"Das Gegenteil von Gewöhnlich" - Die Marke dem Dreizack

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  • meine analogen Tachoanzeigen dagegen eine Wohltat für meine Sinne.


    Da bin ich völlig bei Dir - auch für mich geht nichts über analog Rundinstrumente.
    Leider in neuen Fahrzeugen fast gar nicht mehr zu bekommen...


    Zur Verbreitung:
    Die Car Policy der Flotten schreibt oft gewisse Typen und Marken vor - bzw. schließt diese aus.

    Dazu kommen noch die Leasingangebote: Das Gros in dieser Klasse wird geleast - und die Leasingangebote von BMW sind oft extrem attraktiv.

    Die Raten von Maserati kenne ich nicht. Aber einen X5 kann man bspw. auch zur halben Rate eines Cayenne leasen - bei ähnlichen Listenpreisen.

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • also "schlecht" würde ich die Wertstabilität nicht nennen. Mit dem Ghibli ist man halt weg vom indiviudellen (Sport)Wagen, hin zur Businesslimousine... die extrem hohen Servicekosten (höher als bei Porsche!) tragen vermutlich seinen Teil zur "Unbeliebtheit" bei. Das Navi war beim Vorfaceliftmodell eher mau und m.E. nicht auf der Höhe der damaligen Zeit. Assistenzsysteme für Vielfahrer waren quasi gar nicht vorhanden - wie gesagt, alles Vorfaceliftmodell. - Ich weiss nicht, wie die Preise in Deutschland sind aber in der Schweiz fährt man halt gerne Allrad und den gibt's beim Diesel nicht.


    Der Levante ist preislich wesentlich stabiler. Liegt aber wohl an der allgemeinen Beliebtheit von SUVs...


    mueckenburg

    Bavarian hast die meisten Argumente genannt. Im Gespräch am letzten Donnerstag mit meinem Händler zeigte er mir vergleichbare Fahrzeuge im Netz.
    Allerdings ist die Diskrepanz zwischen VFL und FL deutlich größer - was genau an den Assistenzsystemen liegt.
    Die sind durch die Deutschen "Premiummarken" *hust* soweit gepusht worden, dass Maserati gezwungen wurde, die auch anzubieten. Im Test der Autobild

    2015 bekommt der Ghibli SQ4 fahrtechnisch ja beste Kritiken, aber sie kritisieren die fehlenden Assistenzysteme.

    Doch genau deswegen habe ich ja ein VFL genommen: Fahrerauto ohne unnötige Assistenzsystem. Damals war der Wertverlust nicht so hoch, das ist erst durch

    die Masse der Rückläufer sowie das neue Angebot der Assistenzsystem. Meine Kalkulation (hab damals mit deutlichem Abschlag gerechnet) ist nochmal deutlich

    gesprengt worden.

    Hinzu kommen das Reifenfressen (meine PZero haben mit 13.000km länger als die oftmals in den Gruppen kommunizierten 9.000-10.000km gehalten) sowie das
    Bremsenfressen, was ich jedoch vom XF schon kenne (der hat zu meinem Kauf 2015 auch schon einmal alles bekommen). Den zweiten Komplett-Satz habe ich nach

    überdurchschnittlichen 55.000km drauf machen müssen beim Jag. (Wie man sieht, fahre ich vorrauschauend und nicht binär ;) )

    Die Kosten für den Service - liegen im Range von BMW oder Jaguar. Daran kann es also nicht liegen. (Anm.: Der Service meiner Grand Dame war da gerade deutlich teurer)


    Was auch ein Grund zu sein scheint: Die Angst um italienische Qualität. Ich ha ja die Werksgarantie bis Januar 2021 verlängert, danach gibt es eine Garantie "light" auf Motor

    und Getriebe vom Werk aus, die man kaufen kann.
    In Foren liest man zudem, dass ein Maserati als Daily weniger Probleme bereitet als ein "Sonntagsfahrzeug". Viele nutzen ihn nicht mit 20.000-25.000km pro Jahr wie ich.


    Auf Grund meiner Erfahrungen mit BMW, Merc und Jag sehe ich die Qualität aber nicht schlechter, im Gegenteil, nach dem XF gesamt gesehen mein qualitativ bestes Fahrzeug.

    Allerdings muss ich zugeben, dass meine Bella beim Start - hab auch mal ein Soundvideo gemacht :cool:- eine leicht blaue Wolke auswirft. Das gebe ich nächste Woche beim

    Reifenwechsel an, so dass es in der Garantiezeit dokumentiert ist.


    Da gibt es ja beim Konkurrenten 650i m. 408PS jede Menge Motorschäden, wenn man liest. Keine Ahnung, wieviele Motoren mein Kumpel (der mit den 4x 996 4S und aktuell 3x 957 GTS)

    bei seinen GTS schon wechseln musste. Das dürften bei seinen 957 Cayenne mind. 5 Motoren sein, muss da aber nochmal genau fragen. Er hat mir die Tage erzählt, dass der nächste

    Motor kommt und er nicht mehr mitzählt.....

    ..mein N53 hat ja 13 Injektoren, 11 Zündspulen und 1 HDP bekommen. Hätte ich nicht Ultimate getankt, der hätte noch mehr Probleme gemacht....


    Ach so, 98ROZ von Avia etc. verwertet mein DI nicht, mit dem Ultimate 98 komme ich 30-50km weiter mit einer Tankfüllung im Vergleich zum 95ROZ. Doch auch in CH liegen 15Rp.

    Unterschied pro Liter.


    Da bin ich völlig bei Dir - auch für mich geht nichts über analog Rundinstrumente.
    Leider in neuen Fahrzeugen fast gar nicht mehr zu bekommen...


    Zur Verbreitung:
    Die Car Policy der Flotten schreibt oft gewisse Typen und Marken vor - bzw. schließt diese aus.

    Dazu kommen noch die Leasingangebote: Das Gros in dieser Klasse wird geleast - und die Leasingangebote von BMW sind oft extrem attraktiv.

    Die Raten von Maserati kenne ich nicht. Aber einen X5 kann man bspw. auch zur halben Rate eines Cayenne leasen - bei ähnlichen Listenpreisen.

    Genau das ist es - gerade in D ist das wohl noch dramatischer als hier.
    Zudem scheint man bei Maserati die Preise nicht zu verramschen. Gerade die Markenhändler halten die Preise oben, bei freien purzeln sie dann.


    Es gibt ein aktuelles Auto, was man mit analogem Tacho bestellen kann trotz großem Navi: Den F-Pace von Jaguar.

    Wie gesagt, die Wahl fiel ja bewusst 2018 auf den Ghibli VFL: Eben ein Fahrerauto ohne Schickadönskes, die die Masse jedoch haben möchte.
    Zudem setzt der Ghibli soviele Emotionen frei, da kommt kein steriler Deutscher mehr heran.....
    ...außer die alten 996er oder meine englische alte Dame....

    Das Gegenteil von Gewöhnlich