Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Aua... man kriegt vom Zusehen körperliche Schmerzen... und der Profi der dann selber den Stecker nicht reinkriegt... Und der Profi hat die Leute zufällig entdeckt? :D


    Anfängerfehler denke ich, dazu brauch ich bloß an die eigenen Erfahrungen mit Newbies denken. Naja, kann man draus lernen. Interessant wären die zwei mal in zwei, drei Monaten zu sprechen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • ich musste an Ingrid und Klaus von TVTotal denken :m:

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Aua... man kriegt vom Zusehen körperliche Schmerzen... und der Profi der dann selber den Stecker nicht reinkriegt... Und der Profi hat die Leute zufällig entdeckt? :D


    Anfängerfehler denke ich, dazu brauch ich bloß an die eigenen Erfahrungen mit Newbies denken. Naja, kann man draus lernen. Interessant wären die zwei mal in zwei, drei Monaten zu sprechen.


    Naja,

    das erste Mal ist immer anders ^^

    Das Smartie ist für diese Überführungsfahrt halt auch nicht das ideale Fahrzeug - für den angedachten Einsatzweck (Nahverkehr zum Sport und Einkaufen und laden zu Hause) passt der aber recht gut denke ich.


    Aber ehrlich: SO wird das nix mit der eMobilität...das richtige Kabel ist dabei, an der "richtigen" Säule (zumindest mit passendem Anschluss) sind sie auch (ok, an der Bedienung hapert es noch), aber dennoch funktioniert es einfach nicht. :sz:

    Dann 7km zu ner Ladestation, an der einer von 2 Ladepunkten mit nem nicht ladenden (aber immerhin Elektro)Auto besetzt ist. :rolleyes:


    Und wir reden hier von Personen, die ganz offensichtlich keine Technik-DAUs sind, sei es App aufm Schmartpfon, Ladekarte oder generell einfach das Wissen um die notwendige Planung des Heimwegs.
    Ich kenne tatsächlich Leute, die erst Öl nachfüllen (lassen...), wenn die rote(!) Ölknanne angeht, die eine todgeweihte Steuerkette selbst direkt an offener Haube nicht hören und die es auch nicht bemerken, wenn sie mit 0,3bar Reifendruck oder fehlenden 3 von 5 Radmuttern unterwegs sind.

    Ganz zu schweigen von der älteren Peugeot Fahrerin, die ihr I-Phone auf lautlos gestellt hatte und es seit 3 Wochen nicht hinbekommen hat, das zu ändern. ^^


    Diese Personen sind mit einem eAuto und dem aktuellen Status der Infrastruktur schlichtweg heillos überfordert.

    Denn sie sind ja bereits mit einem Verbrenner überfordert...


    Dass so jemand eigentlich nicht am Straßenverkehr teilnehmen sollte: ja, keine Frage.

    Aber ist leider so, und das obendrein bei einem erschreckend großen Teil der Blechkutscher was dann aber auch unseren allseits erlebten Alltag im Straßenverkehr erklärt. :m:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Es gibt immer Ausnahmen von der Regel. Ausserdem ist Brasilien, trotz der massiven Brandrodungen im Amazonasbecken, nur für ca. 1% der weltweiten CO2 Emissionen (Quelle: The 5 Countries That Produce the Most Carbon Dioxide (CO2) ) verantwortlich, Indien und China zusammen dagegen für ca. 35%.

    Ich sage ja... low-hanging fruits und so.

    Von wegen, China macht nichts:


    Emissionshandelssystem gestartet: So viel kostet eine Tonne CO2 in China - n-tv.de

  • Ein richtiger Schritt.


    Aber wenn ich das hier lesen muss...


    Zitat

    Das sogenannte ETS-Programm soll der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft dabei helfen, den Ausstoß von Schadstoffen zu reduzieren und wie geplant 2060 nicht mehr CO2 auszustoßen, als durch Pflanzen abgebaut werden kann.


    Warum "wie geplant bis 2060" und warum lese ich da nix von Reduzierung?

    Ich denke der Sekundenzeiger tickt und wir stehen kurz vorm ökologischen Abgrund? :m::idee:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Warum "wie geplant bis 2060" und warum lese ich da nix von Reduzierung?

    ???

    Da steht doch Reduzierung?!


    Genaugenommen sind die Chinesen tatsächlich IMHO schlauer als die EU:


    Der Satz

    Zitat

    .... nicht mehr CO2 auszustoßen, als durch Pflanzen abgebaut werden kann.

    beinhaltet nämlich eine durchaus lobenswerte Herangehensweise, nämlich durch (auch aus anderen Gründen sinnvolle) Aufforstung CO2-Vernichtung zu ermöglichen. :top:


    Über den Zeitrahmen lässt sich streiten, tatsächlich zeigen aber die aktuellen Ereignisse sehr eindringlich Handlungsbedarf :heul:

  • Natürlich tun auch die Chinesen etwas. Das ist unstrittig. China baut massiv regnerative Energien aus, was aber leider nicht zu einer mittelfristigen CO2-Reduzierung führt.


    Worauf ich hinaus will ist folgendes:

    Wenn jemand in China produzieren will, könnte als Voraussetzung für die Vergabe des Auftrags die ausschliessliche Verwendung von CO2-neutraler Energie gemacht werden.

    Natürlich nicht zu 100% sofort, das wäre unrealistisch, aber mit einem kürzeren Zeitraum, als China das von sich aus tun will.

    Von gesetzgeberischer Seite könnte man da auch ansetzen. Wenn nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt alle aus China einzuführenden Waren mit einer zu definierenden Menge an neutraler Energie hergestellt wurde, dürfen diese Waren nicht eingeführt werden, oder führen zu Strafzahlungen.


    Das wäre die Peitsche, das ist mir bewusst. Im gleichem Atemzug könnte man China aber anbieten, das entsprechende Geldsummen, die hier für minimale Reduzierungen z.B. in der E-Autosubvention sorgen, in den massiven Ausbau regenerativer Energien vor Ort gesteckt werden, damit China das postulierte Ziel schneller erreichen kann und gleichzeitig Zölle auf Produkte, die mit regenerativer Energie in China (oder sonstwo) hergestellt wurden, komplett wegfallen lassen.


    Das hätte wahrscheinlich einen deutlich größeren Effekt auf den weltweiten CO2-Ausstoß.


    Gleichzeitig könnte man Ökostrom bei uns für einen gewissen Zeitraum komplett von der EEG-Umlage und Energiesteuer befreien.

    Das würde zwar auch deutliche Steuerausfälle bedeuten, aber ob ich das Geld zum Fenster hinauswerfe, oder erst gar nicht einnehmen, spielt in der Summe ja keine Rolle.

    Für Firmen auch im produzierenden Gewerbe, wäre der Strom, sofern er aus regenerativen Quellen gewonnen wird, so aber deutlich günstiger zu beziehen als bisher und daher gäbe es an dieser Stelle einen deutlichen bilanziellen Anreiz für viele Firmen.


    Ein weiterer Ansatz im Bereich Verkehr wäre, anstelle ein m.M. nach ökologisch fragliches Tempolimit einzuführen die komplette Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene. Das würde Arbeitsplätze bei der Bahn schaffen, denn ob der Container von Bremerhaven per Straße, oder per Bahn in die jeweiligen Zielländer transportiert wird, dürfte dem Container egal sein und gleichzeitig den Transitverkehr deutlich verringern und so die Autobahnen deutlich entlasten.

    Natürlich habe ich keine belastbaren Zahlen für eine mögliche Verringerung der CO2 Bilanz durch diese Maßnahme, aber möglicherweise liegt er im Rahmen dessen, was ein Tempolimit auch bringen würde, plus die positiven Effekte auf die Verkehrsdichte der Autobahnen.


    Ideen gibt es viele, aber durch Ideologie werden einfach zu viele Ideen von vorneherein verworfen.

  • Von gesetzgeberischer Seite könnte man da auch ansetzen. Wenn nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt alle aus China einzuführenden Waren mit einer zu definierenden Menge an neutraler Energie hergestellt wurde, dürfen diese Waren nicht eingeführt werden, oder führen zu Strafzahlungen.


    Genau DAS wurde doch gerade erst im europäischen Parlament verabschiedet.

    "Fit for 55" beinhaltet die Einführung einer CO2-Abgabe auf klimaschädliche Importe.


    EU-Vorschläge zum Klimaschutz: Klassische Verbrenner in Europa vor dem Aus - n-tv.de

  • Mit solchen Kleinigkeiten hält sich doch keiner auf, der die Füße am Kopf hat!

  • Meine Gedanken sind momentan eher bei meinen ehemaligen Nachbarn in Weisweiler. :(

    Ich hoffe, jetzt wo die Folgen des Klimawandels im Herzen von Europa, sogar in Deutschland, angekommen sind, dass endlich politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger (und auch skeptische Bürger und Forumsteilnehmer) den Ernst der Lage begreifen.

    Leider braucht es so oft erst ein einschneidendes persönliches Erlebnis, um der Vernunft folge zu leisten.

  • Ich hoffe, jetzt wo die Folgen des Klimawandels im Herzen von Europa, sogar in Deutschland, angekommen sind, dass endlich politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger (und auch skeptische Bürger und Forumsteilnehmer) den Ernst der Lage begreifen.

    Leider braucht es so oft erst ein einschneidendes persönliches Erlebnis, um der Vernunft folge zu leisten.

    Wer die Toten dieser Flut für politische Themen instrumentalisiert, handelt unethisch.

  • Ich hoffe, jetzt wo die Folgen des Klimawandels im Herzen von Europa, sogar in Deutschland, angekommen sind, dass endlich politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger (und auch skeptische Bürger und Forumsteilnehmer) den Ernst der Lage begreifen.

    Leider braucht es so oft erst ein einschneidendes persönliches Erlebnis, um der Vernunft folge zu leisten.

    Den Stuss glaubst du selbst nicht, oder?

  • Mal was zum Nachdenken für die BEV Fanatiker:


    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.