Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Und der große Ausbau hat erst begonnen, die Ausbauraten werden massiv steigen.

    Das muß sich erst noch zeigen; denn eines ist klar: zuerst wurden die günstigen und besonders geeigneten Standorte genutzt.

    Es werden folgen die teuren und weniger gut geeigneten Standorte.

    Ich glaube durchaus, daß die Anzahl der Schnelladesäulen weiter wachsen wird.

    Ich glaube aber auch daß die Aufwände und Kosten steigen werden. Und mittelfristig werden die "Daily-Load" Ladepunkte wichtiger werden, niemand will seinen Akku immer nur grillen.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Zitat

    Ach ja, übrigens, das anvisierte Ziel von 1 Millionen E-Autos auf den Straßen in 2020, das Fr. Merkel vor 5 Jahren ausgegeben hat, haben wir inzwischen auch erreicht. 8 Monate später als prognostiziert. Gar nicht so schlecht. Ja ich weiß, die Förderungen haben geholfen.

    Da werden aber die Hybride mitgezählt. die ja - wie wir alle hier gelernt haben - nur ganz schlechte Missgeburten sind, die sich eigentlich NICHT E-Autos schimpfen dürften, weil sie nur die Nachteile beider Welten vebinden.... :zf:


    Anzahl Elektroautos in Deutschland | Statista

  • Da werden aber die Hybride mitgezählt.

    Zählen die Verbrennerlobby sie auch mit? :teufel:

    Missgeburten sind, die sich eigentlich NICHT E-Autos schimpfen dürften, weil sie nur die Nachteile beider Welten vebinden.... :zf:

    Kann ich so nicht unterschreiben. erstens muss man unterscheiden zwischen Hybrid und Plugin Hybrid. zweitens kommt es immer auf den Einsatbereich an, kenne einen der hat den X5 45e und ist absolut begeistert davon und hat im Schntt 1-2 Liter Verbrauch. Der sagt klar, hast die Vorteile beider und hatte vorhher den 4.8 Liter. :top:


    Oder Kollege, die haben einen Rav 4 Hybrid wo auch regelmässig mit Pferdeanhänger betrieben wird mit 6.1 Liter

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, daß sich so wenige Leute damit beschäftigen. (Henry Ford)

  • Der aktuelle RAV 4 Hybrid hat eine gebremste Anhängelast von sagenhaften 800 kg - damit einen Pferdeanhänger ziehen?


    Leer geht das. :crazy:

    Grüße Peter

  • AAAAARGH!


    1. Weil der gerechnete Verbrauch in der Straße sich erhöhen wird da es mehr Verbraucher gibt

    2. Weil selbst bei einer "normalen" dreiphasigen Ladestation mit 11kW bei N Ladestationen in einem Strang der Verbrauch deutlich höher ist sonst im Haushalt, da selbst ein Herd im Vollbetrieb nicht so viel verbraucht:

    Wer redet denn von 11 kW?

    2000 Watt reichen, um in 5 Stunden mehr in ein BEV zu laden, als die allermeisten täglich Verfahren, nämlich 50 km bei 20 kWh/100 km.


    Und damit soll das Stromnetz nachts völlig überlastet werden?

    Rechne mal nach, bitte.

  • Wer redet denn von 11 kW?

    2000 Watt reichen, um in 5 Stunden mehr in ein BEV zu laden, als die allermeisten täglich Verfahren, nämlich 50 km bei 20 kWh/100 km.


    Und damit soll das Stromnetz nachts völlig überlastet werden?

    Rechne mal nach, bitte.

    ich entnehme Deinen Worten daß Dir die Meßwerte, Lastannahmen und Gleichzeitgkeitsfaktoren nach denen Verteilernetze ausgelegt werden im Detail bekannt sind ?


    Schon allein daß 20 Uhr die zweitgrößte Tagesspitze ist ?

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Und wer redet davon dass die Zuleitung nur so dimensioniert werden muss, dass Deine immer wieder angeführten Fahrzeuge die nur Strom für 30-50km verbraucht haben, geladen werden können.

    So läuft das nicht.


    Und zum Thema Zeitfaktor:

    Um die Autos an Leute verkaufen zu können die nicht voll enthusiastisch darauf anspringen muss erst die Infrastruktur entstehen und auch die Strassen werden nicht jedes Jahr neu aufgerissen wenn sich die Anzahl der E-Autos erhöht, sondern wenn, dann wird das einmal gemacht.


    Herr bitte wirf nicht Hirn vom Himmel sondern sprüh es mit dem Duschkopf -das muss viel grossflächiger verteilt werden.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Und wer redet davon dass die Zuleitung nur so dimensioniert werden muss, dass Deine immer wieder angeführten Fahrzeuge die nur Strom für 30-50km verbraucht haben, geladen werden können.

    So läuft das nicht.

    Doch, um die BEV Technologie großflächig einzuführen muss das reichen und wird es zunächst auch.

    Die ersten ADSL-Nutzer hatten ja auch noch keinen 100 MBit Anschluss im Haus

  • ich entnehme Deinen Worten daß Dir die Meßwerte, Lastannahmen und Gleichzeitgkeitsfaktoren nach denen Verteilernetze ausgelegt werden im Detail bekannt sind ?

    Ich nehme an du denkst, die Leute bei der ENBW und die Wissenschaftler der von mir verlinkten Studie(n), haben keine Ahnung?

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Und wer redet von 20 Uhr?

    Der Bürger kommt nach Hause und stöpselt sein Auto an. So lädt es denn über die abendliche Lastspitze hinweg.

    So ungefähr wird sich wohl der Vorgang abspielen, oder hast Du andere Vorstellungen davon ?

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Du kannst doch auch unter Tage laden Ulf, während du zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen gehst oder fährst 🤣

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • So lädt es denn über die abendliche Lastspitze hinweg.

    Nein es kann bei der Lastspitze vom Netz genommen, durch Netzbetreiber.

    Alle geförderten Wallboxen haben diese Möglichkeit zwangsweise integriert.

    Alle die Wärmepumpenstrom auch fürs Laden nutzen, haben diese Möglichkeit integriert.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Für die 30-50 Kilometer die der Bürger durchschnittlich fährt wird das doch reichen, haben doch die Experten hier gesagt 👆🏻

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ich beschäftige mich zur Zeit ja sehr intensiv mit der Thematik. Dabei steht auch die Frage im Raum "Wäre ein gebrauchtes Model S etwas für mich?".

    Wir sprechen da im Schnitt von 60k€ Investition.


    Dann gucke ich mir Youtube-Videos an, wo Leute von ihren Erfahrungen mit gebrauchten S sprechen. Am geilsten finde ich dann immer Aussagen wie:

    "An meinem Model S war in den x Jahren/soundsoviel tausend km nix dran, außer: 1... 2... 3... 4... *langeListevonMängeln*"


    Da sind dann undichte Schiebedächer, schlecht passende Chromleisten, kaputte Türgriffe, etc. etc. dabei, wo ich mich frage: Hallo? Wir reden hier von einem Auto, das mehr als 100 Riesen neu gekostet hat. Haben die alle Lack gesoffen, dass die sich das schönreden? Dazu die Attitude von Tesla, dass man die Autos blind kaufen soll. Ok, bei freien Gebrauchtwagenhändlern kann man sie gnädigerweise vorher sehen und fahren.

    Dennoch finde ich das für 60 Riesen ein Risikogeschäft.


    Dann gucke ich bei der Hausmarke und stelle mit Erstaunen fest, dass ich fürs gleiche Geld schon zwei gute, gebrauchte 530d mit wenig km bekäme. Mit denen ich auch mal 200km/h fahren könnte und trotzdem noch ohne Tankstop nach Hause käme. :sz:

    Ergo muss man schon sehr, sehr großer Enthusiast sein, um so eine Anschaffung überhaupt in Erwägung zu ziehen.

  • Nein es kann bei der Lastspitze vom Netz genommen, durch Netzbetreiber.

    Alle geförderten Wallboxen haben diese Möglichkeit zwangsweise integriert.

    Alle die Wärmepumpenstrom auch fürs Laden nutzen, haben diese Möglichkeit integriert.

    Schöne neue Welt.

    Fortschritt und so...

    Das waren noch Zeiten, als man tanken konnte wann man wollte.


    Aber mal im Ernst:

    So lange das so sein wird wie von dir beschrieben, wird sich die Elektromobilität nicht durchsetzen außer die Politik verbietet Verbrenner (was durchaus zuzutrauen wäre).

  • Für die 30-50 Kilometer die der Bürger durchschnittlich fährt wird das doch reichen, haben doch die Experten hier gesagt 👆🏻

    Für das Stadtgejuckel, das meine Frau so fährt, stimmt das auch (Jahresschnitt um die 6.000km). Aber für sowas kauft man ja kein Model 3/S. Außer man hat echt zuviel Geld.