Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Zumindest sind wir uns einig dass der Hinweis von Cephalopod bescheuert ist.

    Natürlich ist er bescheuert, wenn auch (Achtung, keine Verteidigung!) nicht komplett falsch. Instrumentalisierung von Opfern ist dämlich und geht gar nicht. Darum nervt mich auch das mit dem Meme dezent, weil das eine ist böse aber das dann lustig weil´s einem ins Weltbild passt? Wo bleibt da die Aufregung?


    Dass die extremen Wetterereignisse zunehmen durch den Klimawandel, darüber sind sich Wissenschaftler und auch Versicherungen seit langem einig. Im Kern war die Aussage daher nicht verkehrt, aber trotzdem ist das in dieser Art und Weise ein Schlag ins Gesicht von denen die gerade alles verloren haben. Und das geht nicht.


    Um solchen Überschwemmungen vorzubeugen, sollte die immer weiter voranschreitende Flächenversiegelung, sowie die Begradigung von Bach- und Flußläufen beendet und soweit vertretbar/sinnvoll rückgängig gemacht werden.

    Die "Fehler" machen Menschen seit Jahrtausenden. Pompeij, Hagen, Neapel, Passau, Augsburg-Pfersee, Hamburg.... Die Menschen wohnen aus guten Gründen nah am Wasser, an Vulkanen und anderen Lokalitäten wo man hinterher sicher sagen könnte "Das war jetzt aber keine gute Idee". Der Besiedelungsdruck wird immer höher, alles enger und dichter gebaut. Wie Du richtig schreibst, immer mehr Versiegelung. Irgendwo muss und will das Wasser dann hin. Und es nimmt keine Rücksicht auf irgendwas. Flussbegradigungen rückgängig machen ist so eine Sache. Da schreien gleich zig Interessensgruppen warum nicht... ;) Wertach vital in Augsburg dürfte nur ein Beispiel sein. Vieles dürfte garnicht mehr machbar sein weil die einstigen Überschwemmungsflächen gerade der großen Ströme wie Rhein, Donau und Elbe schlichtweg bei den Begradigungen längst der Besiedelung dienen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Bitte löschen. Irrtum meinerseits.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Nochmals Danke für den Hinweis auf die Social-Media-Gepflogenheiten. :)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • "Was ist an dem Bild mit den 2 San-Fahrzeugen im Hochwasser anders? Das ist genauso eine Instrumentalisierung wie der bescheuerte Hinweis von C. Wo bleibt da Eure Empörung?"


    Gibt's irgendwo eine Ansichtspflicht?

  • Dir gefällt das Posting und damit sein kompletter Inhalt.

    Man kann leider nicht nur Teile eines Postings liken oder sich dafür bedanken. Ich für mich habe mich auch schon für Teile eines Postings bedankt oder ein Like vergeben. Es muss nicht immer das große und ganze beim zustimmenden Nicken sein. Ich wähle auch ne Partei ohne der vollständig zuzustimmen.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Und genau da liegt doch das eigentliche Problem.

    Imho übrigens nicht nur für Überschwemmungen

    Jepp, je mehr der Mensch eingreift um so mehr wird sich die Natur ihren Weg suchen. Man muss sich nur fragen ob man lieber am Wasser oder Wasserlauf baut oder auffm Berg, und dort halt Schnee und Wind trotzen muß. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Bei Lothar 1999 hat auch keiner gefragt. Tipp: Mehr als 10 Jahre her.


    Edit

    Zitat

    **auf Wunsch des Verfassers gelöscht**

    Das ist doch Diskussionskultur. Wie bei den 10 Alten am Stammtisch, weil der Hubsi was gesagt hat was dem Hansi nicht gefällt setzt er sich an nen anderen Tisch oder mault rum dass er gar nicht mehr kommt. :rolleyes:

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Zitat

    Um solchen Überschwemmungen vorzubeugen, sollte die immer weiter voranschreitende Flächenversiegelung, sowie die Begradigung von Bach- und Flußläufen beendet und soweit vertretbar/sinnvoll rückgängig gemacht werden.


    Das ist sicher ein Problem, wird aber auch schon länger. Hier bei, Flüsschen bei uns in der Stadt schon irgendwann in den 90igern der zweite Fluss hier hat im Rahmen der Renaturierung des Tagebaus ein natürliches Flussbett erhalten. Alleine reicht das also nicht. Auch nicht zu vergessen, 1871 hatten wir eine Bevölkerungsdichte von 76/km², heute sind es über 225/km². Da ist klar, dass weniger Platz für die Gewässer bleibt. Gleichzeitig werden die Schäden immer größer, einfach weil die Menschen immer wohlhabender werden. Salopp gesagt, eine Holzhütte ist eben schneller zu ersetzen als ein durchschnittliches EFH heute.


    Zumindest bei uns in der Region war die Ursache sicherlich eine Verknüpfung verschiedener Faktoren, ausgelöst durch ein Ereignis was laut Berichterstattung deutlich über dem "100 Jahre Hochwasser" lag. So etwas ist immer aufgetreten und wird immer auftreten, früher war es nicht so präsent da die Bilder nicht live ins Haus geliefert wurden.


    Wie bei anderen Problemen auch bin ich sehr dafür, die Sache in Ruhe zu analysieren und dann ggf. geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dabei sollte man sich natürlich u.a. die Frage stellen, wo gebaut wird aber eben auch, wie Helfer im Katastrophenfall in ein Gebiet kommen und dort arbeiten können, in dem Großflächig der Strom ausgefallen ist, wie zur Zeit an der Ahr. Das Thema für die eigene kurzfristige politische Agenda zu instrumentalisieren ist aber einfach nur schäbig.

  • Das Thema für die eigene kurzfristige politische Agenda zu instrumentalisieren ist aber einfach nur schäbig.

    Hat aber Tradition und das nicht nur hier zu lande....

  • Ich bin gerade etwas baff.


    Folgender Dialog entstand gerade mit einer Mitarbeiterin von Tesla über die Homepage-eigene Chat-Funktion:



    Ich bin wirklich geschockt. Am meisten über den Spruch "So läuft das bei Tesla".

    Die können es sich anscheinend echt erlauben...

  • Die können es sich anscheinend echt erlauben...

    Nicht ganz: "Die glauben, dass sie es sich im Moment erlauben können".

    Die werden in nicht allzuferner Zukunft auch noch zurecht geschrumpft.

  • Ich bin wirklich geschockt. Am meisten über den Spruch "So läuft das bei Tesla".

    Die können es sich anscheinend echt erlauben...

    Aber irgendwie passt es zu dem Produkt ;)

    Ganz leicht Tekatenz, sie haben ja auch schon Leuten wo über dritte ein Tesla gekauft haben, nachträglich erworbene Funktion wieder geläscht, mit der Begründung, müssen sie ernut kaufen.


    Nach Verkauf: Tesla deaktiviert Autopilot in Gebrauchtwagen aus der Ferne | heise online


    Eigentlich kannst nir sagen, Finger weg von solchen Firmen.

    Gigafactory in Berlin war ja auch alles 200% im Einklang mit Umwelt, Behörden etc.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Aber irgendwie passt es zu dem Produkt ;)

    Tesla versucht ganz offensichtlich marketingmäßig in die Fußstapfen von Apple + iPhone zu schlüpfen.


    Dürfte aber einem Produkt, das 50-100x teurer und demzufolge einen sehr viel engeren Markt hat und mittlerweile auch echte Alternativen bietet und eben auch nicht jährlich gewechselt wird zumindest auf Dauer nicht funktionieren.

  • Zitat

    Man muss sich Sylt leisten wollen. Gilt wohl auch für Tesla. :D


    Können und wollen!!


    Bei Sylt ja, bei Tesla eher nicht...



    Zitat

    Tesla versucht ganz offensichtlich marketingmäßig in die Fußstapfen von Apple + iPhone zu schlüpfen.


    Da wäre das geschilderte Gespräch aber ein sehr kümmerlicher Versuch, eher gewollt und nicht gekonnt.

  • DocMonka:


    Kann man das Tesla-Gebrauchtfahrzeug dann wenigstens nach den Gepflogenheiten des Fernabsatzgesetzes kaufen?

    - Im Internet aussuchen

    - nach Hause liefern lassen

    - bei Nichtgefallen wieder zurückgeben und abholen lassen


    Es soll ja schon online-Gebrauchtwagenhandelsportale geben, die so etwas anbieten und massiv mit Werbung unterstützen...

  • Da wäre das geschilderte Gespräch aber ein sehr kümmerlicher Versuch, eher gewollt und nicht gekonnt.

    Dann passt es ja zum Produkt :p


    iPhone / Apple-Produkte haben, trotz aller ihrer proprietären Eigenschaften, wenigsten weiterhin gewisse Vorteile. Und das nach 20 Jahren noch.

    Solange wird es Tesla im Automarkt m.M.n. definitiv nicht schaffen. Was dann heißt: Man muss sich auch bei Tesla mit den "normalen" Gesetzen des Marktes auseinandersetzen oder verliert halt Kunden, was dann der Anfang vom Untergang oder zur Normalisierung sein wird.