Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Wie oben geschrieben, ich hab zwar eh 400V in der Garasch, aber ich würde trotzdem sicherlich auf jeden Fall erstmal den ohnehin beliegenden kleinen Ziegel nutzen und testen. Wobei natürlich Jan´s Wartezeit wegen der Wallbox schon grandios ist...


    Ich denke, je mehr sich das verbreitet, desto mehr Erfahrungen verbreiten sich auch.


    Der id3 gefällt mir ganz gut auf der HP. Aber auch wieder keine AHK... Mann Mann Mann...

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Haben wollen werden das viele wollen, eben weil die Erfahrung fehlt.

    Eher weil wir die Erfahrung haben dass wir im Ernstfall an die Tanke fahren und in 5-7min inkl. Bezahlvorgang 600km eingiessen - Du evtl. sogar 1000km. Da will man nicht nen halbleeren Akkukarren in der Garage stehen haben bei dem das vollständige Laden für 450km dann 12h über die Schweinenase in der Wand dauert.

  • Eher weil wir die Erfahrung haben dass wir im Ernstfall an die Tanke fahren und in 5-7min inkl. Bezahlvorgang 600km eingiessen - Du evtl. sogar 1000km. Da will man nicht nen halbleeren Akkukarren in der Garage stehen haben bei dem das vollständige Laden für 450km dann 12h über die Schweinenase in der Wand dauert.

    Wie schon mehrfach gesagt: Für Zweit-oder Drittfahrzeug akzeptabel, für einen "All-in-One" eben nicht akzeptabel.

  • Eher weil wir die Erfahrung haben dass wir im Ernstfall an die Tanke fahren und in 5-7min inkl. Bezahlvorgang 600km eingiessen - Du evtl. sogar 1000km. Da will man nicht nen halbleeren Akkukarren in der Garage stehen haben bei dem das vollständige Laden für 450km dann 12h über die Schweinenase in der Wand dauert.

    Die wenigsten Strecken dieser Art dürften spontan vom Himmel fallen. Und wie geschrieben, dass das nicht für jeden geht ist klar.

    Wie schon mehrfach gesagt: Für Zweit-oder Drittfahrzeug akzeptabel, für einen "All-in-One" eben nicht akzeptabel.

    Ich würde mal zu gerne wissen, was GPS-Tracking über die Fahrzeuge in D aussagen würde, was den genutzten Umkreis um den Heimatstandort betrifft. Wir hier allesamt sind sicher nicht gerade repräsentativ, das ergibt sich schon aus dem Thema des Forums.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Wenn man die Möglichkeit hat, dass man daheim 3-phasig lädt sollte man dies auch nutzen / Wallbox installieren, anstatt mit dem Oma-Lader.

    Grobe Rechnung:

    So ein E-Auto verbraucht während dem Laden ca. 200W, da gewisse Steuergeräte ja wach sein müssen.


    23kWh sind nachzuladen

    2,3kW-Ziegel -> 10h Ladezeit -> 2kWh Verbrauch rein um das Fahrzeug während dem Ladevorgang wach zu halten.


    11kW-Wallbox -> 2h Ladezeit -> 0,4 kWh „Standbyverbrauch“


    Über die Jahre summiert sich das.

  • Interessanter Aspekt, wenn das so viel ausmacht, summiert sich das natürlich stark. Der Golf kann zweiphasig, 16A laden, aber ich regele die Ladeleistung sogar in der Regel auf nur 5A herunter, damit in jedem Fall der ganzenStrom aus der PV-Anlage kommt (es knallt halt nicht immer die Sonne). Ich lade also absichtlich sehr langsam, da verschenke ich durch den Standby-Verbrauch wohl einiges.

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Über die Jahre summiert sich das.

    Grobe Rechnung: Wallbox mit Installation für günstige 1500€ = ca. 5350 kwh bei 28 Cent/kwh. Das sind also um die 26750 Stunden lang laden. Das wären danne 2675 Tage a 10 Stunden oder ungefähr siebeneinhalb Jahre.


    Wenn die einfache Möglichkeit da ist, weil z.B. eh schon Drehstrom am Parkplatz vorliegt, könnte man drüber reden. Eine Wallbox ist halt auch stylischer als ein großer Ziegel an einer roten CEE-Dose.


    @muecke: Passt glaub schon. Weil bringt ja nix in dem Fall mit 11kw zu laden wenn die Sonne nur 5 liefert, dann kaufst ja zu. Das ist ja nicht unbedingt Sinn und Zweck dieser Konstellation.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Es gibt unterschiedliche Aussagen zu den Ladeverlusten - generell sind sie wohl beim langsamen Laden am größten, wie oben MSurfor schreibt.


    Die Verbrauchsanzeige in den Autos ist daher etwas zu optimistisch, auch Heizung z.B. wird nicht eingerechnet soweit ich weiß.

    Grüße Peter

  • Sofern man nur zuhause lädt, lässt sich eigentlich kaum etwas genauer litern als der Verbrauch von einem E-Auto. Oder halt beim Fremdladen penibel aufschreibt.


    Dass man den Herstellerangaben nicht trauen kann, das wusste schon die olle Bertha Benz anno 1888 als se beim Apotheker ein paar Liter Ligroin nachkaufen musste... :hehe:

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • @muecke: Passt glaub schon. Weil bringt ja nix in dem Fall mit 11kw zu laden wenn die Sonne nur 5 liefert, dann kaufst ja zu. Das ist ja nicht unbedingt Sinn und Zweck dieser Konstellation.

    Klaro, so ist das. Mir war nur nicht klar, dass der Standby-Strom so viel ausmacht. Dh, sollte ich irgendwann konventionell laden müssen, dann mit voller Leistung.

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Grobe Rechnung: Wallbox mit Installation für günstige 1500€ = ca. 5350 kwh bei 28 Cent/kwh. Das sind also um die 26750 Stunden lang laden. Das wären danne 2675 Tage a 10 Stunden oder ungefähr siebeneinhalb Jahre.


    Wenn die einfache Möglichkeit da ist, weil z.B. eh schon Drehstrom am Parkplatz vorliegt, könnte man drüber reden. Eine Wallbox ist halt auch stylischer als ein großer Ziegel an einer roten CEE-Dose.


    @muecke: Passt glaub schon. Weil bringt ja nix in dem Fall mit 11kw zu laden wenn die Sonne nur 5 liefert, dann kaufst ja zu. Das ist ja nicht unbedingt Sinn und Zweck dieser Konstellation.

    So hab mal in eine Messung eines E-Autos schauen können, da belief sich die gemittelte Leistung auf 280W (im Peak bis zu 700W zum Nachladen der 12V Batterie) also 40% mehr also oben von mir veranschlagt. Amortisation also nach 5 Jahren.


    Da das mit den E-Autos ja erst losgeht, wird dem ersten wahrscheinlich ein zweites Folgen. Wer man sich also vorstellen kann längerfristig auf ein E-Auto zu setzen, warum sollte man Investition sparen, wenn es sich so oder so amortisiert?


    Alternativ eine rote CEE und eineN Juice-Booster, dann kann man den Anschluss noch anderweitig nutzen ;)


    Wenn man natürlich selbst Stromproduzieren kann, kann es schon sinnvoll sein, den Strom auf das zu begrenzen, was tatsächlich geht.

    Ich persönlich wäre in der WEG ja schon froh einen 230V-Anschluss zu bekommen, aber wenn möglich würd ich immer auf 2- oder 3-phasig gehen :)


    Hat nämlich auch den Vorteil, dass man im Winter das Auto vorheizen kann, ohne dass der SoC sinkt. Bei einer 5kW Heizung kann der Ziegel, dass halt nicht nachladen.

  • Meine Wallbox hat übrigens 540 EUR gekostet, plus 250 EUR Installation. Nicht umsonst also, aber für 1.500 würde ich einen Replikator erwarten, der auch Earl Grey, heiss, machen kann.

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Stimmt, der Drehstromzähler hat 35 EUR extra gekostet.

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Den kann man ja selber reinklemmen danach wenn´s wär.

    Je nach Lage ist es aber natürlich nicht mit der Wallbox allein getan. Die zwei waren der geringste Posten auf der Rechnung am Ende.


    Interessant die Spinnerei mit den Ladekabeln... :kpatsch:

    Unser 11kw-Kabel hängt halt immer dran an einer Säule, warum auch nicht. Da gibt´s dann echt welche, die stecken das ab und ihr eigenes an. Auch die Kollegen der anderen Firma im Haus packen das Kabel immer wieder fleissig ein. Wie wenn da irgendwer Fremdes rankommen würde. Geladen werden primär 2 Firmenfahrzeuge (denen ihr NV200 und unser i3) sowie das M3 einer Kollegin und gelegentliche Seltennutzer.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Zum Thema Ladeverluste hat der ADAC was geschrieben...


    ADAC ermittelt bis zu 25 Prozent mehr an realen Stromkosten

    Einerseits interessant, anderseits kommt mir der Artikel doch ziemlich halbgar vor. Die Differenzen zwischen BC und realem Verbrauch alleine auf die Ladeverluste zu schieben? Aus der Verbrennerwelt kommend muss ich doch feststellen, dass da noch nie ein BC genau angezeigt hat, und komischer Weise zeigen sie alle zu wenig Verbrauch an... ;)

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Einerseits interessant, anderseits kommt mir der Artikel doch ziemlich halbgar vor.

    Bissel mehr Infos zum Testaufbau wären ja spannend gewesen. Man kann ja viele mit AC und DC laden. Beim DC hängt es ja an der Ladesäule. Da wäre ja noch spannend mit wievelen Herstellern man getestet hat.

    Da beim DC der Gleichstrom gezählt wird, wäre weiter spannend wie die an die Daten vom Wechselstrom gekommen sind. Da der ja nicht bezahlt wird, kann es dem Kunden ja auch egal sein. Beim Tanken bekomme ich ja auch nicht die Kosten des Pumpenstromes draufgeschlaggen.

    Beim AC gibt es ja den Ziegel (meist hohe Ladeverluste) oder die Wallbox.

  • Wenn so ein Tesla mit 22 kW geladen wird und hat 25% Ladeverlust, dann müsste da auch irgendetwas verdammt warm werden. Dann hätte ich 5kW Verlust, das ist schon ein kleiner Saunaofen...


    Wahrscheinlicher erscheint mir, dass, wie überall in der Autowelt, die BC nicht genau messen (bzw. genau anzeigen).

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski