat Google durch die Verbindung mit dem Auto nichts besseres zu tun, als die Mail Adresse des Handynutzers gleich an Werbetreibende weiterzuverkaufen :mad:. Sie hat die Adresse nirgendwo eingetragen, das hat das Handy ganz alleine gemacht!

    Mein Apple ist da deutlich diskreter, bei mit kam noch nichts dergleichen an.

  • Ich plane für unseren Trip nach Süditalien (nein, NICHT mit dem Fiat ^^ ) bei der Navigation nicht auf das Werkssystem sondern auf "Google Maps" oder "Apple Karten" zu setzen.


    Gerät ist ein iPhone von daher müsste beides gehen. Genug Gigabyte sind auch schon gebucht :)


    Hat jemand ausführliche Erfahrung, welches der beiden eher zu Empfehlen ist, insbesondere hinsichtlich der Aktualität und Präzision der Verkehrsmeldungen und deren Einbindung in die Routenführung?

  • Mit Google Maps habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht, insbesondere was Fahrzeitprognose und Staumeldungen betrifft.


    Die Karten kannst du vorher für den offline-Betrieb aufs Handy herunterladen. Der Datenverbrauch für die online-Verbindung (z.B. für Staumeldungen) hält sich dann sehr in Grenzen.

  • Zur Ergänzung:

    Mit "offline-Betrieb" ist in diesem speziellen Zusammenhang folgendes gemeint:

    Die Karte liegt lokal auf dem Handy vor, die online-Verbindung zu Google besteht aber trotzdem z.B. für die Verkehrsmeldungen.

  • Zur Ergänzung:

    Mit "offline-Betrieb" ist in diesem speziellen Zusammenhang folgendes gemeint:

    Die Karte liegt lokal auf dem Handy vor, die online-Verbindung zu Google besteht aber trotzdem z.B. für die Verkehrsmeldungen.

    Danke ist bekannt.

    Habe 7 GB gebucht.

    Bei geschätzt 5 MB Datenverbrauch pro Stunde könnte ich damit 33 Tage kontinuierlich durchnavigieren ^^


    Laut diesem Test hier soll Google bei Verkehrsmeldungen Vorteile haben:

    Apple Karten vs. Google Maps: Welche Navi-App lohnt sich fürs iPhone? (vodafone.de)

  • Moin,

    Ich werfe mal noch TomTom auf dem Iphone in den Ring.


    Benötigte Länderkarten können zu Hause entspannt aufs Handy geladen werden, 75 KM pro Monat sind frei (wird ja bei Dir eher nicht reichen :)) und dann kann man das für einen Monat für 1,99€ frei schalten. Da sind dann alle Karten weltweit möglich und man bekommt eine sehr gute und genaue Stauanzeige und Umfahrung und als besonderen Service eine Warnung vor gefährlichen Stellen ;). Das benötige Datenvolumen ist sehr überschaubar, habe im vergangenen halben Jahr knapp 400 MB benötigt und da waren unterwegs noch ein paar kleinere Kartenupdates dabei.


    Benutze das originale BMW Navi eigentlich gar nicht mehr, seit über CarPlay meine Musik und die Navigation verfügbar sind.

  • Danke aber das Seat/VAG Werksnavi ist für meine täglichen Belange völlig ausreichend.

    Das Anstöpseln des Handys nervt da eher und meine Musik ist auf der SD-Karte.


    Es geht mir für die anstehende Urlaubsfahrt wirklich primär um die Verkehrslage und zwar nicht nur Vollsperrungen, sondern auch nur zähfließender Verkehr.

    Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch Österreich und Italien.


    IMHO versorgt doch TomTom auch Google oder Apple mit Meldungen, oder?

  • Kann mich AndreasF nur anschließen. Klare Empfehlung zu TomTom auf der Langstrecke. In der Stadt nutze ich dagegen Google Maps, da es besser funktioniert.

    Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Mitleid kriegt man von alleine - Neid muss man sich hart erkämpfen.

  • Kann mich AndreasF nur anschließen. Klare Empfehlung zu TomTom auf der Langstrecke. In der Stadt nutze ich dagegen Google Maps, da es besser funktioniert.


    Apple bekommt die Verkehrsdaten von TomTom, tut für mich also keine Not dafür extra Geld auszugeben oder was zusätzlich zu installieren, was ich sowieso schon habe ;)

    Zitat

    Apple wertet nicht nur die Bewegungsdaten aller iPhone-Besitzer aus, sondern lässt zusätzlich die TomTom-Traffic-Verkehrslagedaten mit einfließen. Die Daten für „TomTom Traffic Live“ stammen aus verschiedenen Quellen, etwa von TomTom-Navigationsgeräten und -Apps, Straßensensoren sowie offiziellen Staumeldungen der Polizei.


    Google soll aber aus anderen Gründen noch besser sein:

    Zitat

    Die App von Google bietet ein noch genaueres Bild der Verkehrslage. Denn das dahinterstehende System greift auf die Standortdaten anderer Android-Smartphones zurück. Dadurch erhält Google eine riesige Menge an Daten, aus denen sich ein sehr realitätsnahes Echtzeit-Bild der Verkehrslage ergibt – mit fließendem, zähfließendem und sich stauendem Verkehr.


    Meine Frage bezog sich auf persönliche Erfahrungen mit dem einen oder anderen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Google soll aber aus anderen Gründen noch besser sein:


    Meine Frage bezog sich auf persönliche Erfahrungen mit dem einen oder anderen.

    Google hat sicher die breitere Datenbasis, da es erklecklich mehr Androiden auf der Straße gibt als Äpfel.

    Allerdings sehe ich auf meinen Dauerstrecken immer wieder dass Maps massive Verkehrsbeeinträchtigungen markiert und auch Zeitangaben dazu formuliert, die dann aber aufgrund LKW Überholverbot eben nur für die rechte Spur gelten. Klar stehen die LKW dort, und klar haben da auch welche Android, die die Standortdaten als Stau formulieren.

    Trinke vor dem sterben, sonst saufens deine Erben! :sz::zf:

  • Alerdings sehe ich auf meinen Dauerstrecken immer wieder dass Maps massive Verkehrsbeeinträchtigungen markiert und auch Zeitangaben dazu formuliert, die dann aber aufgrund LKW Überholverbot eben nur für die rechte Spur gelten. Klar stehen die LKW dort, und klar haben da auch welche Android, die die Standortdaten als Stau formulieren.

    Ist nachvollziehbar, wenn die hälfte aller Androiden mit 60-70 km/h schleicht und die andere auf der selben Strecke mit 160 km/h rast.

    Ist für mich aber aktuell zweitrangig, da wir Sonntags fahren wollen ;)

  • Google hat sicher die breitere Datenbasis, da es erklecklich mehr Androiden auf der Straße gibt als Äpfel.

    Allerdings sehe ich auf meinen Dauerstrecken immer wieder dass Maps massive Verkehrsbeeinträchtigungen markiert und auch Zeitangaben dazu formuliert, die dann aber aufgrund LKW Überholverbot eben nur für die rechte Spur gelten. Klar stehen die LKW dort, und klar haben da auch welche Android, die die Standortdaten als Stau formulieren.

    Google ist da ohnehin relativ... äh...


    Wir fahren mit 90 auf einer orangen Autobahn. Kilometer um Kilometer. Alles orange. Ja, war halt nur 80 dort weil Baustelle über zig Kilometer. Aber wenn alle nur 90 (bei erlaubten 80 :D ) fahren, dann muss da Stau sein, nech....


    A7 hoch das gleiche. Da hast nachts längere berechnete Routenzeiten als tagsüber weil auf der Nord-Süd-Rennbahn vermutlich 50% aller LKW unterwegs sind. Mit 87.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Wir fahren mit 90 auf einer orangen Autobahn. Kilometer um Kilometer. Alles orange. Ja, war halt nur 80 dort weil Baustelle über zig Kilometer. Aber wenn alle nur 90 (bei erlaubten 80 :D ) fahren, dann muss da Stau sein, nech....


    A7 hoch das gleiche. Da hast nachts längere berechnete Routenzeiten als tagsüber weil auf der Nord-Süd-Rennbahn vermutlich 50% aller LKW unterwegs sind. Mit 87.

    Nunja, wenn eine (oder mehrere) längere Baustelle die mögliche Vmax einer Route drosseln, kann eine alternative Route dann schon schneller sein.


    Und viele LKW können ohne Überholverbot an Steigungen einige verlangsamende Elefantenrennen verursachen.


    Macht IMHO Sinn, das sowas auch in die automatisierte Routenplanung eingeht.


  • Apple hat die Kooperation mit TomTom beendet.

    Apples neue Karten: In 500 Tagen runderneuert, fortan ohne TomTom › iphone-ticker.de

    Das gilt IHMO auch mittlerweile für Europa.


    Außerdem ist auch die Interpretation der Verkehrslage für die Routenführung entscheidend. Da ist TomTom einfach richtig gut. Bestes Beispiel RTTI und BMW Navis. Die Daten von RTTI sind gar nicht schlecht, aber die Umsetzung der Zielführung anhand der Verkehrsdaten richtig schlecht.

    Und 1,99€ für die Urlaubsreise zu investieren dürfte ja machbar sein. Dafür gibt es ja noch nicht mal einen Kaffee auf der Raststätte für. :p

    Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Mitleid kriegt man von alleine - Neid muss man sich hart erkämpfen.

  • Ist nachvollziehbar, wenn die hälfte aller Androiden mit 60-70 km/h schleicht und die andere auf der selben Strecke mit 160 km/h rast.

    Das Verhältnis ist eher Schrittgeschwindigkeit - 30km/h und auf der / den linken Spur(en) je nach Verkehrsdichte 70-100 aus Vorsicht. Es hat nur sehr wenige Idioten die mit 160 an fast stehenden Fahrzeugen auf der rechten Spur vorbeidonnern.

    Trinke vor dem sterben, sonst saufens deine Erben! :sz::zf:

  • Sodele, in Sorrento angekommen.

    Navigation mit Google Maps war bestens.

    Aktualisierung der Verkehrslage im Minutentakt.

    Sogar die gesperrte Fernpassroute wurde blitzschnell berücksichtigt, dass ich noch über Lindau ausweichen konnte, deutlich schneller als Bayern 3 oder gar TMC.