Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Auf langen Strecken alle 300km mal eine kleine Pause machen sollte eh recht normal sein

    Echt? Ich wusste doch dass mit mir was nicht stimmt. Aber okay, manche fallen bei 4 Halben unter die Festbank, andere tanzen nach der 11. noch drauf.

    Probierts einfach mal aus, macht Spass.

    Ja, ich weiss. Selber durchprobiert. Ich mag die Strassenbahngeräusche nicht und das Blubbern fehlt. Die Gradeausdynamik ist mehr als respektabel. Das ist aber nicht der Grund für mich, Auto zu fahren. Auch das Blubbern des V8 nicht. Es ist das Gesamterlebnis. Das kann mir nur leider kein heute neu am Markt verfügbares Fahrzeug bieten. Ich werde halt alt.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Echt? Ich wusste doch dass mit mir was nicht stimmt. Aber okay, manche fallen bei 4 Halben unter die Festbank, andere tanzen nach der 11. noch drauf.

    Ja, ich weiss. Selber durchprobiert. Ich mag die Strassenbahngeräusche nicht und das Blubbern fehlt. Die Gradeausdynamik ist mehr als respektabel. Das ist aber nicht der Grund für mich, Auto zu fahren. Auch das Blubbern des V8 nicht. Es ist das Gesamterlebnis. Das kann mir nur leider kein heute neu am Markt verfügbares Fahrzeug bieten. Ich werde halt alt.

    Den Punkt am Ende kann ich sehr gut verstehen. Ja, Autofahren als Gesamterlebnis funktioniert quasi bei keinem Neuwagen mehr so recht - außer vllt bei exorbitant teuren Modellen.

    Ein kleine Ausnahme finde ich, stellt da der Mazda MX-5 Roadster dar. Den hatte ich jetzt 14 Tage und der hat echt Laune gemacht. Leicht, handlich, präzise und ein Hauch von Pruismus. Einzig der Sound ist nicht so optimal, was eben an der aktuellen Lautstärken- und Emissionsthematik hängt. Ein 4-Zylinder ist zudem eben kein R6 von damals bei BMW.


    Aber wenn schon so viel Erlebnis bei modernen Autos kaputt gegangen ist, finde ich die E-Mobilität durchaus spannend, weil hier eben Karten neu gemischt werden und jeder quasi bei 0 anfängt. So freue ich mich jedes Mal über einen neuen Hersteller oder eine Weiterentwicklung eines Modells. Auch fahre ich unheimlich gerne Elektrofahrzeuge, da sie mich gut entschleunigen mit der Ruhe im Innenraum und dem sanften Antrieb ohne Ruckeln oder ähnliches. Auch das One-Pedal-Fahren gefällt mit der feinen Dosierung der Antriebs- und Bremskraft (ja - Rekurperation). Das Laden selbst ist ein zweischneidiges Schwert. Es kann nerven (gerade bei Langstrecken, wenn das Auto nicht zügig lädt oder mal ne Ladesäule nicht funktioniert (kommt seltener vor aktuell wie ich finde)) oder eben auch sehr entspannend und entschleunigend sein. Ich nutze die 30min Ladepausen gerne für nen Kaffee, ein kurzes Ausruhen der Augen oder mal eine kurze Arbeitspause auf längeren Strecken. Aber ich verstehe auch, dass man darauf nicht so viel Lust hat alle 250km ne Ladesäule von 20-30min anzufahren und zu suchen.

    Im Herbst werde ich auf jeden Fall mal eine Langstreckenetappe nach Polen versuchen zu fahren, um zu schauen ob ich wirklich so viel Zeit verliere und wie ich mit der Ladeinfrastruktur in PL zu recht komme.

  • Auch wenn ich mich wiederhole, aber am WE wieder gemerkt: die Reichweiten sind das Problem. Entweder muß ich zwischen/nachladen oder komme mit leerer Batterie an.


    Beides irgendwie semi.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Echt? Ich wusste doch dass mit mir was nicht stimmt. Aber okay, manche fallen bei 4 Halben unter die Festbank, andere tanzen nach der 11. noch drauf.

    Oki, das passt dann, nach vier halben bin ich tatsächlich eher raus :trink:. Wieder ein Klischee erfüllt.

  • Mich würde mal was ganz anderes interessieren:

    Ist eigentlich einer von den aktuellen E-Fahrern selbst oder im Bekanntenkreis mal richtig liegen geblieben oder wird vorsichtshalber immer bei 50km Restreichweite aufgeladen?


    Ich meine, selbst im 21. Jahrhundert bleiben jedes Jahr soundsoviele mit leerem Tank liegen weil die Benzinuhr lügt, sie keinen BC haben oder ihn nicht beachten etc.

    Und ein unvorhergesehener Stau auf der BAB im Winter bringt jegliche Vorausberechnung durcheinander oder die defekte Ladesäule in der Pampa wo die nächste dann eben 20km weit weg ist etc.


    In dem Augenblick bleibt ja nur -> ab auf den Hänger vom ADAC, oder?

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Das habe ich mich auch schon gefragt > gibt es vielleicht mobile Powerstations, mit denen das liegengebliebene E-Mobil wieder angeladen werden kann in kurzer Zeit?

  • Ich bin im Winter mit dem i3 mit 0km an der Steckdose am Wochenendwohnsitz angekommen.

    PS: wenn ich öffentlich laden muss fahre ich bis 10km runter…genauso wie mit dem verbrenner.

  • Mich würde mal was ganz anderes interessieren:

    Ist eigentlich einer von den aktuellen E-Fahrern selbst oder im Bekanntenkreis mal richtig liegen geblieben oder wird vorsichtshalber immer bei 50km Restreichweite aufgeladen?

    Im Tesla S mit 7 oder 8 Kilometer Restreichweite in den Supercharger gerollt.

    Der Kona ist da bissel undurchsichtig. Bin da schon mit 0 rein gerollt.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • @Michel+Jörg: Liegengeblieben bedeutet OHNE Ladestation vor der Nase ausrollen!

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Unsere Tierärztin ist mit ihrem E-Golf mal liegengeblieben. Mußte halt abgeschleppt werden.


    Ist allerdings auch nicht wesentlich anders als wennste mit einem Diesel vor gut 40 Jahren liegen geblieben bist.

    Letzteres ist mir mal in Studienzeiten in der Ostzone passierte, inclusive Passagieren an Bord. :)

    Ca 5-10 km vor der nächsten Intertank war der Diesel alleund die Pumpe hatte Luft geschluckt..

    Hat damals gut 2 Stunden gedauert, bis der ADAC aus Berg oder Bad Steben eingelassen war von den DDR´lern und dann mit einem Reservekaninster Diesel eingefüllt hat und die Pumpe manuell entlüftet hat.

  • Schon irgendwie lustig, ich schaue nach mehreren Monaten mal wieder in diesen Thread rein und stelle fest. Es werden immer noch die gleichen Argumente hin und her geworfen. Eine Endlosschleife. ^^


    Ich habe inzwischen 60 TKM auf meinen E-Tron und bin nach wie vor super zufrieden. Dabei habe ich auch lange Urlaubsfahrten nach Spanien und nach England mit dem E-Tron zurückgelegt. Ohne jegliche Probleme. Bei der Spanien Tour bin ich insgesamt rund 3.500 km gefahren und habe insgesamt Ladekosten in Höhe von 88€ gehabt. Durch freie Ladungen an den Hotels und den sehr günstigen Ladekosten an den französischen Autobahnen, auf denen ich die meisten Kilometer gerissen habe.


    Nächste Woche fahre ich nach Holland und anschließend nach Kopenhagen und Göteborg. Das werden insgesamt auch wieder zwischen 3.500 und 4.000 Kilometer Strecke werden.

    Plane ich voraus, mache ich mir über Lademöglichkeiten sorgen und recherchiere? Nö, inzwischen ist e-Auto fahren für mich absolut normal geworden und ich fahre einfach.


    Ich werde den Leasingvertrag um 1 Jahr verlängern. Das liegt aber hauptsächlich an der aktuellen Situation (Lieferzeiten, horrende Leasingkonditionen) und der Hoffnung, dass es sich in 2024 wieder etwas beruhigt. Kann natürlich alles noch schlimmer kommen.

    Aber ich liebe dieses Auto und fahre es gerne 1 Jahr länger als normal üblich.


    Georg: Nein, aber ich fahre auch nicht auf 0 runter, wie beim Verbrenner, sondern fahre das Auto auf maximal 15km Restreichweite runter, wenn ich die örtlichen Lademöglichkeiten gut kenne, An fremden Orten suche ich die nächste Lademöglichkeit, wenn ich unter 100km Restreichweite komme.

    Ich habe mal gehört, dass der ADAC Pannenfahrzeuge mit mobiler Batterie haben soll, so dass sie, wenn man liegen bleibt, dir ein paar Kilometer Reichweite wieder reinladen können. Ich habe aber keine Lust diese Erfahrung zu machen.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

    Einmal editiert, zuletzt von Micha M3 ()

  • Mich würde mal was ganz anderes interessieren:

    Ist eigentlich einer von den aktuellen E-Fahrern selbst oder im Bekanntenkreis mal richtig liegen geblieben oder wird vorsichtshalber immer bei 50km Restreichweite aufgeladen?

    Keine Panik Georg:



    :hehe:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Bei Etron unter 100km restreichweite laden heißt ja max. 200km auf der Strecke…das macht doch keinen Spaß.

  • @Michel+Jörg: Liegengeblieben bedeutet OHNE Ladestation vor der Nase ausrollen!

    Der Teil in deinem Text hinterm „oder“ gilt nicht wenn ich antworte? Ist es so schlimm?

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Das schöne ist, Strom gibt es ja fast überall. Auch wenn dann nur an einer Schuko-Dose geladen werden könnte, muss ja nur soviel wieder rein um bis zur nächsten Ladesäule zu kommen.

    AC-Lader (d.h. in der Regel 11kw/h) gibt es eh schon fast in jedem Dorf.

  • Bei Etron unter 100km restreichweite laden heißt ja max. 200km auf der Strecke…das macht doch keinen Spaß.

    Wie geschrieben trifft das nur dann zu, wenn ich die Lademöglichkeiten nicht kenne.

    Auf Langstrecke lade ich ausschließlich bei Ionity, Fastned oder Aral Pulse. Die haben immer mehrere Säulen, so dass ich dann bis auf 20-30km runter fahre.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Das schöne ist, Strom gibt es ja fast überall. Auch wenn dann nur an einer Schuko-Dose geladen werden könnte, muss ja nur soviel wieder rein um bis zur nächsten Ladesäule zu kommen.

    AC-Lader (d.h. in der Regel 11kw/h) gibt es eh schon fast in jedem Dorf.

    Wann warst Du denn das letzte Mal im "Hinterland" unterwegs?

    Ich kann Dir Straßen zeigen, da biste von JEDER Steckdose mindestens 5-10 km entfernt, wenn man denn genau dort liegen bleibt.


    Klar. Ist alles graue Theorie. Aber wenn die E-Mobilität mal richtig weiter verbreitet wird,, wird es dann auch zwangsläufig die übliche Anzahl Noobs unter den Fahrern geben und denen wird das dann irgendwann passieren.

  • wenn man denn genau dort liegen bleibt.

    Das ist ja aber nun wirklich auch nur ein Szenario für die Leute, die auf die letzten Kilometer Reichweite fahren. Könnte mir nicht passieren, da ich bei 40% spätestens nachtanke. Insofern wäre ich eh ungeeignet für ein BEV. Ist das auch geklärt :sz:

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Liegenbleiben mit einem BEV bringt mich eigentlich noch auf eine andere Problematik.

    Die Dinger sind teilweise ja so schwer, dass sie nicht mehr legal auf einen 3.5 Tonner oder einen normalen Anhänger geladen werden können, also nur noch mit LKW transportierbar. Das wird einige Garagisten und Abschleppdienste vor Probleme stellen.


    Edith sagt, dass auch eine Quayhenne kein Leichtgewicht ist, aber Golf +Co. waren bisher noch drin.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

    Einmal editiert, zuletzt von multi_cab ()

  • Zitat

    Ein E-Auto konventionell abzuschleppen ist für das Fahrzeug gefährlich. Denn Stromer habenkeinen Leerlauf. In der Regel wird über eine Achse noch Energie im Elektromotor erzeugt. Ohne eingeschaltete Bordsysteme fließt durch die Rekuperation Strom im Motor und kann hohe Induktionsspannungen erzeugen. Diese könnten dann die Steuerungselektronik beschädigen. Je höher die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist, desto stärker macht sich auch dieser Effekt bemerkbar. Daher ist es zwar unproblematisch, das E-Auto ein kleines Stück zu schieben. Das Abschleppen per Seil oder Stange kann dagegen den Motor ruinieren.

    E-Auto abschleppen: Pannenhilfe für Stromer | EnBW
    Worauf muss ich achten, wenn ich mit dem E-Auto liegen bleibe? Gibt es Besonderheiten beim Abschleppen? Dies und mehr klären wir in diesem Artikel.
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    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.