Tempolimit - Das neue "Dieselkillen"

  • Zitat

    Wenn man aus bestimmten Gründen in D eine bestimmte gefahrene Geschwindigkeit erreichen will als Stadtplaner, dann macht man das Tempolimit am besten 10 bis eher 20km/h drunter. Machst Du 30, wird 40+ gefahren, machst Du 60 auf einer Umgehungs- oder Hauptstraße, dann haben die Leute 80 auf dem Tacho stehen.


    Ich erlebe eigentlich jeden Tag vorrangig Leute, die 10-15 langsamer fahren als erlaubt, egal ob in der Stadt oder auf der Landstraße. Einzige Ausnahme sind Autobahnbaustellen, da gibt es dann einige Träumer die bei 80 unverändert ihr Tempo weiterfahren.

  • Kann mich Westfale nur zustimmend anschließen. Fällt mir seit ein paar Monaten auf. Auf der Bundes-/Landstraße noch max. 80 km/h., BAB um die 120 km/h. und innerstädtisch fahren viele nur noch um die 40 km/h. Allen gemeinsam ist, dass man blöd angeschaut wird, wenn man sie überholt. :rolleyes: Gerade auf der BAB meine ich mit ~ 150 km/h. "vorbei zu fliegen"....... Verrückte Zeit.

  • Am Rande: In der Schweiz führen die absurd hohen Bussgelder und das ohnehin hohe Verkehrsaufkommen neben unnötigen jeden zweiten Tag umgestellten halb-stationären Blitzern und idiotischen 80 ausserorts dazu, dass ich täglich 60-70 fahren muss, wo eigentlich 80 ist und 40 wo eigentlich 50 ist. Steht der Blitzer vor Herblingen Schaffhausen, so wird dort aufgrund von unnötigem Bremsen meist 50 gefahren - bei erlaubten 80. :rolleyes:
    Selbst auf der A4, wo 100 erlaubt sind, fahren viele tatsächlich 90. Es ist zum Heulen.
    Dabei sind bei 1-5 km/h Überschreitung auch nur CHF 40,- fällig, falls man versehentlich mal drüber wäre...


    Grüße,


    nur spart man dadurch kein co2 ein. :rolleyes: Das ist doch das traurige daran, dass es nichts bringt.
    In D kosten blitzer oft auch geld und bringen keines. Das kann sich in CH auch nicht rentieren.

  • Am Rande: In der Schweiz führen die absurd hohen Bussgelder und das ohnehin hohe Verkehrsaufkommen neben unnötigen jeden zweiten Tag umgestellten halb-stationären Blitzern und idiotischen 80 ausserorts dazu, dass ich täglich 60-70 fahren muss, wo eigentlich 80 ist und 40 wo eigentlich 50 ist.





    Bei den Eidgenossen ist es mir tatsächlich anders aufgefallen.
    Dort habe ich die ausgeschriebenen Limite bewusst als "hoch angesetzt" wahrgenommen.
    Da war auf Strecken 70 ausgeschrieben, auf denen hier 30 wäre.
    Und das nicht nur in Einelfällen, sondern durch die Bank weg.


    Meine Gedanken beim Befahren dieser Strecken waren tatsächlich: "Wenn hier mehr Deutsche durchkommen würden, würde es jeden Tag krachen" :crazy:



    Nur weil da 70 steht, heißt es nicht, dass man da auch schadlos mit 70 durchkommt.
    Schönes Beispiel sind etliche Passstraßen, die machen mit erlaubtem Tempo richtig Laune - sind dann aber schon wirklich schnell, das fährt außer autoaffinen Menschen garantiert niemand freiwillig mit dem erlaubten Tempo.
    Überall 70 oder sogar 80 erlaubt, aber eben etliche Spitzkerzen mit Runterbremsen bis fast Stillstand, dann wieder angasen, bremsen, angasen.


    Schön :cool::top:


    Hierzulande wäre da 30.
    Warum? Weil halt!

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Was fahrt ihr für Möhren wenn man da 30 im 1. Gang fahren muss weil sonst offensichtlich der Motor abstirbt? Bei 30 kann ich im dritten oder sogar vierten Gang knapp am Standgas durchrollen. ;)


    BMW, Mercedes, Audi... :rolleyes: Alles Kackmöhren... :o


    Es ist ja meistens so, dass man in einen Ort hineinrollt und selbst bei optimaler Ortskenntnis und sehr zeitiger Gaswegnahme stark bremsen muss. Bei einem Beispiel in meiner Nähe wird man aufgrund eines neu errichteten Blitzers auch noch einmal zusätzlich motiviert, die 30 einzuhalten. :rtfm: Von 100 plötzlich auf 30 bergab, verstehst... :idee:

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  • BMW, Mercedes, Audi... :rolleyes: Alles Kackmöhren... :o

    Offensichtlich. Wir wohnen selbst in einem verkehrsberuhigten Bereich, einer sog. Spielstraße die aus einer 30er-Straße entspringt.

    Das einzige Fahrzeug wo ich in der Spielstraße "Schwierigkeiten" hatte war der 540iA. Da war man zur Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit wirklich gezwungenermaßen auf der Bremse, die anwohnerlich tolerierten 15 km/h gingen gerade noch so im Standgas, aber auch da musste man gelegentlich mal leicht die Bremse antippen.

    Mit keinem Fahrzeug habe ich aber bislang in 30er Zonen Probleme der o.g. Art gehabt. Egal ob handgeschaltet oder manuell, egal ob aus Ingolstadt, Bochum oder München. Entweder eh gleich Tempomat angetippt oder einfach normal gefahren, aber irgendwie hatte ich nie den technisch begründeten Bedarf, da im ersten Gang zu fahren. Außer der i3, aber der hat ja nur einen Gang. ;)

    Diese Einstellung "denen zeig ichs" erinnert mich stark an unsere alten Siedler, denen wir an der "Hauptstraße" statt durchgehend 30 wegen Haltestellen, Geschäften, Buseinbiegung, Schule, Kindergarten und Sportplatz nunmehr auf 500m sage und schreibe vier Geschwindigkeitswechsel haben weil sie sich so aufgeführt haben bei den probeweisen durchgehenden 30 über ein ganzes Jahr. Jetzt ist 30, 50, 30 und wieder 50 weil die alten Grantler es nicht verknusen konnten, dass sie jetzt da in ihrer Freiheit so massiv eingeschränkt werden auf der einen Fahrt da jeden Samstag die 1,2km zum Edeka. Kost ja 20 Sekunden des spärlichen Restlebens. Also hat die Stadt sich ob der Eiligkeit breitschlagen lassen, den Schwachsinn mit den Wechseln zu machen weil dauerhafte 30 auf der Strecke geht ja garnicht. :kpatsch:

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  • Ich habe früher auch viele Kilometer abgerissen, auch Autobahn.


    In den 90ern hat das noch Spaß gemacht - jawohl Spaß !! da bin ich abends 23 Uhr bei Hannover auf die Autobahn gefahren und nach 1 x Tanken und 3h30Min kurz hinter Memmingen wieder ab.


    In den 2000ern ist es nach meinem Gefühl schon immer spaßloser und hinderlicher geworden - gefühlt alle 10 Km ne Baustelle - oder Geschwindigkeit auf 100 - und natürlich die zunehmende Fahrzeuganzahl.


    Seit 10 Jahren fahre ich jährlich so 7- 8000 Km, selten Autobahn -Und ich bin heile froh damit.


    Gestern musste ich mal wieder so knapp 200 Km fahren 50 % AB ( leichter Regen, AB ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und 3 Spuren) die Autobahn war zwar mittelmäßig gefüllt, aber man konnte "gut" fahren - ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie ich kilometerweit mit max. 130 rumrollen soll :eek: so zwischen 160-180 Km/h stellt sich für mich ein sehr angenehmes Fahrgefühl ein - also eine gute Mischung aus "Vorankommen" und "Konzentration".


    Auf der Landstraße aber das genaue Gegenteil. 1 LKW mit 60Km/h und 15 Autos (ich hab nur die vor mir gezählt) bei freier gerader Strecke dahinter (natürlich wie an der Perlenkette und ohne Überholabsicht :flop: )- winzige verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrten - der LKW hatte keine Chance ohne diverse Stopps durch zufahren (ist hervorragend für die Umweltbilanz - auch weil die 15 Autos dahinter ebenso agieren mussten)


    Obwohl es eine gemütliche Fahrt ohne Zeitdruck war, ist man einfach froh zu Hause zu sein. Also mir wurde in den letzten 20 Jahren sukzessive jeglicher Fahrspaß genommen - sowohl von verkehrspolitischen Maßnahmen, als auch dem vermehrten Fahrzeugaufkommen.
    Anschließen würde ich mich aber den vorher gehenden Meinungen die die Beobachtungen ausdrücken, dass immer öfter unter der erlaubten Höchstgeschwindigkeit Fahrzeuge bewegt werden und auch die Fertigkeiten ein Fahrzeug "elegant" zu bewegen immer mehr nachlassen.


    Bei den Erhebungen, dass über 50% der Bevölkerung ein Tempolimit von 130 Km/h begrüßen würden, hätte ich gern mal einen Blick auf die Fragenauswahl und Formulierungen geworfen - und - mich würde interessieren wie viele Kilometer diese Personen selbst im Jahr auf der Autobahn unterwegs sind.
    Ich denke da ist ein riesiger %Satz von "betrifft mich nicht - hört sich aber gefährlich an - macht mal ne Regel" dabei.:flop:

  • Die vollständige Beschränkung halte ich auch für totalen Quatsch zumal ohnehin ein Teil dauerhaft limitiert ist, ein Teil variabel limitiert und ein Rest von knapp über 50% ist unbeschränkt.

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  • Mit keinem Fahrzeug habe ich aber bislang in 30er Zonen Probleme der o.g. Art gehabt.


    Sagt ja auch keiner. Bei meinem Kleinen schaffe ich die 30 mehr oder weniger bequem im 3. Gang. Ist halt ziemlich lang gestuft, die Kiste. Der effiziente Zwei-Zylinder-Modus (mit dem positiven Nebeneffekt: Geringeres Motorgeräusch) funktioniert allerdings erst ab Tacho 35 oder bei höherer Drehzahl im 2. Gang. Bei so manchem BMW mit 8-Gang-Automatik rollt man mitunter bequem im 4. oder 5. Gang durch die 30er Zone. Aber das ist nicht der Punkt, in meiner Aufführung geht es gleichermaßen um die benötigte Bremsfunktion. Aus Gewohnheit nutze ich öfter die Motorbremse. Ohne Blitzer waren es eben mal Tacho 40-45, jetzt stehen maximal 30 auf dem Tacho. Sollen sie haben. :) Ohne Herunterschalten geht die Rechnung aber dann nicht auf.


    Egal ob handgeschaltet oder manuell, egal ob aus Ingolstadt, Bochum oder München. Entweder eh gleich Tempomat angetippt oder einfach normal gefahren, aber irgendwie hatte ich nie den technisch begründeten Bedarf, da im ersten Gang zu fahren. Außer der i3, aber der hat ja nur einen Gang. ;)


    Vom ersten Gang hatte ja auch keiner gesprochen. :rolleyes: Beim 8-Gang-Getriebe oder bei der 9G-Tronic ist der Sprung in den 2. Gang aber schon sehr gewaltig.


    Beim E-Auto spart Tempo 30 statt 50 tatsächlich. Nur Spaß macht es halt noch weniger. :p

    Diese Einstellung "denen zeig ichs" ...


    Dieses Beispiel zeigt nur, dass man es sich nicht so leicht machen kann. Jede Aktion erzeugt eine Wirkung, mitunter auch eine (unsichtbare, gänzlich ungewollte, bisweilen aber unvermeidbare) Nebenwirkung. Vertreter des Tempolimits sehen in Blick auf die nachvollziehbare Physik auch nur die blumigen Vorteile. Die Nebeneffekte eines Limits (längere Fahrzeiten, Monotonie - beides mit Auswirkungen auf Sicherheit und Wirtschaft) werden gerne ignoriert. Abgesehen davon sind selbst unter blumigsten Vorstellungen die Effekte für die Gesamtgesellschaft sehr gering - weitaus geringer, als andere Maßnahmen erbringen würden. Aber man möchte es sich ja gerne leicht machen... :rolleyes:

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  • Vom ersten Gang hatte ja auch keiner gesprochen. :rolleyes: Beim 8-Gang-Getriebe oder bei der 9G-Tronic ist der Sprung in den 2. Gang aber schon sehr gewaltig.

    Wie ist das Wort "niedrigster Gang" zu verstehen? :confused:

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  • Bei den Erhebungen, dass über 50% der Bevölkerung ein Tempolimit von 130 Km/h begrüßen würden, hätte ich gern mal einen Blick auf die Fragenauswahl und Formulierungen geworfen - und - mich würde interessieren wie viele Kilometer diese Personen selbst im Jahr auf der Autobahn unterwegs sind.
    Ich denke da ist ein riesiger %Satz von "betrifft mich nicht - hört sich aber gefährlich an - macht mal ne Regel" dabei.:flop:


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich viele Vielfahrer unter den Befürwortern befinden. Gerade über längere Strecken sind tempolimitierte Bereiche oftmals einfach frustrierend und einschläfernd - und nur mit Tempomat wirklich angenehm zu bewältigen. Gerade durch Brandenburg ist der Tempomat dein Freund, Blitzer lauern überall. Auf der A24 gibt es z.B. über 80 km eine Tempobegrenzung auf 120 oder 130. Und da stehen sie auch gerne mal unauffällig an einer Autobahnbrücke. Ich fahre die Strecke wirklich nicht gern und bevorzuge da ehrlich gesagt die A2/A7 nach Hamburg. Was aber auch daran liegt, dass ich dort schon einige Erfahrungen mit Staus und Vollsperrungen gesammelt habe.


    Tempo 120/130 für alle klingt erst mal toll. Alle fahren das gleiche Tempo, weniger Überholvorgänge, geringere Geschwindigkeitsdifferenzen. Wunderbar! :top:


    So, jetzt nehme ich mal als Einigermaßen-Vielfahrer die rosarote Brille ab und sehe eher das Lästige.
    Folgendes Szenario: Tempolimit 120 - du hälst dich brav dran (sagen wir mal Tacho 125) - auf der linken Spur fahren welche aber Tacho 132 oder 136. Und du läufst auf einen auf, der Tacho 118 fährt. Die Überholvorgänge ziehen sich wie alter Kaugummi und dementsprechend ist es sogar leichter, Leute zu übersehen (Stichwort "Toter Winkel") oder auf langsamere Fahrzeuge auflaufen zu lassen. Es dürfte also eher häufiger krachen, dafür allerdings mit geringeren Folgen. Was dann aber folgt, sind Staus und gerade am Stauende gibt es doch gelegentlich mal heftige Unfälle mit Todesfolge, wenn etwa ein überarbeiteter LKW-Fahrer das Stauende zu spät erkennt. Okay, ich setze die rosarote Brille wieder auf und alles ist super! :)


    @Tatütata


    Das mit dem "niedrigster Gang" kam ja nicht von mir. Abgesehen davon: Nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen. ;)

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  • Die ganze Geschichte wird doch erst aufhören, wenn jeder ein ressourcenvernichtendes Elektro-Auto hat oder alle mit dem Rad fahren. :crazy:


    Wie auch das Diesel-Bashing halte ich ein generelles Tempolimit für nicht zwingend zielführend. Die nächste Sau halt... :rolleyes: Manch andere Dinge, die man auch politisch oder marktwirtschaftlich regeln könnte, würden da mehr bringen. Niemand ist ja gezwungen, auch ohne Tempolimit volles Rohr zu fahren. ;) Und nicht jeder lässt sich von den schwarzen Zahlen im roten Kreis wirklich beeindrucken...

    "Bashing" = öffentliche Beschimpfung. Warum verurteilst Du das? Ich bin Jahrgang 1983, aber eine dermaßen schlechte Luftqualität, wie wir sie derzeit haben, habe ich gefühlt zuletzt Mitte der 90er Jahre empfunden, als es noch viele Pkw (damals noch meist Benziner) ohne Abgasreinigungsanlage gab. Heute sind es die Diesel - Pkw, und es sind beileibe nicht (nur) die Stickoxide, die die schlimmsten Gestänke verbreiten. Es sind die Kohlenwasserstoffe, die freudig aus den Abgasanlagen vieler kurzstreckenmissbrauchten Dieselmotoren strömen, weil die Abgasreinigung aufgrund akuter Rußbeladung gerade die Arbeit ganz oder teilweise eingestellt hat. Nicht nur die Stickoxidnachbehandlung, sondern tatsächlich die ganze Anlage. Ist noch keinem hier, insbesondere Motorrad, - oder Fahrradfahrern aufgefallen, dass es speziell im Winter auf den Straßen so riecht, als wären lauter uralte Diesel ohne Oxikat unterwegs? Einfach nur scheußlich, fast unzumutbar. Deswegen bin ich ein klarer Befürworter eines innerorts angeordneten Verbots von mit Diesel betrieben Pkw. Warum Pkw? Weil Nutzfahrzeuge und Busse das Problem aufgrund der viel höheren Last nur selten oder gar nicht zeigen. Demnach sind mir die aktuellen Vorhaben (kein Verbot von Diesel - Pkw in Innenstädten) noch viel zu lausig. Wie famos die Luft sein kann, wenn man quasi keinen Dieselanteil hat, wird jeder US - Bürger bestätigen. Habe es letztes Jahr in New York selbst erleben dürfen, konnte es kaum glauben.

  • Wie ist das Wort "niedrigster Gang" zu verstehen? :confused:


    DAS bezog sich ledigleich explizit auf zwei angebliche Lärmschutzzonen hier in der Nähe. ...und ja, der Z1 ist, wie wohl alle hier wissen, eine alte Möhre. :kpatsch:


    Deine Äußerung:

    Zitat


    Der Thread beweist es einmal wieder überdeutlich, der Deutsche sieht Tempolimits lediglich als freundliche Empfehlungen die sowieso nur für andere gelten...


    zeigt ja deutlich, wie Du es siehst... wer gegen ein generelles Tempolimit ist, den interessieren Geschwindigkeitsbegrenzungen grundsätzlich nicht.


    Mein Punktekonto ist seit Jahren leer und selbst das letzte Ticket, unterhalb der Punktegrenze ist Jahre her.




    Zu den Alpenländern ist mir das auf der letzten Alpentour in Österreich auch aufgefallen. Wenn da z.B. in einer Baustelle 40 steht,sollte man sich tunlichst dran halten.
    Am wittzigsten fand am Timmelsjoch (auf der ital. Seite), die Aufhebung der Begrenzung auf 60 direkt vor einer Kehre. :D


    Irendwie sollte dieser Beitrag lediglich ein Hinweis auf die eingangs genannte Petition sein. Deshalb klinke ich mich hier aus, da es langsam doch abdriftet.


    VG
    Michael

    Hier geht's zu den Z1-Nordlichtern ...


    Geht nicht gibt's nicht! - Der erste und einzig wahre Türöffnereinbausatz "Ghost-Doors". Öffnen und schließen der Türen per Tastendruck/Fernbedienung? - Überarbeitete Infos gibt es hier(Stand: 11/09).

  • Ich bin Jahrgang 1983, aber eine dermaßen schlechte Luftqualität, wie wir sie derzeit haben, habe ich gefühlt zuletzt Mitte der 90er Jahre empfunden, als es noch viele Pkw (damals noch meist Benziner) ohne Abgasreinigungsanlage gab.


    Mitte der 90er warst Du 12, ich glaube kaum, daß die Luftqualität ein Thema ist, daß einen 12jährigen interessiert oder gar etwas im Gedächtnis behalten lässt...:rolleyes:


    Und nein, ist mir tatsächlich noch nicht aufgefallen - und ich habe bis vor nicht allzu langer Zeit auch Tempotraining (Laufen) an der B8 (Kneiting/Winzer) gemacht!


    Aber mit so Forderungen wie "keine Diesel-PKW mehr in Städten" kannst Du auf jeden Fall sicherstellen, daß Dich (ausser Extrem-Grünen) keiner mehr ernst nimmt! ;)

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Mein Punktekonto ist seit Jahren leer und selbst das letzte Ticket, unterhalb der Punktegrenze ist Jahre her.

    Das lässt sich ändern!

    Einfach mal 1-2 Wochen durch München fahren und nicht akribisch auf komisch abgestellte Autos zu sonderbaren Uhrzeiten achten.
    Die Stadt München macht das schon. :crazy:
    Ich hab vor kurzem ein Ticket bekommen weil ich in ner 30er Zone mit gewerteten 31 unterwegs war!
    In der Straße is zwar ne Schule aber gemessen wurde über 1km entfernt davon.

    Abgesehen davon löst sich das Problem "Tempolimit" mit zunehmender Zahl von reinen E-Autos sowieso von allein.

    Wenn man mal von zukünftigen "Exoten" absieht, die als Sportwagen konzipiert werden, dürfte das normale "Volks-E-Auto" aus Effizienzgründen keine all zu hohe Vmax haben und damit werden die "Raser" weiter ausgebremst oder es kommt dann aus Sicherheitsgründen ein Tempolimit.

    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Mitte der 90er warst Du 12, ich glaube kaum, daß die Luftqualität ein Thema ist, daß einen 12jährigen interessiert oder gar etwas im Gedächtnis behalten lässt...:rolleyes:


    Und nein, ist mir tatsächlich noch nicht aufgefallen - und ich habe bis vor nicht allzu langer Zeit auch Tempotraining (Laufen) an der B8 (Kneiting/Winzer) gemacht!


    Aber mit so Forderungen wie "keine Diesel-PKW mehr in Städten" kannst Du auf jeden Fall sicherstellen, daß Dich (ausser Extrem-Grünen) keiner mehr ernst nimmt! ;)

    Ähm...gerade in dem Alter ist die Nase besonders empfindlich. Ob man mich ernst nimmt oder nicht, ist nicht von Relevanz, deswegen werde ich mir sicherlich nicht verbieten lassen, auf definitiv vorhandene Missstände hinzuweisen. Soll man etwa seine Klappe halten, nur damit man überall gut ankommt? Sicher nicht!:motz:


    Ich wiederhole mich gerne: Diesel - Pkw, innerstädtisch genutzt, haben die Luftqualität für jeden Normalsterblichen klar nachvollziehbar deutlich verschlechtert, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das endlich publik wird. Immerhin bestätigt hat es mir sogar Prof. Dr. Thomas Koch, seines Zeichens Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen (MTZ - Lesern wird er bekannt sein), wenngleich nur mit dem Hinweis, dass nur Einzelfälle betroffen seien. Auf der Autobahn gibt es eh keine Probleme mit Verkokung, von daher kein Wunder, dass man dort nichts riecht.


    Zum eigentlichen Thema "Tempolimit": Bin da gemischter Meinung. Einerseits sehe ich es durchaus ein, dass das alleinige Verweisen auf die Freiheit keine ausreichende Begründung für ein 250 km/h - Limit sein kann, andererseits bin ich schon ein wenig stolz auf "unsere" freien Bahnen. Klar sollte auf jeden Fall sein, dass man damit Schadstoffemissionen verringern kann, die entstehen bei den meisten Motoren im Überfluss schließlich erst im Volllastbereich, und der liegt bei 130 km/h eher selten an. Wie gesagt, ist schwierig, ich enthalte mich hier (m)einer Meinung.

  • "Bashing" = öffentliche Beschimpfung. Warum verurteilst Du das?


    Wie würdest du eine plumpe Verallgemeinerung sonst nennen? :rolleyes:


    Fakt ist nun mal, dass der Diesel sehr sauber, öknomisch und wirtschaftlich sein kann (vgl. RME-Tests mit modernen/umgerüsteten Diesel-Fahrzeugen durch Auto Motor & Sport) - und damit auch im Sinne der Autohersteller zum Erreichen der Klimaziele (Flottenbilanz) eine sehr wichtige Rolle spielt. Für die Langstrecke gibt es im Bereich der individuellen Fortbewegung nichts Besseres (und auch nur in manchen Punkten kann da das Bahnnetz mithalten). Hohe Reichweite und immer noch ziemlich sparsam bei flottem Tempo. Schneller ist nur der super umweltfreundliche Inlandsflug...


    Und ehe man sich für den Stadtverkehr extra ein neues Auto anschafft - am besten Batterie-Auto mit vernichtender CO2-Bilanz - tut es eben auch der ach so böse Diesel. Sicherlich wird es immer Leute geben, die den Diesel zweckentfremden und tatsächlich hauptsächlich Kurzstrecke fahren (was dämlich ist), aber solche Abkehr jeglicher Vernunft hat man in jedem diskussionswürdigen Bereich. Den Diesel nicht zu regulieren, wäre schlimm. Ihn überzuregulieren wäre aber schlimmer.


    Beim Tempolimit sehe ich es ähnlich. Ich begrüße und befürworte dynamische Anzeigen/Tempolimits wie etwa auf der A2. :top: Wenn es die Situation aber erlaubt, sollte nichts dagegen sprechen, mal kurz dem im Stadtverkehr von Ampel zu Ampel getragenen PKW die Sporen zu geben. Das hält wach, fit und konzentriert. Unfähige Autofahrer sind natürlich auch schon mit Tempo 120 überfordert. Ich befürchte, dass sich mit einem generellen Limit dann mehr solcher Sonntagsfahrer auf die Autobahn trauen und dort für mittelschweres Chaos sorgen. :kpatsch:

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    (ehemals freakE46)

  • Zitat

    Ich bin Jahrgang 1983, aber eine dermaßen schlechte Luftqualität, wie wir sie derzeit haben, habe ich gefühlt zuletzt Mitte der 90er Jahre empfunden, als es noch viele Pkw (damals noch meist Benziner) ohne Abgasreinigungsanlage gab.



    Ich wiederhole mich gerne: Diesel - Pkw, innerstädtisch genutzt, haben die Luftqualität für jeden Normalsterblichen klar nachvollziehbar deutlich verschlechtert,



    Das stimmt so nicht...



    Zitat

    Die Belastung der Luft mit Schadstoffen nahm in den vergangenen 25 Jahren deutlich ab.



    https://www.umweltbundesamt.de…-luftqualitaet#textpart-1

  • Ja, und die eine (wenn auch vielleicht fragwürdige) Begrenzung einhalten in dem man im niedrigsten Gang möglichst laut durchröhrt, das zeigt sehr wohl wie DU es sieht. ;)

    Mein Bezug auf alte Möhre war sicher nicht den Z1 im speziellen sondern darauf, was man denn bitte fährt, dass das Einhalten von 30 km/h den niedrigsten Gang erfordert weil die Karre sonst offensichtlich abstirbt. Denn einen vernünftigen technischen Grund dafür gibt es sonst wohl kaum dass man das so handhaben muss.

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