Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Kannst Du Dir mit dem WLTP-Verbrauch ausrechnen.


    Ein ZOE verbraucht da 20,51 kWh/100 km.

    Wären beim Zoe mit den EnBW Preisen nun rund 9€, wenn man AC lädt und rund 11€, wenn man DC lädt.

    Und das bei WLTP, im Real Life wird es dann ja noch mal 20-30% teurer, da man natürlich mehr als den WLTP Verbrauch at.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Erstaunliche Fähigkeiten wie du über etliche Spuren und Fahrstreifen hinweg, Typ und Antriebsart erkennen kannst. :D Das alles hinten aus der Taxe oder bist du selbst gefahren?

    Ich bin jung und hab gute Augen. Muss ich von Berufs wegen schon haben.

    Und ein Model 3 Diesel wäre mir nicht bekannt. Dir?

  • Mit dem kleinen Unterschied, dass Du es bei der E-Mobilität mit 6km Umweg und 8h längerer Ladedauer zu tun hast, um 26% zu sparen.

    Da wir alle hier wissen, dass Deine Garage 2km weg von Deinem Haus ist, brauchst Du das jetzt nicht noch mal als Replik hierauf schreiben, aber trotzdem noch mal:

    Dein Vergleich ist etwas an den Haaren geapfelt. Du kannst zuhause zwischen 1,3kw und 11/22kw laden. Kann natürlich auch ggf. in der Firma gemacht werden sofern möglich. Das kostet Dich theoretisch immer gleich, mal abgesehen davon, dass bei 1,3kw die Ladeverluste höher sind als bei 11kw. Aber Du zahlst halt Deinen Strompreis daheim nach Tarif.


    Beim E kannst Du es Dir aussuchen, je nachdem wie es zeitlich am besten passt: Vollgas und Zahlemann oder Zeit haben und Geld sparen. Ich habe genau DAS schon vor X Beiträgen geschrieben, dass das so kommen wird weil es Sinn macht. Wer es eilig hat oder glaubt eilig zu haben, der zahlt seinen Aufschlag wie jetzt schon an der Autobahn oder zu den üblichen Morgenzeiten. Wer Zeit hat oder gar total flexibel ist, der wird künftig sehr wahrscheinlich sogar noch günstigere Tarife kriegen. Drum ja auch die Wallboxförderung nur für kommunikative Boxen.


    Mal im Idealfall gedacht: Der deutsche Durchschnittspendler weiß, dass er Montag bis Freitag jeden Tag um 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends unterwegs ist und dabei 100km pro Tag verfährt sowie am WE mit bisschen Einkaufen, evtl. Besuche so um die 50km. Der Idealfall wäre nun eben genau das einzustellen, dass zum Zeitpunkt X die Karre Ladezustand Y haben soll auf möglichst günstigem Weg. Genauso z.B. mit Mindestakkustand XX% und laden nur wenn billicher Strom da ist. Alternativ natürlich auch Mr. Gardasee programmierbar. Wer darauf keinen Bock hat, der steckt halt einfach an wie er meint in der Grundeinstellung und zahlt halt seinen Tarif. Letztlich wie die vielen verschiedenen Stromtarife die jetzt schon von den Anbietern kommt. Grundtarif, Öko-Tarif, Augsburg-Tarif, Wärmepumpentarif etc. etc.

    Die E-Karren könn(t)en das jetzt schon überwiegend jetzt schon. Fehlen halt noch die Tarife. Wenn ich weiß, ich brauch erst Montag früh wieder vollen Akku, warum soll ich dann Freitag Abend volle Pulle laden wenn ein windiges WE droht und billiger Strom im Überfluss da sein wird?


    Diese Powertarife sind der Sprung nach oben für die Brandeiligen, nach unten wird das genauso kommen bzw. gibt es teilweise ja schon.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Kannst Du Dir mit dem WLTP-Verbrauch ausrechnen.


    Ein ZOE verbraucht da 20,51 kWh/100 km.


    Wenn Du zu Hause z.B. einen Tarif mit 25 ct/kWh hast, wären das 5,13 €.

    Wobei ich das aber auch lustig finde. Ich hab den i3 ja jetzt über tausende Kilometer gefahren und bei 20kwh, da bist der beste Freund vom Reifenhändler in der Größe.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Beim E kannst Du es Dir aussuchen, je nachdem wie es zeitlich am besten passt: Vollgas und Zahlemann oder Zeit haben und Geld sparen. Ich habe genau DAS schon vor X Beiträgen geschrieben, dass das so kommen wird weil es Sinn macht. Wer es eilig hat oder glaubt eilig zu haben, der zahlt seinen Aufschlag wie jetzt schon an der Autobahn oder zu den üblichen Morgenzeiten. Wer Zeit hat oder gar total flexibel ist, der wird künftig sehr wahrscheinlich sogar noch günstigere Tarife kriegen. Drum ja auch die Wallboxförderung nur für kommunikative Boxen.

    Das ist genau die extrem überhebliche Sichtweise, welche eine vernünftige Diskussion unmöglich macht.

    1.: Warum um alles in der Welt bestimmt X/Y/Z (in dem Fall du), dass es richtig ist das wer es eilig hat mehr bezahlen muss?

    2.: Warum macht es Sinn (lt. deiner Aussage)? Das ist einfach nur so, weil die Infrastruktur zu schlecht ist.

    3.: Wer es eilig hat, bezahlt doch schon mehr durch höheren Verbrauch. Wieso sollte er es noch durch höheren Strompreis machen?

    4.: Beim Benzin tanken fahr ich einfach auf einen Autohof anstatt Raststätte, Mehrzeit ca. 3-5min. Kein Problem

  • Warum um alles in der Welt bestimmt X/Y/Z (in dem Fall du), dass es richtig ist das wer es eilig hat mehr bezahlen muss?

    ???

    Das ist doch überall so, z.B. auch beim Paketdienst.

    Oder beim Arzt (privat).


    Express ist teurer ;)


    Wer es eilig hat, bezahlt doch schon mehr durch höheren Verbrauch. Wieso sollte er es noch durch höheren Strompreis machen?

    Angebot und Nachfrage.

    Wenn du nicht warten willst, bis der billigere Windstrom zur Verfügung steht (oder sonstige Überkapazitäten), kostet es halt extra.


    Es gibt Phasen in der Stromerzeugung, da bekommst du sogar Geld, falls Du Strom abnimmst.

    Im Industriepark Hoechst wurde ein elektrischer (!) Dampferzeuger installiert, um kostenlosen Strom zu verbraten.

    Vom Wirkungsgrad eine Katastrophe, wirtschaftlich aber sinnvoll.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Solange die Infrastruktur noch im Aufbau ist und irgendwelche Lobbys den Zugang zum Strom erschweren weil ich nur mittels spezieller Kundenkarten oder Apps bezahlen kann und nicht wie beim Verbrenner die Bankkarte einschieben kann, auch zuhause Laden in der Tiefgarage nicht möglich ist weil da auf 30 Autos eine einzige 220V Dose vorhanden ist, bleibe ich beim Verbrenner ! Bin froh dass wir 2018 noch einen fabrikneuen Benziner gekauft haben, der mit 5 Litern auskommt.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Mal was anderes, ich bin mir auch nicht sicher, ob das besser hier oder im Bauthread aufgehoben ist. Wisst Ihr zufällig, ob es ein Problem ist, für eine Garage auf einem bereits mit einem Wohnhaus bebauten Grundstück einen separaten Stromanschluss mit Zähler vom Versorger zu bekommen? Laut der technischen Richtlinien muss die Trennung gewährleistet sein, was ja kein Problem wäre, trotzdem könnten die sich ja aus irgendwelchen Gründen sperren.


    Mir schwebt da im Moment ein Gedanken durch den Kopf und das wäre am Ende die deutlich einfachere und wahrscheinlich auch preiswertere Variante, trotz zusätzlicher Grundgebühr.

  • Wisst Ihr zufällig, ob es ein Problem ist, für eine Garage auf einem bereits mit einem Wohnhaus bebauten Grundstück einen separaten Stromanschluss mit Zähler vom Versorger zu bekommen?

    Das sollte kein Problem sein und wäre sogar sehr sinnvoll.

    Ein extra Zähler bietet Spielraum für gesonderte Ladestrom-Tarife.

    Einfach mal mit dem Netzbetreiber reden, viele bieten auch pauschale Sonderangebote dafür an.

  • Ich glaube nicht, dass das die günstigere Variante ist weil einen "Hausanschluss" neu legen zu lassen lässt sich der städtische Versorger der ja für die "letzte Meile" zuständig ist mittlerweile gut bezahlen.

    Früher hat man das über X Jahre mit der Stromrechnung "abgezahlt". Da die "Stadtwerke" aber wissen, dass sie zwar den Anschluss legen dürfen, der Kunde aber mit ner gewissen Wahrscheinlichkeit nie den Strom bei ihnen beziehen wird, zahlt man das jetzt direkt.


    Wenn man googelt kommt man auf Durchschnittskosten von 2500,-€ - dafür kann man einiges anderes kaufen.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Ich glaube nicht, dass das die günstigere Variante ist weil einen "Hausanschluss" neu legen zu lassen lässt sich der städtische Versorger der ja für die "letzte Meile" zuständig ist mittlerweile gut bezahlen.

    Wieso letzte Meile?

    So wie ich das verstehe wird vor dem jetzigen Zähler ein Abgang zum neuen Autostrom-Zähler gewünscht, oder?


    Die Verkabelung auf deinem Grundstück kann und darf ein zugelassener Elektriker deiner Wahl machen, den Zähler setzt dann das EVU.


    Auf die Schnelle gefunden:

    Zuhause Stromtanken mit den Wallbox-Ladepaketen | Süwag (suewag.de)


    Wallbox + Installation = 1639 € - 900 € Förderung + ggf. eigenen Elektriker + extra Zählermiete.

  • Zitat

    Ich glaube nicht, dass das die günstigere Variante ist weil einen "Hausanschluss" neu legen zu lassen lässt sich der städtische Versorger der ja für die "letzte Meile" zuständig ist mittlerweile gut bezahlen.


    Nachdem was ich recherchiert habe kämmen da schon ein paar tausend Euro zusammen, das stimmt wohl. Die Alternative wäre aber, ein für die Ladeströme geeignetes Erdkabel (vermutlich mindestens 10² ) über 120m übers Grundstück zu legen, dass meiste davon im Garten und dabei auch noch einen recht breiten Bach zu überqueren (was alleine wahrscheinlich schon ein Genehmigungstechnisch interessant wäre). Kabel und vor allem die Erdarbeiten sind ja auch kein Schnäppchen und wie mein Garten danach aussieht möchte ich mir nicht mal vorstellen...


    Die Alternative wäre von der Straße unter dem Bürgersteig her aufs Grundstück und da dann nur einige wenige Meter bis in die Garage. Eine UV würde ich in der Garage eh machen wollen, zum einen für eine eventuelle Solaranlage auf dem Dach und zum anderen auch um von dort aus bei Bedarf weitere Leitungen in den Garten legen zu können.


    Zitat

    Ein extra Zähler bietet Spielraum für gesonderte Ladestrom-Tarife.

    Einfach mal mit dem Netzbetreiber reden, viele bieten auch pauschale Sonderangebote dafür an.


    Das wäre auch noch ein interessanter Aspekt, wobei ich kurzfristig nicht plane ein Elektroauto kaufen. Aber wenn schon eine neue Garage, dann ganz sicher dafür vorbereitet auch direkt mit ein oder zwei geeigneten Wallboxen, das ist auf jeden Fall klar.



    [Edit]


    Zitat

    So wie ich das verstehe wird vor dem jetzigen Zähler ein Abgang zum neuen Autostrom-Zähler gewünscht, oder?


    Nein, ich wollte schon einen separaten "Hausanschluss" nur für die Garage, um mir das Verlegen der Leitungen übers Grundstück zu sparen.


  • , warum soll ich dann Freitag Abend volle Pulle laden wenn ein windiges WE droht und billiger Strom im Überfluss da sein wird?



    Und warum sind wir nochmal nicht in der Lage, diesen Überfluss bspw. für eFuels zu "verbraten"?
    Das wäre doch eine sinnvolle Art der Speicherung, denn den flüssigen Kram kann man in bereits vorhandener Infrastruktur lagern und verbrauchen - ganz im Gegensatz zum erzeugten Strom (wobei, der wird ja im Netz gespeichert...ich vergaß :D )

    Aber nö: wir wollen lieber Millionen von Fahrzeugen austauschen, eine komplett neue Infrastruktur aus dem Boden stampfen und mit irrwitzigen Ladeleistungen sowie Batteriefarmen(!??) hantieren um die Elektro-systemimmanenten Nachteile zumindest so gut es geht zu kaschieren.

    Oder kurz gesprochen: die bekannte Art und Weise der Mobilität und unseres Lebens mit allen einhergehenden, bereits zu Hauf genannten, Nachteilen komplett umkrempeln - weil das "sinnvoller" und ganz ganz dolle "umweltschonend" ist... is klar!


    Es spricht, abgesehen von den Kosten, wenig bis nichts gegen ein urbanes eAuto als Zweitfahrzeug oder auch Erstfahrzeug bei entsprechendem Nutzungsverhalten.

    Es spricht aber auch nichts, bspw. bei ländlicher Nutzung, einem Stadt-Laternenparker oder dem 5Mrd. Km mit 20to Anhänger zigfach durch Europa Fahrers, gegen einen sauberen Verbrenner mit eFuels.

    Diese von oben getroffene Festlegung auf DIE "Lösung" ist halt nunmal vorrangig eines: nicht gänzlich durchdacht, wie so oft.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

    4 Mal editiert, zuletzt von Amtrack ()

  • Fehlen halt noch die Tarife. Wenn ich weiß, ich brauch erst Montag früh wieder vollen Akku, warum soll ich dann Freitag Abend volle Pulle laden wenn ein windiges WE droht und billiger Strom im Überfluss da sein wird?

    Eines Tages wird es beim Ladestrom Wettbewerb geben und dann wird es auch solche Tarife geben, da bin ich mir sicher.

    Das gibt sicher auch eine ganz neue Beziehung zum Auto wenn man den ganzen Sonntag die Ladestrompreise beobachtet um im richtigen Moment an die nächste Ladesäule zu sprinten ;)

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Das gibt sicher auch eine ganz neue Beziehung zum Auto wenn man den ganzen Sonntag die Ladestrompreise beobachtet um im richtigen Moment an die nächste Ladesäule zu sprinten ;)

    Die Spezis gibt es doch auch jetzt schon, die die SuperPlus-Billiger-Tanken-App permanent im Blick haben ^^

  • Da wir alle hier wissen, dass Deine Garage 2km weg von Deinem Haus ist, brauchst Du das jetzt nicht noch mal als Replik hierauf schreiben, aber trotzdem noch mal:

    Dein Vergleich ist etwas an den Haaren geapfelt. Du kannst zuhause zwischen 1,3kw und 11/22kw laden. Kann natürlich auch ggf. in der Firma gemacht werden sofern möglich. Das kostet Dich theoretisch immer gleich, mal abgesehen davon, dass bei 1,3kw die Ladeverluste höher sind als bei 11kw. Aber Du zahlst halt Deinen Strompreis daheim nach Tarif.

    Was ist eigentlich Dein scheiß Problem? Hör bitte auf, mich anzustänkern. Der Doc Pöbel bist Du!

    Und Dein Vergleich ist Äpfel und Birnen. Du vergleichst das Tanken am Autohof mit dem Umweg über die Tankstelle 5km weg.

    Hier wie dort dauert das Tanken aber gleich.


    Beim Laden reden wir aber von AC vs. DC, und das schnelle DC-Laden ist überall gleich teuer.

    Dazu kommt, dass Du bei vielen öffentlichen AC-Säulen auch noch eine Zeitbegrenzung hast. Mal eben die Karre über Nacht dort abstellen, geht also auch nicht.


    Ich bin darüber hinaus auch bei weitem nicht der einzige, der keine Lademöglichkeit hat. Diese Spitze kannst Du Dir also in Zukunft sparen.

  • Und warum sind wir nochmal nicht in der Lage, diesen Überfluss bspw. für eFuels zu "verbraten"?

    Weil die Erzeuger da nicht den Strom verschenken werden sondern lieber ihre Anlage schonen und abstellen.

    Weil keiner eine Anlage errichten kann/wird, die bei Überschuss angefahren werden muss und bei Strommangel wieder abschalten muss.

    Ganz davon abgesehen... ich glaub nicht mal das dies eine derartige Anlage könnte. Wahrscheinlich müsste die wegen der Prozessketten 24/7 durchlaufen.

  • Das ist genau die extrem überhebliche Sichtweise, welche eine vernünftige Diskussion unmöglich macht.

    1.: Warum um alles in der Welt bestimmt X/Y/Z (in dem Fall du), dass es richtig ist das wer es eilig hat mehr bezahlen muss?

    2.: Warum macht es Sinn (lt. deiner Aussage)? Das ist einfach nur so, weil die Infrastruktur zu schlecht ist.

    3.: Wer es eilig hat, bezahlt doch schon mehr durch höheren Verbrauch. Wieso sollte er es noch durch höheren Strompreis machen?

    4.: Beim Benzin tanken fahr ich einfach auf einen Autohof anstatt Raststätte, Mehrzeit ca. 3-5min. Kein Problem

    Extrem überheblich? Wo denn bitte? Dass ich vor X Monden schon gepostet habe, dass es genau so kommen wird weil es fürs Gesamte am besten ist?

    1. Ist das Standard. Du kannst Regionalexpress fahren oder ICE. Du kannst Dacia fahren oder einen BMW. Du kannst Prime zahlen oder einen Tag später Deinen Mist kriegen. Du drückst der Bedienung ein Trinkgeld in die Hand. Du kannst mit 16 Mbit surfen oder mit 250MBit. Du kannst.... tausende Sachen, traurig dass ein wirtschaftsfremder Honk wie ich sowas überhaupt der Wertschöpfungskette erklären muss. ;)

    2. Mir leuchtet es bei ein bisschen überlegen ein, dass genau das sinnvoll ist, nämlich nicht auf Teufel kommt raus zig Ladeparks mit einspunkteinundzwanzig Gigawatt hinzuklotzen die erstens bezahlt und zweitens genutzt werden wollen sondern eben genau das tun was in den Augen derer, die damit den ureigensten Unternehmenszwecke verfolgen, am sinnvollsten erscheint. Die Nachfrage durch das Angebot steuern.

    3. Du verstehst offensichtlich nicht die Technik dahinter. Im Extremfall kannst Du zwischen ~1kw an der Schuko-Dose bis zu aktuell 800 kw Leistung laden. Was denkst Du ist der Unterschied dazwischen im Aufwand und wer das bezahlt? Ich bin kein Techniker, aber genau DAS ist doch das, was hier so gerne als Argument für "Das geht niemals angeführt wird", nämlich dass der Aufwand bei steigender Ladeleistung ebenso mitsteigt.

    4. Ja Du. Gibt ne Menge Leute denen das völlig egal ist weil es jemand anders zahlt. Die Autobahntanken stehen ja nicht nur da, weil die so schön in die Landschaft passen. Irgendwer scheint dort zu tanken dass sich das Preismodell lohnt. Auch wenn solche Tanken uns zwei niemals sehen werden. ;)

    Express ist teurer ;)

    Scheint nicht jedem bewussst das Wirtschaftsprinzip.

    Solange die Infrastruktur noch im Aufbau ist und irgendwelche Lobbys den Zugang zum Strom erschweren weil ich nur mittels spezieller Kundenkarten oder Apps bezahlen kann und nicht wie beim Verbrenner die Bankkarte einschieben kann, auch zuhause Laden in der Tiefgarage nicht möglich ist weil da auf 30 Autos eine einzige 220V Dose vorhanden ist, bleibe ich beim Verbrenner ! Bin froh dass wir 2018 noch einen fabrikneuen Benziner gekauft haben, der mit 5 Litern auskommt.

    Das ist momentan noch ein sehr großes ärgerliches Problem. Keine Ahnung was die Schwierigkeit ist. Es gibt schliesslich auch Automaten-LPG, Automaten-Tankstellen, Eier-Automaten, Fleisch-Automaten. Beim E-Auto kommt ja noch dazu, dass durchs anstecken jedes einzelne Fahrzeug individuell erkannt wird. Man braucht also wenig Angst haben, dass irgendwer mit einer geklauten EC-Karte seine Karre tankt. Noch dümmer ginge ja kaum.

    Mal was anderes, ich bin mir auch nicht sicher, ob das besser hier oder im Bauthread aufgehoben ist. Wisst Ihr zufällig, ob es ein Problem ist, für eine Garage auf einem bereits mit einem Wohnhaus bebauten Grundstück einen separaten Stromanschluss mit Zähler vom Versorger zu bekommen? Laut der technischen Richtlinien muss die Trennung gewährleistet sein, was ja kein Problem wäre, trotzdem könnten die sich ja aus irgendwelchen Gründen sperren.


    Mir schwebt da im Moment ein Gedanken durch den Kopf und das wäre am Ende die deutlich einfachere und wahrscheinlich auch preiswertere Variante, trotz zusätzlicher Grundgebühr.

    Kommt drauf an. Einen Stromanschluss kriegst Du immer wenn Du willst. Ich kenne welche, die haben 120k DEM hingelegt damals auf nem Aussiedlerhof, ein normaler Hausanschluss kostet hier glaub um die 2k€ mit Gas, Wasser, Strom. Am sinnvollsten fragt man da mit entsprechenden Plänen beim Netzbetreiber vor Ort an. Ist ja auch wichtig ob das ein Neuanschluss wird mit allem Pipapo oder ob Du z.B. einfach von einem bestehenden Hausanschluss eine Ladeleitung in die Scheine legen willst.

    Eines Tages wird es beim Ladestrom Wettbewerb geben und dann wird es auch solche Tarife geben, da bin ich mir sicher.

    Das gibt sicher auch eine ganz neue Beziehung zum Auto wenn man den ganzen Sonntag die Ladestrompreise beobachtet um im richtigen Moment an die nächste Ladesäule zu sprinten ;)

    Du meinst wie jetzt die Abendschlange an der Tanke? :D Ist doch jetzt in gewisser Weise schon so. Wenn ich weiß ich brauch wieder voll, dann versuche ich auch zu vermeiden dann zu tanken wenn mal wieder der obere Punkt der üblichen 15-Cent-Schwankungen im Tagesverlauf erreicht sind. Klar, das lässt sich nicht immer handhaben, vielen ist es dank Tankkarte auch völlig egal was der Sprit kostet. Aber die üblichen Pulks zu den günstigen Zeiten die man beobachten kann suggerieren mir, dass ich nicht der einzige bin der ein bisschen auf den Spritpreis achtet.

    Ich habe lediglich Deinem üblichen Gegenpost, dass Deine Garage 2km von Haus weg ist vorgegriffen. Wenn Du Dich deswegen angepisst fühlst, dann tut es mir leid. Es ist mir klar, dass Du nicht der Einzige mit dem Problem bist, Du betonst es nur regelmässig in der Argumentation. Wir können uns auch gerne darauf einigen, dass das hier das Forum ist und nicht der Chat.


    Der Umweg zur billigeren Tanke kostet Zeit. Zeit die nicht jeder hat oder es ihm wert ist. Der zeitliche Unterschied ist letztlich sicher nicht so eklatant wie beim E-Laden, aber vorhanden. In hiesigem Fall sparen ca. 10 min Umweg aktuell bei 50 Litern Bedarf exakt 18€. Kann man machen, muss man aber nicht. Mit 18 Euro kommt meine Kiste 230 km weit. Wie geschrieben, kann man tun, muss man aber nicht. Nen Stundenlohn von 108€ netto muss man jedenfalls erstmal hinkriegen. Man kann aber auch für 25 bis 30 Cent daheim laden, gratis irgendwo schnorren solange es noch geht oder eben an den HPC-Lader für 70 Cent fahren.


    Es wird genau so kommen, dass es mindestens die gleichen Schwankungen haben wird wie der Spritpreis. Eher sogar noch mehr. Aus Unternehmenssicht macht das absolut Sinn über das Angebot die Nachfrage zu steuern, noch dazu ist das ein hervorragendes Lastmanagement. Das die fetten DC-Lader IMMER mehr kosten werden, das ergibt sich aus dem ureigensten Zweck eines Unternehmens. Für ne lausige Schuko-Dose in einer Garage müssen sie NICHTS tun. Für eine eigene Wallbox zahlt der Kunde genauso selber. Aber wer bitte denkt ernsthaft ein Unternehmen stellt fette 350kw-Lader hin und sagt dann "kein Problem, wir mussten zwar armdicke Kabel legen, brauchen aktive Kühlungen und müssen großes Lastmanagement betreiben wenn da 10 Karren laden, aber den Strom kriegst Du Kunde natürlich zum Spottpreis".

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Scheint nicht jedem bewussst das Wirtschaftsprinzip.

    Ist das so? Zahle ich jetzt mehr wenn ich an derselben Tanke schneller tanke? Also den LKW-Rüssel Diesel reinstecke falls der passt? Oder ist das evtl. billiger?

    Manches passt halt nicht immer....

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf: