Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Zitat

    Du hast keinen Rechenfehler. Nur halt zur Sicherheit mal Maximalextreme genommen. :boese:

    Ääähmmm "Kollege" - das waren DEINE Maximalwerte :boese:

    Zitat

    Wir könnten schon längst 1000km in 3 Minuten Laden haben, aber man hat ja lieber das Problem nach hinten verschoben.

  • Sie braucht es auch nie.

    Sie würde sich nie einen Trümmer kaufen wo 1000km in den Akku passen.

    Sie würde wahrscheinlich auch günstiger laden und dabei lieber ne Kaffee trinken oder mal auf die Toilette gehen.

    Erstaunlich wie Du Deine Mitmenschen (ver)kennst.


    Stell Dich einfach mal vor eine beliebige Schule, vorzugsweise in München und Umland, ja selbst in Dorfen und dann schau mal, wer da mit Cayenne, X5, Range Rover und vergleichbar vorfährt.

    Sind komischerweise dieselben Typen, die man anschliessend irgendwann im Tagwerkladen begegnet, Da kommen sie dann in Strickklamotten zum gruseln und mit dem E-Mobil, Smart oder Fahrrad.

    Die ganzen Typen sind sowas von bigott, das "der Sau graust".

  • Elektro wäre schlicht tot ohne den "Klima"rettungswahnsinn, der hier als Feigenblatt genommen wird für die "grosse Transformation", in der dann selbsternannte "Eliten" bestimmen wer wann und mit was wohin fährt, wie und wo er* zu wohnen hat, was er* zu essen hat - und was er* zu sagen hat.


    *steht für alle 600 Geschlechter hier im Forum, damit sich keiner* übergangen fühlt


    :crazy:

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

  • Ehrlich gesagt habe ich gar nichts dagegen wenn eine neue Technologie gefördert wird. Nur zu. Wir haben nichts anderes als Technologie, das ist unsere Lebensgrundlage.


    Ärgerlich wird es für mich nur wenn das auf Kosten erprobter Technologien geht. Die Methode Strom billiger zu machen indem man die Kraftstoffsteuern erhöht ist zum Beispiel ziemlich infam. Nicht nur denen gegenüber die aus finanziellen oder praktischen Gründen nicht so einfach auf Elektro umsteigen können, sondern auch den Elektro-Fahrern gegenüber. Man muß den Gedanken nur einen halben Schritt weiterdenken dann kommt man auf die Frage: Was finanziert diese Zulage wenn tatsächlich (sehr) viele Kunden umsteigen ?

    Kostet dann der Diesel irgendwann 20€ - oder wird nicht viel wahrscheinlicher dieses Kartenhaus zusammenbrechen und die Strompreise plötzlich explodieren ?

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Jo mei.. wer hat denn mit "privates Kernkraftwerk" angefangen? Ich nicht. :idee:


    Wer sagt dass wir in 10 Jahren noch per Kabel laden und welche Ladeströme dann noch ein Problem darstellen. Ob wir überhaupt noch mit Ladeströmen rumtun weiß auch keiner.


    Keine Sorge, es mag manchmal seltsam zu lesen sein, aber ich bin immer noch der gleiche liebenswerte Spinner wie anno 2003. ;)


    Ich bin nur mittlerweile etwas reifer geworden und mache mir über dieses oder jenes so meine Gedanken. Zum Beispiel ob das alles so richtig und sinnvoll ist, einfach so weiter zu machen wie bisher, Hauptsache für einen selbst reicht es noch. Das ist doch genau das, was auch hier gerne stets auch der Politik vorgeworfen wird, dieses "Weiter so". Darum find ich auch beeindruckend was die FFF-Kids (bei allen Unzulänglichkeiten die ich der Jugend aber größtenteils nachsehe) da auf die Beine stellen. Die haben erkannt, dass "Weiter so" eben keinen Wert hat. Denn "Weiter so", werden DIE ausbaden müssen und nicht irgendwelche alten Leute die sich aufregen, wie man da Freitags eine Schulstunde schwänzen kann, aber kein Problem damit haben dass tausende Schulstunden jede Jahr wegen Lehrermangel ausfallen und in den Schulen der Putz von den Wänden bröckelt. "Weiter so" wird unsere Kinder treffen (so man welche hat) und ich hab eigentlich keinen Bock auf die Frage "Was hast Du getan als es noch gegangen wäre, Papa?" antworten zu müssen: "Nix.". Das wird einem natürlich gerne ausgelegt, man wolle die Welt zurück in der Steinzeit sehen, aber das ist Schwachsinn. Keiner will die Welt in der Steinzeit haben, wir wollen ja nicht mal Wölfe, was sollten wir dann mit Mammuts und Säbelzahntigern? ;) .


    Ich sehe da eine aufkommende Technologie, naja, aufkommende ist eigentlich schon rum, eher kaum mehr aufzuhaltende Technologie, die es für viele Anwendungen möglich macht deutlich klimaschonender mobil zu sein. Nicht für alle Anwendungen, keine Frage, aber für sehr viele. Darum sehe ich da enorme Chancen und nicht Bedenken und Probleme an allen Ecken. Ja, es gibt noch Schwierigkeiten, aber genau das ist doch der Ansporn Gas zu geben und auch als Industriestandort dabei zu sein statt nur zu jammern und mal wieder den Chinesen das Feld zu überlassen.


    Ich will nicht schlau daherreden, aber wir haben mindestens einen User der schon mindestens 2 Jahre VOR jeglicher E-Prämie (kam Mitte 2016) einen i3 gefahren hat und immer noch elektrisch fährt. Tesla ist 2013 in den deutschen Markt eingestiegen. Die Zoe ebenfalls 2013, haben ja auch ein paar Leute gekauft das Zeugs. So ganz ohne Förderung. Klar, war das 2013 noch ein Spielzeug für Leute die es sich leisten konnten. Aber wer sich erinnert, das waren Verbrennerautos auch mal und das ist noch garnicht soo lange her dass sich in Deutschland nicht jeder ein Auto leisten konnte.


    Nein, leider kein Tesla. Zumindest nicht bewusst, kann aber sein dass die evtl. in unserem Umweltfonds mit rein mischen, wäre möglich. :sz: Im sozialen Nachhaltigkeitsfonds sind die sicher nicht drin. ;)


    Ja, das Thema LPG ist mir bekannt. Ich hab paar Monde ein LPG-Auto gefahren. Auf Benzin ist aktuell eine 3,8 x so hohe Energiesteuer drauf. Denkst Du irgendwer würde noch LPG fahren wenn dem nicht so wäre? Kannst ja mal überschlagen. Wenn auf den Liter LPG nicht 17,15 Cent Energiesteuer wäre, sondern 65,15 Cent. Hier würde der Liter in der Gegend dann um die 1,20€ kosten statt 60 Cent. Würden die bisherigen Nutzer dann natürlich weiter fahren weil immer noch einen Ticken günstiger, aber keiner würde mehr einen Cent in eine Umrüstung stecken. Bei CNG ist es nicht viel anders, obwohl deutlich günstiger fährt das praktisch keiner obwohl es einfacher und sauber beim Verbrenner ja wirklich nicht mehr geht. Hiesige Stadtbusse und städtische Fahrzeuge sowie Taxen fahren damit seit Jahrzehnten. Hat sich sonst aber auch leider - und das trotz Förderungen - nicht wirklich durchgesetzt. Ok, ne Kollegin fährt nen CNG-Polo und kriegt beim Tanken das Grinsen nicht ausm Gesicht, aber sonst? Kennt jemand wen?


    Du kannst mich ruhig ernst nehmen, zumindest ein bisschen. Ich bin weitaus weniger radikal als es den Anschein hat. Ich esse immer noch Fleisch, wir fahren immer noch Auto, wenn auch sehr wenig und noch nicht elektrisch, wir verbrauchen auch Strom und Gas und in einer Höhle leben wir auch nicht und haben es auch nicht vor. ;)

    Ääähmmm "Kollege" - das waren DEINE Maximalwerte :boese:

    Jepp. Die Du gerechnet hast weil Du nicht gelesen hast was ich geschrieben habe. Aus "Wir könnten schon längst...." hast Du gerechnet wie es heute sein muss. Und ja, das geht halt heute noch nicht. Wer weiß was in 5 oder 10 Jahren ist. Oder was jetzt wäre, wenn man sich 5 Jahre früher mit dem Thema befasst hätte? Vielleicht wird in 10 Jahren nochmal ganz anders gezapft oder man kriegt nen Standardakkupack von unten reingeschoben aus einem Lager? Wer weiß das schon exakt? Wir erleben eine Mobilität im Wandel und noch schneller entwickelt sich die Technik dafür. E-Scooter, autonomes Fahren, Carsharing, Homeoffice, alles Dinge wo man vor 10 Jahren den Vogel gezeigt hätte, und da nehme ich mich nicht aus.

    All das sollte uns aber nicht davon abhalten, daran zu denken, dass Australien 48 Millionen Kängurus hat und Uruguay nur 3.457.380 Einwohner. Das bedeutet, wenn die Kängurus irgendwann entscheiden würden, Uruguay anzugreifen, dass jeder Uruguayer im Schnitt 14 Kängurus bekämpfen müsste. Und sollten die Kängurus siegen, heißt das Land Känguruguay.

  • Ehrlich gesagt habe ich gar nichts dagegen wenn eine neue Technologie gefördert wird. Nur zu. Wir haben nichts anderes als Technologie, das ist unsere Lebensgrundlage.


    Ärgerlich wird es für mich nur wenn das auf Kosten erprobter Technologien geht.

    Ganz genau. Ich habe auch nichts gegen neue Technologien bzw. (die Elektromobilität beim Kfz ist weit über 100 Jahre alt) wenn sie gefördert werden. Blöd ist nur, dass es praktisch alternativlos geschieht. Für jeden Mobilitätsfall gibt es das perfekte Verkehrsmittel bzw. im Falle des motorisierten Verkehrs die optimale Antriebsquelle. In Ballungsgebieten und Städten, insbesondere bei viel Kurzstrecke, ist die Elektromobilität zum Beispiel durchaus wünschenswert, da sie viele Vorteile bringt. Eines der größten Vorteile - nämlich das fehlende Verbrennungsgeräusch - wird in der Stadt allerdings eher zum Nachteil, aber darum kümmert sich das Soundengineering mit Hyperspace-"Whooosh"-Kunstsound. Dummerweise gibt es insbesondere in größeren Städten kaum Eigenheimbesitzer mit eigener Ladestation. Wo sollen die ganzen Laternenparker laden? Einmal die Woche im IKEA?

    Eine Mehrgleisigkeit der künftigen Mobilität würde ich mir wünschen, wobei für die Forschung an H2 und E-Fuels viel Geld drauf geht und es sich womöglich nicht so schnell auszahlen wird. Dann würde man aber wenigstens erkennen, dass die Elektromobilität in manchen Teilen ein totes Pferd ist. Was wird aus den vielen LKW, die leider (unserem Wohlstand und der Profitgier geschuldet) nicht mehr wegzudenken sind? Gerade hierfür benötigt es andere Konzepte. Nein, man kann nicht jede beliebige Fernstraße elektrifizieren.

    Der Umweltgedanke wird ja selbst heute schon ein wenig ad absurdum geführt. Heutige Diesel mit aufwändiger Abgasnachbehandlung verunreinigen nicht die Luft - sie säubern sie sogar. Komplett lässt sich der Feinstoff sowieso nicht verhindern, da auch ein E-Auto Reifenabnutzung aufweist.

    Mich würde auch mal interessieren, wie effizient und umweltfreundlich ein gasbetriebenes Fahrzeug mit monovalenten Motor wäre. Heutige Gas-Fahrzeuge sind ja durch den bivalenten Antrieb gehemmt. Fakt dürfte allerdings sein, dass es bzgl. Energiedichte und Reichweite selbst bei CNG gewisse Nachteile gegenüber hochenergetischen Flüssigkraftstoffen gibt. Von der aktuellen Tankstellendichte ganz zu schweigen.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

    Don't waste your time or time will waste you.

  • Jepp. Die Du gerechnet hast weil Du nicht gelesen hast was ich geschrieben habe. Aus "Wir könnten schon längst...." hast Du gerechnet wie es heute sein muss. Und ja, das geht halt heute noch nicht. Wer weiß was in 5 oder 10 Jahren ist. Oder was jetzt wäre, wenn man sich 5 Jahre früher mit dem Thema befasst hätte? Vielleicht wird in 10 Jahren nochmal ganz anders gezapft oder man kriegt nen Standardakkupack von unten reingeschoben aus einem Lager? Wer weiß das schon exakt? Wir erleben eine Mobilität im Wandel und noch schneller entwickelt sich die Technik dafür. E-Scooter, autonomes Fahren, Carsharing, Homeoffice, alles Dinge wo man vor 10 Jahren den Vogel gezeigt hätte, und da nehme ich mich nicht aus.

    Da war nichts misszuverstehen. Versuch doch bitte nicht anderen unterzujubeln, was Du nicht bedacht hast.


    DU hast gesagt, es wäre mit heutigen Mitteln möglich und DAS ist es defintiv nicht.

    Und da sich physikalische Gesetze, hier insbesondere das vom Ohm, nicht austricksen lassen, wird das noch eine ganze Weile dauern, bis man mit 2 oder 4 MW laden kann. Das könnte durchaus auch noch mehrere Jahrzehnte dauern.

    Von dem Spot-Volumen beim Strom-Tanken in Urlaubszeiten haben wir dabei noch nicht mal geredet.

  • Ich stelle mir gerade vor wie in mein lautloses Elektroauto mit ohrenbetäubenden Getöse beim Aufladen Jupiters Blitze einschlagen um mehrere hundert kWh in wenigen Augenblicken hineinzuladen...


    Der Elektro-C63 an der Ladesäule:


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    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Erstaunlich wie Du Deine Mitmenschen (ver)kennst.

    Erstaunlich was du immer so über die Eltern so alles zu wissen meinst.

    Woher kennst du das Ergebnis des Wahlverhaltens der SUV Fahrer*innen?

    Woher hast du Kenntnis das es ihre Kaufabsicht war und nicht der Wunsch des Ehemannes. Der eine oder andere schätzt seinen eigenen Fahrstil recht gut ein und weiß dadurch das der SUV für die Frau und Kind sicherer als ein Kleinwagen ist.

    Der eine oder andere kann es sich auch nicht "leisten" die Frau nur im Kleinwagen fahren zu lassen.

    Warum sollte die Frau mit der absurden Geschwindigkeit laden wollen? Die steckt einfach an die 11kW Säule beim Aldi an und geht shoppen.

    Wozu sollte die ein BEV mit 1000km Akkureichweite benötigen wenn es nicht die dicken Eier des Ehemanns erfordern?

  • Da war nichts misszuverstehen. Versuch doch bitte nicht anderen unterzujubeln, was Du nicht bedacht hast.


    DU hast gesagt, es wäre mit heutigen Mitteln möglich und DAS ist es defintiv nicht.

    Echt? Interpretierst Du da genauso treffend wie bei den SUV-Muddis vor der Schule?

    Wir könnten schon längst 1000km in 3 Minuten Laden haben, aber man hat ja lieber das Problem nach hinten verschoben.

    Nichts anderes habe ich geschrieben. Irgendwelche Ladekabelinterpretationen, Kernkraftwerke oder sonstwas habt Ihr da raus gelesen. Du kannst den Thread gerne mal von vorne lesen was ich vor Urzeiten schon über die Ladetechnik geschrieben habe. Und ja, vielleicht erkennt man ja, dass das Kabelladen ein Irrweg für sowas war. Was spräche gegen einen Standard-Klick-Akku der in Minuten automatisch gewechselt ist und bei entsprechendem Lager genug Zeit hat zum Laden hat? Oder vollautomatische Lader zum drauffahren und ein Konnektor verbindet sich mit entsprechenden dimensionierten Anschlüssen am Unterboden anstatt erstmal über 5m Kabel zu müssen. Wenig, außer dass mal wieder jeder sein eigenes Süppchen kochen will. Und wenn Kabel bleiben, dann dauert es halt 10 Minuten wenn für 500km, so what? Da vertut so mancher wertvolle Lebenszeit mit ganz anderem Zeug...

    All das sollte uns aber nicht davon abhalten, daran zu denken, dass Australien 48 Millionen Kängurus hat und Uruguay nur 3.457.380 Einwohner. Das bedeutet, wenn die Kängurus irgendwann entscheiden würden, Uruguay anzugreifen, dass jeder Uruguayer im Schnitt 14 Kängurus bekämpfen müsste. Und sollten die Kängurus siegen, heißt das Land Känguruguay.

  • Und da sich physikalische Gesetze, hier insbesondere das vom Ohm, nicht austricksen lassen, wird das noch eine ganze Weile dauern, bis man mit 2 oder 4 MW laden kann.

    dann muessen sie halt supraleitend laden, so bei 4 Kelvin:duw:und hauseigenem Cryostat.

  • Was spräche gegen einen Standard-Klick-Akku der in Minuten automatisch gewechselt ist und bei entsprechendem Lager genug Zeit hat zum Laden hat?

    Die dafür nötigen Ressourcen z.B.

    Bei Deinem Ansatz müsstest Du langfristig für >40 Millionen Autos ein Vielfaches an Akkus bereithalten. Kommt bestimmt super, was die Energiebilanz und die Rettung der Welt betrifft.


    Oh sorry, war das jetzt wieder zu sehr gepöbelt?

  • . Was spräche gegen einen Standard-Klick-Akku der in Minuten automatisch gewechselt ist und bei entsprechendem Lager genug Zeit hat zum Laden hat?

    Ich denke einiges.

    Wo sollen die denn um Gotteswillen alle gelagert werden?

    Weißt du, wie hoch die tägliche Frequenz einer Tankstelle ist?

    Wer bezahlt diese Tauschakkus?

    Ich will als Neuwagenkäufer keinen neuen Akku bezahlen um dann beim nächsten Tanken einen uralten untergeschoben bekommen.

    Wer garantiert Dir, dass du einen unbeschädigten Akku bekommst?


    Zudem kannst du die Akkuform bei, vor allem größeren Akkus, nicht standardisieren, da sie ja elementarer Fahrzeugbestandteil sind.

  • Selbst wenn man wöllte (was nicht der Fall ist): Spezielle Elektrofahrzeuge besitzen praktisch notgedrungen auch spezielle Akku-Formen. Wie etwa beim Corsa-e eine H-Struktur, damit auf allen Plätzen genug Raum für die Beine (vergleichbar mit dem Verbrenner) vorliegt. Bei SUV genügt eine einfachere Struktur - aber es muss ja nicht immer ein SUV sein, dem Gewicht und Querschnittsfläche plagen. Das bedeutet allerdings auch, dass jedes H anders aussieht, wenn der Radstand abweicht.


    Prinzipiell wäre es natürlich toll, wenn man den Akku ganz easy tauschen könnte. Die Idee ist nicht neu. Ich bezweifle aber stark, dass es so einfach wird wie bei einer Kamera...

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

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  • Was spräche gegen einen Standard-Klick-Akku der in Minuten automatisch gewechselt ist und bei entsprechendem Lager genug Zeit hat zum Laden hat?

    Einfache Antwort... Innovationsfeindlich. Oder in welchen Geräten nutzt du noch R6 oder LR03 Akkus?

    Es wäre keine Entwicklung bei Volumen, Kapazität, BMS möglich.

    Oder vollautomatische Lader zum drauffahren und ein Konnektor verbindet sich mit entsprechenden dimensionierten Anschlüssen am Unterboden anstatt erstmal über 5m Kabel zu müssen.

    Das halt ich immer noch für die ideale Lösung wenn es um viele Ampere gehen soll.

  • Mich würde auch mal interessieren, wie effizient und umweltfreundlich ein gasbetriebenes Fahrzeug mit monovalenten Motor wäre. Heutige Gas-Fahrzeuge sind ja durch den bivalenten Antrieb gehemmt. Fakt dürfte allerdings sein, dass es bzgl. Energiedichte und Reichweite selbst bei CNG gewisse Nachteile gegenüber hochenergetischen Flüssigkraftstoffen gibt. Von der aktuellen Tankstellendichte ganz zu schweigen.

    Diese Erörterungen kannst Du hier auch im Forum finden, alternativ schau Dir aktuelle Fahrzeuge an, z.B. den Audi g-tron.


    Übrigens ist das Beispiel CNG vs.LPG ein klasse Beispiel dafür, wie Markt funktioniert. Aus Gründen wurde ab 2000 etwa mit viel TamTam die CNG Technologie eingeführt. Zeitgleich erlebte LPG ein Revivel. Es gab Kaufprämien für CNG Autos und tlw. Auch für LPG Fahrzeuge. Entscheidend war allerdings die Infrastruktur, während ich ich heute nach fast 20 Jahren fast überall LPG tanken kann, ist CNG praktisch verschwunden. Weil LPG technisch wesentlich einfacher zu Händeln ist auf Grund der notwendigen Drücke. Und sich deshalb durchaus durchgesetzt hat.


    Das es heute nicht weitergeht ist der EU zu verdanken mit ihren Vorschriften, um es wohlwollend zu formulieren.


    Und, btw. , Ähnlichkeiten mit der heutigen e-Auto Situation sind natürlich rein zufällig. Es soll mit aller Macht und unbegrenzten Mittel ein Technologie durchgesetzt werden, koste es, was es wolle. Und wer dagegen ist oder auch nur eine andere Meinung hat, wird vom politisch/medialen Komplex ausgegrenzt, aktuell schön zu sehen an der Aktion der Künstler um Liefers und Co. man ist so verblendet, dass man nicht mehr in der Lage ist, Satire als solche zu erkennen.


    Und deshalb wehre ich mich entschieden gegen Ideologen in einem Autoforum, welche mit allen Mitteln versuchen, ihre Weltsicht zu verbreiten.


    Nicht mit mir!

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Das kommt halt dabei raus wenn man Erwachsenen ein Kinderspielzeug und Nischensportgerät als Alltagstransportmittel verkaufen will - Berge von Müll, da das keiner wirklich nutzt…..


    Zwang und Strafe - wenn das die Veränderung ist die uns bevorsteht, dann ist Pessimismus angebrach.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori