Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Geile Vorstellung in der Rente dann komplett ohne jüngere Generationen da zu stehen.

    Ich zweifle aber daran das du auf dann auf jede Dienstleistung jüngerer Menschen verzichten willst und dich freiwillig zum Verhungern in die Ecke legst.

    Das wäre kein Problem, da holen wir qualifiziertes Personal aus dem Ausland. ;)

    Grüße aus Köln
    Franz

  • Unternehmer sollten die Kosten ihres Produktes kalkulieren können.

    Das können die Unternehmer in der Regel. :p

    Wie soll denn da der Anteil der Mobilität, um die geht es ja hier, berechnet werden.


    Und wie willst du das bei einer Privatperson machen?

    Gruß
    schecke

  • Geile Vorstellung in der Rente dann komplett ohne jüngere Generationen da zu stehen.

    Ich zweifle aber daran das du auf dann auf jede Dienstleistung jüngerer Menschen verzichten willst und dich freiwillig zum Verhungern in die Ecke legst.

    Wer braucht denn Rente, wenn dann die Umwelt endlich entlastet ist? :sz:


    Jeder soll die echten Kosten seiner gewählten Mobilität bezahlen.

    Wie macht man das bei Fußgängern (Fußgängerzonen, Bürgersteige) und Radfahrern (v.a. wenn die viel mehr Verkehrsraum bekommen)?

    Mit Rumspazieren und Radfahren ist schließlich eher selten Geld verdient und eine Fußgänger- und Fahrrad-Steuer gibt's ja nicht...

  • Mit Rumspazieren und Radfahren ist schließlich eher selten Geld verdient

    Ich glaub die meisten Geschäfte verdienen mehr an den Leute die rein spazieren und einkaufen, nicht an denen die vorbei fahren.

    und eine Fußgänger- und Fahrrad-Steuer gibt's ja nicht...

    Die Fuß- und Radverkehr trägt knapp 140 Milliarden Kosten im Jahr über Steuer und Sozialsysteme mit, die ausschließlich von Autos verursacht werden.


    Und wie willst du das bei einer Privatperson machen?

    Wenn eine Privatperson was gewerbsmäßig verkauft ist sie ein Unternehmer.

  • Wenn eine Privatperson was gewerbsmäßig verkauft ist sie ein Unternehmer.

    Das ist am Thema vorbei, siehe dein Post.

    Jeder soll die echten Kosten seiner gewählten Mobilität bezahlen.

    Also frage ich noch mal, wie willst du das bei einer Privatperson berechnen?

    Gruß
    schecke

  • Unsere Pflicht ist es die selbst zu Qualifizieren und nicht den anderen Ländern die Fachkräfte abzujagen.

    Haben wir nicht genug Menschen in Deutschland, die man jetzt schon qualifizieren könnte, ohne weiteren Zuzug aus anderen Ländern?

    Und wozu brauchen wir die denn? Die 2000 für die Batterieproduktion bei Tesla kannste aus anderen Bereichen quer rüberschicken, wenn das Verbrennermodell ausläuft.

    Ich glaub die meisten Geschäfte verdienen mehr an den Leute die rein spazieren und einkaufen, nicht an denen die vorbei fahren.

    Die kommen also mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Aha.


    Du lebst echt in ner Filterblase, die gigantisch sein muß.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Haben wir nicht genug Menschen in Deutschland, die man jetzt schon qualifizieren könnte, ohne weiteren Zuzug aus anderen Ländern?

    Ich kenne nicht die Zahlen der Leiharbeiter die uns hier täglich den Allerwertesten retten.

    Ich könnte mir vorstellen das es nicht reicht.


    Ja und wir bilden aus. Ich sehe hier jeden Tag Muslime die sich hier zur Altenpflege bei der AWO ausbilden lassen.


    Du lebst echt in ner Filterblase, die gigantisch sein muß.

    Meine Blase:


    Zitat

    Die Forscherinnen und Forscher der Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS Potsdam befragten in Berlin rund 2.000 Kundinnen und Kunden sowie 145 Einzelhändlerinnen und -händler am Kottbusser Damm (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) und der Hermannstraße (Bezirk Neukölln).

    Dabei stellte sich heraus: Nur sieben Prozent der befragten Kund*innen kommen mit dem Auto, 93 Prozent nutzen das Fahrrad, den ÖPNV oder gehen zu Fuß in die Einkaufsstraßen. Diese 93 Prozent machen 91 Prozent des Umsatzes der lokalen Geschäfte aus.

    Zitat

    Dieser Befund kommt keineswegs überraschend. Er deckt sich mit Studien, die 2019 über die Innenstädte von Offenbach, Gera, Erfurt, Weimar und Leipzig erschienen sind. Auch die Forschung über Mobilität und lokale Wirtschaft aus anderen europäischen Ländern, aus Nordamerika und Australien spiegeln die gleichen Erkenntnisse wider“

    ADFC - Lokaler Handel überschätzt die Rolle des Autos

  • Meine Blase:

    Jetzt bleibt nur die Frage was die kaufen, ne.

    Mein einfachstes Einkaufsgut, gerforene TK Artikel, fahre ich schon mal nicht ne Stunde mit dem ÖPNV durch die Gegend, Und auch nicht mit dem Lastenfahrrad. Olga Machslochov geht ihre Innenstadtrelevante Gucci Tasche, die Hochhackigen und das Pelzensemble sicher auch nicht mit dem Lastenfahrrad kaufen.

    Kevin Heul - Leiser könnte schon mal seinen USB Stick im Euronics mit dem Fahrrad holen. Bei der neuen Jura Kaffeemaschine wirds schon schwieriger.

    Ernsthaft: Was für Läden haben wir denn noch innenstadtrelevant in Großstädten, die Dinge anbieten, die ich oder andere sich mit dem Auto holen wollen? Und die Umfrage dazu ist ja auch der Witz, natürlich bin ich in der Schwabinger in München zu Fuß gekommen, ob die Karre im Parkhaus steht wurde wohl kaum gefragt. Zudem werden nur Großstädte erwähnt. Klar klappt das da, wenn ich 3 Unterhosen will und nen Eis essen. Sobald man nur 15km von nem Stadtzentrum weg ist wars das schon. Auf dem Land bekommst du fast nix mehr vom täglichen Bedarf ausser Lebensmittel und Klamotten oder Schuhe die keiner kaufen will, in erreichbarer Nähe. So viel zum Thema Blase.


    Ich kenne nicht die Zahlen der Leiharbeiter die uns hier täglich den Allerwertesten retten.

    Leiharbeiter sind also Leute aus Afghanistan oder so? Ist mir neu.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Was soll ich da als Privatperson berechnen? Ich hab keine Ahnung was du meinst?

    Steltst du dich nur so an, oder bist du wirklich so? :gpaul:


    du schreibst doch selbst:

    Jeder soll die echten Kosten seiner gewählten Mobilität bezahlen.

    Also wenn jeder sie bezahlen soll, muss man es berechenen können. Also, was meinst du wie das gemacht werden soll, wenn du schon selbst den Vorschlag machst.

    Und eiere jetzt nicht wieder so rum!

    Gruß
    schecke

  • Leiharbeiter sind also Leute aus Afghanistan oder so? Ist mir neu.

    Qualifizierte Kräfte aus Polen fehlen in Polen, die decken das wiederum mit Leiharbeit aus der Ukraine und so setzt sich das fort.

    Kaum eines der beteiligten Unternehmen investiert in Ausbildung von Flüchtlingen weil wir dafür sorgen, das Leiharbeit billiger als Ausbildung und faire Bezahlung ist.

  • Die Fuß- und Radverkehr trägt knapp 140 Milliarden Kosten im Jahr über Steuer und Sozialsysteme mit, die ausschließlich von Autos verursacht werden.

    Echte Kosten (d. h. es fließt Geld) oder fiktive Kosten (1 toter Baum = 1 Million Euro)?


    Meine Blase:

    Kottbusser Damm (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) und der Hermannstraße (Bezirk Neukölln).

    Also typisch für den durchnittlichen deutschen Einzelhandel... :rolleyes:

    Wie sind denn die, die zu Fuß in der Innenstadt waren, an den Rand der Innenstadt gekommen?


    Hört sich an, wie das typische Grünen-Geschwafel - Politik von Großstadtbewohnern für Großstadtbewohner... :rolleyes:

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Qualifizierte Kräfte aus Polen fehlen in Polen, die decken das wiederum mit Leiharbeit aus der Ukraine und so setzt sich das fort.

    Damit ist dir Frage immer noch nicht beantwortet, ob wir nicht genug Menschen in Deutschland haben die wir qualifizieren könnten wenn wir wollten.


    Und zum Rest kommt nix, das dachte ich mir. Innengroßstadtnah hat man gut reden....

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Werden sie wohl im verlangten Preis den Händlers drin sein.

    Oder rechnest du an der Tanke selbst Energie- und Mehrwertsteuer aus?

    Ich gebs auf, du hast gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. :rolleyes:

    Gruß
    schecke

  • Damit ist dir Frage immer noch nicht beantwortet, ob wir nicht genug Menschen in Deutschland haben die wir qualifizieren könnten wenn wir wollten.

    Wie soll ich dir die Frage beantworten, wenn ich die Antwort nicht kenne?


    Aber mal ein Beispiel heute aus unserer Tageszeitung:

    Zitat

    Oft scheitert eine Anstellung an Paragrafen und Vorschriften. Adolf Rocha, Inhaber des Patio del Sol in Plagwitz, wollte einen Syrer in seiner Küche beschäftigen. Obwohl er eigentlich ausgebildeter Zahnarzt sei, habe der Migrant den Job unbedingt haben wollen. „Davor habe ich den Hut gezogen“, so Rocha. „Doch das Amt hat auf dessen bisheriger Tätigkeit in einer Fabrik beharrt und darauf verwiesen, dass es genug registrierte Jobsuchende auf dem Arbeitsmarkt gebe“. Das Problem dabei: Die meisten der vom Arbeitsamt zugewiesenen potenziellen Anwärter schickten laut Rocha nicht einmal eine Bewerbung, der Rest oute sich beim Vorstellungsgespräch als nicht bereit, den Job anzutreten.

    Leider hinter Bezahltschranke

    Leipziger Unternehmer funken SOS: Hürden für Ausländer und mangelnde Motivation von Jobsuchenden