Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Um aber mal wieder ernsthaft zu werden:

    Ich erinnere mich noch deutlich als an jedem Parkhaus ein großes Schild hing - frei nach Hakan: Du kummst hir ned rein! - auf dem ein Einfahrtsverbot für Gas-Fahrzeuge stand.


    Die Menschheit is wankelmütig und wenn sich die Anzahl der E-Autos erhöht wird es zwangsläufig auch einen Anstieg von Bränden aufgrund defekter Akkus oder sonstigen Fehlern geben. Und was ist dann naheliegender als sich diese "Gefahr" möglichst vom leib zu halten?

    So ein Einfahrtsverbot ist schnell erledigt und dafür braucht es kein Gesetz. Wenn der Parkhausbetreiber sagt "die will ich nicht" dann kann er das tun - er könnte genauso ein gültiges Schild hinstellen mit dem er roten Autos die Einfahrt verweigert.


    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Ich bezog mich auf die Posts von Otti und Michel

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Mmh weil es die, die es interessiert, es hier im Thread lesen könnten.


    Aber das sollte Otti ja bereits wissen.

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    Das ist ja das beste Beispiel dass sich nach bald einem Jahr nach diesem Beitrag aber mal so gar nichts geändert hat, im Gegenteil, das Problem mit brennenden E-Autos mitsamt den Folgen für die Feuerwehreinsätze, Halter, Versicherungen usw. hat es sogar bei uns auf eine Extraseite der Tageszeitung geschafft und die Zeitung ist jetzt nicht bekannt dass sie ein konservatives Blatt wäre, ganz im Gegenteil :boese:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Das ist ja das beste Beispiel dass sich nach bald einem Jahr


    Ja es fehlt bei der Weiterbildung der Feuerwehren. Es fehlt auch an detaillierten Rettungskarten. Wenn man nämlich genau weiß wo die Akkus sitzen und dann erkennen kann, das die nicht gebrannt haben, dann braucht es auch keinen Wassercontainer.


    Beispiel hier:

    E-Autowracks: Brandgefährlicher Sondermüll - tirol.ORF.at


    Der Akku war intakt und hätte vom Verwerter für viel Geld verscherbelt werden können. Greiderer hat richtig Geld verschenkt.

    Es wäre auch keine Kühlung notwendig gewesen.

    Ich hab auch immer noch Zweifel das den Tesla geholt hat. Ich denke immer noch das es paar clevere Jungs waren die den jetzt als billigen Solarspeicher betreiben oder diversen Oldtimer einen Elektroantrieb verpassen.


    Österreichischer Unfall-Tesla: Batterie hat nicht gebrannt


    Ergo viel Rauch um wenig Akku.

  • Die Menschheit is wankelmütig und wenn sich die Anzahl der E-Autos erhöht wird es zwangsläufig auch einen Anstieg von Bränden aufgrund defekter Akkus oder sonstigen Fehlern geben. Und was ist dann naheliegender als sich diese "Gefahr" möglichst vom leib zu halten?

    Wir haben mal absichtlich einen 2 Woche alten zu 95% voll geladenen Lipo Akku

    6S (22.2V), 5000mAh zum brennen gebracht, da ihn niemand mehr nach einem schaden in Auto nehmen wollte 8| die Energie geht richtig ab und dies sind bloss ca. 115 Wh und nicht 100kwh.

    Kurzum ein E Auto das in Brand gerät in einer Tiefgarage ist ein echtes Problem, jetzt stellt euch vor es stehen 5 neben einander. Dann ist wahrscheinlich die Bude fällig.


    Der Abschlepper bei uns in der Region hat extra ein oder zwei Container wo beschädigte E Autos rein kommen. wegen Brandgefahr.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Kurzum ein E Auto das in Brand gerät in einer Tiefgarage ist ein echtes Problem, jetzt stellt euch vor es stehen 5 neben einander. Dann ist wahrscheinlich die Bude fällig.

    Kurzum ein Auto das in Brand gerät in einer Tiefgarage ist ein echtes Problem, jetzt stellt euch vor es stehen 5 neben einander. Dann ist wahrscheinlich die Bude fällig.

    Da gibt es wenig Unterschiede, außer bei der Größe des Akkus / Tanks. Die Brandlast besteht zusätzlich aus allen Kunststoffen in und an dem Auto. Der Energiegehalt im Sprit ist auch höher und durchs Auslaufen von Motoröl / Sprit ist der Brand auch recht schnell übertragen.

    Brennende Kühlflüssigkeit und Hydraulik-/Getriebeöle haben ja alle.

  • Wir haben mal absichtlich einen 2 Woche alten zu 95% voll geladenen Lipo Akku

    6S (22.2V), 5000mAh zum brennen gebracht, da ihn niemand mehr nach einem schaden in Auto nehmen wollte 8| die Energie geht richtig ab und dies sind bloss ca. 115 Wh und nicht 100kwh.

    Kurzum ein E Auto das in Brand gerät in einer Tiefgarage ist ein echtes Problem, jetzt stellt euch vor es stehen 5 neben einander. Dann ist wahrscheinlich die Bude fällig.


    Der Abschlepper bei uns in der Region hat extra ein oder zwei Container wo beschädigte E Autos rein kommen. wegen Brandgefahr.

    Nicht ohne Grund sind Kabinenbesatzungen speziell für den Fall geschult, dass mal ein Laptop- oder Handy-Akku an Bord eines Flugzeugs zu brennen anfängt.
    Das ist eine bedrohliche Situation. Und die Kapazitäten, von denen wir hier reden, sind, wie Du richtig schreibst, im Vergleich zu einem E-Auto wirklich pillepalle.

  • Kurzum ein Auto das in Brand gerät in einer Tiefgarage ist ein echtes Problem, jetzt stellt euch vor es stehen 5 neben einander. Dann ist wahrscheinlich die Bude fällig.

    Problematik ist, du solltest den Akku "kühlen" und kannst nicht einfach den eigentlichen Brand


    Hier ab:

    Kann man E-Auto-Brände schwerer löschen?

    Wie will man in "geschlossenen Räumen nur noch halbwegs die Batterien kühlen


    Zitat

    Hierfür können circa 11.356 Liter Wasser (direkt auf die Batterie gerichtet) nötig sein


    Zitat

    Zum Vergleich: Bei einem normalen Fahrzeugbrand würden zum Löschen laut Feuerwehr München mehrere hundert Liter Wasser reichen.


    intressant ist auch das ein TLF nicht fähig ist mit seinem Wasservolumen ein E-Auto zu löschen.



    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Ich mach mir da genauso wenig Sorgen drum wie ob ein normales Auto abbrennt. Was übrigens nicht weit von meinem Stellplatz damals in der Tiefgarage entfernt war. Zum Glück waren wir nicht da und es hat nur den Roller eingerußt. War jetzt auch nicht gerade Bio das Feuerle...


    @DocPlata: Für Handy-Akkus habe ich in der Arbeit eine spezielle Box stehen in die ggf. gefährdete Akkus kommen. Lithium-Ionen Gefahrgutbox XBox1 | Shop Brandschutzcenter


    Dominik: Üblicherweise wird eine Löschwasserversorgung aufgebaut. So ein TLF hat ab 1800 Liter aufwärts. Irgendwann setzt natürlich das Gesamtgewicht und die Größe Grenzen. Mehr wie 5000l wird kaum einer dabei haben. Wie gesagt, ich mach mir da wenig Sorgen wenn man betrachtet was sonst so alles unterwegs ist auf der Straße. Im Mont Blanc Tunnel war es übrigens Margarine. ;)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ich empfehle zum Thema Elektroauto das Interview mit dem Präsidenten des deutschen Maschinenbauverbandes Carl Martin Welcker in der Augsburger Allgemeinen vom 8.9.20 Seite 6.

  • Ich war heute in München und habe auf dem Heimweg nach der letzten Ladepause mal versucht etwas Hypermiling zu machen. Zuvor bin ich auf den Hinweg und Rückweg bis zur letzten Ladepause bei freier Strecke 160-170 km/h gefahren, teilweise den Tempomat auf 160 km/h eingestellt. Bis dahin hatte ich einen Verbrauch von rund 32 kWh/100 km.

    Der letzte Ladestopp war am Rasthof Denkendorf zwischen Esslingen und Flughafen Stuttgart.

    Ich habe dort nicht voll geladen und bin mit einer angezeigten Reichweite von 155km los gefahren und nach 83km in Karlsruhe im Hypermiling Mode mit 161km Reichweite bei 44% SoC angekommen. Der Verbrauch lag bei 17.0 kWh/100 km.

    Damit liege ich weit unter der WLTP Angabe. War aber auch nicht praxistauglich, da ich vorwiegend mit 90 km/h auf der rechten Spur gefahren bin.

    Mal nett zu versuchen, was möglich ist, Spaß macht es natürlich keinen.


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    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Das erinnert mich an anno 2003, als ich mit LPG loswar und es bundesweit 347 Tankstellen dafür gab.


    Was für Zeiten ...


    Sehr interessant zu lesen wie sich das im Alltag darstellt.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Der Verbrauch lag bei 17.0 kWh/100 km.

    Damit liege ich weit unter der WLTP Angabe. War aber auch nicht praxistauglich, da ich vorwiegend mit 90 km/h auf der rechten Spur gefahren bin.

    Da kommen aber Leute beim Hyundai Ioniq oder Tesla3 schon in den einstelligen Bereich.^^

    Beim Kona waren wir da bei knapp über 10kWh und beim Tesla S um die 11,5 kWh

  • Da kommen aber Leute beim Hyundai Ioniq oder Tesla3 schon in den einstelligen Bereich.

    Der E-Tron ist ein ausgewachsener SUV und keine rundgelutschte Limo.

    Man vergleicht ja auch keinen BMW X5 mit einem BMW 3er und wundert sich, dass der X5 mehr verbraucht als der 3er.

    Was in der E-Auto Blase viele leider machen. Frei nach dem Motto, das Model 3 verbraucht weniger als der e-tron, also ist das Model 3 das bessere Auto. :idee:

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Einstellig... uh.. das hab ich noch nicht geschafft, da ist schon wirklich Schleichfahrt angezeigt. Ich meine auf 200km Strecke und 90 mit den LKW hab ich im i3 12,8 geschafft? Bei einer ähnlichen Fahrt mit nem TDI 3,9l/100km.


    Wobei das ja Extremitäten sind, die wohl die wenigsten dauerhaft fahren können oder wollen. Da muss die Strecke schon sehr gut passen um sowas dauerhaft zu schaffen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Wobei das ja Extremitäten sind, die wohl die wenigsten dauerhaft fahren können oder wollen. Da muss die Strecke schon sehr gut passen um sowas dauerhaft zu schaffen.

    Meine Frau schafft das fast jeden Morgen auf der Fahrt zur Arbeit. Da reden wir aber von niedrigen Geschwindigkeiten bei hauptsächlich Stadtverkehr. Das ist genau der Anwendungsbereich, wo ein Elektroauto besonders stark ist. Und es ist bekannte Strecke, die sie dann auch extrem vorausschauend fahren kann.


    Bei konstant Tempo 90 läge der Golf wohl eher knapp über 10 kWh.