Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Schön dran vorbeigeredet, während die e-Antriebe das SUV Format brauchen um die Technik unterbringen zu können, werden SUV gekauft, um ihre praktischen Vorteile nutzen zu können, wie z.B. Anhänger ziehen.


    Tut mir leid, aber deshalb setzen, 6, weil Thema verfehlt.

    Sorry, aber das glaube ich nicht. Klar gibt es ein paar Leute, die einen SUV fahren um den auch entsprechend einzusetzen. Aber der größte Teil der SUVs wird doch als Statusobjekt gekauft und dann das Kind zur Schule damit kutschiert. Egal ob Verbrenner oder Elektro.


    Aber ich verstehe nicht, warum hier jetzt gleich wieder so ein Kleinkrieg angefangen wird. Warum wird hier immer nur in schwarz/weiß gedacht? Warum nur Verbrenner ODER Elektro? Ich finde, die Technologien ergänzen sich doch super und man sollte das Antriebskonzept wählen, das am besten zu einem passt. Und mit dem Video oben wird zumindest mal ein wenig gezeigt, dass die E-Mobile auch in der Sportlichkeit gar nicht so weit von ihren Verbrenner-Geschwistern entfernt sind...

    Vier gewinnt....

  • Genau das zeigt auch, dass die Batterietechnik noch nicht dazu geeignet ist, Klein- und Mittelklasseautos mit vernünftigen Reichweiten zu bauen.

    Davon abgesehen würden die dann so teuer, dass sie die eigentlichen Käufer in den Klassen abschrecken. Deshalb hat ja VW u.a. auch die Diesel in Polo und Co eingestellt, weil die Abgasnachbehandlung die Kisten zu teuer gemacht hat.


    Der aktuelle Ampera hat etwa Polo-Format und kostet Liste um 40.000 €.


    Der günstigste 3er geht bei 36 500 € los. Die Differenz von 3 500 € sind der Kraftstoff für 3 Jahre und den typischen Leasingnehmer.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Schön dran vorbeigeredet, während die e-Antriebe das SUV Format brauchen um die Technik unterbringen zu können, werden SUV gekauft, um ihre praktischen Vorteile nutzen zu können, wie z.B. Anhänger ziehen.

    ???

    Du sprichst in Rätseln.

    Die meisten verkauften SUV haben doch gar keine Anhängerkupplung, selbst 4WD ist nicht selbstredend.

  • Andreas


    Ich bin durchaus bei Dir, das von Dir geschilderte Konzept heist Hybrid.


    Fahre ich ja auch, allerdings ist mein stärkster e-Motor der Anlasser. ^^

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • ???

    Du sprichst in Rätseln.

    Die meisten verkauften SUV haben doch gar keine Anhängerkupplung, selbst 4WD ist nicht selbstredend.

    Und wieder dran vorbei, denn Anhänger ziehen ist neben Statussymbol darstelle, EINE Anwendung.


    Achja, und da SUV´s Trendfahrzeuge sind, lässt sich auch gut der höhere Preis rechtfertigen. ;)

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Achja, und da SUV´s Trendfahrzeuge sind, lässt sich auch gut der höhere Preis rechtfertigen. ;)

    Jepp, so sieht es aus.

    Der höhere Preis generiert natürlich auch eine höhere Gewinnmarge, die für die Umstellung der Fertigung aktuell auch dringend benötigt wird.


  • Renault Zoe: 390km

    Fiat e500: 320 km

    Opel Corsa-e: 330 km


    Das sind Reichweiten nach WLTP, also in der Praxis und im Winter noch mal deutlich weniger und das nennst du vernünftige Reichweiten?:D

    Gruß
    schecke

  • Renault Zoe: 390km

    Fiat e500: 320 km

    Opel Corsa-e: 330 km


    Das sind Reichweiten nach WLTP, also in der Praxis und im Winter noch mal deutlich weniger und das nennst du vernünftige Reichweiten?:D

    Richtig.

    Insgesamt sind die Deutschen jeden Tag gut 3,2 Milliarden Kilometer unterwegs. Heruntergerechnet auf die einzelne Person sind dies täglich 39 Kilometer, wobei allein der Weg zur Arbeit durchschnittlich 16 Kilometer lang ist und eine knappe halbe Stunde dauert.

    Mehr als 2x pro Woche werden nicht viele ihr Kleinwagen-BEV laden müssen.

    Für längere Strecken, gibt es andere BEV mit mehr Reichweite.

    Wie oft ist Dein Handy an der Ladestation? :p

  • Natürlich ist der Vergleich Rennstrecke nicht mit der Autobahn zu vergleichen. Gleichwohl gibt es auf der Bahn Situationen die genau die Zustände "erfordern" (starke Verzögerung/Beschleunigen) ohne das man hirnfrei unterwegs ist. Über die Frequenz dieses brauch man nicht diskutieren, mir ging es nur darum aus praktischen Erfahrungen ob sowas schon mal vorgekommen ist.


    Ob das je relevant ist, stand nicht zur Debatte.

    Für 9, 10 Schleicher-Sprints scheint es ja zu reichen. Das meinte ich mit zeitlicher Frequenz. Die wird man im echten Leben nie so hinbringen wie auf einer Rennstrecke. Selbst die Passstrecke hat man wohl gemütlich hinbekommen ohne Beschwerden.


    Renault Zoe: 390km

    Fiat e500: 320 km

    Opel Corsa-e: 330 km


    Das sind Reichweiten nach WLTP, also in der Praxis und im Winter noch mal deutlich weniger und das nennst du vernünftige Reichweiten?:D

    Die Diskussion hatten wir ja schon ab und zu. Wie weit werden denn genau solche Fahrzeuge überwiegend von zuhause bewegt? Einen Landkreis weit? Zwei Landkreise? Stadtgrenze? 3x Aldi die Woche? Wieviele Leute fahren mit so einem Hobel in den Urlaub?


    Einziges Problem stellen mittlerweile quasi nur noch die Ladezeiten da. Verständlich dass man sich lieber von der eigenen Blase statt einem Akku sagen lassen will wann man Pause braucht. Hat mich bei LPG auch genervt. Das heist ja aber nicht, dass es für einen nicht unerheblichen Teil von Fahrern garkeine Rolle spielt ob die Kiste jetzt mit einem Tank oder Akku 200 oder 300km weit kommt weil die Kiste solche Strecken selten bis nie sehen wird.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Auch einfache Antwort:

    Weil leistungsstarke E-Motoren vergleichsweise wenig kosten und viel PS = viel Prestige (besonders bei kleiner Penislänge ;) )

    Ein E-Motor mit viel Leistung kann auch viel Energie durch Rekuperation zurückgewinnen. Daher sollten gerade E-Autos lieber mehr Leistung haben.

  • Ein E-Motor mit viel Leistung kann auch viel Energie durch Rekuperation zurückgewinnen. Daher sollten gerade E-Autos lieber mehr Leistung haben.

    Wieviel kannst du denn im Maximalfall gewinnen ohne dass die Kiste an der Blockiergrenze ist? Ich habe da keine Ahnung davon, deshalb die Frage. Ich vermute aber mehrere 100KW werden das nicht sein.

    Das heist ja aber nicht, dass es für einen nicht unerheblichen Teil von Fahrern garkeine Rolle spielt ob die Kiste jetzt mit einem Tank oder Akku 200 oder 300km weit kommt weil die Kiste solche Strecken selten bis nie sehen wird.

    Für mich spielt es grade bei der Nutzung des Golf in 80-90% der Fälle keine Geige, richtig. Aber die 10-20% schrecken mich tatsächlich ab. Mit dem Z4 fahre ich nur Langstrecke. Alternativen in dem Segment dürfte es nicht geben.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Wieviel kannst du denn im Maximalfall gewinnen ohne dass die Kiste an der Blockiergrenze ist? Ich habe da keine Ahnung davon, deshalb die Frage. Ich vermute aber mehrere 100KW werden das nicht sein.

    Ich kanns Dir auch nicht sagen, aber wenn man das Video oben von Grip anschaut scheint das schon ne ganze Menge zu sein. Da wird ja den Berg hoch geheizt und dann wieder runter. Und am Ende steht beim etron weniger als 4 Liter/100km auf der Uhr. Da muss also schon ordentlich Energie zurück gewonnen worden sein beim runterfahren.

    Vier gewinnt....

  • Wieviel kannst du denn im Maximalfall gewinnen ohne dass die Kiste an der Blockiergrenze ist? Ich habe da keine Ahnung davon, deshalb die Frage. Ich vermute aber mehrere 100KW werden das nicht sein.

    Doch, theoretisch liefert ein E-Motor generatorisch die gleiche Energiemenge, die er auch verbraucht.


    Bei industriellen Frequenzumrichtern, die die Drehzahl von Drehstrommotoren regeln, sind auf dem Dach der Schaltschränke teilweise ordentlich große Bremswiderstände montiert, um die Energie wieder loszuwerden.

    Gab es früher auch bei E-Lokomotiven. Inzwischen wird da auch wieder rück-eingespeist.

  • Die Rekuperation in dem Video ist allerdings nicht mit der im Alltag gleichzusetzen.


    Da ist es wohl eher so, das mehr oder weniger gleichmäßig gefahren wird und deshalb der hohe Verbrauch des X4 sinken dürfte und der niedrige des e-tron steigen. Micha M3 hat ja hier schon mal Werte präsentiert und die waren höher.


    Dennoch fand ich das Video auch ganz interessant, insbesondere das starke Abbbremsen. Die Beiden sind ja glaub ich, Rennfahrer. Mag nicht wissen wie es aussieht, wenn Mama mit den Kid´s auf der Rückbank eine Vollbremsung hinlegen muß.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Doch, theoretisch liefert ein E-Motor generatorisch die gleiche Energiemenge, die er auch verbraucht.

    Naja... liefern schon. Antreiben muss das Ding aber etwas dazu, Die 2 Tonnen bei 150km/h auf 0 zu bremsen kostet/bringt wieviel Energie war die Frage, als Beispiel.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Die 2 Tonnen bei 150km/h auf 0 zu bremsen kostet/bringt wieviel Energie war die Frage, als Beispiel.

    Hehe ^^


    Genau die Selbe, wie zum Beschleunigen notwendig ist (abzüglich Roll- und Luftwiderstand) :p


    F= m x a


    Deswegen gibt es z.B. auch einen 45t Elektro-LKW, der (fast) NIE geladen werden muss:

    Schweiz: Elektro-Lkw eDumper muss nicht aufgeladen werden - DER SPIEGEL

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Dass das nur funktioniert weil er leer den Berg wieder hoch fährt haste aber schon begriffen, oder?

    Echt 8| ???


    Verdammt, ich wollte mir gerade so ein Laster bestellen ... :m: :mad:


    Habe ja gar keine Berge hier :idee: :heul:

  • Nein, hat er nicht.

    Interessant auch:

    Zitat

    Eigentlich soll er sogar bei der Abfahrt mehr Elektrizität als nötig produzieren, und diese überschüssige Energie ins Netz einspeisen, erklärt Beutle. Das habe man bis heute jedoch nicht geschafft - stattdessen muss er gelegentlich geladen werden.


    Aber für diesen (sehr) speziellen Anwendungsfall ist die eVariante tatsächlich wirklich sehr sinnvoll.
    Auch wenn:

    Zitat

    Der eDumper ist rund zweieinhalb Mal teurer als ein Diesel-Lkw


    Hier rechnet es sich halt durch die dann wirklich geringen Betriebskosten sofern es keinen Defekt bspw. am Akkupack gibt.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.