E39 oder E61

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  • Interessante Frage, mein E39 verbrauchte zuletzt einen Liter Öl auf 1.000km, aber das hat man auch nicht am Rauch gesehen, müsste man doch eigentlich? Und unten war der definitiv trocken.

  • Ich kann Eure Anmerkungen verstehen und würde ebenfalls eine blaue Fahne erwarten, kann aber auch beim Kaltstart am Morgen keine entdecken.
    Trotzdem ist das Öl weg.





    Hast du seit deinem Ölwechsel auch schon wieder diesen hohen Verbrauch?
    Meine Gedanken gehen dahin, dass dein altes Öl evtl. relativ viele Einträge schon hatte, die dann bei deiner Fahrweise einfach ausgedampft sind.
    Dann fehlt auch Öl, aber er bläut nicht.


    Beobachte das jetzt mit "deiner" Ölfüllung mal weiter, evtl. ist dein Problem gar kein Problem.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Vor meinem Ölwechsel (mit dem Öl des Vorbesitzers) schien der Ölverbrauch etwas geringer. Ich habe einen angefangenen 5L Kanister übernommen und aus dem nachgefüllt, Liqui Moly 5W30 und den Verbrauch bei etwa einem Liter pro 1000 km geschätzt. Um einen klaren Status zu haben, kam dann der Ölwechsel mit Filter auf Mobil 5W30. Da ich befürchte, weiter nachfüllen zu müssen, habe ich jetzt die Nachfüllpackungen auf Mobil 5W40 umgestellt.



    Gruss Wolfgang

  • Klingt für mich nach dem typischen N52 Problem, den zu schwach ausgelegten Ölabstreifringen. Klar dazu kann jetzt noch eine defekte KGE kommen, aber allein macht diese nicht so viel aus. Schau mal nach Ruß an der Heckschürze daran kann man es recht gut erkennen, dass er Öl verbrennt.

    Grüße Chris

  • Klingt für mich nach dem typischen N52 Problem, den zu schwach ausgelegten Ölabstreifringen. Klar dazu kann jetzt noch eine defekte KGE kommen, aber allein macht diese nicht so viel aus. Schau mal nach Ruß an der Heckschürze daran kann man es recht gut erkennen, dass er Öl verbrennt.

    Ach so, daher weht der Wind - also genau wie beim Audi TFSI. Kupfern die Hersteller eigentlich jeden Blödsinn voneinander ab, oder wie?:kpatsch:

  • Kurbelgehäuseentlüftung

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Die N52, grad aus 2005 bis grob 03/2006 sind bekannte Ölsäufer.
    Diese leichte fehlerhafte Konstruktion haben damals auch andere Hersteller wie VAG auch mit Porsche gebaut, war halt Stand der Technik. Da hat keiner abgeschaut oder zu schwache Ringe verbaut. Es ist eher eine Kombination aus ökologisch hohen geforderten Öltemperaturen und den konstuierten Kolben/Ringen....
    Ich hatte 1l auf 600km und die sah man auch nicht optisch aus dem Auspuff bläuen.
    Aber man sah es am Heck des Autos, viele kleine Ölpünktchen waren möglich.
    Und bei der AU bekommt man sehr grenzwertige Werte.
    Umölen hatte bei mir gar nichts gebracht.
    KGE prüfen: leichter Unterdruck des Öleinfülldeckels wäre normal.

  • Ein halber Liter auf 1000km geht gerne durch eine alte KGE beim N52 durch. Wenn die noch nicht gemacht ist, dann ist sie sicher der Anlaufpunkt Nr. 1. Das wäre ganz klar der erste Schritt um das Problem anzugehen.


    Solange die KGE alt ist braucht man sich auch nicht über Kolben oder Kolbenringe Gedanken zu machen. Der nächste Anlaufpunkt sind dann die Ventilschaftdichtungen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Sehe ich auch so. Daher: einfach testen.
    Mein Motor wurde bei km 196.000 repariert: KGE neu, Kolbenringe neu, VSD und Ventile neu.
    Bei mir lag's an den Kolbenringen. KGE war noch ok, VSD waren hart, Ventile durch das lange verbrannte Öl verkokt.

  • Wie hoch ist der Aufwand für VSD und Kolbenringe?

    > welcher ist mein nächster...? >

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  • Keine Ahnung, habs nicht selbst gemacht sondern Wagen in ne Werkstatt gegeben. Bei mir war das zumindest alles sehr aufwändig und teuer, Motor war raus und dann macht man ja gleich noch paar wichtige Sachen mit... also grundsätzlich bei den alten Fahrzeugen wirtschaftlicher Blödsinn. :crazy:

  • Schaftdichtungen geht an sich bei eingebautem Zustand, ist halt ne üble Fummelei.
    Kolbenringe geht tatsächlich nur mit Zerlegen des Motors.
    Da der/die Zylinderköpfe dafür eh ab muss, kann mann dann auch "bequem" die VSD im ausgebauten Zustand wechseln.


    War mir in der Tat gänzlich unbekannt, dass BMW auch eine Kolbenringproblematik hat.
    Da kann ich mir nur gratulieren, dass ich den 630 damals ausgeschlossen habe.
    Der N53 hat ja wieder andere Probleme, und der N62B45 ja bekanntlich ebenfalls nicht problemlos.


    Mein N62B48 läuft bis jetzt ohne Probleme, aber auch da sind aushärtende VSDs ja ein bekanntes Thema. :rolleyes:



    Vom S85 mal ganz zu schweigen :D

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  • Schaftdichtungen geht an sich bei eingebautem Zustand, ist halt ne üble Fummelei.
    Kolbenringe geht tatsächlich nur mit Zerlegen des Motors.
    Da der/die Zylinderköpfe dafür eh ab muss, kann mann dann auch "bequem" die VSD im ausgebauten Zustand wechseln.


    Ich sehe das als zwei getrennte Dinge. Man kann das diagnostizieren indem man den Motor ordentlich endoskopiert. Bei Problemen mit den Ventilschaftdichtungen sieht man eigentlich sofort wo das Öl her kommt. Dabei sieht man dann auch den Zustand der Kolbenwände und kann abschätzen ob sich überhaupt eine Arbeit lohnt.


    - Die Ventilschaftdichtungen macht man von oben. Es gibt auch Werkstätten die das im minimal invasiven Verfahren recht günstig machen. Wie genau weiß ich leider nicht, aber ich glaube das geht komplett ohne Abbau des Kopfes.


    - Der Motor hat eigentlich kein Kolbenringproblem, sondern ein Kolbenproblem. Wenn man das Thema angeht bringt es IMO nichts die Kolbenringe zu tauschen, sondern man müsste die ganzen Kolben tauschen um die nach 2010 mit den korrigierten Bohrungen zu verbauen.


    Das alternative Schrotschussverfahren bei dem man den Motor raus nimmt und einfach alles erneuert halte ich nicht für wirtschaftlich bei nem Brot und Butter Auto.
    Die Wirtschaftlichkeit verlange es eben auch erstmal die KGW anzugehen. Die kostet um die 150Euro wenn man sie selber tauscht. Das Endoskopieren kosten gut zwei Stunden, also schon etwas mehr.

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  • Mhhhh so schlimm mit dem N52? Wollte mir bei den aktuellen Preisen in naher Zukunft noch ein Z4 Coupe holen und evtl aufheben mit dem schönen 3 Liter als letzten Sauger. Der galt ja immer als total solide bis auf das Hydro Geklapper

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Ich glaube nicht. In den meisten Fällen ist einfach nur die KGE defekt und statt diese zu tauschen wird ewig über Öl oder Kolbenringe philosophiert. Das war ja schon beim M54 teilweise die gleiche Diskussion.


    Beim Z4 hast du zudem oft geringe Laufleistungen und damit Öl das alle 2 Jahre bei unter 20tkm gewechselt wurde. Das dürfte insgesamt helfen, vor allem mit den Hydros.

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  • Ich habe kurzfristig die KGE wechseln lassen. Mal sehen, was es bringt.
    Die alte war ziemlich verkeimt, soweit man über die Anschlussöffnungen hineinsehen konnte.



    Erstaunt war ich allerdings, was für ein großes und aufwendiges Teil das inzwischen geworden ist. Wenn ich mir die äußerst simple KGE von meinem alten M30 anschaue, dann nährt das den Verdacht, die Motorkonstrukteure sind längst über das Ziel hinausgeschossen.



    Wolfgang

  • Was wurde denn an der KGE im Vergleich M52 zu M54/N52 so stark verändert, dass die plötzlich so kurzlebig ist?