Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Sagt wer?


    Immer wieder interessant, dass seine Ansichten natürlich für alle anderen auch gelten müssen oder übertragbar sind, meine oder deine aber nicht auf ihn. Tragisch eigentlich.

    Mich zu mögen ist ein Talent, das nicht jeder hat! :sz::zf:

  • Bei soll es mit der e-Mobilität wohl von höchster Stelle nichts werden.

    „Mein“ eTron GT würde kurz vor meinem Testtermin auf eine Verkehrsinsel gesetzt, dafür habe ich zwei Tage einen brandneuen RS5 bekommen...

    Bin gerade ernsthaft mit meiner Frau am diskutieren ob ein „A“4 nicht platztechnisch für die Familie reichen würde :boese:

    Schade, da war ich schon gespannt, was du zum e-tron GT sagst.

    Aber ein Tag im RS5 ist ja auch nicht zu verachten. :)

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Top Bericht aus dem echten Leben, nichts geschönt sondern einfach ehrlich.

    Danke dafür!!!

    Nur so können neue E-Fahrer gewonnen werden.

    Dem kann ich nur zustimmen - ich würde mittlerweile ein E-Auto (a la e-tron oder iX) nicht mehr als nächstes Familienauto ausschließen.

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Als Drittauto für die kurzen Strecken und dann noch geladen an der eigenen Photovoltaikanlage, ja vielleicht.


    Für lange Strecken wie bei uns die 650 Kilometer an die Ostsee definitiv im Moment noch nicht, bei den meisten Fahrten in den letzten Jahren dort hoch sind wir entweder nonstop durchgefahren oder 1 x kurz zum Pinkeln rausgefahren und 10 Minuten später wieder weiter, tanken brauche ich erst bei ca. 1100 gefahrenen Kilometer.


    Und bei einem Cabrio als Zweitwagen und Spaßauto kann ich mir das alleine vom Sound her überhaupt nicht vorstellen ^^

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ohne jetzt hier wieder die Vor- und Nachteile der Technologien besprechen zu wollen, hier ein weiteres Beispiel, dass Unternehmen nicht nur von der Politik, sondern von ihren Investoren ermahnt werden, sich neu auszurichten.

    Investoren tadeln Toyota Chef für Äußerung zu Technologieoffenheit


    Ich sehe das wirklich nicht ideologisch, sehe aber immer mehr Wandlungsdruck in der Industrie und gehe von Berufs wegen damit um.



    Ich weiß, ich bin spät dran - aber hierauf möchte ich noch kurz eingehen.

    Es dürfte unstrittig sein, dass Toyota weitaus mehr Weitblick bewiesen hat, als die meisten anderen Hersteller - Thema Hybrid.

    Und der gute Herr Toyoda (schön, dass noch ein Mitglied der Gründerfamilie in Form des Enkels was mitzureden hat in einem Konzern dieser Größe) hat, ganz ehrlich betrachtet, sicher nicht unrecht, wenn er Technologieoffenheit fordert und zurecht kritisiert, dass eine Politik der Verbote und Gesetze dazu führen wird, Stärke einzubüßen.

    Mit "Ihren" Investoren setzt du die 5(!) Investoren, welche da "ermahnt" haben auch zu unrecht in ein zu großes Licht - egal wie hoch da die investierte Summe ist.
    Es ist eine kleine Gruppe, welche lautsark schreit.

    Wir haben da:

    - Jens Munch Holst, CEO eines dänischen Fonds
    - Norwegens Storebrand Asset Management

    - Nordea Asset Management
    - Church of England Pensions Board

    - Norwegens größter Pensionsfonds KLP


    Denen geht es nicht um Nachhaltigkeit, denen geht es ausschließlich um den Aktienkurs / die Dividenden welche sie nach den Äußerungen Toyodas in Gefahr sehen - vollkommen egal, was er inhaltlich geäußert hat.

    Wir haben bereits über die Nachteile der eMobilität gesprochen, seitenlang und ausgiebigst.
    Warum also wird ein Herr Toyoda kritisiert, wenn er (führend in H2 und Hybridtechnik) fordert, dass eine offene Lösung die sinnvollste ist?

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Denen geht es nicht um Nachhaltigkeit, denen geht es ausschließlich um den Kurs / die Dividenden welche sie nach den Äußerungen Toyodas in Gefahr sehen - vollkommen egal, was er inhaltlich geäußert hat.

    [...]

    Warum also wird ein Herr Toyoda kritisiert, wenn er (führend in H2 und Hybridtechnik) fordert, dass eine offene Lösung die sinnvollste ist?

    Völlig Richtig erkannt.


    Die Gefahr für den Kurs / Dividende besteht darin, dass Toyoda/ta sich durch eine falsche Managemententscheidung in die Sackgasse manövriert und durch die Investition in die falsche Technologie das Unternehmen gefährdet.


    Um es mit Konfuzius zu sagen:

    Zitat

    Wer zwei Hasen gleichzeitig jagt, wird keinen davon fangen

  • Du meinst so wie VW, die alles auf die Batterielektrische Karte setzen? :D

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Du meinst so wie VW, die alles auf die Batterielektrische Karte setzen? :D

    Versteh doch, das ist doch die einzig wahre und richtige Lösung aller Probleme...... :hehe:

    Gruß
    schecke

  • Nicht aller aber 90% der Probleme.


    Möglicherweise kannst du dir den teuren H2-Range-Extender im BEV für Langstrecke leisten.

    Strom im Akku wird aber immer billiger sein und schon deshalb das Rennen machen.

    Soso, was du alles weißt. Deshalb soll Forschung nach Alternativen aufgegeben werden? vielleicht gibt es ja da in ein paar Jahren eine Durchbruch, wer weiß das schon?

    Wenn alle Menschen so denken würden, würden wir heute noch in Höhlen leben und Feuer mit dem Feuerstein machen. Naja, gewärmt hat das ja schließlich auch schon und essen konnte man auch zubereiten. Warum hat man da noch weitergemacht? :idee:

    Gruß
    schecke

  • Soso, was du alles weißt. Deshalb soll Forschung nach Alternativen aufgegeben werden? vielleicht gibt es ja da in ein paar Jahren eine Durchbruch, wer weiß das schon?

    Wenn alle Menschen so denken würden, würden wir heute noch in Höhlen leben und Feuer mit dem Feuerstein machen. Naja, gewärmt hat das ja schließlich auch schon und essen konnte man auch zubereiten. Warum hat man da noch weitergemacht? :idee:

    Weil das Lastenfahrrad noch erfunden werden musste.

  • Soso, was du alles weißt. Deshalb soll Forschung nach Alternativen aufgegeben werden?

    Welche Alternativen meinst du? Natürlich sollte man nach besseren Speichermöglichkeiten für die Energie forschen.


    An H2 wird dazu seit 40 Jahren unter anderem von BMW geforscht. Hältst du BMW ernsthaft für zu dumm, da eine sinnvolle effiziente Lösung zu finden, wenn dem nicht die nackte Physik entgegen stehen würde? Die Physik des H2-Atoms.

  • Soso, was du alles weißt. Deshalb soll Forschung nach Alternativen aufgegeben werden?

    Nein das verlangt und macht auch keiner.

    Nur muss ein Unternehmen in aller erster Linie auch Geld mit dem Verkauf seiner Produkte verdienen.

    Und das wird es mit Wasserstoffautos auf absehbarer Zeit noch nicht.

    Nur davor haben die Aktionäre bei Toyota angst.

  • An H2 wird dazu seit 40 Jahren unter anderem von BMW geforscht.

    Wie lange wird eigentlich schon an Batterien geforscht? Seit 200 Jahren?

    Bis heute ist noch kein zufriedenstellendes Ergebnis da, also gib dem Wasserstoff auch noch eine Chance.

    Gruß
    schecke