Bargeld soll verschwinden

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  • zitiertes kopeirt
    „Zum einen aus Hygiene“, erläutert Moritz Zeising, der die Via Bakery im November eröffnet hat. „Die Mitarbeitenden fassen das Brot an und den Kaffee“, sagt er. Dann auch noch mit Wechselgeld zu hantieren, sei nicht ideal. Zum anderen sei der Arbeitsaufwand geringer: „Ich muss am Ende des Tages keine Barabrechnung machen, spare mir also bestimmt eine Stunde Zeit“, schätzt Zeising. Eine Erleichterung, die auch andere Restaurant-Betreiber zu schätzen wissen.

    Weil er kein Bargeld zählen und einzahlen muss, sei der Monatsabschluss innerhalb von fünf Minuten erledigt, anstatt in drei Stunden, sagt Domagoj Mihetec, Inhaber der Pizzeria Nuva in der Altstadt. Auch dort können Kundinnen und Kunden ausschließlich mit Karte bezahlen. Mihetec ist mit dem Konzept durchweg zufrieden – auch, weil er „keinen Stress mit dem Finanzamt“ hat, wie er sagt: „Ich habe einfach alles schwarz auf weiß und kann in der Nacht ruhig schlafen.“ Und dann wäre da noch die Sache mit dem Personal.

    Mihetec hat neun Jahre lang in einem Restaurant in München gearbeitet und weiß aus Erfahrung: Je mehr Menschen mit dem Bargeld in Berührung kommen, etwa beim Bezahlvorgang oder bei der Einzahlung auf der Bank, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, dass mal ein paar Scheine eingesteckt werden. Weil es im Nuva kein Bargeld mehr gibt, gibt es diese Art Verluste nicht mehr.

    Da ich ja einer bin der mit Kasse arbeitet, kann ich nur sagen,
    Papier ist gedultig und druckt jeden Mist ab. :scared:
    Zum Teil ist es auch mistrauen gegnüber des Personal, Kaffee nicht getippt und schon Trinkgeld verbessert ;)

    ob ich 20.- oder 10k in der Kasse bar habe, macht +/- kein Unterschied.
    Ich lasse den Abschluss raus:
    Nehme das laut Kasse erhaltene Bargeld heraus und zähle den Stock in der Kasse, wo bei uns genau 1000 CHF ist
    mit einem gescheiten Münzfach, in der Art

    habe ich die Kasse in 2-3 Minuten erledigt.
    Wenn ich überlege, was mich 5k Karteneinnahmen 25-50 CHF kosten, ist dies verdammt schnell verdientes Geld oder anders gesagt, verdammt viel verschenktes Geld.

    Lieber V8, wie 800V

    Einmal editiert, zuletzt von Dominik (11. Februar 2026 um 16:33)

  • Das wäre doch das ideale Einsatzgebiet für Wero? Marktstände, etc.
    Am Stand den QR-Code scannen, Preis eingeben und Tschüss.

    Ganz klar nein
    Habe mal schnell gegoogelt. Wero kostet den Händler auch auf 10k Umsat 55-77 Euro

    Wir haben so ein Schweiz internes System. was ist passiert, es gibt Betrugsgruppen wo zum Beispiel an den Parkuhren, den QR Code überkleben und so fälschen.

    Lassen wir mal den Gläsernen Bürger, wo vom Staat überwacht werden muss, aussen vor. :idee:
    Eigenes trauriges Thema

    Ich finde einfach, wenn der Staat ein bargeldloses System will, soll er es auch so aufbauen, was es für alle kostenlos bezahl Möglichkeit gibt und sich nicht noch ein dritter als Durchlauferwärmer sich dumm und dämmlich verdient.
    Das Bargeld kostet ja auch ;)

    Lieber V8, wie 800V

  • Wenn ich überlege, was mich 5k Karteneinnahmen 25-50 CHF kosten, ist dies verdammt schnell verdientes Geld oder anders gesagt, verdammt viel verschenktes Geld.

    Ganz genau 👍🏻

    Das ist nämlich der Unterschied zwischen einem Selbstständigen und einem Vereinsmitglied dem es egal ist was die Kartengebühren kosten, der denkt halt nur an die viele Arbeit mit dem Geldzählen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Kaffee nicht getippt und schon Trinkgeld verbessert ;)

    Klar, darf aber eigentlich nicht passieren. Ich habe auch ein paar Mal Abends unangekündigt einen Besuch abgestattet (in der Zeit, in der es mir kaum möglich war, da selber zu arbeiten). Dann nimmt man die Bons und schaut sich die Tische an. Wenn das Personal weiss, dass so etwas passieren kann, sind die durchaus vorsichtiger.

    Und wenn doch, bringt mich ein Kaffee nicht um. 10 Cocktails sind schon ärgerlicher.

    habe ich die Kasse in 2-3 Minuten erledigt.

    Selbst in der Gastronomie ist es ja meistens so, dass die am Ende des Tages nur wenig Kleingeld haben. Sonst müsste man ja nicht dauernd Rollen holen ;) Also bleibt auch bei 5k nur wenig Zählaufwand. Das kann man halt alles nur begrenzt mit dem Heckenfest vergleichen, wo jeder das Bier einzeln bezahlt, mir fehlt da manchmal der Realitätsbezug bzw. die Diversifizierung. Man kann nicht alles über einen Kamm scheren. Genauso wie mir die Erfahrung bei jemandem fehlt, der 7x im Jahr ne Kasse zählt, im Gegensatz zu dem, der es 24-27x mal im Monat tut. Ich erkläre ja auch niemandem, wie man elektrisch ne Karre lädt ;) oder wie man ein Heckenfest organisiert: Einfach, weil ich keine Ahnung davon habe. Dann frage ich nach und erkläre nicht.

    Und für die Kostenvergleicher empfehle ich nochmals ausdrücklich den Link in diesem Posting:

    Die Quelle dürfte wohl über Zweifel erhaben sein.

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Glaub ich nich ...... :duw:

    Jaaaa, Alkohol ist wie Fett beim Essen, der Geschmacksträger :party:

    Aber es ist wirklich so, das kommt immer mehr in Mode. Wir schweifen aber ab *angutenRumCocktaildenk* :boese:

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Der Kassenchef zählt solo... Das mach ich alleine.

    Mache ich bewusst nicht, Vieraugen Prinzip finde ich durchaus sinnvoll und nachher kann keiner behaupten ich hätte einen 5er eingesteckt. Aus gleichem Grund wird dann auch ein Protokoll erstellt. Ich kenne meine Pappenheimer ;)

    Kostenerstattung bei Auslagen ist bei uns bevorzugt per Überweisung, aber es gibt halt immer welche die jammern weil sie sonst nicht den Sprit für die Heimfahrt kaufen können.

    Es fragen durchaus Leute nach Kartenzahlung, aber bei sowas ist eigentlich jeder drauf eingestellt. Würde ich persönlich auch nicht erwarten dass ich auf Vereinsfesten oder Bierzelt mit Karte ankommen kann.

    Wir versuchen das aktiv zu puschen, insbesondere bei größeren Beträgen z.B. mit einem kleinen Rabatt bei Teilnehmerbeiträgen. Nutzen dazu ein mobiles Terminal von Sumup, das funktioniert gut. Für den Bierstand ist das natürlich weniger ein Modell, da muss man dann schon Marken verkaufen.

    Aufs Konto ist auch so eine Sache ohne Bankkarte. Entweder am Schalter unter der Woche oder selbst überweisen und dann 3000€ daheim liegen haben. :sz:

    Das erste Problem bei uns ist, dass das Konto nicht bei einer Bank vor Ort läuft, direktes Einzahlen fällt also flach. Das übers eigene Konto abzuwickeln verstößt vermutlich regelmäßig gegen die AGBs der Banken von wegen "nur auf eigene Rechnung".

  • Mache ich bewusst nicht, Vieraugen Prinzip finde ich durchaus sinnvoll und nachher kann keiner behaupten ich hätte einen 5er eingesteckt. Aus gleichem Grund wird dann auch ein Protokoll erstellt. Ich kenne meine Pappenheimer ;)

    Entweder man traut mir oder man tut es nicht. Das Zeug kann gern ein anderer machen. Einmal in Jahr wird ja revisioniert, aber auch da ist mir und denen klar, dass man demjenigen auch vertrauen muss wenngleich natürlich Rechnungen, Belege etc. vorhanden sind. Gleiches gilt für meine Arbeit. Das Vieraugenprinzip wird durchaus angewandt, ist aber nicht selten schlichtweg sinnfrei wenn irgendwas vorher schon durch 28 Hände ging. Mein Arbeitgeber muss mir da auch vertrauen, eine vollständige Kontrolle wäre schlichtweg unmöglich. Wobei der AG aber natürlich einige Bremser in Form diverser Paragraphen im StGB, BtMG, AMG, WaffG und noch einige mehr drin hat. Ich (und viele andere die die gleiche Arbeit bundesweit machen) würden schlichtweg ihr Leben für Geld wegwerfen wenn man da irgendwas drehen würde. Gelegentlich versucht es einer, aber der Ertrag stünde in keinem Verhältnis zu den Folgen.

    Wir versuchen das aktiv zu puschen, insbesondere bei größeren Beträgen z.B. mit einem kleinen Rabatt bei Teilnehmerbeiträgen. Nutzen dazu ein mobiles Terminal von Sumup, das funktioniert gut. Für den Bierstand ist das natürlich weniger ein Modell, da muss man dann schon Marken verkaufen.

    Auch wir arbeiten bei den großen Festen ausschliesslich mit Marken. Da ist das Geld dann schon mal in deutlich weniger Händen. Und auch für die gilt, da muss man den Leuten auch vertrauen. Egal ob das der Kassenverantwortliche selbst ist oder Leute die fürs Kassieren eingesetzt sind.

    Das erste Problem bei uns ist, dass das Konto nicht bei einer Bank vor Ort läuft, direktes Einzahlen fällt also flach. Das übers eigene Konto abzuwickeln verstößt vermutlich regelmäßig gegen die AGBs der Banken von wegen "nur auf eigene Rechnung".

    Genau deswegen eine Bank vor Ort. Es wäre unredlich eine andere Bank zu nehmen wenn man in jedem Vereinshefte eine Anzeige von denen geschaltet und bezahlt kriegt. Genauso ist es auch selbstverständlich bei anderen Angelegenheiten zuallererst mit den Firmen zu sprechen die einen sponsorn. Was ja auch Sinn macht, weil die machen dann ja auch in der Regel die besseren Preise. ;) Trotzdem habe ich in meinem Fall keine Bankkarte. Warum auch. Gibt ausser die wenigen Einzahlungen keinen Grund dafür. Wiederkehrende Zahlungen sind eh SEPA, Rechnungen werden überwiesen, wer nach Festen Bares will für Auslagen wird gleich mit den Einnahmen ausbezahlt.

    Genauso wie mir die Erfahrung bei jemandem fehlt, der 7x im Jahr ne Kasse zählt, im Gegensatz zu dem, der es 24-27x mal im Monat tut.

    Ich weiß nicht ob es 24-27x im Monat ist oder mehr oder weniger, aber ich zähle genug Geld. Zum Teil auch Summen die man selbst in einer Bank eher selten auf dem Tresen liegen hat. ;)

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Genau deswegen eine Bank vor Ort. Es wäre unredlich eine andere Bank zu nehmen wenn man in jedem Vereinshefte eine Anzeige von denen geschaltet und bezahlt kriegt

    Der Hauptgrund liegt bei uns darin, dass der Verein übers ganze Bundesgebiet verteilt ist, genau so wie dessen Veranstaltungen.Schon der Vorstand trifft sich nur ein paar mal persönlich, ansonsten Online. Da macht eine Bank bei einem vor Ort keinen großen Sinn, wenn man nicht ständig die Bank wechseln will. Mit den Rahmenbedingungen ist es für Vereine auch gar nicht so einfach eine vernünftige Bank zu finden. Und eine Mitgliederzeitschrift gibt es zwar, aber ganz ohne Anzeigen.

    Bei andern Vereinen in denen ich Mitglied bin und die nur vor Ort auftreten ist es so wie Du schreibst, klar.