Mein Schrauberthread

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  • Es geht um einen e46 320iT, EZ 02/2002, Motor M54.


    War heute vormittag in der Werkstatt zum durchgucken, Aufwand hält sich in Grenzen, neben der grade abgeholten 3. Bremsleuchte wie erwartet der durchgebrannte Endschalldämpfer. Kurios ist die Lage des Loches, rechts oben wenn man von hinten draufschaut. Kann ich mir nicht so recht erklären.


    Rest i.O., auch die Lenkung. Dennoch kündigt sich da auch ein FW-Revision an, im Vergleich zu meinem 325i fährt der Wagen wie ein Schaukel.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Wenn dann kenne ich Löcher am ESD aber auch eher oben...warum auch immer.


    Schaukeln ist in der Regel einfach Stoßdämpfer. Die sind bei dem Alter sicher komplett hinüber. Das sind aber auch kaum mehr als 300Euro.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Am kommenden Freitag ist TÜV Termin, hier noch ein paar Bildchen von der 3. Bremslicht-Aktion





    Das Corpus-Delikti, allerdings ist nicht die blanke Stelle für den Ausfall der Leuchte schuld wie man vermuten könnte.





    Versuchsaufbau für die Funktionsüberprüfung, die Leuchte leuchtete nicht und 16 Ah machen ganz schöne Funken :cool::D





    Aus gelb wurde weiß, sowohl für Blinker wie Streuscheiben :happy:





    Und weil wir grade eh dabei waren gab es neben der neuen 3. (Original-BMW-Teil) Bremsleuchte :rolleyes: auch hinten weiß statt gelb.




    Was so ein bisschen Optik doch ausmacht. :)

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Gestern hat mein 325i turnusmäßig neues Öl bekommen, nebst Filter.


    Das war unspektakulär, aber da ich ein Sammler bin verfüge ich nun über eine kleine Sammlung gebrauchter Ölfilter von meinem Auto und das ist wiederum schon interessant. :D


    Mal sehen, was ich damit mache. :idee: :cool:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ernsthaft? Am E46 gab es - außerhalb von M - eine Klappensteuerung?

    Natürlich!
    Aber nicht wie Du vielleicht denkst "vor" dem Auspuff wie bei Porsche o.ä. sondern am Endrohr.
    Die Klappe wurde per Unterdruck geöffnet und sollte
    a) für etwas mehr Staudruck und
    b) für ein günstigeres Geräuschverhalten beim anfahren
    sorgen.

    Siehe Thread hier im Treff: Klick

    Hat auch nix mit Spocht zu tun sondern is Serie und gabs bereits beim E36 328i

    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Gestern war leichter Schock. Waschstrasse besucht, rein in die Staubsaugerhalle, Handtuch raus, Einstiege trockenwischen, Türunterkanten nicht vergessen ;), Felgen trockenwischen, aussaugen, was man eben so macht. Und zwar mit dezenter musikalischen Untermalung durch Radio21.



    Grade eingestiegen, Schlüssel rumgedreht: KLICK!!! :eek::eek::eek:


    Und das mir mit meiner CTEK gewarteten Black Dynamik VARTA!


    Natürlich die Tastenkombi fürs Geheimmenü nicht gefunden, aber zum Glück kam zufällig der Servicewagen meines freundlichen Teilehöckers vorbei, den rangewinkt, nö kein Kabel dabei, steig ein, holen wir und ich mach Dich wieder klar. Gesagt, getan, 5 € in die Kaffeekasse und der Wagen lief wieder.



    Da ich ein Freund des Motto´s "Haben statt Brauchen" bin, habe ich die im Frühjahr eingelagerte Original MB VLRA Batterie aus dem Keller geholt und geprüft:



    12,66 Volt nach ca 4 Monaten Standzeit, dass passt, damit kann man erstmal arbeiten. Also die Batterie hübsch gemacht:



    Die Pole ordungsgemäß eingefettet (ich glaube ich habe das zum 1. Mal überhaupt in meiner Schrauberzeit gemacht :cool:) und zum Auto getragen:



    Die Varta war dann schnell ausgebaut und ein Blick ins Batteriefach löste den nächsten Schock aus, neben einem schon vermissten Schraubenschlüsel WASSER!!! :eek:. Keine Ahnung wo das herkommt. Schnell trocken gewischt, Batterie rein, alles wieder zusammengebaut, Test: lief.



    Dann die Tastenkombi rausgekramt und nach Einbau der Batterie eine Ruhespannung von 12,3 Volt abgelesen, welche beim anlassen auf 9,5 Volt einbrach. Der Wagen sprang allerdings tadellos an. Bin heute ca. 70 km unterwegs gewesen und habe das Menü 9 laufen lassen, die Ladespannung pendelt zwischen 13,6 und 14 Volt, ein Muster konnte ich allerdings nicht so recht erkennen.



    Aber ich stelle fest, dass der Wagen "satter" läuft. Ich hatte z.B. jetzt nachdem es wieder kälter geworden ist insbesondere in der Warmlaufphase mit umschalten auf LPG das sattsam bekannte "sägen", ist weg. :eek: Gewechselt ins Menü 9, auch bei Betriebstemperatur 91 - 96 Grad läuft der Motor im Leerlauf wie angestemmt, kein pendeln, kein verschlucken, ultrastabil. Vor dem 1. Start noch mit meinem Specialforce-Ausleser Fehlerspeicher gecheckt, unplausibel waren Zündausetzer sowie ein Fehler P0313, Kraftstoffstand zu niedrig und der Fehler P1620, der wohl anzeigt dass das Thermostat nicht mehr angesteuert wird. Jedenfalls alles gelöscht und bisher ist auch Ruhe, werd das mal weiter beobachten.


    Auf meiner Tour neulich nach Bayern hatte ich nämlich das Phänomen, dass trotzdem der Benzintank über 3/4 voll war und ich ja mit LPG fahre, der Kraftstofftankanzeiger kontinuierlich sank. Da ich mir das nicht erklären konnte, habe ich vorsichtshalber nach LPG auch Super getankt, um nicht mit leerem Kraftstoffbehälter stehen zu bleiben. Es gingen aber nur gut 10 l rein, was überhaupt nicht mit der Anzeige hinkam. :crazy:


    Und nach dem Tanken stieg der Anzeiger langsam wieder Richtung voll und auch die Restreichweitenanzeige zählte wieder hoch.


    Ich vermute mal, dass die VARTA hin ist. Aber auch das Pendeln der Ladespannung macht mich nicht so recht froh, werd mir mal bei passender Gelegenheit eine LiMa hinlegen. Heute z.B. 16 % bei einem Berliner Kfz Teile Handel. :cool:



    Tja, nun habe ich eine gebrauchte Batterie dastehen. Und ein CTEK. :idee:
    Also Zettel und Stift rausgekramt und ein Ladeprotokoll angefangen. Zwischenzeitlich ist der Ladevorgang abgeschlossen und 19 h nach Ladeschluß beträgt die Spannung der VARTA noch 12,77 Volt, was ansich kein schlechter Wert ist, aber kann man dem trauen, wenn nach 20 Minuten Türen auf und Musik das KFZ nicht mehr anspringt? Der Weg vom Notstart bis nach Hause waren ca. 25 min, beim Ausbau zeigte die Batterie schon wieder 12,51 Volt an und der Ladevorgang hat auch "nur" gut 5 h gedauert bei 70 Ah. Der Plan ist, den Spannungsverlauf erstmal weiter zu beobachten und dann, wenn ich das Schei#& CTEK in den Recond Modus gedrückt kriege, das Teil zu Reconditionieren. Das Alter des Teiles würde ich mal auf ca. 5 Jahre schätzen, habe in den Unterlagen nichts dazu gefunden.



    Das ist übrigens das "Altblech"-Stück ;)



    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    2 Mal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Das kann ich nicht genau sagen, ich habe sie seit 2,5 Jahren solange wie das Auto, aber da war sie auch schon eher immer an 12 Volt als darüber. Wurde im Winter regelmäßig 14 tägig mit dem CTEK geladen, auch in der warmen Jahreszeit "anlaßlos" wenn es mal gepasst hat und ich daran dachte.


    Schätzen würde ich mal 5 - 6 Jahre.



    Und noch ein paar Gedanken zur LiMa:


    macht es Sinn, eine 120 A starke einzubauen wenn ein 90 A drinnen ist? Weitergedachte müßte doch die 120 A mehr Kraftstoff verbrauchen oder bin ich dem auf dem Holzweg?

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    Jörg Baberowski

    2 Mal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Die entscheidende Frage ist erst mal, wie die Bordnetzbelastung deines Autos aussieht.


    Bei korrekter Auslegung des Generators sollte dieser in der Lage sein, in der Regel den Strombedarf der Verbraucher zu decken und die Batterie nebenbei laden zu können.


    Es sei denn, du hast Verbraucher mit lang anhaltendem nennenswerten Stromverbrauch, fährst aber regelmäßig nur Ultrakurzstrecke. Beispiel: 30 Minuten Standheizbetrieb im Winter, dann nur 5 Minuten Fahrt.


    Falls du passende Messtechnik hast: klemm eine Strommesszange ran und mess den Generator- bzw. Batteriestrom mit. Insbesondere auch den Ruhestrom bei abgeschaltetem Motor, ob da ein versteckter Verbraucher im Spiel ist.

  • Navi ist drinn Serie ein umgelabeltes Daytona, Endstufe mit Subwoofer wurde nachgerüstet. Der Wagen läuft im "Streifenwagenbetrieb", täglich mit zwischenliegenden Kurzstrecken. Längere Touren sind eher die Ausnahme. Standheizung hab ich nicht drinn, aber Sitzheizung. Die Ausstattung würde ich mal mit gut bezeichnen, Klimaautomatik, eFh, elektrische Sitzverstellung, Xenon, HiFi-System. Ich fahre auch überwiegend allein.



    So ne Strommesszange habe ich nicht als Hobbyschrauber.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    5 Mal editiert, zuletzt von tom01 ()


  • Die Varta war dann schnell ausgebaut und ein Blick ins Batteriefach löste den nächsten Schock aus, neben einem schon vermissten Schraubenschlüsel WASSER!!! :eek:. Keine Ahnung wo das herkommt. Schnell trocken gewischt, Batterie rein, alles wieder zusammengebaut, Test: lief.



    Ich kann mich nicht mehr dran erinnern, beim 320er hatte ich in diesem Bereich mein Ölmesstuch und die Ersatzliterpulle Motoröl untergeracht (6ender haben ja die Batterie hinten) - der Kasten hat doch nen Ablauf oder nicht?



    Aber ich stelle fest, dass der Wagen "satter" läuft. Ich hatte z.B. jetzt nachdem es wieder kälter geworden ist insbesondere in der Warmlaufphase mit umschalten auf LPG das sattsam bekannte "sägen", ist weg. :eek: Gewechselt ins Menü 9, auch bei Betriebstemperatur 91 - 96 Grad läuft der Motor im Leerlauf wie angestemmt, kein pendeln, kein verschlucken, ultrastabil. Vor dem 1. Start noch mit meinem Specialforce-Ausleser Fehlerspeicher gecheckt, unplausibel waren Zündausetzer sowie ein Fehler P0313, Kraftstoffstand zu niedrig und der Fehler P1620, der wohl anzeigt dass das Thermostat nicht mehr angesteuert wird. Jedenfalls alles gelöscht und bisher ist auch Ruhe, werd das mal weiter beobachten.



    Du hast alle Werte resettet durch den Batterietausch.
    Sowohl Motorsteuergerät als auch Gassteuergerät haben alle erlernten Werte vergessen und fangen jetzt wieder im Werkszustand bzw. beim LPG Steuergerät dem gespeicherten Zustand an.
    Da haben vermutlich die Langzeittrims fürs Benzin im Steuergerät nicht mehr gepasst und die sind jetzt wieder resettet.
    Wenn das Problem in kurzer Zeit (1-3 Monate) wiederkommt, dann solltest du die LPG Anlage nochmal feineinstellen (lassen) sofern möglich, die wird dann etwas zu weit daneben liegen.




    Auf meiner Tour neulich nach Bayern hatte ich nämlich das Phänomen, dass trotzdem der Benzintank über 3/4 voll war und ich ja mit LPG fahre, der Kraftstofftankanzeiger kontinuierlich sank. Da ich mir das nicht erklären konnte, habe ich vorsichtshalber nach LPG auch Super getankt, um nicht mit leerem Kraftstoffbehälter stehen zu bleiben. Es gingen aber nur gut 10 l rein, was überhaupt nicht mit der Anzeige hinkam. :crazy:


    Ohne es explizit beim E46 zu wissen, aber so kenne ich es von anderen Fahrzeugen die dieses Verhalten zeigen: deine Tankanzeige arbeitet nicht klassich mit einem Schwimmer, sondern mit der Öffnungszeit der Einspritzdüsen und errechnet daraus den "verbrauchten" Kraftstoff zur zurückgelegten Fahrtstrecke.
    Das ist weit genauer als über einen Schwimmer.


    Nun fährst du aber auf LPG, das weiß dein Steuergerät aber natürlich nicht also bemerkt es auch nicht, dass in der Realität gar kein Kraftstoff verbraucht wird.
    Dein LPG Steuergerät fängt ja die Taktungen zu den Injektoren ab, rechnet das auf die entsprechende LPG Öffnungszeit um und gibt die Signale an die LPG Injektoren, nicht an die Benzindüsen.
    Das alles bemerkt dein Motorsteuergererät aber natürlich nicht, das denkt "alles in Butter" (abgesehen von vermutlich den LTFT und STFT Werten die leicht angepasst werden).
    Also wird natürlich auch die Tankuhr passend zu den Öffnungszeiten und der gefahrenen Strecke angepasst.


    Tankdeckel öffnen reicht dann meistens schon, um die Anzeige wieder neu zu synchronisieren.





    Und nach dem Tanken stieg der Anzeiger langsam wieder Richtung voll und auch die Restreichweitenanzeige zählte wieder hoch.





    Genau, weil durch das Öffnen des Tankdeckels der Vorgang unterbrochen wird.
    Ein Schwimmer wird aber wohl dennoch verbaut sein, der dient halt der Grobeinteilung ob vollgetankt, nur halb voll getankt oder gar nicht getankt usw.


    Wenn dich das sehr stört, gibts sogenannte "Tankfopper" die man verbauen kann.








    PS: Schöner Auddowagen übrigens :top:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Ich kann mich nicht mehr dran erinnern, beim 320er hatte ich in diesem Bereich mein Ölmesstuch und die Ersatzliterpulle Motoröl untergeracht (6ender haben ja die Batterie hinten) - der Kasten hat doch nen Ablauf oder nicht?


    Da hab ich ehrlich gesagt nicht nachgeschaut, mußte schnell gehen, da der nächste Regenschauer schon im Anmarsch war..



    Du hast alle Werte resettet durch den Batterietausch.
    ...
    Tankdeckel öffnen reicht dann meistens schon, um die Anzeige wieder neu zu synchronisieren.


    Danke für die Erklärung, das wußte ich noch nicht, habe sowas höchstens vermutet. Ist aber bemerkenswert, denn zum Schluß der Etappe hiess dass dann ja, dass die Benzinanzeige den Gasstand angezeigt hat. Das wiederum kam mit der getanken Gasmenge fast hin.


    Bei meinem e39 hatte ich dann irgendwann mal den Korrakturfaktor im KI geändert, was dann auch zum Durchschnittsverbrauch LPG führte.


    Wenn dich das sehr stört, gibts sogenannte "Tankfopper" die man verbauen kann.



    :D Sachen gibt´s.




    PS: Schöner Auddowagen übrigens :top:



    Danke. :)



    Leider sind immer noch die H&R Federn drinnen, aber man muß ja auch Ziele haben. :cool:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Gestern hat mein 325i turnusmäßig neues Öl bekommen, nebst Filter.


    Das war unspektakulär, aber da ich ein Sammler bin verfüge ich nun über eine kleine Sammlung gebrauchter Ölfilter von meinem Auto und das ist wiederum schon interessant. :D


    Mal sehen, was ich damit mache. :idee: :cool:



    Als ich das schrieb hatte ich natürlich schon etwas im Sinne, nämlich das:





    Wir sehen von links nach rechts den "mitgekauften" Ölfilter, also den ersten, den ich gewechselt habe in schöner, brauner Farbe. Daneben in der Mitte ist der zweite Filter den ich gewechselt habe, immer noch bräunlich, aber schon mit Aufhellungstendenzen und rechts ist der Filter, welchen ich neulich gewechslt habe, der das Braun seiner Vorgänger verloren hat. Nun fragt man sich, wie konnte das passieren? Keine Ahnung, aber sehen wir erstmal weiter.





    WTF!?! Das war mir schon beim ersten Ölwechsel aufgefallen, aber es ist sogar noch schlimmer!





    :eek:





    Eine händische Untersuchung läst vermuten, dass es sich bei diesen rötlichen Partikeln um Gummi oder Dichtungsmasse handelt, woher? Keine Ahnung!





    Nun war natürlich mein Ehrgeiz geweckt und der Filter wurde seziert und in die Einzelteile zerlegt um das Filtervließ untersuchen zu können.



    Dabei kam das heraus:





    :eek:





    und zu guter Letzt





    Nicht schlecht, oder? Keine Ahnung was da los war. Laut Serviceheft war der Filter ca. 20.000 km im Einsatz, verwendet wurde zum bis dahin letzten Servicetermin Castrol EDGE 5W30. Das Filterelement war nicht zu identifizieren.



    Seitdem und bei mir bekommt der Motor Shell Helix Ultra, hier 5W40, das "Ferrari-Öl" und Mahle-Filter. Den Interschied nach gut 20.ooo km kann man so sehen:





    Unten ist das Filtervließ des oben sezierten Filters, darüber das Mahlevließ mit SHU 5W40 nach 2. ÖW durch mich, es kam wieder SHU rein, damals dann 0W40.



    Das sah dann neulich so aus beim 3. ÖW durch mich:





    das ist der sezierte rechte Filter aus dem 1. Bild





    Filtervließ mit "normaler" Beleuchtung, das etwas zu dunkel nochmal nachbeleuchtet, sah dann so aus





    Was man mit einer kleinen LED Taschenlampe alles erreichen kann. :D



    Einen kleinen Dank an die relativ unbekannte Firma, die mich beim ausgestalten meines provisorischen Fotostudio´s unterstützt hat :D







    Tja, woran hats gelegen?



    Nachgelesen in den Unterlagen hab ich, dass der Motor vor mir mindestens 40.000 km mit Castrol EDGE 5W30 betrieben worden ist. Ob das die Ablagerungen im 1. Filter erklärt? Oder ist der Wagen überwiegend auf Benzin gefahren worden? Als ich den Wagen dann hatte, habe ich verschiedene Öle, die ich noch da hatte zum nachfüllen verwendet, sowohl unbekannte Marken als auch Restbestände Mobil1, alle aber mit LL04 oder LL01 Freigaben. Ob dieser Mix zu dem Eintrag im Filter geführt hat?


    Das erste Intervall mit SHU hat offensichtlich das Motorinnere gereinigt bzw keinen neuen "Farbeintrag" erzeugt. Oder aber durch den konsequenten LPG Betrieb werden keine oder nur wenige Verbrennungsrückstände erzeugt, welche zur Ölverfärbung führen. Vermutlich eine Mischung aus Beidem.


    Das würde auch durch den 3. Filter bestätigt, der nach meiner Meinung gar nicht mehr braun gefärbt ist. Diesen Filter hätte man sogar weiterverwenden können, wenn man sich den 1. Filter nochmal ansieht.



    Aktuell ist wieder ein Mahle drinnen und natürlich auch wieder SHU 5W40 in "Ferrari-Ausführung" und mit LL01 Freigabe.



    Ölverbrauch ist auch noch so ein Stich- bzw. Reizwort. Nachdem ich mir viele Video´s von Redhead Zylinderkopftechnik angesehen habe, sieht man das Thema etwas differenzierter. Als erstes habe ich ein geeignetes Öl ausgewählt, für bzw auf das der Motor konstruiert wurde, in dem Fall ein Öl der Klasse A3/B3, A3/B4 mit der Freigabe MB229.5 und LL01. Die Wahl viel dann auf das SHU, da es ein synthetisches Öl ist und von den Additiven genau das Richtige für den M54. Somit bin ich von der Seite safe.



    Weiterhin habe ich vor ca. 30.000 km die Dichtung der Ölfliterglocke gewechselt, da dort erheblicher Ölverlust auftrat, der ja dann auch vom TÜV im Frühjahr bemängelt wurde. Aktuell ist der übliche Verlust an der Zylinderkopfhaube zu riechen, das kommt dann im nächsten Frühjahr drann. Außerdem tritt dort Verlust nur sporadisch auf.



    Diese Maßnahmen haben den Ölverbrauch erheblich reduziert. Mußte ich in der Phase nach Kauf bis zum 1. ÖW etwa alle 1.000 km 1l Öl nachfüllen, bin ich aktuell nach Wahl eines passendes Öles und mechanischer Abdichtung bei ca. 5.000 km pro Liter angekommen. Und wie man sich vielleicht denken kann, führe ich selbstverständlich auch darüber Buch. ;)



    Dazu schreibe ich aber heute nichts mehr, weil es sonst Ärger mit der Regierung gibt. ;)

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Um hier mal etwas aufzuklären: der E46 hat ganz normale Schwimmer im Tank man kann sich diese Werte sogar im Geheimmenü anzeigen lassen für die linke und rechte Tankseite. Die Tankanzeige funktioniert ausschließlich über die Schwimmer im Tank. Der Durchschnittsverbrauch wird über die Einspritzzeiten berechnet nicht der Tankinhalt. Zudem hat der E46 auch keinen Kontakt am Tankdeckel.


    Durch das Abklemmen der Batterie werden auch die Adaptionen nicht gelöscht. Das war vielleicht beim E30 so, aber die MS43 speichert sich die Adaptionen auch im spannungslosen Zustand


    Den Batteriekasten solltest du dir auf jeden Fall mal von unten genauer anschauen, wäre nicht der erste, welcher durchgerostet ist. Oft drückt es auch bei den Stopfen das Wasser rein, weil die rundherum verrostet sind. Das trifft vor allem auch auf die Stopfen im hinteren Fußraum zu!

    Grüße Chris

  • Moin Chris, Danke für die Erklärung! :top:


    Zum Thema Reset ist mir noch eingefallen, dass ich den manuell mit meinem "Auslesegerät" durchgeführt habe.


    War gestern nicht unterwegs, muß aber heute mal los. Mal sehen, wie sich der Wagen heute schlägt.

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    Jörg Baberowski

  • tom01:


    Mal interessehalber: wie alt ist denn die Varta, die du jetzt nach den Startproblemen ausgebaut hast?



    Heute nochmal den mitgelieferten Ordner durchgeblättert und tatsächlich eine Rechnung aus 11/2014 vom Vor-, Vorbesitzer des Wagens gefunden, da wird der Kauf einer "Energizer" abgerechnet. Die heist zwar nicht so, sondern "VARTA Black Dynamik", aber die Daten stimmen, 12 V, 70 Ah, 640 A Kaltstart zum Preis von 64,90 € Brutto. :D



    Die gleiche Batterie heute kostet im Netz 70,85 €, gelabelt als VARTA E13 Black Dynamik, 12 V, 70 Ah, 640 A.



    Also hat sie ziemlich genau 5 Jahre gehalten, bei mir seit ca. 2,5 Jahren im täglichen Einsatz. Irgendwie scheint nachdem was ich so gelesen habe auch die Anzahl der täglichen Start´s ein Rolle zu spielen. Für diese Standardbatterie ist ein Startzahl von 30.000 über die gesamte Lebensdauer vorgesehen. Nun hab ich seit 1 Woche einen Zettel und einen Stift in der Ablage und protokolliere die Anlaßvorgänge per Strichliste. :cool: Das Ergebniss ist verstörend, ich komme z.Z. auf 10 pro (Arbeits)Tag. :cool:. Mal sehen, wie sich das entwickelt.



    Komische Fehler gab es übrigens bisher nicht mehr, auch da habe ich in einem BOSCH-Dokument etwas zu gefunden, da war die Rede von einem Unterspannungsreset bei Bauteilen, die am CAN-Bus angeschlossen sind. Wenn ich nun noch weiß, dass meine VARTA Standard Batterie immer nur 12 - 12,1 Volt im Leerlauf mit aufgeweckten Stg hatte und die wahrscheinlich bei sovielen Start´s am Tag richtig gefordet wurde und nicht die Chance hatte durch die LiMa aufgeladen zu werden, sind diese unplausiblen Fehler kein Wunder. Vermutlich fahren viele mit schlappen/schwachen Batterien rum ohne zu ahnen, warum dieses oder jenes angezeigt/nicht angezeigt wird.



    Im Moment steht sie auf der Werkbank, natürlich mit Ladeprotokoll drauf und verliert Spannung. Aktuell sind wir bei ca. 12,5 Volt, mal sehen wo sie sich einpegelt. Könnte ein Projekt für "Jugend forscht" werden. :idee:
    Einsetzen werde ich sie nicht mehr, höchstens als Notstarter im Winter. :cool:





    Nun stellt sich natürlich die Frage, Ersatz ja/nein. Im Moment bin ich bei nein. Habe die MB/VARTA (bleibe der Marke zufällig treu) gestern im Ruhezustand gemessen und konnte 12,55 V feststellen. Das entspricht ca. 80 % der Kapazität wenn ich mich nicht irre. Die werde ich jetzt mal drinnlassen und nutzen, mal sehen wie lange die mitmacht. Der Wagen springt auf jeden Fall wesentlich schneller an und läuft wie gesagt auch satter.




    Viel wichtiger scheint mir der Ersatz der LiMa. Nachdem was ich gelesen habe ist die am Ende ihrer Lebensdauer. Habe jetzt öfter Menü 9 laufen und sehe tlw. Spannungseinbrüche bis 13,6 V. Das mag zwar reichen, aber nicht für meine Einsatzbedingungen. Also wieder Teile sammeln, denn der Contikeilrippenriemen ist auch schon 110.000 km drinnen und die Spannrollen sind vermutlich sogar noch original.



    Geht also weiter. :)

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    Jörg Baberowski

  • Mahlzeit!



    Mich beschäftigt das Thema neue LiMa immer noch. Ich könnte für ca. 150 € eine "Hella" bekommen, nur frage ich mich, ob 90 A oder gleich 120 A, da die kaum teuerer ist.



    Nach meinen bisherigen Beobachtungen habe ich bei den derzeitigen Bedingungen, also viele elektrische Verbraucher wie Klimaautomatik, Spiegelheizung, Heckscheibe und Sitzheizung kaum Ladspannungen über 13,9 Volt. Eigentlich nie. Die Überlegung ist, mit einer stärkeren LiMa den Ladezustand der Batterie insgesamt zu verbessern. Ich habe zwar schon ansehliche Gesamtstrecken, diese sind aber teilweise in Kurz- bzw. noch kürzere Teilstrecken unterteilt.



    Die andere Optionen wäre, statt des serienmäßigen 70 Ah Akku einen mit 60 Ah zu verbauen. Statt eines 120 A Generators. Damit könnte man auch gleich noch das Fahrzeuggewicht verringern, was dem Kraftstoffverbrauch beim vielmaligen anfahren verringern könnte? :idee:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ohne mich jetzt auf deine Strecken einzulesen:
    Wenn die Lima zwischen 13.6 und 13.9V im Servicemenü ist, ist IMO alles ok. Zum einen ist die Messstelle und Methode alles andere als optimal, zum anderen muss die Batterie schon voll sein damit eine originale Lima mit vielen Verbrauchern da über 14V kommt.


    Hört sich für mich nach rausgeworfenem Geld an wenn du da was tauschst.


    Zum Rest:
    - Spannrollen verschlissen bei nem E46???
    - 60Ah statt 70Ah macht doch alles nur schlechter, oder? Gerade bei deinem Einsatzzweck.
    - 90A oder 120A Lichtmaschine macht IMO keinen großen Unterschied. Bei Kurzstreckenbetrieb leidet womöglich die Batterie eher unter der hohen Spannung und lebt womöglich kürzer als eine moderat geladene...aber das kann man nur schwer vorher zu sagen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Nabend!


    Ich hab die neue, alte Batterie erstmal vollgeladen und stelle fest, dass die Ladespannung nun um die 14 Volt pendelt, trotz der Verbraucher. Ohne Licht und Klimaautomatik bis 14,2 Volt. Also werd ich das erstmal weiter beobachten und ggf. nachladen.


    Allerdings hab ich wiederholt den Fehler P1620 gehabt und deshalb heute ein neues Kennfeldthermostat der Firma Mahle/Behr montiert. War recht easy, Bilder folgen. Nur komme ich nicht annähernd an die genannten Gradzahlen. Als Öffnungstemperatur sind 98 Grad angegebenen, dass höchste was ich auf der Probefahrt gesehen habe waren ganz kurz 95 Grad. Keine Ahnung, wie da 105 Grad erreicht werden sollen. Auch die Absenkung der Temperatur konnte ich nur begrenzt wahrnehmen, die tiefste angezeigte Temperatur lag bei 90 Grad auf einem ca. 2 km langen Stück Landstraße mit 100 km/h.


    Wann öffnet das Thermostat, Drehzahl und/oder Geschwindigkeitsabhängig?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Hmmmmmmm, entweder über die Temperatur am Fühler der Zuflussseite oder aber auch über einen Druckfühler, falls Potigestuert.
    Dass Du keine grosse Absenkung erkennst, liegt evtl. daraun, dass das Thermosthat zum Erhalt der gesunden Kühlflüssigkeitstemperatur gleich wieder schliesst. Das Kühlwasser bleibt unglaublich lang ím grünen Bereich um ca. 90 Grad rum, nur das Öl hat je nach Fahrweise Ausreisser nach oben.



    z.B. Tiguan: Wasser eigentlich IMMER 90 Grad, Öl bei Vollast oder übler Anhänger/Berge auch mal 120 Grad.:idee:

    Wissen Sie, was Sie mich können.......nicht leiden können Sie mich!:p

    Meine Beiträge sind von eigener Feigheit und fehlendem verbalem Rückgrat geprägt - und der Angst, der Staatsmacht zum Opfer zu fallen, wenn man unangenehme Wahrheiten veröffentlicht!:heul::rtfm: