Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Audi steigt komplett aus dem Verbrenner aus, auch keine Hybrid Modelle mehr.


    A3 und A4 werden keine Nachfolge mehr bekommen. Dieser schnelle Schritt ist heftig.


    Benziner und Diesel vor dem Aus: Audi lässt den Verbrenner fallen | Leben & Wissen | BILD.de


    Ich verlinke eigentlich keine Bild Meldungen, da es aber gerade durch alle Gazetten geht und auf einer offiziellen Meldung von Audi beruht, kann man das mal machen.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Ja.... aber nicht, weil man dort der Ansicht ist, dass E-Autos alternativlos sind!


    Der wahre Grund ist folgender:

    Zitat

    Am 14. Juli will die EU-Kommission ihre neuen Pläne zur CO2-Reduzierung vorlegen. Angeblich geht es nicht mehr um 37,5 Prozent weniger CO2 im Jahr 2030 zum Stand von 2021 (heute gilt als Flottenziel 95 g/km), sondern um 60 Prozent weniger. Dann wären noch 38 g/km erlaubt. Diskutiert wird, so das Politmagazin „Politico“, ein noch schärferes Ziel für das Jahr 2035. Dann soll der CO2-Ausstoß um 100 Prozent reduziert werden. Das heißt: Die Pkw-Flotten dürfen kein einziges Gramm CO2 mehr ausstoßen! Das ist mit Benzinern und Dieseln nicht möglich, käme einem faktischen Verbot für Autos mit Verbrennungsmotoren gleich – dem Audi nun entgeht.

    .... ergo politischer Druck und Zwang.

  • Also die typische VW Strategie, vorhandenes so lange ausquetschen, bis es nicht mehr geht oder der Gesetzgeber einen Riegel vorschiebt. ^^


    Zitat

    Auch weitere vor 2026 eingeführte Diesel- und Benziner wird Audi dann noch weiter verkaufen.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • .... ergo politischer Druck und Zwang.

    klar politischer Druck. Wenn die Ingenieure ihre Leidenschaft ohne Rahmen ausleben dürften, dann würde BMW in den M Modellen noch Hochdrehzahlmotoren einbauen und VW sich am W16 versuchen usw.

    Klar liegt da die Faszination und Ehrgeiz solche Motoren zu entwickeln.


    Aber die Hersteller müssen sich an den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen orientieren. Daher diskutiere ich hier ja auch nicht beim Für- und Wieder der Konzepte mit, da das müsig ist.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Ja.... aber nicht, weil man dort der Ansicht ist, dass E-Autos alternativlos sind!


    Der wahre Grund ist folgender:

    .... ergo politischer Druck und Zwang.

    Danke Detlev!

    Ein Trauerspiel.

    Irgendwelche I***ten aus der Politik, vornehmlich EU, machen unsere Technologie und Wirtschaft kaputt und haben keinerlei Ahnung was sie da anrichten.

    Aber ist denen ja auch egal, die sind ja bis zum Lebensende bestens abgesichert.

    Achja, Auswirkung auf das Klima hat das natürlich 0,0 Auswirkung.

    Das Non-EU-Ausland lacht sich tot über uns.

    klar politischer Druck. Wenn die Ingenieure ihre Leidenschaft ohne Rahmen ausleben dürften, dann würde BMW in den M Modellen noch Hochdrehzahlmotoren einbauen und VW sich am W16 versuchen usw.

    Klar liegt da die Faszination und Ehrgeiz solche Motoren zu entwickeln.


    Aber die Hersteller müssen sich an den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen orientieren. Daher diskutiere ich hier ja auch nicht beim Für- und Wieder der Konzepte mit, da das müsig ist.

    Das sehe ich etwas anders.

    Warum sollte man sich nicht darüber aufregen und auf die Missstände der Politik aufmerksam machen dürfen?

    Dann würden die ja noch mehr Irrsinn veranstalten.

    Ist es nicht traurig, dass man nicht mehr entwickeln kann/darf was man möchte?


    Ich persönlich finde das schlimm.

  • Achja, Auswirkung auf das Klima hat das natürlich 0,0 Auswirkung.

    Das Non-EU-Ausland lacht sich tot über uns.

    Richtig!

    Wenn es messbare Auswirkungen auf das globale Klima hätte, könnte man es ja noch nachvollziehen. Die Chinesen reiben sich lachend die Hände.

    Gruß
    schecke

  • Aber die Hersteller müssen sich an den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen orientieren. Daher diskutiere ich hier ja auch nicht beim Für- und Wieder der Konzepte mit, da das müsig ist.


    Ich hatte es schon einmal geschrieben: ich denke nicht, dass "die Gesellschaft" so existiert, wie die Hersteller sie sehen.
    Sie sehen die Schreiberlinge der Magazine, Zeitungen und Zeitschriften, sie sehen die Politiker welche jeden Tag neue Hürden und Verschärfungen ersinnen und sie sehen die online-Schreihälse, welche in den sozialen Medien vorpreschen und dort als erstes und am lautesten Schreien.


    Sie sehen nicht, dass die normale Kundschaft
    a.) die best-ager Generation ist welche mit eMobilität und Connectivity nichts anfangen MÖCHTE, sich aber problemlos die neusten und modernsten Fahrzeuge kaufen könnte. Die werden aber bspw. einen id4 nur dann kaufen, wenn entweder der Verkaufsberater beim VW Autohaus ein Genie ist, oder sie "in" sein wollen.

    b.) die Geschäftskunden sind, die mit eMoblität im Außendienst nichts anfangen können bzw. schlichtweg nicht die Zeit dafür aufbringen kann/will, sich e-mobil einzuschränken.


    Der Kunde der Zukunft ist nicht der in der Stadt wohnende öko-vergane Smombie-Jüngling, denn dem geht Mobilität am Ar+ch vorbei außer natürlich er kann sie kritisieren und sich moralisch als erhaben darstellen.
    Gibts halt nen Mietauto, Uber, Leih-e-Roller oder ÖPNV wenn man mal von A nach B muss.


    Der Kunde der Zukunft ist weiterhin derjenige, der jeden Tag zur Arbeit pendeln muss und 1-2x mal im Jahr gen Urlaub. Und dem geht es um Nutzbarkeit, Bezahlbarkeit und Dauerhaftigkeit.

    Die Politik und der kleine, aber laut schreiende, Teil der Gesellschaft wird irgendwann den Unmut der Mehrheit zu spüren bekommen, dessen bin ich mir ziemlich sicher.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Ist es nicht traurig, dass man nicht mehr entwickeln kann/darf was man möchte?

    So pauschal sehe ich das tatsächlich anders. Die Entwicklung, bzw. die Zulassung von Produkten auf den verschiedenen Märkten sind so vielen, unterschiedlichen Regularien unterworfen, dass von einer freien Entwicklung schon lange nicht mehr gesprochen werden kann.

    In vielen Dingen ist es auch gut so, dass Standards eingehalten werden müssen.


    In diesem Fall geht es halt um ein emotionales Thema, welches uns Autoliebhabern (mir auch) die Tränen in die Augen treibt.


    Ich hatte z.B. mal den E60 M5 bestellt, mit dem famosen 10 Zylinder Hochdrehzahlmotor. Ich habe das Auto wieder abbestellen müssen, da ich mich in der Wartezeit auf das Auto entschieden habe von der Selbstständigkeit zu meinen jetzigen AG zu wechseln. Und ein M5 als Dienstwagen war halt nicht drin. ;)

    Aber ich hatte ihn bestellt und mir war damals der Verbrauch wurscht, für den er schon damals kritisiert wurde.

    Heute würde ich mir in der gleichen Situation das Auto nicht mehr bestellen, da ich den Verbrauch heute nicht mehr akzeptieren würde.


    Die Gesellschaft hat sich geändert, der Klimawandel ist omnipräsent, die Politik muss dagegen etwas tun. Das sie viele verschiedene Maßnahmen definiert, die mal mehr mal weniger Wirkung haben, die mal gut mal schlecht bei der Bevölkerung ankommen, liegt in der Natur der Sache.

    Sachlich sehe ich die E-Mobilität als sinnvoll an, da sie den Entwicklungspfad zu einer CO2 feien Mobilität aufzeigt. Sie ist noch nicht da, aber sie hat das Potenzial und der Entwicklungspfad ist gegeben. Da werden zukünftig sicherlich noch andere Technologien dazu kommen, aber in aktuellen Planungszeiträumen, die die Industrie benötigt, ist die E-Mobilität erst einmal die Technologie, die heute umgesetzt werden kann.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Die Politik und der kleine, aber laut schreiende, Teil der Gesellschaft wird irgendwann den Unmut der Mehrheit zu spüren bekommen, dessen bin ich mir ziemlich sicher.

    Wo sind denn die Massenaufläufe und Demonstranten von PEGEDA(*)?

    Wird langsam Zeit sich zu formieren, bald gibt es nichts mehr, was erhalten werden soll :D


    (*) Patriotische Europäer gegen die Elektrifizierung des Abendlandes


    Selbst von den PEGEDT-Bewegung(**) habe ich noch nichts gehört?!


    (**) Patriotische Europäer gegen die Einführung des Tempolimits


    :duw:

    4 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • (**) Patriotische Europäer gegen die Einführung des Tempolimits

    Das kann wiederum sehr klar an der Wahlurne entschieden werden. Da gibt es unterschiedliche Parteiprogramme, für die man sich entscheiden kann.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Das kann wiederum sehr klar an der Wahlurne entschieden werden. Da gibt es unterschiedliche Parteiprogramme, für die man sich entscheiden kann.

    Richtig.

    Aktuell sind nur die AfD und die CDU (noch) gegen ein Tempolimit.

    Dank Koalitionspartner (wer auch immer), war es das wohl mit freier Fahrt für freie Bürger ...

  • Das kann wiederum sehr klar an der Wahlurne entschieden werden. Da gibt es unterschiedliche Parteiprogramme, für die man sich entscheiden kann.

    Was auch wenig hilft. Auf die Grünen ist eingeprügelt worden für etwas, was auch mit CDU/SPD längst beschlossen ist (!), nur wollten die Grünen halt 2 Jahre eher den Preis anheben. Das war der einzige Unterschied. Erinnert mich an die MWSt und die BT-Wahl 2005 ;)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Richtig.

    Aktuell sind nur die AfD und die CDU (noch) gegen ein Tempolimit.

    Dank Koalitionspartner (wer auch immer), war es das wohl mit freier Fahrt für freie Bürger ...

    Und die FDP? Sollte auch gegen ein Limit sein.


    Aber du hast natürlich Recht, die Wahrscheinlichkeit, dass die Grünen an die Regierung beteiligt sein werden, in welcher Rolle auch immer, ist sehr hoch. Und sie werden das einfordern.

    Die SPD sehe ich da nicht als Gefahr. Die haben das schon Jahre in ihrem Programm und sind in der Regierung noch nie dafür eingestanden.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Sachlich sehe ich die E-Mobilität als sinnvoll an, da sie den Entwicklungspfad zu einer CO2 feien Mobilität aufzeigt. Sie ist noch nicht da, aber sie hat das Potenzial und der Entwicklungspfad ist gegeben. .....

    Und genau DAS ist eben ein Trugschluss. Es gibt absolut keine CO2-freie Mobilität.

    Die Autos und deren Komponenten müssen hergestellt werden. Das geht nunmal nicht ohne Energie. Genauso wenig wie der Abbau der entsprechenden Rohstoffe,

    ..... Da gibt es unterschiedliche Parteiprogramme, für die man sich entscheiden kann.

    Guter Witz! Zumindest bezüglich der E-Mobis.....