Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Wie seht ihr grundsätzlich das Thema E-Auto gebraucht kaufen? Würde das für Euch in Frage kommen oder nur Neuwagen mit Leasing?

    Wollte eigentlich zum zur Arbeit pendeln einen i3 kaufen. Leider gab es folgende (persönliche Hindernisse):

    1. Keine Fahrzeuge im in Frage kommenden Preissegment mit der entsprechenden Ausstattung (Akku, Wärmepumpe)
    2. Da nur ein gebrauchter i3 in Frage gekommen wäre, wäre es auf ein Leasing rausgelaufen (Abwenden des Wiederverkaufsrisikos in 4 Jahren, falls sich herausstelen sollte, dass ein i3 doch nicht das passende Fahrzeug gewesen wäre)
    3. Meine Frau wollte aber nicht leasen sondern nur kaufen

    Ansonsten wäre der i3 ziemlich perfekt gewesen. Habe pro Weg 33km - wobei davon ca. 28km Autobahn. Am Arbeitskort kann ich aktuell (noch?) kostenlos aufladen (das wusste ich leider zum Zeitpunkt, als wir den Corsa gekauft hatten noch nicht). Aufgrund des Fahrprofils hätte es aber schon ein i3 mit der mittleren Batterie sein sollen. Der Winter ist durchaus nicht zu verachten und im Stau steh ich doch auch hie und da mal...

  • Zitat

    Wie seht ihr grundsätzlich das Thema E-Auto gebraucht kaufen? Würde das für Euch in Frage kommen oder nur Neuwagen mit Leasing?


    Anders herum wird für mich ein Schuh daraus. Leasing kommt für mich eher nicht in Frage, ich kaufe lieber. Wenn mir das aufgrund der Haltbarkeit der Akkus zu unsicher wäre, würde ich keine Elektroauto kaufen, egal ob neu oder gebraucht. Da ich meine Autos in der Regel recht lange fahre, stellt sich das Problem ja auch beim Kauf eines Neuwagens.

  • Ich versuche den eUP ja für 4 Jahre zu leasen, aber mit der sich immer weiter verzögernden Lieferung bleibt das ein Versuch bis jetzt....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • @JanHenning


    Vermutlich werden erstmal die Werksangehörigen beliefert. In meinem Bekanntenkreis bisher 2 Fahrzeuge.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • @JanHenning


    Vermutlich werden erstmal die Werksangehörigen beliefert. In meinem Bekanntenkreis bisher 2 Fahrzeuge.

    Das wäre mehr als ungewöhnlich.

    Bei BMW und MB werden bei Auftragsstau zuallererst die zahlenden Kunden outside bedient.

  • Wir lassen gerade die Montage einer Wallbox für unsere Ferienwohnung in Italien technisch, rechtlich und wirtschaftlich prüfen.


    Micha M3

    Wie bezahlt man eigentlich das Laden an den Ladestationen?

    Mit EC Karte oder hast Du eine Kundenkarte von jedem potentiellen Stromanbieter (wieviele und welche)?

    Können die auch eine Wallbox auf privatem Grund betreiben?

  • Dürfte doch bei jedem Fahrzeughersteller so sein. War bei Opel in den Glanzjahren auch nicht anders.

    Nehme ich auch an. Weiß es aber nur von den beiden o.g. Firmen sicher. Aber deshalb neige ich auch dazu, die Vermutung von tom01 anzuzweifeln.

  • Würde mich auch interessieren 🤔

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ich würde jetzt mal behaupten, das sieben Jahre alte Autos bei den meisten schon ältere Gebrauchtwagen sind.

    Smart 2007/2009, Leaf 2010, i3 2013, Zoe 2013, Tesla S 2013

    Wenn 7 Jahre alt ist, was ist dann das Durchschnittsalter der deutschen Autos? Das is mit 9,6 Jahren nämlich sogar höher und bedeutet, dass auch haufenweise 20 Jahre alte Fahrzeuge rumfahren weils ja auch haufenweise Neuwägen gibt.

    Und nein, Oldtimer haben aufgrund der geringen Anzahl darauf nahezu keinen Einfluss.


    Und bei nem 15-20 Jahre alten Auto hab ich keinerlei Bedenken, mir eines zu kaufen sofern der VK seriös ist und nicht unterm Fähnchen im Wohnwagenbüro lebt.


    Und wie viele von den "ach so alten" E-Autos gibts denn?

    Die meisten wurden damals ja noch nicht mal in homöopatischer Dosis verkauft - das ist kein Markt und lässt sich aufgrund der geringen Menge nicht mal statistisch auswerten.


    Du hast Vorstellungen ...

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Habe heute eine Werbemail von eon bekommen, darin geht es um die E-Mobilität, das laden der Akkus zuhause und unterwegs usw.


    Da steht unter anderem dies hier drin:


    Wie kann ich den Akku schonen?


    Als ideal gilt ein Ladezustand der Batterie von 80% bis 20%. Schonen Sie den Akku, indem Sie das Elektroauto weder zu voll noch zu niedrig laden. Als optimale Temperatur gelten um die 15°C bis 25°C. Unsere E.ON Drive PowerBox ist von -25°C bis +40°C ausgelegt. Einige Elektroautos besitzen eine eingebaute Klimatisierung, welche die Batterie schützt. Verlassen Sie sich aber nicht nur darauf, sondern parken Sie im Sommer im Schatten und stellen Sie im Winter das Elektroauto in die Garage – das unterstützt die Lebensdauer der Batterie.



    Das sind ja alles schön Tipps, aber eher für den Hausbesitzer mit Garage gedacht. Was macht derjenige der das ganze Jahr über mit dem Auto nur im Freien stehen kann, im Sommer hat es mehr als 25 Grad in der Sonne und im Winter steht das Auto auch bei richtig tiefen Minusgraden draußen.


    Diese Bedingungen werden für die Haltbarkeit der Akkus nicht sehr förderlich sein denke ich mir mal. So ein Auto dann als 10-jährigen Gebrauchtwagen zu kaufen ist dann reines Glücksspiel mit ungewissem Ausgang :m:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Georg

    Sehe ich auch so. Die ersten statistisch wirklich aussagefähigen Erhebungen für E-Autos wird es in frühestens in 5-6 Jahren geben.


    Otti

    Ja klar. Ist alles eigentlich bekannt. Trifft aber eben nicht für 60-70% aller möglichen Nutzer zu.

  • Das wäre mehr als ungewöhnlich.

    Bei BMW und MB werden bei Auftragsstau zuallererst die zahlenden Kunden outside bedient.

    Ok, dann präzisiere ich: vermutlich haben die Werksangehörigen zuerst und am schnellsten bestellt, deshalb werden die nun auch der Reihe nach beliefert.


    EIn Freund hat ca. 6 Monate gewartet, der Wagen ist vor 3 Wochen gekommen.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ok, dann präzisiere ich: vermutlich haben die Werksangehörigen zuerst und am schnellsten bestellt, deshalb werden die nun auch der Reihe nach beliefert.

    Ich hab Dich schon richtig verstanden.


    Aber zumindest bei den beiden Konzernen, bei denen ich tieferen Einblick habe, wurde es in den letzten 35 Jahren immer so gehandhabt, dass Outsider-Bookings immer Insider-Bookings "geschlagen" haben. D.h. entweder war ein Kauf für Insider zum Firmenrabatt gar nicht freigegeben, wenn man schon so einen durchschlagenden Erfolg vermutet hat oder aber , die internen Bestellungen wurden nachträglich auf die lange Bank geschoben.

    Und ehrlich gesagt: Was Anderes macht doch aus Unternehmenssicht gar keinen Sinn.

  • Wie bezahlt man eigentlich das Laden an den Ladestationen?

    Mit EC Karte oder hast Du eine Kundenkarte von jedem potentiellen Stromanbieter (wieviele und welche)?

    Können die auch eine Wallbox auf privatem Grund betreiben?

    Mit EC oder Kreditkarte kann man leider an den wenigsten Ladesäulen bezahlen.

    Der BMWi entwickelt gerade eine neue Ladesäulenverordnung, da soll die Bezahlmöglichkeit über Kreditkarte Pflicht werden.


    Aktuell braucht man eine Karte von einem Ladestromanbieter. Da viele davon die großen Ladeverbunde angehören, sind die Zeiten vorbei, dass man viele Karten braucht.

    Ich habe privat eine Karte von EnBW und Maingau.

    Mit der EnBW Karte kann man in Westeuropa laden, außer Spanien und Großbritanien. Dafür könnte ich auch in einige Afrikanische Länder laden, wie Somalia, Tschad, Kongo, Libyen usw. Nicht gerade das dichteste Netz dort, aber ich könnte theoretisch dort mit der EnBW Karte laden. :D

    Mit der Maingau Karte kann ich in ganz Europa laden.


    Durch die Ladeverbunde kann man mit den Karten bei allen Anbietern laden. Eine Ausnahme stellt Innogy dar. Innogy hat an ihre Ladesäulen oft keine Möglichkeit der Freischaltung über eine RFID Karte. Daher braucht man an diesen eine App. Dafür habe ich die eCharge App.


    Für den Firmenwagen habe ich von Log Pay eine Volkswagen Charge&Fuel Karte. Das ist im Prinzip eine übliche Tankkarte, mit der ich an der Tanke auch mein Auto Waschen kann, alles Autobezogenen Artikel wie Frostschutz kaufen kann und zusätzlich eben als Ladekarte nutzen kann.


    Aktuell nutze ich nur die Charge&Fuel Karte. Habe es noch nicht erlebt, dass eine Ladestation mit der Karte nicht freischaltbar war.


    Für das private Laden gibt es Wallboxen, die man einfach ohne extra Freischaltung betreibt, wenn man diese exklusiv nutzt.

    Es gibt aber auch Wallboxen mit Freischaltfunktion. Da kann man dann mit den normalen Ladekarten die Wallbox nutzen. Damit wäre es theoretisch auch möglich die eigene Wallbox öffentlich anzubieten und damit etwas Geld zu verdienen. Wie kann ich mit einer Ladestation für ein E-Auto Geld verdienen? | aio


    EDIT: Ich habe gerade in der Charge&Fuel App geschaut. Mit dieser kann ich in Europa (hauptsächlich West-Europa) an rund 46.000 Ladesäulen laden.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

    Einmal editiert, zuletzt von Micha M3 ()

  • Wie seht ihr grundsätzlich das Thema E-Auto gebraucht kaufen? Würde das für Euch in Frage kommen oder nur Neuwagen mit Leasing?

    Momentan würde ich sicher gar kein E-Auto kaufen, einfach der Umwelt und dem Klima (und dem Steuerzahler) zu liebe.


    Irgendwann, wenn sich die vielen Unklarheiten bzgl. Akku aufgelöst haben, könnte man sicher abwägen:

    Ein gebrauchter 335i mit DSG ist auch nicht ohne Risiko.

    Ein gebrauchtes E-Auto ist dagegen vielleicht sogar mit weniger Risiko behaftet, weil Verschleiß von Motor und Getriebe evtl. viel weniger vom Verhalten des Vornutzers abhängen.

    (ich weiß es nicht, nur so eine Überlegung).


    Es konzentriert sich dann (hoffentlich) auf die Frage nach dem Akku. Wenn hier ein neuer Austauschakku z. B. für 8.000,- Euro angeboten wird, dann muss man schauen ob das Sinn macht.

    Wenn das E-Auto einen extrem hohen Wertverlust hat, wo schon ein Teil des Austauschakkus aus der Ersparnis finanziert werden kann, lassen sich die Kosten für den Zweitakku evtl. sinnvoll einkalkulieren (wenn ansonsten die Elektronik hält).


    Aktuell sind das natürlich viel zu viele wenns.

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    Einmal editiert, zuletzt von Lucius ()

  • Es gibt aber auch Wallboxen mit Freischaltfunktion. Da kann man dann mit den normalen Ladekarten die Wallbox nutzen. Damit wäre es theoretisch auch möglich die eigene Wallbox öffentlich anzubieten und damit etwas Geld zu verdienen.

    Danke für die Infos.

    Wie gesagt, ich plane für unsere Gäste der Ferienwohnung eine Lademöglichkeit anzubieten und suche eine einfache und wirtschaftliche Lösung. Geld verdienen will ich damit nichts, nur nicht allzu viel draufzahlen.

    Werde mal das Thema mit einigen italienischen Stromanbieter klären.

  • Also ich habe mir nun auch immer wieder überlegt, ob nicht doch ein BMW i3 aus 2014-2016 mit dem kleinen Akku vllt sogar den E39 ersetzen soll, zumal der E39 quasi nur in der Garage steht. Mit dem i3 könnte ich die Strecke zur Arbeit (wenn man denn überhaupt mal wieder in die Firma darf ... ) von 12km einfach auch im Winter problemlos absolvieren. Laden wäre an der öffentlichen Ladesäule im Ort via CCS im Winter und gelegentlich 220V-Schuko vom Küchenfenster machbar. In der Firma wäre kein Lademöglichkeit vorhanden und zu Hause eben eigentlich auch nicht.

    Meine erste Wahl wäre hier im Grunde ein Skoda Citigo-e iV gewesen für rund 16k als Neuwagen mit Förderung, ist aber kaum noch zu bekommen...

    Der BMW i3 gefällt mir unheimlich gut macht auch ordentlich Fahrspass, würde als Gebrauchtwagen so rund 14-15k kosten mit 30-50tkm aus 2014-2016 mit mindestens Sitzheizung/Schnellladen & Wärmepumpe.


    Somit ist aktuell eben die Frage, ob man sich so einen 5-6 Jahre alten BMW i3 60Ah PreLCI zulegen kann problemlos, oder ob das Risiko bzgl. Akku und dessen Haltbarkeit einfach zu hoch ist. Was wird ein BMW i3 mit plattem Akku (vllt noch 50% max Nutzbarkeit) und 200tkm und 13 Jahren noch wert sein? Wird der Akku & die Karbonkarosserie nicht immer einen gewissen Restwert sichern?