Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Und deshalb verhindert der Staat das kostengünstig, z. B. einmal mit Fusionskraftwerken, Energie produziert wird?


    Die Logik verstehe ich gerade nicht.

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  • Mit Fusionskraftwerken oder deren Verhinderung hat das erst mal gar nichts zu tun.


    Die ursprüngliche Frage lautete doch, wer in nennenswertem Umfang mit Energie Geld verdient.


    Sinngemäße Antwort sollte sein: zumindest in D ist das in erster Linie der Staat (durch den hohen Steueranteil). Es wäre bei dieser Diskussion zu einfach, diese Rolle in erster Linie einer bestimmten Firma zuzuschreiben. Und daher wäre es auch zu einfach, das Interesse oder Desinteresse an einer bestimmten Technik einer bestimmten Firma zuzuschreiben.

  • Wenn Du ein Geschäftsmodell hast das hervorragend funktioniert, wie groß wäre Dein Interesse daran dass das anderweitig ersetzt wird? :idee:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Wenn Du ein Geschäftsmodell hast das hervorragend funktioniert, wie groß wäre Dein Interesse daran dass das anderweitig ersetzt wird?

    Es käme drauf an wie zukunftsfähig das alte und wie optimistisch das neue zu sehen ist. Daran würde ich meinen Anteil dran bemessen.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Ja, aber wie groß ist Dein Interesse am bestehenden, hervorragend laufenden Geschäftsmodell etwas zu ändern in dem Du in genau das Milliarden investierst, das als Ablösung gedacht ist? Vorallem wenn die Bude nicht mal Deine eigene ist und Du so oder so nach kurzer Zeit Deine Schäfchen im Trockenen hast und nur gute Zahlen die Schäfchen ordentlich vermehren und Dir daher völlig wurst sein kann was in 10 oder 20 oder gar 50 Jahren ist.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Die ursprüngliche Frage lautete doch, wer in nennenswertem Umfang mit Energie Geld verdient.

    Das war eben nicht die ursprüngliche Frage. Schau noch mal in welchem Kontext ich die Frage gestellt hatte.

    (dabei ging es um billige Energie und die Verhinderung von Kernfusion)

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  • Ja, aber wie groß ist Dein Interesse am bestehenden, hervorragend laufenden Geschäftsmodell

    Was ist denn nun dieses hervorragend laufende Geschäftsmodell?


    Oder mal anders gefragt, welche Aktie muss man kaufen, wenn man von diesem tollen Geschäftsmodell mit profitieren will?

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  • Was ist denn nun dieses hervorragend laufende Geschäftsmodell?


    Oder mal anders gefragt, welche Aktie muss man kaufen, wenn man von diesem tollen Geschäftsmodell mit profitieren will?

    Das hervorragend laufende Geschäftsmodell? Nunja, Du beutest über Millionen Jahre gewachsene Ressourcen aus, kümmerst Dich einen Dreck um dabei entstehende Umweltschäden, bist praktisch keiner ernstzunehmenden Haftung ausgesetzt, verdienst Milliarden seit Jahrzehnten damit und im Zweifel glaubt Dir der Michel unbesehen, dass das meiste Geschäft daran der Staat macht und das zumal er ja eh nicht auskann mangels Alternativen zu Sprit, Heizöl und Erdgas. "We, the people..." soso... :top: :hi:


    Die Aktien hättest Du vermutlich ein bisschen früher kaufen müssen. So vor 150 Jahren angefangen. Aber wenn man sich die Dividenden der üblichen Verdächtigen wie Exxon, Gazprom, BP, usw. dann scheint das nicht so schlecht zu laufen und man kann sicher das eine oder andere Äktchen noch zum Portfolio hinzufügen wenn man nicht weiß wohin mit der Kohle. Shell kürzt übrigens das erste Mal seit 75 Jahren in diesem Jahr die Dividende. Kürzt, nicht lässt ausfallen oder so wie man angesichts des Jammers meinen möchte. Also bricht ein auf üble 3,5% Rendite. Das trifft schon hart in Zeiten von Minuszins.


    Also was denkst Du, haben solche Firmen Interesse daran, dass sich irgendwas ändert? :confused:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ich dache es geht um Strom? Es wäre mir neu, dass Exxon, Gasprom oder Shell zu den Stromversorgern gehört.


    Tatsache ist, dass 53% des Strompreises an den Staat gehen, über Steuern, Abgaben und Umlagen. Der verdient also tatsächlich am meisten hier, 24% gehen an die Netzbetreiber und lediglich 23% für die eigentliche Stromerzeugung. Wenn man also Strom billiger erzeugen könnte, hätte das keine besonders großen Auswirkungen auf den Strompreis. Der Staat dagegen hat kein Interesse daran, dass der Stromverbrauch sinkt, warum auch bei diesem tollen Geschäftsmodell, wo man noch dazu schöne Umverteilung praktizieren kann mittels EEG.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Die Aktien hättest Du vermutlich ein bisschen früher kaufen müssen. So vor 150 Jahren angefangen. Aber wenn man sich die Dividenden der üblichen Verdächtigen wie Exxon, Gazprom, BP,

    Ok, bei den Öl- bzw. Gaskonzernen bin ich bei dir.

    Hatte schon die Befürchtung du redest von E-ON und Co. Da geht es seit Jahren nur noch bergab. Die fetten Dividenden sind vorbei (auch für die öffentlichen Anteilseigner z.B. an RWE).

    Aber auch bei den Ölkonzernen fliegen die Sektkorken nicht mehr ganz so weit.

    Dass diese Konzerne jedoch Hauptursache sind, dass es noch keine Fusionskraftwerke gibt, bzw. in naher Zukunft geben wird, halte ich jedoch nicht für so wahrscheinlich.

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  • Ich dache es geht um Strom? Es wäre mir neu, dass Exxon, Gasprom oder Shell zu den Stromversorgern gehört.


    Tatsache ist, dass 53% des Strompreises an den Staat gehen, über Steuern, Abgaben und Umlagen. Der verdient also tatsächlich am meisten hier, 24% gehen an die Netzbetreiber und lediglich 23% für die eigentliche Stromerzeugung. Wenn man also Strom billiger erzeugen könnte, hätte das keine besonders großen Auswirkungen auf den Strompreis. Der Staat dagegen hat kein Interesse daran, dass der Stromverbrauch sinkt, warum auch bei diesem tollen Geschäftsmodell, wo man noch dazu schöne Umverteilung praktizieren kann mittels EEG.

    Energie. Wir reden über Energie. Momentan verdienen einige wenige sehr viel daran, dass Leute Ressourcen verbrennen müssen um ihr Heim warm zu kriegen, warmes Wasser zu haben, sich fortbewegen können. Was denkst Du passiert, wenn elektrische Energie im Überfluss zur Verfügung steht?


    "Verdienen" kann man beim Staat nicht wirklich sagen. Der "verdient" nichts daran. Er hat nichts davon im Sinne von Bereicherung. Im Gegensatz zu Aktionären. Der Staat braucht Einnahmen um Sachen zu bezahlen. Sachen von denen wir alle etwas haben (auch wenn uns manche davon vermutlich nicht immer passen ;) ) Natürlich ärgern mich die Energiepreise genauso wie die meisten anderen hier, sie könnten aber allein schon dadurch günstiger sein, wenn mit Allgemeingut kein Gewinn erzielt werden dürfte. Kommunismus? Sehen die Norweger anders.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Was denkst Du passiert, wenn elektrische Energie im Überfluss zur Verfügung steht?

    Bis Strom im Überfluss zur Verfügung steht gibt keine wesentlichen Ölvorräte mehr in der Erde.

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  • Das führt nur alles komplett vom Thema weg.


    Es ging um billigen Strom und wer diesen evtl. verhindern will.

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  • Bis Strom im Überfluss zur Verfügung steht gibt keine wesentlichen Ölvorräte mehr in der Erde.

    Drum wäre es weise, das möglichst früh zu schaffen, bevor es keine wesentlichen Vorräte mehr gibt.

    Ist ja alles bekannt die üblichen PR-Seiten, kriegt man ja auch mit jeder Stromrechnung mitgeteilt. Aber zahlt Aral denn Straßen? Oder Gesundheitskosten die durch sein Produkt entstehen? Denk mal drüber nach. Sämtliche Folgekosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Wie steht eigentlich so ein Benzinhändler zu den minütlich springenden Preisen? Gehen da auch die Steuern im Minutentakt um 10, 15 Cent rauf je nach Tageszeit?


    Übrigens geschickt geschrieben. Man setzt den Einkaufspreis des Produkts getrennt an das man u.a. vom eigenen Mutterkonzern BP kauft. Klingt nach dem Karstadt-miet-deine-eigenen-Immos-überteuert-zurück-Geschäftsmodell. :hehe:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Straßen zahlt jeder, der in diesem Land Steuern zahlt.


    Und nur nebenbei angemerkt: das sind nicht nur die Staatsdiener.


    Die Diskussion driftet für mich leider mal wieder zu sehr ab in das übliche "wir sind die Guten - die sind die Bösen". Sorry, das ist mir zu undifferenziert. Viel Spaß noch dabei.

  • Die Diskussion driftet für mich leider mal wieder zu sehr ab in das übliche "wir sind die Guten - die sind die Bösen". Sorry, das ist mir zu undifferenziert. Viel Spaß noch dabei.

    Muss man dann aber auch mal dazu sagen, du bist derjenige der völlig ohne Zusammenhang zur Diskussion mit dem Staat angefangen hat.

    Und für dich ist offensichtlich "der Böse" klar ausgemacht, der Staat. Und dann wirfst du anderen vor undifferenziert zu sein.

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  • Vor dem Hintergrund der Befristung könnt ihr euch vorstellen, dass kein Autohersteller mehr seine aktuellen Verbrennungsmotoren weiterentwickeln wird, zumal spätestens mit Euro 7 das ganze völlig unwirtschaftlich wird.

  • Straßen zahlt jeder, der in diesem Land Steuern zahlt.

    Selbstverständlich. Die Haushälterei ist mir durchaus bekannt. Es geht darum, ein Produkt zu verkaufen das ohne Straßen recht nutzlos ist und darüber zu jammern, dass der Staat seinen Anteil daran will. Und wenn man sieht was auf unseren Straßen los ist, wie gefahren, wie "voll" die meisten Fahrzeuge sind, dann ist das anscheinend noch zu wenig. *alteDiskussionanleier* :p

    Muss man dann aber auch mal dazu sagen, du bist derjenige der völlig ohne Zusammenhang zur Diskussion mit dem Staat angefangen hat.

    Und für dich ist offensichtlich "der Böse" klar ausgemacht, der Staat. Und dann wirfst du anderen vor undifferenziert zu sein.

    Es ist manchmal nicht ganz einfach weiter zu blicken. Jeder schimpft gern über die Energiepreise, egal ob an der Tanke, aus der Steckdose oder der Gasleitung. Die Verkäufer wissen das natürlich und sind daher eifrig dabei, darauf hinzuweisen, dass sie ja garnichts dafür können für die hohen Preise. Dass das eigene Produkt aber nur verkauft werden kann, weil eben jemand Straßen baut, weil jemand anders alle Folgekosten übernimmt, das wird ganz gerne in der PR-Abteilung ausgeklammert. Der Kunde sieht nur den Endpreis und den Vermerk an jeder Zapfsäule, dass XX Prozent der Staat kassiert und hat sein Feindbild. :top:


    Vor dem Hintergrund der Befristung könnt ihr euch vorstellen, dass kein Autohersteller mehr seine aktuellen Verbrennungsmotoren weiterentwickeln wird, zumal spätestens mit Euro 7 das ganze völlig unwirtschaftlich wird.

    Wenn man sich die jeweils nötigen Werte ankuckt, dann ist das auch eigentlich klar. Vereinfacht ist das ein Stück Kuchen. Am Anfang schneidet man die Hälfte runter und frisst es, das waren so die ersten Kats, dann vom Rest wieder die Hälfte, das wär dann so Euro1, da vom Rest wieder die Hälfte, das wäre dann Euro2 usw. Was für "Sprünge" das am Ende bei Euro 6, 6d, 7 und 8 sind, das kann man sich ausmalen. Das geht irgendwann nicht mehr. Ich denke, wir sind in der Hinsicht in vielen Bereichen so langsam am Limit angekommen was noch finanziell vertretbar technisch gemacht werden kann. Ist ja in anderen Bereichen auch so. Noch effizienter Heizen per Gas oder noch mehr Plus am A+++ Kühlschrank geht halt technisch irgendwann nicht mehr wirklich. An dem Label soll sich 2021 ja auch was ändern deswegen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Es geht darum, ein Produkt zu verkaufen das ohne Straßen recht nutzlos ist und darüber zu jammern, dass der Staat seinen Anteil daran will.

    Das ist ein Scheinargument.

    Mobilität ist Grundbedürfnis, und Infrastruktur - auch Straßen - zu bauen Aufgabe des Staates. Nicht zuletzt dafür zahlen wir in D ja recht knackige Steuern. Straßen werden ja nicht nur von Sonntagsausflüglern gebraucht, sondern auch von ÖPNV, Post, Lieferdiensten, ja auch Rettungsdienste und Feuerwehr brauchen befahrbare Zuwegungen.

    Darüber hinaus wurde der Deutsche Grundstückseigentümer für den Straßenbau in den letzten 30 Jahren auch noch recht heftig zur Kasse gebeten, Stichwort Straßenausbausatzung. Ich habe Kollegen die heute noch Kredite abstottern.


    Du unterstellst da irgendeinen Gerechtigkeitsmechanismus, den es aber nicht gibt.


    Wenn ein Händler darauf hinweist hauptsächlich Kassierer des Finanzamtes zu sein ist das legitim und auch sachlich richtig.

    Verkehr ist eine bequeme Melkkuh für den Staat. Übrigens wird das auch der Strom-Tanker das eines Tages merken.

    Kofferraum statt Hubraum !