Tempolimit - Das neue "Dieselkillen"

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  • Jepp -> der bayerische Ausdruck für den Mund und drum ist in Teilen Bayerns ein Zahnarzt auch ein Fotznspangler (von Spengler) -> [fotzn'spanglerei] - ZAHNARZT in Garmisch-Partenkirchen


    Drum kann man auch ne Fotzn auf die Fotzn kriegen... ;)

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Jepp -> der bayerische Ausdruck für den Mund und drum ist in Teilen Bayerns ein Zahnarzt auch ein Fotznspangler

    Keine Sorge, mehrere Jahre München haben mir die Sprache nähergebracht. Und ich mache mir auch wenig Sorgen drum bzw. nehme es in kauf, solange ich die Schelle von Petra filmen kann ^^:p

  • Äh ja.. zur These, man könne so schnell fahren und sei ja mega aufmerksam und nehme auch nur den kleinsten Zuckerer am Straßenrand wahr, hätte ich aus aktuellem Anlaß folgendes:

    Das unauffällige, dezente Ding hier steht seit einiger Zeit so wie auf dem Bild an verschiedenen Stellen. An der Stelle des Fotos ist 70, 200m weiter eine Ampel in einer Rechtskurve, regelmässige Schepperer aufgrund Deppen, die Stadtgrenze sowie ein Wohngebiet seitlich. Also nicht irgendwo in der Prärie zur Schikane harmloser Autofahrer.


    Ich habe den Anhänger selbst dreimal gesehen in der Zeit. Die Dinger sind übrigens wirklich von weitem zu erkennen gewesen und wer dann trotzdem am Pint bleibt.... Eigentlich müsste jeder, der da geblitzt wird allein schon deswegen zur MPU :rolleyes:

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Ist doch auch logisch: Wenn weniger los ist auf den Straßen, kann man auch tatsächlich schneller fahren. ;) Und mal ohne Witz: Das Unfallrisiko sinkt, wenn draußen weniger los ist (Fußgänger, Radfahrer, andere Kraftfahrer). Diesen Vorteil versuchen dann manche durch eine riskante Fahrweise auszugleichen. :D

    Zu dem aufgestellten Blitzer kann ich nichts sagen, weil ich die Stelle nicht kenne. Auch weiß ich nicht, ob hier auch zur späten Stunde geblitzt wird. Dann sieht man diesen (am Wegesrand stehenden und damit prinzipiell gefahrlosen) Anhänger vielleicht dann doch nicht auf Anhieb. Alles, was sich bewegt, nimmt man einfach deutlich schneller wahr als irgendwelche Schilder oder Blitzanlagen, die sich aus verständlichen Gründen nicht bewegen.

    Mit dem neuen Bußgeldkatalog habe ich aber schon das Gefühl, dass die Leute insgesamt deutlich schnarchiger unterwegs sind als zuvor. Man könnte ja doch mal geblitzt werden, wenn man innerorts schneller als 40 km/h in einer 50er Zone fährt. :rolleyes: Oder außerorts schneller als 60 ist schon ein extremes Wagnis...

    Mit dem Cupra bin ich ja schon echt nicht langsam unterwegs, zuletzt wollte es so ein Hyundai-Fahrer auf der Landstraße aber echt wissen. Der ist so langgeballert, dass ich echt nicht (legal) hinterherkam, als er mich voller Ungeduld unbedingt überholen musste (ich wollte ebenfalls überholen). Beim Kurvengeschlängel wäre ich auch nur minimal schneller gewesen. Innerorts 70 waren für ihn gesetzt trotz relativ schmaler, unübersichtlicher Straßen. Ausnahmen wird es also immer geben und manche übertreiben es einfach. Ich kann zumindest für mich behaupten, dass 2020 noch keine Fanpost von den Behörden kam. Vor kleinen Tempoverstößen bin ich aber nie gewappnet, da ich eben nur sehr selten mit Tempomat/Limiter fahre und man Tempo vorrangig daran anpasse, wie sich Sicherheit, Kraftstoffffizienz und Verkehrsfluss vereinbaren lassen. Wenn es geht, bleibe ich natürlich unterhalb der Regelgrenze der Blitzanlagen (in meinem Umkreis kenne ich sowieso jeden festen Blitzer) und da wäre so ein Blitzanhänger für mich auch keine so große Gefahr. Das Geld für Knöllchen und Gebühren gebe ich lieber für Sprit aus. :drive:

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Zu dem aufgestellten Blitzer kann ich nichts sagen, weil ich die Stelle nicht kenne. Auch weiß ich nicht, ob hier auch zur späten Stunde geblitzt wird. Dann sieht man diesen (am Wegesrand stehenden und damit prinzipiell gefahrlosen) Anhänger vielleicht dann doch nicht auf Anhieb. Alles, was sich bewegt, nimmt man einfach deutlich schneller wahr als irgendwelche Schilder oder Blitzanlagen, die sich aus verständlichen Gründen nicht bewegen.

    Mit dem neuen Bußgeldkatalog habe ich aber schon das Gefühl, dass die Leute insgesamt deutlich schnarchiger unterwegs sind als zuvor. Man könnte ja doch mal geblitzt werden, wenn man innerorts schneller als 40 km/h in einer 50er Zone fährt. :rolleyes: Oder außerorts schneller als 60 ist schon ein extremes Wagnis...

    Ich kenne die Stelle sehr gut. Ich wohne praktisch ums Eck. Das Limit dort ist weder übertrieben noch grundlos. An den drei Stellen an denen ich den Anhänger bisher gesehen habe da standen sie sehr übersichtlich, für mich hat das eher zu Kopfschütteln geführt, hätte nur noch ein Blinklicht dazu gefehlt. Zudem galt bei den Stellen, wer da aufgrund eines Anhängers oder überhaupt stehenden Fahrzeuges nicht stutzt, der sollte ebenfalls zur MPU. Es spielt auch keine Rolle, zu welcher Zeit das ist, erstens wegen Reflexstreifen und zweitens wurde ja oben auch oft genug angeführt wie aufmerksam man schließlich sei. Kleiner Hinweis: Auch im Dunklen kann ein Kind auf die Straße treten.

    Darauf wollte ich eigentlich hinaus, auf diese "Argumentation" aufmerksamer Autofahrer, jederzeit bereit und so.


    Mit dem neuen Bußgeldkatalog habe ich eher das Gefühl dass den keiner gelesen oder davon gehört hat. Die Zahlen dürften auch darauf hin deuten. Halbe Kontrollen, doppelte Menge erwischt. Trotz weniger Verkehr, was noch mehr Glanzleistung der beteiligten Autofahrer darstellt, man sollte meinen, da bleibt mehr Aufmerksamkeit für die Schilder übrig im Hirn wenn weniger andere Konkurrenten auf der Straße sind. Oder aber es ist schlichtweg Absicht wie gefahren wird und doch nicht "aus Versehen", aus "Unkenntnis" oder "weil das Schild eingewachsen war". :p

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Äh ja.. zur These, man könne so schnell fahren und sei ja mega aufmerksam und nehme auch nur den kleinsten Zuckerer am Straßenrand wahr, hätte ich aus aktuellem Anlaß folgendes:

    Das unauffällige, dezente Ding hier steht seit einiger Zeit so wie auf dem Bild an verschiedenen Stellen. An der Stelle des Fotos ist 70, 200m weiter eine Ampel in einer Rechtskurve, regelmässige Schepperer aufgrund Deppen, die Stadtgrenze sowie ein Wohngebiet seitlich. Also nicht irgendwo in der Prärie zur Schikane harmloser Autofahrer.


    Ich habe den Anhänger selbst dreimal gesehen in der Zeit. Die Dinger sind übrigens wirklich von weitem zu erkennen gewesen und wer dann trotzdem am Pint bleibt.... Eigentlich müsste jeder, der da geblitzt wird allein schon deswegen zur MPU :rolleyes:

    Zur Information für Fremde: Es handelt sich um einen autobahähnlich ausgebauten Autobahnzubringer zur A8. Die Mühlhauser Straße ist für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Teilweise von Feldern und Bäumen umgeben. Weiter stadteinwärts in einigem Abstand einseitig ein Industriegebiet. Das "Wohngebiet" befindet sich auf dem Foto rechts, hinter einer 4 bis 5 Meter hohen, teilweise von dichtem, undurchdringlichen Gestrüpp verborgenen Lärmschutzwand. Aus diesem Wohngebiet besteht weder Zugang noch Zufahrt.

    Interessant wäre die Art der angeblich regelmäßigen Unfälle. Durch überhöhte Geschwindigkeit kaum vorstellbar. Geblitzt wurde, zumindest früher, auch stadtauswärts. Ich möchte keinesfalls Geschwindigkeitsübertretungen rechtfertigen. Aber ob gerade diese Geschwindigkeitskontrolle aus Sicherheitsgründen stattfindet, bleibt fraglich.

  • Deine Beschreibung der Örtlichkeit hat so ein bisschen den Touch "Unnötige Abzockerstelle zur Schikane harmloser Autofahrer"... ;)


    Das "Wohngebiet" wie Du es nennst hat ca. 7.000 Einwohner. Direkt an die Lärmschutzwand angrenzend dürften ca. 500 bis 700 Einwohner leben. Man hört die Unfälle insbesondere nachts deutlich, sie stehen auch regelmäßig in der Zeitung sofern etwas umfangreicher und nicht nur der übliche Auffahrer. Bekannter aus dem AZ-Hochhaus hat einen schönen Blick runter auf die Kreuzung vom Büro aus. Gibt ständig was zu sehen, allein schon weil die Spurwechslerei zum Linksabbiegen ins Industriegebiet viele überfordert. Genauso deutlich hört man auch die, die meinen sie wären da schon oder noch auf der Autobahn. Zugang und Zufahrt? Alles da. Offiziell nach der Kreuzung, für bestimmte Anwohner gibt´s die Brücke vor dem Blitzer die von denen auch genutzt wird für Zu- und Abfahrt, da wo früher die Nutten standen. Fußgänger eher weniger in der Tat, ab und zu paar LKW-Fahrer von der AB-Raststätte die den Weg zum Lidl nicht kennen.


    Undurchdringliches Gestrüpp? Schon eine ganze Weile nicht mehr. Alles sauber ausgeholzt leider. Der Lärmschutzwall ist übrigens höher, die Wand dürfte knapp unter 3m haben. Gesamthöhe insgesamt um die 9 Meter rum schätze ich. Interessanterweise wird es lauter, je weiter man in das "Wohngebiet" reinkommt. Für die direkten Anwohner wirkt der Lärmschutz wohl wie ein Wellenbrecher, die Welle kommt dann wohl weiter drinnen wieder "runter". Keine Ahnung wie das geht, bin kein Akustiker, man merkt es aber schon beim Spazieren gehen.


    Das Kreuzle ist der Blitzer vom Bild:



    Den Anwohnern ist es aber vermutlich relativ egal ob die Kontrolle aus Sicherheitsgründen stattfindet oder auch nur wegen den Geldes. Unnötig findet das da wohl kaum einer. Die 70 sind da übrigens auch schon seit Menschengedenken und nicht erst eine Erfindung der Neuzeit oder gar auf Betreiben der Anwohner. Für Ortsfremde mag das Tempolimit zwischen Autobahn und Stadtgrenze evtl. "grundlos" wirken, ist es aber nicht.


    Falls Du mal da langkommst, fahr doch einfach mal Tacho 75 und kuck was passiert um Dich rum. Regionalklasse 12 kommt nicht von ungefähr.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Anlieger sind beim Überqueren der Brücke besonders von den Rasern drunter gefährdet. Bei den Zufahrten handelt es sich um wenig genutzte, möglicherweise für den öffentlichen Verkehr gesperrte, Feldwege. Heute waren keine 70km/h möglich. Unfälle durch unkontrollierte Spurwechsel haben nichts mit überhöhter Geschwindigkeit zu tun. (Gibt es in Deutschland eine einzige Kontrolle - vor allem auf Autobahnen - zur Ahndung von unkontrollierten Spurwechseln?) Ich kann mich an keine regelmäßigen Artikel über Unfälle an dieser Kreuzung in der AZ erinnern. Eigentlich an gar keinen. Im zitierten Artikel steht nichts von Lärmschutz. Mein Artikel war bewußt sachlich gehalten.

  • Dabei wäre Google "Augsburg Unfall Mühlhauser Straße" garnicht so schwer. ;)


    Vielleicht fahr ich zu falschen Zeiten dort und azyklisch weil stadteinwärts abends, aber mit 70 ist man dort der langsamste, eigentlich zu allen Zeiten in den ich dort unterwegs bin. Bewußt sachlich liest sich für mich jedenfalls ein bisschen anders. Evtl. wäre ohne "Wohngebiet" etwas sachlicher rübergekommen. ;)


    Wie dem auch sei, das Ding steht ja auch woanders recht auffällig und stellt trotzdem Rekorde auf. Ich wollte damit auch lediglich auf den achso aufmerksamen Fahrer anspielen.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Zitat aus Deinem Artikel: "An der Stelle des Fotos ist 70, 200m weiter eine Ampel in einer Rechtskurve, regelmässige Schepperer aufgrund Deppen, die Stadtgrenze sowie ein

    Wohngebiet

    seitlich. Also nicht irgendwo in der Prärie zur Schikane harmloser Autofahrer."


    Wer hat den Autobahnzubringer mit einem Wohngebiet in Verbindung gebracht? Natürlich sehr sachlich!

    Lärmschutz: Nur zum Verständnis: Du baust zwischen Autobahn und Zubringer und beklagst Dich über Verkehrslärm?


    Das Gestrüpp zur Mühlhauser Straße sieht man sogar auf Deinem Foto. Bildet der Lärmschutzwall eine Grenze zwischen Wiese (am Feldweg) und Wohngebiet?

    Die Lärmschutzwand an der Ampel war heute Vormittag noch wesentlich höher als 3 Meter.

  • Wohngebiet zur Erklärung, dass der da eben nicht des Geldes wegen steht - was ja dauernd behauptet wird - sondern an einer Stelle, an dem die Fahrzeuge aufgrund der Geräuschentwicklung (je schneller desto lauter) vermutlich der dort wohnenden Bevölkerung auf den Geist geht. Darum der Hinweis auf Wohngebiet nebenan und dass der nicht irgendwo an einer kerzengeraden ungefährlichen Stelle steht wo sich eigentlich keiner gestört fühlen kann. Und darum ist da auch schon immer nur 70, weil die Häuser (bis auf den schmalen Streifen ehemaliges Neubaugebiet) waren da schon, als die Mühlhauser Straße noch ein besserer Feldweg war. Soviel zu "baust da rein und beklagst Dich". Die Häuser die am meisten abkriegen, sind nicht mal die Neubauten interessanterweise. Da kann man durchaus mit offenem Fenster pennen und merkt eigentlich nur die ganz besonders Gestörten.


    Die Maps-Aufnahme ist etwas älter. Das siehst Du als jemand der dort offensichtlich ständig lang fährt schon allein daran, dass die neue BMW-NL nicht zu sehen ist. Die wird ja erst seit 2 Jahren (?) gebaut. Wiese? Feldweg?


    Bis in etwa zu Ampel verläuft ein Lärmschutzwall mit aufgesetzter Abschlußwand, ab dort wurde dann im Zuge der Neubauten kein Wall mehr gebaut sondern gleich nur eine Wand, die dürfte eher 8 bis 10m haben schätze ich.


    Nur so woher ich das weiß: Ich wohne seit bald 43 Jahren in dem Stadtteil. Als Kinder konnten wir sogar noch unter der Straße durch Tunnel durch, die wurden mit dem Wall dann aber leider zugeschüttet als irgendwann die alte Bebauung abgerissen und neu geplant wurde. Ist ja nicht so, dass das vorher alles nur Acker war. ;)



    Aber vielleicht hätte ich statt einem Erklärungsversuch warum da der Blitzer nicht ganz so verkehrt steht einfach schreiben sollen: Vollidioten sehen Blitzeranhänger nicht.

    Wäre in vier Worten alles gesagt gewesen. :D

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Was mich wundert, dass auf dem Anhänger sogar Schilder "Polizei" und "Geschwindigkeitskontrolle" drauf sind. Extra Hinweise für die ganz Blinden.^^


    Bei uns steht auf den Dingern nix drauf.:hot:

    Gruß
    schecke

  • Auf dem "Vollidioten sehen Blitzeranhänger nicht." Niveau möchte ich mich nicht unterhalten.


    Man kann Lärmschutz- und Sicherheitsgründe durchaus sachlich vorbringen. Unkontrollierte Spurwechsel mit zu hohen Geschwindigkeiten verbinden, ist wenig glaubhaft. Besonders auf Autobahnen sind sie wohl häufig mindestens für gefährliche Vollbremsungen ursächlich. Würden unkontrollierte Spurwechsel ebenso häufig wie Geschwindigkeits- oder Abstandsverstöße kontrolliert wäre die Glaubwürdigkeit wesentlich höher.

    Einmal editiert, zuletzt von CP-1015 ()

  • Bei uns in RLP steht da auch nichts drauf, stehen ganz offen an solchen Straßen und an der BAB und nehmen ein Haufen Geld ein. Stefan hat schon recht.... "Vollidioten sehen Blitzeranhänger nicht." Trifft es auf den Punkt.

    Eben, ich meinte genau die in RLP.:zf:^^

    Gruß
    schecke

  • Geschwindigkeit lässt sich halt recht leicht (automatisiert noch dazu) kontrollieren. Deshalb wird das gemacht und begleitend dazu regelmäßig die "Raser" als Hauptunfallverursacher in der Presse gebrandmarkt. Das hat sich in den Köpfen erfolgreich festgesetzt und eine breite Mehrheit glaubt an eine Reduzierung der Geschwindigkeit als alleiniges Wundermittel gegen Unfälle.


    Die Wirklichkeit sieht anders aus, Hauptursache bei Unfällen mit Personenschaden sind "Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren" gefolgt von "Nichtbeachten der Vorfahrt" und "Ungenügender Abstand". Bis auf letzteres ist das recht schwierig zu überwachen. Deshalb wirds auch nicht gemacht.


    Die Beschränkung auf 70 entlang einer nahen Wohnbebauung, auch wenn da ne Lärmschutzwand steht, kann ich schon nachvollziehen. Warum man aber eine Straße erst vierspurig ausbaut und sie dann derartig beschränkt, ist schon eher fraglich. Und wer den Blitzeranhänger nicht sieht und da ein Passfoto kassiert, ist wirklich selber schuld. Das ist ja kein Vergleich zu den vollgetarnten Blitzerkästchen, die die kommunale Verkehrsüberwachung so gerne in der Hecke versteckt.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Dazu muss man wohl den ganzen Straßenverlauf kennen. ;)


    Von der AB kommend führt da die Straße 2-spurig bis in die Stadt rein. Mal von der Mitte der Brücke über die AB bei der Ausfahrt gerechnet bis zum Ortsschild sind 1,2km mit 70, dann folgen weitere 750m mit 2 Kreuzungen sowie Zu- und Abfahrten. Weiter gehts dann mit 60 km/h auf einem Kilometer, immer noch getrennt, dann auch eine relativ große Kreuzung ab da ist dann zweispurig 50. Böse Leute behaupten, da hätte man den Schichtlern von der MAN ne Autobahn hingebaut bis vor die Tür...

    Ich sach mal, von der AB rein und raus brauchts das Zweispurige schlichtweg wegen des Verkehrsaufkommens weil da zwei bzw. eigentlich drei Hauptachsen aus der Stadt zusammenkommen die zu einem der beiden Haupt-AB-Anschlüsse gehen. 100 wäre da weder stadtein- noch auswärts zielführend. Zumal dann eher 120 gefahren werden würde.


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    Mir ging es bei dem Foto wirklich primär um das Aufmerksamkeitsargument mit dem Hinweis, dass sogar solche Dinger übersehen werden, die - da wo ich sie sah - wirklich nicht mal für den Blindesten zu übersehen sein sollten. Sollten. Der Augschburger Autofahrer und seine Gesinnungsgenossen aus dem Umland beweisen gerade mal wieder das Gegenteil. Und ich sach mal so... Ein Blitzer wirklich gut getarnt und ohne sichtbaren Blitz, da wäre die Quote beim Dreifachen plus x. :rolleyes:


    Ich kann der neuesten Novelle nur zustimmen. Unfassbar eigentlich, dass Scheuer´s Andi da auf den Lobbyzug aufspringt und wieder abschwächen will. Ist ja nicht so, dass 21 zu schnell innerorts so wenig wären... 51 statt 30 sind 9,5m mehr Bremsweg und bei 71 statt 50 immerhin 12,7m.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...