Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Irgendwas passt bei den verlinkten Volvo und Mercedes Artikeln nicht: Volvo 540KWh und max 300 Km Reichweite und somit 180 KWh/100 Km, Mercedes 420 KWh und 400 Km Reichweite damit 105 KWh/100 Km?

  • Die Volwo-Serie geht bis 44t, der eActross nur bis 28t.

    Detlev, bitte schreib Actros nicht mit zwei s. Mein innerer Monk kippt gleich um. :D *grusel*


    28 Tonnen deutet in der Tat eher auf Regionalverkehr hin, aber immer noch groß genug um im Zweifel nen Kühlerauflieger vor nen Supermarkt zu ziehen. Bin gespannt, der den ich interviewen werde ist Spinner genug dass der der erste wäre in Augsburg der einen am Hof stehen hat. Da wird es sicher auch mal um so Dinge wie Mautgebühren oder Einfahrtsberechtigungen gehen. Wär auch gut möglich dass in nicht zu ferner Zukunft Kunden entsprechende Vorgaben machen weil damit auch Image transportiert wird.

    Klar ist natürlich, für die 3tkm-Tomatentour nach Spanien ist das eher nicht die endgültige Lösung. Was aber auch ok ist, zumindest regional/lokal kann man versuchen möglichst emissionsarm zu fahren.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Schade dass Dir nicht mehr dazu einfällt

    Nein, genau aus dem Grund, den Ilullaillaco vorher aufgeführt hat und schade, dass du noch in die gleiche Kerbe schlägst.

    Gruß
    schecke

  • Die Volwo-Serie geht bis 44t, der eActross nur bis 28t.

    Ach so, ich meinte bei Mercedes im Artikel sogar was von 40 to Nutzlaste gelesen zu haben, was aber wohl Gesamtgewicht haette sein sollen.

  • Du solltest mal mit dem Rad fahren. Und damit meine ich nicht am Samstag morgen 300m zum Bäcker. Dann weißt Du was ausbremsen ist. ;)


    Ja, Radfahrer dürfen dort den Gehweg stadtauswärts benützen. Sehr freundlich. :top: Mit dem damit verbundenen bussgeldbewehrten Hinweis "Schritt fahren" auf einem Gehweg der oft keine 2m breit ist und zum Teil noch enger wird wegen Bäumen, einer Straßenbahnhaltestelle(!), den auf ihre Busse wartenden Amazonleuten morgen und dem Eingang zum Friedhof. Da wird einem gerne auch mal eine Tür vor den Latz geknallt, was muss man da auch lang fahren wo hier doch ausgestiegen wird. Man muss schliesslich eilig ans Grab.


    Der Weg ist so ziemlich der einzige der ohne große Umwege für Radfahrer aus der Stadt in diese Richtung führt. An der Gögginger Brücke wurden gestern von der Radzählstation 2673 Fahrradfahrer

    Du kannst Deine Klischees wieder einpacken - ich fahre regelmäßig Fahrrad - ohne Motor! Ich kann Deine Problemchen durchaus nachvollziehen. Wie geschrieben: Absteigen und Rücksicht auf andere nehmen.


    2673 Fahrradfahrer und wie viele Autofahrer? Faktor 10?

  • Also absteigen und Rücksicht auf andere nehmen damit andere keine Rücksicht nehmen müssen? Ja ne is klar... :top:


    An Werktagen fahren dort bis zu 20.500 Fahrzeuge in beiden Richtungen. Der Faktor dürfte sich daher je nach Wetterlage also zwischen 5 und 10 bewegen. Wie man an den Radzählstationen sieht ist das eine der meistbefahrensten Strecken, da kann man schon mal 500m schieben oder im Schritttempo durch die Fußgänger Rücksicht nehmen. Vielleicht sind Dir aber auch 10 bis 20% mehr PKW pro Tag auch lieber wenn jeder wieder mit dem Auto dort fährt? :sz:


    Dieser Fußweg ist für Radfahrer nicht benutzungspflichtig und der Radfahrer sollte deswegen die Straße benutzen.

    Weiß halt nicht ein jeder, obwohl ja jeder irgendwie soooo viel Rad fährt, dass erstens dieses Schild keinerlei Pflicht auslöst und zweitens bei Benutzung ohne Schritttempo, selbst wenn leer wäre, mal eben ein Bussgeld fällig ist wenn man dabei erwischt wird. Ich hab mehrere so Stellen. Eine führt durch einen kurzen Bahntunnel in einer 30er Zone, die 30 packt man an der Stelle locker weil bergab und das bisschen bergauf bis der Radweg nach der Unterführugn wieder richtig weitergeht kommt man nicht wirklich unter 30. Da hat man auch die Wahl zwischen "Rücksicht nehmen" in einem engen Fussgängerbereich oder sich bei 35+ und durchgezogener Linie überholen oder bedrängen lassen. "Rücksicht nehmen". Ist klar... ;)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

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  • Weil man sich im Zweifel ins Knie schießt damit. Mal abgesehen vom Zeitverlust den der Spaß mit sich bringt ist man im Falles eine Falles praktisch immer der Schuldige. Fußgänger haben auf (solchen) Gehwegen absoluten Vorrang und dürfen in keinem Fall behindert oder gar gefährdet werden. Du darfst nicht mal klingeln wenn jemand im Weg wäre.


    Ich sach mal so. Auf der A9 ist zwischen Denkendorf und Altmühltal am Kindinger Berg doch talwärts eine extra LKW-Spur eingerichtet. Es steht zwar kein explizites Schild dran, aber da ist "PKW frei". Würdest Du die nutzen und mit 60 gemeinsam mit den LKWs den Berg runterfahren oder doch lieber auf der Straße AKA die beiden PKW-Fahrspuren mit einem Limit von immerhin 80 nutzen? Ist nicht viel anders. Außer dass beim freien Gehweg noch die Tatsache dazu kommt, dass man im Fall eines Falles zu 95% die A-Karte in der Hand hält, egal was der Fussgänger gemacht hat. Im Zweifel war man zu schnell oder hätte schieben müssen.


    Schon aus Eigenschutz fahre ich natürlich Radwege wo es nur geht. Ich fahre sogar täglich 2 x 2 km Umweg mittlerweile um eben solche Stellen wie Hermanstraße zu umfahren. Das mit dem Gehweg hab ich zu morgendlicher Stunde ein paar Mal gemacht, macht nicht wirklich Freude, mit einem Kinderanhänger dran geht das schon garnicht mehr. Zudem kommt dann noch dazu, dass man dann aber trotz Nutzung des Gehweges an der Ampel der einmündenden Stettenstraße anhalten muss weil da kann man dann plötzlich auf den 5m vor der Ampel doch noch einen Radweg machen plötzlich. Und da stehst dann und schaffst selbstverständlich auch die Ampel an der Rosenaustraße nicht. Die folgende an der Kongresshalle ist ebenso rot.

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  • Begründung?

    Es muss der blaue Lolly (237, 240 oder 241) da stehen.

    Der bauliche Zustand muss die Benutzung ermöglichen.

    Parkende Fahrzeuge entbinden von der Benutzungspflicht.

    Zitat

    Allerdings gibt es auch bei vorgeschriebenen Radwegen Ausnahmen: Ist der Weg in einem schlechten Zustand und weist beispielsweise zu viele Schlaglöcher auf? Oder ist der Radweg durch geparkte Fahrzeuge oder Fußgänger blockiert? Ist ein Radweg unbenutzbar, gilt nach Ansicht des das Oberlandesgerichts (OLG) Naumburg im Verkehr nicht die Radwegebenutzungspflicht, wie Urteil Az. 1 U 74/11 vom 8.12.2011 besagt.

    Radwegebenutzungspflicht - Fahrrad-Verkehrsregeln 2021


    Nicht selten ist die Anordnung des Radweges eh rechtswidrig weil die Mindestbreite nicht gegeben ist.

    "Radfahrer frei" ist ebenfalls kein benutzungspflichtiger Radweg.

    Vergleichbar ist das Schild eher mit "Spielstraße"

    Fändest du sicher spannend wenn das auf einer Teilstrecke einer Hauptstr. angeordnet würde und du da Schritt fahren müsstest.

  • Vergleichbar ist das Schild eher mit "Spielstraße"

    Fändest du sicher spannend wenn das auf einer Teilstrecke einer Hauptstr. angeordnet würde und du da Schritt fahren müsstest.

    Als Anwohner einer solchen kann ich Dir sagen wie sehr das "Schritt fahren" dort eingehalten wird. :hehe:


    Es ist klar, dass einige der Anwohner der oben diskutierten Straße da nicht erbaut sind dass da nun Parkplätze wegfallen. Wobei das größte Gejammer anscheinend von dem dortigen Hotel mit der 12€-Tiefgarage kommt und zumindest zu meinen Zeiten da eher geparkt wird um anscheinend die halbe Amazonbelegschaft und andere Zeitarbeiter einzusammeln mit Bussen. Zudem ist einigen in der Stadt (man sieht es an den Leserbriefen) nicht ganz klar, dass der Radweg nur stadtauswärts durchgezogenaber stadteinwärts dagegen nicht komplett gemacht wird sondern nur ca. zwei Drittel der Strecke. Verstehe ich in gewisser Weise sogar, weil wenn man da die Rechtsabbieger am Ende mit den Geradeaus mixen würde, das wäre ein Drama und Rückstau bis zu den Alpen. Ist ok. Man muss Kompromisse eingehen. Ich freu mich jedenfalls dass dieser Versuch (!) jetzt mal gemacht wird. Vielleicht baut man aber die Straße auch mal richtig um so dann man PKW, ÖPNV, Rad und Fussvolk vernünftig unter einen Hut bringt. Aber das kost halt mehr als 500m gelben Aufkleber auf den Boden brennen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • ja, das passiert wenn ein Land nur noch verwaltet wird

    zum Thema Holz:

    ich befinde mich beruflich in der mißlichen Situation, daß bei uns ca 500 kg Holz am Tag anfallen

    - Verpackungsholz aus Containern oder Einwegpaletten, vorwiegend Indien und China

    Es wäre nützlich, dieses Holz der Weiterverwertung zuzuführen. Das wäre auch nicht schwer; denn in unmittelbarer Nähe heben wir einen großen Produzenten für Span- und Faserplatten

    Das deutsche Recht allerdings verpflichtet uns dazu dieses anfallende Verpackungsholz als entsorgungspflichtigen Abfallstoff zu behandeln. Eine Weiterverarbeitung ist ausgeschlossen. Dieses Holz ist per Definition Abfallstoff. Schon wenn wir es an unsere Mitarbeiter als Feuerholz verschenken würden - würden wir sehr (sehr !) hohe Bußgelder riskieren.

    Wir müssen also tonnenweise Hartholz kostenintensiv entsorgen lassen. Und das sogar noch besonders teuer; denn moderne Verbrennungsanlagen haben mit hochkalorischen Stoffen wie Hartholz ein Problem und können dieses nur portionsweise verarbeiten.


    tl;dr: in Deutschland weiß die linke Hand nicht was die rechte will und wertvolle Rohstoffe werden einfach mal kostenintensiv vernichtet weil Vorschriften entgegen ihrer eigentlichen Intention einfach durchgezogen werden; koste es was es wolle

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Krass. Die Paletten sind doch ohnehin in aller Regel auch unbehandelt, oder? Also bis ggf. auf die Presslinge der Stützen. Was spricht denn dagegen das Holz zur Mitnahme anzubieten? Ich weiß paar Firmen, da ist das üblich, irgendeinen Palettensäger gibt´s ja immer.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Krass. Die Paletten sind doch ohnehin in aller Regel auch unbehandelt, oder? Also bis ggf. auf die Presslinge der Stützen. Was spricht denn dagegen das Holz zur Mitnahme anzubieten? Ich weiß paar Firmen, da ist das üblich, irgendeinen Palettensäger gibt´s ja immer.

    Ob das Holz behandelt ist oder nicht wissen wir in er Regel gar nicht. Nur ab und zu finden sich Aufkleber wenn der Container begast wurde. Ansonsten müßte halt das Holz bei der Einfuhr als Holz abgefertigt werden, ohne dem dürfen wir es nicht in Verkehr bringen

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ob das Holz behandelt ist oder nicht wissen wir in er Regel gar nicht. Nur ab und zu finden sich Aufkleber wenn der Container begast wurde. Ansonsten müßte halt das Holz bei der Einfuhr als Holz abgefertigt werden, ohne dem dürfen wir es nicht in Verkehr bringen

    Ah ok. Weil es quasi als Verpackung gezählt wird und (theoretisch) auch z.B. auch aus Plastik sein könnte. Ist vermutlich billicher und spart Zollgebühren anstatt das zusätzlich als Holz zu deklarieren. Die Karte mit dem A drauf hat dann der Empfänger.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee: