Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Ist halt nur ne andere (preisliche) Liga.

    Interessant wird ein Vergleichstest mit dem etron GT und dem neuen Model S.

  • Mal in die Runde der eAuto Treiber gefragt: wie gut ist dieser Routenplaner?

    Ich habe, aus ehrlichem Interesse heraus, mal meine "Stammroute" nach Kroatien planen wollen - jedoch wählt der Routenplaner da eine gänzlich andere Route als ich sie nehmen würde (vermutlich ladepunktbedingt).

    Der Planer ist IMHO der aktuell beste im Internet verfügbare. Man kann über die Einstellungen ja viel konfigurieren, Wetterbedingungen, SOC, Geschwindigkeit etc.

    Ich nutze auf Langstrecke auch diesen Planer um eine Grundorientierung zu haben.

    Dabei filtere ich auf die Ladeanbieter, bei denen ich bevorzugt laden möchte. Aus Sicherheit, da ich eben unterwegs keine unangenehmen Überraschungen haben möchte.


    Anhand der ABRP Daten erstelle ich dann die Route im Audi Navi Kommt meist ganz gut hin, bis auf den Punkt, dass ich oft schneller fahren kann, als in ABRP kalkuliert, da ich mit knapperen SOC an den Ladestationen ankommen kann als kalkuliert.


    Bzgl. Kroatien oder allgemein europäisches Ausland neben Österreich, Schweiz, Skandinavische Länder, Niederlande und GB sollte man wohl genau schauen, wie die Möglichkeiten vor Ort sind. Das oben verlinkte Video gibt ja einen realistischen Einblick. Auch wenn ich das Video aufgrund der Ausraster auch ganz witzig finde, zeigt es doch die Probleme, wenn die Ladeinfrastruktur noch nicht so ausgezeichnet ausgebaut ist, wie in Deutschland und den von mir genannten Ländern.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

    Einmal editiert, zuletzt von Micha M3 ()

  • Ich benutze das Wort nur ungerne, aber was Österreich an seinen Autobahnen mit ausländischen Fahrzeugen veranstaltet bewerte ich schon länger als Abzocke, einer der Gründe warum ich das Land möglichst vermeide...

    Da dies für mich zu aufwändig wäre: mit 99 km/h Kolonne anführen (das hält man 1 h (Kufstein - Brenner) aus; dann bin ich durch) ^^

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

  • Interessant wird ein Vergleichstest mit dem etron GT und dem neuen Model S.

    Sicher spannend.

    Spannend wäre ja die Frage ob und wann VAG die Navi-Funktionen bei der ID-Familie ausrollt.

    Wenn die wirklich nur ABRP oder goingelectric über Carplay / Android-Auto nutzen wollen, dann gute Nacht.

    Da fehlen ja die Rückmeldungen zum Ladestand / aktuellen Verbrauch ins Navi.

  • Sicher spannend.

    Spannend wäre ja die Frage ob und wann VAG die Navi-Funktionen bei der ID-Familie ausrollt.

    Wenn die wirklich nur ABRP oder goingelectric über Carplay / Android-Auto nutzen wollen, dann gute Nacht.

    Da fehlen ja die Rückmeldungen zum Ladestand / aktuellen Verbrauch ins Navi.

    Wir sind ja nicht oft einer Meinung, aber hier schon. :hi:

    Neben der Effizienz des Antriebs (wie gesagt, 15 kWh) ist Gesamtpaket bei Tesla einfach das Beste.

    Das Auto weiß, wo welcher SC steht, es baut sie in die Routenplanung ein, es temperiert den Akku vor...

    ...und wenn du vorfährst, steckst du ein und lädst. Ohne App, ohne Karte, ohne Heckmeck.


    Auf meiner Standard-Strecke müsste ich mit dem Model 3 laut ABRP einmal für 25 min. halten. Das würde ich nicht als Einschränkung empfinden.

    Wenn ich zuhause laden könnte, was ich nicht kann, was ich aber nicht mehr erwähnen darf :p , dann wär das Ding für mich tauglich.

  • Deswegen hab ich mir vor 10 Jahren das Elend eines (mit)eigenen Altbaus angetan. ^^

    Ne das allein war nicht der Grund...

    ausblick1uye0.jpg

    Wird da im Hintergrund dein Ökostrom gemacht. :duw:

    Gruß
    schecke

  • Ja ich hoffe das das Teil bald geschliffen wird und dort wunderschöne Windräder und BigBattery hinkommen. Ein Teil der Kippen wird schon als Solarpark genutzt. :top:

    Ich drücke dir die Daumen. Es geht doch nichts über einen schönen Ausblick auf Windräder. :p

    Gruß
    schecke

  • Viel schöner als Leute enteignen und riesige Löcher buddeln.

    Viel schöner für Bauern, die wegen der Grundwassereingriffe der Tagebaue auf dem Trockenen sitzen. Das kann nie wieder in der deren und nachfolgenden Generationen geheilt werden.

    Aber ist ja für viele egal. Hauptsache der Strom ist billig und andere, zukünftige Generationen, zahlen den Schaden.

  • Der Zeit ist Geld Spruch passt hier nicht.

    Auf der Langstrecke ist das HPC Laden kein vermeidbarer Luxus, sondern unumgänglich. Ich kann eben nicht von der Autobahn runter und an die nächste AC Säule anstecken. Da lade ich dann 8 Stunden, anstatt 30 Minuten. Das ist schlichtweg keine Alternative.

    Und die HPC Ladesäule an der Autobahn kostet nicht mehr als die HPC Ladesäule abseits der Autobahn.

    Der Tankstellen Vergleich passt hier also überhaupt nicht.

    Die EnBW hat im übrigen auch die AC Preise kräftig angehoben, kostet jetzt schlanke 45ct , plus die bereits vor einigen Monaten eingeführte Blockiergebühr ab der 4 Stunde. Das Auto an AC aufzuladen ist also wesentlich teurer als am HPC Lader. Bei mir mehr als doppelt so teuer. Insofern ist hier der Spruch ins Gegenteil verkehrt.

    Auch von mir Danke für die immer wieder erfrischende Sicht aus der Praxis.


    Allerdings finde ich es Schade, dass sich hier Theoretiker auf Deine Kosten zu profilieren zu versuchen. Leider muß man sowas aushalten.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Das es hier ja auch schon mehrfach diskutiert wurde, ein aktueller Kommentar zu Nordlink (zur Zeit kostenlos): Stromkabel zwischen Deutschland und Norwegen ab heute in Betrieb


    Zitat

    Ja ich hoffe das das Teil bald geschliffen wird und dort wunderschöne Windräder und BigBattery hinkommen.


    Windräder sind für mich eine der Symbole für die Ideologie in der Deutschen Klimapolitik, da von einigen Beteiligten deren negative Aspekte regelmäßig komplett ausgeblendet werden. Auch Wald für Windräder abholzen ist in Ordnung, während ansonsten für jeden morschen Baum ein Riesen Aufstand veranstaltet wird...


    Zitat

    Viel schöner als Leute enteignen und riesige Löcher buddeln.

    Viel schöner für Bauern, die wegen der Grundwassereingriffe der Tagebaue auf dem Trockenen sitzen. Das kann nie wieder in der deren und nachfolgenden Generationen geheilt werden.

    Aber ist ja für viele egal. Hauptsache der Strom ist billig und andere, zukünftige Generationen, zahlen den Schaden.


    Ich bin wahrlich kein Freund der Braunkohle und hätte sie lange vor den Kernkraftwerken eingestellt. Allerdings muss man dann der Vollständigkeit halber schon ergänzen, dass einige der Enteigneten, zumindest hier in der Gegend, bis in die 80iger oder 90iger regelrecht froh darüber waren, weil sie wirtschaftlich erheblich davon profitiert haben. Für mich würde das den Verlust der Heimat nicht aufwiegen, aber ich kenne einige, die das anders sehen. Auch, weil deren Hof dann plötzlich mehr als doppelt so groß wurde, was die schlechteren Bodenwerte deutlich überkompensiert hat.


    Durch das Rekultivierungsgebiet des Braunkohletagebaus fahre ich regelmäßig und kenne teilweise den Zustand vorher und nachher, auch da bin ich überzeugt, dass diese Flächen heute ökologisch wertvoller sind als früher, inklusive z.B. der Renaturierung der Inde. Die Absenkung des Grundwassers ist allerdings ein Problem, für die Landwirtschaft aber auch für sonstige Anwohner, bei denen es dadurch teils erhebliche Bauschäden gibt, auch wenn die oft von Rheinbraun beglichen werden. Die Landwirte bekommen immerhin kostenlos Wasser zum bewässern.

  • Windräder sind für mich eine der Symbole für die Ideologie in der Deutschen Klimapolitik, da von einigen Beteiligten deren negative Aspekte regelmäßig komplett ausgeblendet werden. Auch Wald für Windräder abholzen ist in Ordnung, während ansonsten für jeden morschen Baum ein Riesen Aufstand veranstaltet wird...

    Genau das ist der Punkt, hier hat sich vor Jahren "spontan" eine Baumumarmungsgruppe gebildet als im Stadtanzeiger stand, dass im Sinne der Verkehrssicherheit für Radfahrer ( ^^:boese: ) der Radweg ausgeaut wird und deshalb einige Bäume weichen müssen aus baulichen Gründen. Natürlich das volle Programm, mit Polizei, Widerstand usw. Sonstige Beteiligte: saturierte Ruheständler. Mann kann nur den Kopf schütteln. Übrigens sind das jetzt jene, welche mit ihrem Pedelec und gefühlt mit 1000 auf dem inzwischen neuen Radweg dahergebraust kommen und mich als Fußgänger fast umnieten. :kpatsch:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Das es hier ja auch schon mehrfach diskutiert wurde

    Nordlink ist nur ein kleiner Teil der Lösung.

    Wie nennt sich der schöne Begriff bei den BEV-kritikern? Technologieoffen.

    weil sie wirtschaftlich erheblich davon profitiert haben

    Da hab ich keinen Zweifel das da mancher auch zufrieden war seinen alten Vierseitenhof gegen ein wertstabiles EFH zu tauschen.

    auch da bin ich überzeugt, dass diese Flächen heute ökologisch wertvoller sind als früher,

    Nein, in Summe nicht. Die massiven Probleme überwiegen im Kippengelände.

    Die Landwirte bekommen immerhin kostenlos Wasser zum bewässern.

    Ja wenn irgendwo noch irgendwas geht ist es eine Hilfe, aber dauerhaft keine Lösung.

    Übrigens kippt unsere Erdachse durch die Eingriffe ins Grundwasser bereits. Die massive Entnahme führt zu einer Gewichtsverlagerung.

    Auch diese Probleme werden du und ich wahrscheinlich nie spüren. Aber kommende Generationen.

  • Zitat

    Nein, in Summe nicht. Die massiven Probleme überwiegen im Kippengelände.


    Auch das kann ich hier nicht bestätigen, aber ich kenne auch nur einen Teil des rheinischen Reviers, im Osten wurden da wohl einige Sachen anders gehandhabt.


    Zitat

    Ja wenn irgendwo noch irgendwas geht ist es eine Hilfe, aber dauerhaft keine Lösung.

    Übrigens kippt unsere Erdachse durch die Eingriffe ins Grundwasser bereits. Die massive Entnahme führt zu einer Gewichtsverlagerung.

    Auch diese Probleme werden du und ich wahrscheinlich nie spüren. Aber kommende Generationen.


    Wobei der Grundwasserspiegel nach dem Einstellen des Pumpens eigentlich ja recht schnell wieder ansteigt.


    Die Erdachse hat sich immer schon bewegt, ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass z.B. das Abschmelzen des Grönländischen Eises einen Einfluss darauf hat. Das das lokale Abpumpen des Grundwassers da einen messbaren Effekt hat kann ich mir nicht vorstellen, dafür erscheinen mir die Massen zu klein, da lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.


    Aber wie schon geschrieben, ginge es nach mir gäbe es keinen Tagebau mehr und der Steinkohleabbau wäre 15 Jahre früher beendet worden...

  • Ich drücke dir die Daumen. Es geht doch nichts über einen schönen Ausblick auf Windräder. :p

    Und von den geschredderten Vögeln durch die Rotorblätter kann man noch Ragout machen, Herz was willste mehr.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Zitat

    Übrigens kippt unsere Erdachse durch die Eingriffe ins Grundwasser bereits. Die massive Entnahme führt zu einer Gewichtsverlagerung.

    Ich habe mich damit noch nie beschäftigt - und will mich da jetzt auch nicht einlesen - daher die Frage:


    Wenn z.B. in China in gewaltigen Staudammprojekten für grünen Strom unvorstellbare Massen an Wasser aufgestaut werden, ist das dann gut für die Erdachse (und für die "Unwucht" der Erde?)


    Vielleicht sollte man das auch Herrn Musk erklären, dass er nicht soviel Wasser für seine grünen Autos in Grünheide ziehen darf, da sonst der Planet wegkippt....