Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Drehstrom ist unnötig.

    Wenn du über Nacht nur das nachladen willst, was du tagsüber verfahren hast, reicht eine 16A Schukosteckdose völlig aus.

    In 8 Stunden kann man daran Strom für weit über 100 km laden.

    Nur wenige fahren täglich mehr.

    Mag sein, daß du Drehstrom für unnötig hältst.

    Es soll aber auch Leute geben, die zumindest gelegentlich Langstrecke fahren und daher 11 kW haben möchten. Und falls eh eine neue Leitung verlegt werden muß, kann man gleich Nägel mit Köpfen machen.

  • -Wenn Du IRGENDWO hier im Thread oder auch im Forum jemand zitieren könntest, der DAGEGEN argumentiert, wäre es nützlich bis hilfreich.

    Ich habe nämlich bislang noch kein entsprechendes Statement finden können.


    -Sagte die Dame mit der "nicht-ganz-Sozialwohnung"..... :D

    -Deshalb hatte ich ja geschrieben - nicht hier! :cool:


    -Die Burg ist 20 Jahre alt und damals hat man immer noch weitgehend mit Steckdosen gespart. In der TG ist so gar nichts elektrisch, außer einem elektrischen Tor und einer Beleuchtung.

  • Das geht doch technisch gar nicht, wenn jeder TG Parkplatz ne Schukodose hat und daran ein e-Auto geladen wird.


    Insbesondere Selbständige mit einer Elektrikerausbildung sollten darüber Bescheid wissen. :boese:


    Von Ingenieuren ganz zu schweigen. :teufel:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Mag sein, daß du Drehstrom für unnötig hältst.

    Es soll aber auch Leute geben, die zumindest gelegentlich Langstrecke fahren und daher 11 kW haben möchten. Und falls eh eine neue Leitung verlegt werden muß, kann man gleich Nägel mit Köpfen machen.

    Richtig, wenn es technisch geht, is es das beste. Falls nicht reicht für das tägliche tatsächlich eine Schuko.

    Wobei man auf Langstrecken auch DC Tanken kann.


    Das geht doch technisch gar nicht, wenn jeder TG Parkplatz ne Schukodose hat und daran ein e-Auto geladen wird.

    Weil?

  • Es heißt RCD :p


    Sehe das wie Cehpalosteck. 2,3kw dürften in sehr vielen Fällen ausreichen. Wenn es das aktuelle Förderprogramm Wallbox nicht gäbe, würde ich selbst zumindest erstmal nix anderes machen. Bei einer kompletten Neuanlage würde ich aber vermutlich auch abchecken ob nicht auch 11kw gingen. Der Leitungsaufwand ist letztlich kaum mehr wenn man eh legen muss, die Wallbox kost halt bissle mehr als ne Feuchtraumsteckdose ;)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ich kann jetzt mal den ersten Zwischenstand melden von Nutzung des 225xe, wenn er denn so genutzt wird wie gedacht.


    Seit Ende Februar lade ich immer, wenn die PV genug hergibt und Hausbatterie auch voll zu werden verspricht.

    Das hat seit Ende Februar fast immer gut geklappt.

    Bis zum letzten Tankstopp bin ich seit der Rückstellung des Verbrauchs damit etwas über 1100 km gefahren.

    Fahrstil mehr als zurückhaltend ;)

    Von den gut 1100 km müssten nach dem verbrauchten (also nachgetankten) Sprit ca 600 km im Benzinbetrieb gefahren worden sein und demzufolge ca. 500 km elektrisch.


    Das resultierte in folgendem Durchschnittsverbrauch pro 100 km lt. BC: 4,4 l Benzin + 10,8 Kwh


    Also vom Hocker haut mich DER Verbrauch nicht.... bzw. doch, weil er extrem hoch ist für die kleine Schüssel.


    Ein weiteres Negativum ist mir dann heute aufgefallen, als ich die Kiste mal wieder von Hand gewaschen habe:

    Die Bremsscheiben sahen vorne und hinten arg verostet aus.

    Also nach dem Waschen mal kurz auf die Landstraße und 3x eine Vollbremsung aus 100 km/h gemacht.

    Junge, junge.... Bremsleistung wie´n Ozeandampfer und schlingern tut die Kiste auch dabei => unterschiedliche Reibwerte an den Rädern. Bin mal gespannt, ob ich die Bremsschreiben ringsrum erneuern muss (bei einem 6 Monate alten Auto!) oder man die nochmal einbremsen kann. Nach meinen Erfahrungen mit BMW-Bremsen eher nicht.


    Aber ist ja irgendwie klar: Wenn man möglichst immer mit der Rekup-Bremse bremst, werden die Scheiben nur selten mal hergenommen und das dann meist nur noch zum Bremsen bis zum Stillstand. Das im Winter und im Zusammenspiel mit der Stahlqualität, die BMW seit zig Jahren verbraut => Fehlkonstruktion.


    Ich bin mal gespannt was andere und vor allem echte E-Auto-Nutzer über Ihre Bremsen zum Besten geben.

    Wenn ich an den Nissan Leaf denke, den wir mal gefahren sind: Da bräuchte man die Bremsen nur in Notfällen.... nur dass die im Notfall dann vermutlich nicht mehr funktionieren wie im Neuzustand.

  • Hallo


    Ich finde die Rekuperation bei meinem eUp unangenehm - fühlt sich an wie fahren mit angezogener Handbremse.... Deswegen lasse ich eher ohne in D mit gleiten/segeln, und brauche wahrscheinlich schnell neue Scheiben und Beläge...


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich bin mal gespannt was andere und vor allem echte E-Auto-Nutzer über Ihre Bremsen zum Besten geben.

    Nach 4,5 Jahren und 105.000km keine Beanstandungen, jedoch fahre ich zwischendurch auch zügig und bremse dann auch „richtig“. :drive:

    Beim i3 simulieren die Bremsen die Rekuperation z.B. wenn der Akku voll ist.

  • Jepp, ungleich weniger Kilometer zwar als kabe, aber keine Probleme mit dem Bremsen. Ganz ohne Bremsen kommt man ja auch kaum aus, so vorausschauend kann man ja kaum fahren (bei Regionalklasse 12 hier).


    Mir scheint der Verbrauch vom 2er nicht gerade klein. Auf Strecke bügelt der i3 mit mir 12,8kwh hin, auf Dauer hatte ich den Schnitt auf 13,8. Jetzt mit den Kiddies die bei uns fahren dürfen baumelt er so bei 15kwh rum.


    4,4l plus 10,8kwh ist schon deftig, wäre aber bei Spritmonitor ziemlich genau dem Schnitt aus 95 Autos entsprechend: Benzinverbrauch: BMW - 2er - Spritmonitor.de


    Bei der Hybridlösung passt in Deinem Fall die Fahrsituation schlichtweg nicht dazu. Ok, der 225xe ist nicht gerade von Schlankheit geprägt, vermutlich ist da auch das Motörlein vorne drin einfach überfordert oder wird in Deinem Fall auch nie wirklich so warm um weniger verbrauchen zu können? Außergewöhnlich scheint der Verbrauch nicht zu sein und wie man auf SM geht das auch noch deutlich höher, wobei aber auch Verbräuche von 1,x offensichtlich von einigen realisierbar sind. Die 0,x haben glaub eher irgendeinen Eintragungsfehler.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Nach rund 15 tkm kann man über die Bremsen natürlich noch nicht so viel sagen.

    Der E-Tron regelt die Bremsen so, dass er immer wieder anstatt zu rekuperieren mechanisch bremst. Auch legt er glaube ich regelmäßig die Bremsbacken an, so dass es zu keiner Rost Bildung kommen sollte.


    Was man allerdings merkt, wenn er bei Fahrtantritt die erste Meter aus der Tiefgarage mechanisch bremst, dann spürt man deutlich, dass er erst mal einiges an Dreck weg bremsen muss. Das hört und spürt man.

    Ist nach den ersten Metern aber wieder ok.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Bei der Hybridlösung passt in Deinem Fall die Fahrsituation schlichtweg nicht dazu.

    Das ist, mit Verlaub gesagt, Unsinn.


    Seit Mitte Februar sind wir mit Auto entweder örtlich unterwegs (da meist rein elektrisch).

    Ansonsten sind wir gelegentlich entweder nach Erding (gut 60 km), Mühldorf (ca 50 km) oder München (ca. 130 km) unterwegs (jeweils hin und zurück).

    Das spielt sich i.d.R. so ab:

    München: Rein elektrisch nach/von Dorfen und in München. Dann Batterie leer. Auf der Autobahn jeweils gute 45 km am Stück mit 130-140.

    Erding: Das Meiste rein elektrisch. Nur zwischen Taufkirchen und ED schaltet sich der Verbrenner sowieso dazu, weil man da meist 100 fahren kann.

    Mühldorf: Ebenfalls überwiegend rein Elektrisch bis auf die kleine Strecke von BAB-Ausfahrt Heldenstein nach Mühldorf-West.


    Ich denke schon, dass das genau so gedacht ist bei einem Hybrid.


    Das Problem ist: Die Kiste ist elefantös schwer und der Verbrenner ist so mikrig dimensioniert, dass er praktisch fast immer im Ladebereich agiert, was natürlich zu einem entsprechenden Saufen anregt.


    Ich bleibe dabei: DIESES Auto ist ne echte Fehlkonstruktion und spart überhaupt goar nix ein.

    Wenn ich bedenke, dass ich den 540 mit durchaus zügigerer Fahrweise mit durchschnitt 8,5 l fahre, verbraucht der roundabout dasselbe, wie der 2er, ist aber nochmal ca. 200 kg schwerer und muss auch noch öfter mal einen 2-Achser-Anhänger ziehen.

  • Ich bleibe dabei: DIESES Auto ist ne echte Fehlkonstruktion und spart überhaupt goar nix ein.

    Und ich bleibe auch dabei: JEDES Hybridauto ist eine Fehlkonstruktion.

    Es kombiniert jeweils die Nachteile der beiden Antriebsarten in einem einzigen Fahrzeug.

    Die Batterie ist so klein dimensioniert, dass keine praxistaugliche E-Reichweite zustande kommt und der (auch noch oft zu kleine) Verbrenner tut sich mit dem zusätzlichen Gewicht der Elektrofraktion so schwer, dass der Verbrauch unnötig hoch ist.


    Der Gipfel des Schwachsinns ist die steuerliche Förderung von so einem Blödsinn :kpatsch:

  • Und ich bleibe auch dabei: JEDES Hybridauto ist eine Fehlkonstruktion.

    Es kombiniert jeweils die Nachteile der beiden Antriebsarten in einem einzigen Fahrzeug.

    Die Batterie ist so klein dimensioniert, dass keine praxistaugliche E-Reichweite zustande kommt und der (auch noch oft zu kleine) Verbrenner tut sich mit dem zusätzlichen Gewicht der Elektrofraktion so schwer, dass der Verbrauch unnötig hoch ist.


    Das mag von deinem Standpunkt aus den Anschein erwecken - bei mir hingegen würde, ich habe es schon öfter erwähnt, ein bspw. GLE350de Diesel-Hybrid PERFEKT zu meinem Nutzungsverhalten passen.
    Denn ich fahre entweder kürzere Strecken bis max. 50/60km (die dann sogar mit Anhänger rein elektrisch weil diese Fahrten meist mit wenig Gewicht stattfinden oder gänzlich ohne Anhänger) oder aber ich fahre Langstrecke sehr schnell oder mit viel Anhängelast.
    Dann könnte ich noch immer lokal im eModus fahren abseits der Autobahn hätte aber noch immer ein vollwertiges Diesel-SUV zur Verfügung mit dem ich eben meine "tägliche Hamburg-München Tour mit 3,5to Anhänger im Schlepp" fahren kann. ;)


    Einzig ist mir so eine Kiste den aufgerufenen Preis nicht annähernd wert. :sz:

    Also selbst wenn ich so viel Geld mal eben "übrig" hätte, würde ich mir dennoch nicht so einen Wagen kaufen.


    PS: morgen steht dann wieder eine 900km Tour an - dieses Mal allerdings ohne Anhänger.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Das mag von deinem Standpunkt aus den Anschein erwecken - bei mir hingegen würde, ich habe es schon öfter erwähnt, ein bspw. GLE350de Diesel-Hybrid PERFEKT zu meinem Nutzungsverhalten passen.
    Denn ich fahre entweder kürzere Strecken bis max. 50/60km (die dann sogar mit Anhänger rein elektrisch weil diese Fahrten meist mit wenig Gewicht stattfinden oder gänzlich ohne Anhänger) oder aber ich fahre Langstrecke sehr schnell oder mit viel Anhängelast.
    Dann könnte ich noch immer lokal im eModus fahren abseits der Autobahn hätte aber noch immer ein vollwertiges Diesel-SUV zur Verfügung mit dem ich eben meine "tägliche Hamburg-München Tour mit 3,5to Anhänger im Schlepp" fahren kann. ;)

    Du hast es nicht begriffen.

    Du kommst mit dem Hybrid elektrisch keine 100 km weit und "vergeudest" Platz und Gewicht für den Verbrennungsmotor, den du dafür nicht bräuchtest.

    Im Verbrennerbetrieb schleppst du unnötig Gewicht von E-Motor und Batterie mit Dir herum, verlierst Laderaum und hast einen höheren Spritverbrauch als ohne das Gedöns.


    Was ist daran PERFEKT???

  • Du hast es nicht begriffen.

    Du kommst mit dem Hybrid elektrisch keine 100 km weit und "vergeudest" Platz und Gewicht für den Verbrennungsmotor, den du dafür nicht bräuchtest.

    Im Verbrennerbetrieb schleppst du unnötig Gewicht von E-Motor und Batterie mit Dir herum, verlierst Laderaum und hast einen höheren Spritverbrauch als ohne das Gedöns.


    Was ist daran PERFEKT???

    Ich glaube, DU hast es nicht begriffen.


    Wenn Du den Hybriden jede Nacht an der eigenen Steckdose (und vielleicht sogar zusätzlich am Arbeitsplatz) aufladen kannst und die Fahrten des täglichen Bedarfs elektrisch erledigst, also beispielsweise einen Arbeitsweg von 20km einfach hast, ist das ein passendes Szenario für so eine Karre.

  • ... ist das ein passendes Szenario für so eine Karre.

    Jepp, wenn Dir der Spritpreis egal ist, weil du eh immer nur für 20 € tankst. ;)


    Siehe Detlevs Verbrauchswerte :thumbdown:


    Ich bleibe dabei: DIESES Auto ist ne echte Fehlkonstruktion und spart überhaupt goar nix ein.