Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Wie jetzt, fahren jetzt alle Fähren in Norwegen elektrisch oder die eine die du verlinkt hast 🤔

    Alle noch nicht, erst ab 2026:

    Norwegen schützt Fjorde mit Null-Emissionen-Zone - electrive.net


    Ab 2025 schon werden dort alle PKW-Verbrenner verboten:

    Benzin- & Dieselautos: Verbot von Verbrennungsmotor | autozeitung.de


    Schweden und weitere ab 2030 und für Deutschland wird es auch nicht mehr lange dauern :top:


    PS:

    In Oslo wird auch ein geniales Induktives Laden für Taxen erprobt:

    Elektro-Taxen laden in Oslo ganz schnell und ohne Kabel - Edison - Heimat der Generation E


    75 kWh ganz ohne Stecker, nur durch Induktion :m: 8| :boese:


    Hat BMW mit dem 530e auch mal versucht:

    Laden noch einfacher als Tanken.

  • Und auch nicht an jeder, ohne was umzubauen. Weil eben nicht jede einzeln zum Verteilerpunkt verkabelt ist, sondern Stränge bestehen.

    Bei uns liegt trotzdem 5 x xmm² da drin. Das eine Phase zentral geschalten wird, störte die zwei anderen Kabel nicht, die man dauerhaft für Steckdosen mit Strom versorgen kann.

  • Ab 2025 schon werden dort alle PKW-Verbrenner verboten:

    Benzin- & Dieselautos: Verbot von Verbrennungsmotor | autozeitung.de


    Schweden und weitere ab 2030 und für Deutschland wird es auch nicht mehr lange dauern :top:

    Einwohner Norwegen = 5,43 Millionen auf 385.847 Quadratkilometern, macht 14,2 Einwohner pro Quadratkilometer


    Einwohner Schweden = 10,23 Millionen auf 450.295 Quadratkilometern, macht 23,8 Einwohner pro Quadratkilometer


    Einwohner Deutschland = 83,02 Millionen auf 357.022 Quadratkilometern, macht 234,4 Einwohner pro Quadratkilometer


    In den Skandinavischen Ländern ist es relativ leicht zu schaffen um auf die E-Mobilität umzustellen und die Verbrenner zu verbieten, das sehe ich im Industriestandort Deutschland bei weitem noch nicht. Nochmal, wo soll der Strom für die ganzen Autos herkommen wenn es hier keine Atomkraftwerke gibt und keine Braunkohlekraftwerke?


    Kaufen wir dann den Strom von den Franzosen die ihn aus Atomkraftwerken gewinnen, pflastern wir die Nord- und Ostsee und jeden Hügel mit Windkraftanlagen zu, oder hat dann jeder einen Hometrainer in der Garage stehen um mit diesem den Akku für das Auto wieder vollzustrampeln 🤪

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Einwohner Deutschland = 83,02 Millionen auf 357.022 Quadratkilometern, macht 234,4 Einwohner pro Quadratkilometer

    Niederlande (413 EW/km²) wird 2030 die Verbrenner verbieten.

    Großbritannien (276 EW/km²) wird es 2035 tun.


    'zig Terawattstunden an Nachtstrom stehen, derzeit völlig ungenutzt, zum Laden zur Verfügung, das reicht schon.

    Alle noch vorhandene elektrische Nachtspeicheröfen verbrauchten jährlich 10–15 TWh elektrischer Energie.


    Aluhutträger gibt es nicht nur unter den Impfgegnern.

  • 'zig Terawattstunden an Nachtstrom stehen, derzeit völlig ungenutzt, zum Laden zur Verfügung, das reicht schon.

    Dieser Strom stammt allerdings am allerwenigsten aus erneuerbaren Ernergien sondern aus Kraftwerken, die man nicht mal eben hoch und runterfahren kann innerhalb von wenigen Stunden......

    Wenn man schon sowas postuliert, dann bitte aber auch ehrlich.


    Da Deutschland voll auf Solar- und Windkraft setzt, bleibt nachts bzw. bei Dunkelheit halt nur die Windkraft übrig. Und das zwischen Nov. und Feb. zwischen 13 und 16 Std pro Tag. Wenn uns da nicht die Nachbarn mit Atomstrom aushelfen, wird´s bei uns sowieso schon zappenduster und das ohne E-Mobile.

  • Dieser Strom stammt allerdings am allerwenigsten aus erneuerbaren Ernergien sondern aus Kraftwerken, die man nicht mal eben hoch und runterfahren kann innerhalb von wenigen Stunden......

    Warum soll ich Kraftwerke runterfahren?

    Wenn genügend Strom Nachts durch das Laden der E-Autos abgenommen wird, können diese Kraftwerke doch einfach durchlaufen und das sinnlose An- und Abfahren entfällt :p

    Die Wallboxen lassen sich wunderbar aus der Ferne steuern und somit wird der Strombedarf nivelliert.

  • Warum soll ich Kraftwerke runterfahren?

    Wenn genügend Strom Nachts durch das Laden der E-Autos abgenommen wird, können diese Kraftwerke doch einfach durchlaufen und das sinnlose An- und Abfahren entfällt :p

    Die Wallboxen lassen sich wunderbar aus der Ferne steuern und somit wird der Strombedarf nivelliert.

    Was ist denn DAS für eine Argumentation :confused:


    Wenn es keine AKWs und keine Kohlekraftwerke mehr gibt in Deutschland? Dann braucht man gar nichts runterfahren. Dann wird´s von ganz alleine dunkel, wenn die Sonne weg ist oder mal nicht scheint. Letzteres ist in Deutschland natürlich sehr unwahrscheinlich...... :o

  • Trotz allem befürchte ich, den E-Mobilitätsgegnern bleibt wohl nur das Auswandern. :boese:


    Oder einfach mal ein E-Auto probefahren :p

    Du brauchst Dich gar nicht so auf´s hohe Roß zu setzen.


    Ich habe nichts gegen E-Autos und habe inzwischen selber zwei BEVs probegefahren und ziemlich sicher wird entweder ein BEV oder zumindest ein PHEV mit halbwegs sinnvoller E-Reichweite bei uns Dienst tun (Tut ja ja jetzt schon, allerdings als Dienstwagen meiner +1), wenn wir beide "Privatier" werden.


    Ich bezweifele halt lediglich, dass

    a) E-Autos tatsächlich umweltfreundlicher sind, solange sie nicht mindestens 80 oder 100tkm gelaufen sind

    und

    b) die Stromversorgung für den Massenmarkt (aka Laternenparker) tatsächlich so einfach sein wird. Eben auch (aber nicht nur) im Hinblick auf die "Deutsche Energiewende".

  • Fortschritt aus sinnvollen Gründen und Fortschritt um des Fortschritts willen sind zwei paar Stiefel.

    Ich hab nie gesagt dass ich was gegen Innovationen habe - als Insch bin ich selbst oft genug an welchen beteiligt - aber der Rahmen muss vernünftig sein und die Basis dazu muss stimmen.


    Du musst meine Beiträge etwas genauer lesen, dann wäre Dir der Link zu einer etwas detaillierteren Beschreibung der Bremsanlage nicht entgangen:

    The Audi E-tron SUV Brings Groundbreaking Brake-By Wire Technology to Electric Cars - The Drive


    Abgesehen davon dass mir da die Zeit fehlt, mich durch ne englische Beschreibung zu kämpfen, ist das in dem Werbefilmchen trotzdem galant verschwiegen und wenn ich die von Dir verlinkte Beschreibung richtig lese habe ich mit meiner Aussage vollkommen recht:

    Es gibt keine Zulassung für ein reines Brems mit Kupfer und es gibt eine mechanische Rückfallebene.

    Ergo ist das keine so große Inovation weil es sie

    a) schon gab

    b) man das bereits deutlich früher machen hätte können und

    c) man es wahrscheinlich aus Kostengründen nicht gemacht hat.


    So wie das System beschrieben ist kommt es definitiv teurer wie ein konventionelles System.


    Und woher Jörg wissen will, wie seine Stadtwerke die Kabel im Boden verlegt und mit welchem Querschnitt (wobei er das ja nicht weiss) würde mich mal interessieren.

    Nach dem Thema, wie die Verteilung ab den großen Umspannstationen weitergeht hab ich nämlich auch schon gesucht aber nix gescheites gefunden. Das würd mich eben wegen dem Thema hier richtig interessieren.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Ich habe nichts gegen E-Autos und habe inzwischen selber zwei BEVs probegefahren und ziemlich sicher wird entweder ein BEV oder zumindest ein PHEV mit halbwegs sinnvoller E-Reichweite bei uns Dienst tun.

    Dann verstehe ich deine Argumentation nicht.

    Du hast Angst, dass in Deutschland das Licht aus geht, tust aber selber dazu beitragen, indem Du Dein(e) E-Mobil(e) an die Steckdose hängst ...

    :idee:

  • Dann verstehe ich deine Argumentation nicht.

    Du hast Angst, dass in Deutschland das Licht aus geht, tust aber selber dazu beitragen, indem Du Dein(e) E-Mobil(e) an die Steckdose hängst ...

    :idee:

    Wirtschaftliches Handeln und die eigene Überzeugung müssen nicht zwingend korrelieren ;)
    Angst hat er nicht, er hat lediglich auf die (nachvollziehbare...) Tatsache hingewiesen, dass Deutschland nicht komplett über Ökostrom versorgt werden kann - und das ganz ohne die zusätzliche Belastung von eMobilität. :sz:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Dann verstehe ich deine Argumentation nicht.

    Du hast Angst, dass in Deutschland das Licht aus geht, tust aber selber dazu beitragen, indem Du Dein(e) E-Mobil(e) an die Steckdose hängst ...

    :idee:

    Ehrlich gesagt, verstehe ich Deine Argumentation nicht.


    Wir haben eine 19,5 kwp PV-Anlage auf dem Dach und einen 19,5 Kwh Speicher. Damit sind wir zumindest 9 Monate pro Jahr defacto autark.

    aber die restlich 2-3 Monate in Jahr eben nicht.

    Wir sind ja durchaus willens alles zur Energiewende beizutragen, was irgendwie sinnvoll ist. (Ob BEVs das in Summe wirklich tun, wage ich immer noch zu bezweifeln)

    Aber auch unser zukünftiges Haus wird eine PV Anlage und eine Solarthermie-Anlage haben. Alles schon geplant.

    ABER:

    Sowas lässt sich nicht so einfach auf Ballungsgebiete und Mietshäuser übertragen.


    DAS IST LUXUS........

  • .... und das ganz ohne die zusätzliche Belastung von eMobilität. :sz:

    Und ich behaupte mal diese zusätzliche Belastung ist nicht existent.

    Die Industrie arbeitet an der Effizienz der Produktionsanlagen, energieintensive Betriebe werden sich hier bald nicht mehr rechnen und die elektrischen Nachtspeicheröfen werden hoffentlich bald verboten ;)

    Die aktuelle Generation der Windkraftanlagen ist auch schon fast doppelt so effektiv, wie die ersten Modelle.

    Und die Forschung an der PV geht auch weiter.


    Das geht natürlich über Jahre, die E-Mobilität aber auch.

    Darüber hinaus wird der ÖPNV in Ballungsgebieten gerade massiv ausgebaut (auch mit Elektrobussen ;) ), so dass dort die Anzahl der Autos noch mehr sinken wird.

    Durch mehr Homeoffice wird der Berufsverkehr flächendeckend sowieso sinken.


    Also, Alles wird Gut :top:


    Detlev

    Dass Dir die Umwelt so am Herzen liegt ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, Dein Fuhrpark hat auch nicht gerade die verbrauchsgünstige Basismotorisierung :p

  • Detlev

    Dass Dir die Umwelt so am Herzen liegt ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, Dein Fuhrpark hat auch nicht gerade die verbrauchsgünstige Basismotorisierung :p

    Spaß muss sein..... ;)


    Aber im Ernst: Der SL fährt mittlerweile 3-4 tkm im Jahr und das mit durchschnittlich 13,x l/km..... Da hab ich nicht mal ein schlechtes Gewissen. Da hauen die Stadtbewohner mit ihrem 2 Liter-Standard-Diesel wesentlich mehr raus übers Jahr, weil die jedes Wochenende irgendwo hin unterwegs sind.


    Der 540er war im Nachhinein betrachtet ´ne Fehlinvestition. Konnte ja aber auch Anfang 2019 nicht wissen, dass Corona kommt und mein Geschäft praktisch am Boden zerstört wird. Der hat jetzt nach genau einem Jahr knapp 8tkm drauf und das mit einem Durchschnittsverbrauch deutlich unter 9 Liter/100 km und das trotz tlw. Anhängerbetrieb.


    Es ist nach wie vor eine Mär, dass ein gut oder auch sehr gut motorisiertes Auto deutlich mehr verbraucht als die sogenannte Basismotorisierung.

    Es kommt nach wie vor immer auf (a) das Fahrprofil und (b) den Fahrer und seinen Fahrstil an.