Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

  • Aber schau doch den Leistungswettlauf jetzt bei den E-Autos an, Effizienz scheint auch keinen mehr zu interessieren wenn ich den Stromverbrauch von diesen riesigen Kisten anschaue, die auf den Markt geworfen werden. 2,5-Tonnen-Panzer, aber in 4 Sekunden auf hundert.

    Die BEV die viel verkauft werden sind:

    Tesla 3 1,6 bis 1,9 t

    BMW i3 1,3 bis 1,5t

    Renault Zoe 1,6t

    Nissan Leaf 1,5 bis 1,7t

    e-up 1,2t

    eGolf 1,6t

    ID.3 1,9t

    Weder der Daimler noch der Audi SUV spielen irgendeine wesentliche Rolle.

  • Bei uns ist der e-Tron ab 599 Brutto angeboten worden. Wahrscheinlich ohne viel Sonderausstattung, aber immerhin. Allerdings kenne ich keinen Kollegen, der einen geordert hätte.

    Für den gilt die 0,25%-Besteuerung ja auch nicht.

  • Die Welt mal wieder. Wieder mal ist es gelungen die Bild zu unterbieten.:D

    Die Welt:

    Zitat

    E.on und Volkswagen drängen mit einem neuen Ladesystem auf den Markt. Sie wollen Tausende mobile Ladesäulen aufstellen. Doch das kann zu einem absurden Problem führen – wenn verbrauchte Akkus abends per Lkw zur Wiederaufladung abgeholt werden müssen.

    VW + Eeo

    Zitat

    Installiert werden die Säulen nach dem Prinzip Plug & Play: Hinstellen, Anschließen, online Konfigurieren. Das Schnellladesystem kann parallel zwei E-Autos mit bis zu 150 Kilowatt Leistung laden und so durchschnittlich in nur rund 15 Minuten für zirka 200 km mehr Reichweite sorgen. Damit der in der Ladesäule verbaute Akku immer ausreichend Kapazität besitzt, wird er von einem herkömmlichen Stromanschluss von 16 bis 63 Ampere dauerhaft gespeist.


    :hehe:

  • Lesen, verstehen, posten....


    Beim ersten hapert es schon, bei zweiterem ist totalversagen zu konstatitieren, nur letzteres funktioniert ungebrochen.

  • Dafür ist man aber sehr von seinen leistungsstarken Fahrzeugen überzeugt. Klar brauchen die in Relation zur Leistung weniger wie früher, aber die Entwicklung statt in Leistung in den Verbrauch investiert, dann hätte man halt keinen 318i mit 156 PS sondern einen mit 120 PS, dafür aber 3 Liter realem Verbrauch statt berechneter 5.

    denke ich nicht.

    Z.B. Einen 530d kannst du im Alltag mit 6 Liter fahren. Wie willst du da mit einer ausgewachsenen Limo noch weniger verbrauchen?

    Ein 520d liegt im Alltag Max. 1 Liter darunter...


    Was einen niedrigeren Verbrauch verhindert sind vom Kunden gewünschte Ausstattungen welche Gewicht mit sich bringen sowieso die ganzen extrem aufwendigen Abgasreinigungssyteme und Filter.

    BMW stellt hier für mich übrigens seitens Effizienz und Gewichtsersparnis immer noch ein tolles Paket.

    Der neue M5 z.B. Wiegt >250kg weniger als der neue RS7 von Audi oder der AMG GT 63 ...

    Gleiche Abmaße, alle Allrad und 600+PS.

    Der neue M5 wiegt real kaum mehr als ein seeliger E39 M5.

    Wir sollten vor lauter Bashing nicht verkennen was unsere Autobauer können!

  • Danke für den Link Dominik, sehr interessanter Bericht 👍🏻

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Strom: Ionity erhöht die Preise – Laden wird teurer als Tanken


    Unser Staat und die Wirtschaft werden uns schon schröpfen - was man uns an "Förderung" links in die Tasche steckt wird rechts doppelt wieder heraus genommen. :thumbdown:


    Munter bleiben: Jan Henning

  • Unser Staat und die Wirtschaft werden uns schon schröpfen - was man uns an "Förderung" links in die Tasche steckt wird rechts doppelt wieder heraus genommen.

    Die Kisten brauchen weniger und dem Staat geht ne Menge Geld an der Mineralölsteuer und Umsatzsteuer flöten. Bei einem nennenswerten Anteil auf der Strasse wird man sich da schon was überlegen. Vorher natürlich nicht um die Melkkuh nicht zu erschrecken.


  • Was einfach an dem Problem... woher kommt der Wasserstoff und wer will den fetten Aufpreis bezahlen, nichts ändern wird.



    Man braucht Ersatz fürs Erdöl. Bezahlt aus Steuergeldern und die Gewinne sollen dann wieder privatisiert werden.

    Es wird nicht wie beim Strom eine Diversifikation geben, sondern die Monopolisierung der Energielieferanten wird noch größer werden.

    Ja es wird fast nichts kosten. Ungefähr so wie der BER oder S21. Klar ist dann später viel teurer. Aber wenn man erstmal angefangen hat...

    Die Dimension der "grünen" Energie kann man beim Vergleich mit Ludwigshafen ja erahnen. Das ist nur der Fertigungskomplex.

    Der Strom muss da auch noch ran.

    Zitat


    „Hinter dem Wasserstoff-Thema verbirgt sich die größte Gelddruckmaschinerie“



    Sicher müssen wir auf unser Know-how bauen. Gleichzeitig werden aber auch in Feuerland und Afrika Industrien entstehen, die weit größer sind als die heutige Ölindustrie, bei der es nur darum geht, Ölfelder anzubohren und das Öl in Tanks zu leiten. Wasserstoff-Industriekomplexe hingegen werden aussehen wie die BASF in Ludwigshafen. Das werden wir dann mitbezahlen müssen, aber das kostet vielleicht einen halben Cent pro Kilowattstunde.

    „Wasserstoff birgt die größte Gelddruckmaschinerie“

  • Was einfach an dem Problem... woher kommt der Wasserstoff und wer will den fetten Aufpreis bezahlen, nichts ändern wird.

    Woher der Wasserstoff kommt kannst Du dir ja selbst beantworten, oder?

    Jedenfalls argumentierst Du ja immer gegen Ölförderung weil die ja so dreckig ist und auch viel Energie braucht, vergisst dabei dass die Rohstoffgewinnung für Akkus mindestens ebenso dreckig ist, beim doch sehr sauberen Wasserstoff (was brauch ich nochmal um ihn zu produzieren? Haben wir im Chemieunterricht schon auf einfachste Weise gemacht, also keine großartige Verschwendung von kostbaren Ressourcen) bist du plötzlich dagegen weils so viel kostet. Dein Umweltgedanke kann nicht sehr weit vorausschauend sein, wenn man mal bedenkt wieviel Rohstoff wir für Wasserstoff haben und wieviel für Akkus.

  • Auf den Rest wäre ich an deiner Stelle auch nicht eingegangen. war vorauszusehen. Warum sind Sachdiskussionen mit dir nur immer so sinnlos...?

    Weil wir darüber schon x-mal im Thread diskutiert haben?

    Mobilität = Ressourcenverschwendung

    In die Höhle will keiner zurück.

    Ergo bleibt nur Mobilität mit deutlich weniger Verschwendung.

    Öl wird verbrannt, Lithium und Kobalt bleibt im Akku.

    Der kann nach dem BEV ein zweites Leben als stationärer Stromspeicher haben.

    Danach kann er recycelt werden und ein neues Leben als Akku beginnen.

    Es gibt keinen Wasserstoff der sauberer und günstiger als Strom ist.

    Wegen des Wirkungsgrades.

  • Öl wird verbrannt, Lithium und Kobalt bleibt im Akku.

    Es gibt keinen Wasserstoff der sauberer und günstiger als Strom ist.

    Lithium und Kobalt müssen aber gefördert werden, und das ist Umweltschädlich. Was muss für eine Brennstoffzelle nochmal gefördert werden?

    Es hat auch niemand gesagt dass Wasserstoff günstiger als Strom sein muss, oder Du zitierst mir mal bitte die Stelle. Eier nicht so drumherum.

  • Was muss für eine Brennstoffzelle nochmal gefördert werden?

    Die vierfachen Rohstoffe für die zugehörige Stromerzeugung.

    Den vierfachen Platz für die Stromerzeugung. (Stichwort Windräder)

    Den vierfachen Müll den Windräder am Ende ihrer Lebenszeit leider erzeugen.

    Noch mehr problematischer Müll von den H2 Tanks die wahrscheinlich regelmäßig getauscht werden müssen.

    Dazu die Rohstoffe für die vielen Fabriken in der Größe von BASF Ludwigshafen. Die vielen Rohstoffe für Transport und Lagerung.


    Achso die ganzen Rohstoffe für die Brennstoffzelle. Platinum ist jetzt auch nicht so reichlich verfügbar.

  • Den vierfachen Platz für die Stromerzeugung. (Stichwort Windräder)

    Eben nicht. Wir haben eh oft zu viel Strom. Dann müssen wir den Strom wenigstens nicht mehr verschenken wenns zu viel ist. Dazu empfehle ich mal ne intensive Recherche bei Netzversorgern, was da alles vernichtet werden muss.

    Den vierfachen Müll den Windräder am Ende ihrer Lebenszeit leider erzeugen.

    Ja, die guten Akkus muss man nie entsorgen, ne. Die halten 1000 Jahre und danach lösen sie sich in Luft auf.

    Noch mehr problematischer Müll von den H2 Tanks die wahrscheinlich regelmäßig getauscht werden müssen.

    Ja, Wahrscheinlich.

    Achso die ganzen Rohstoffe für die Brennstoffzelle. Platinum ist jetzt auch nicht so reichlich verfügbar.

    Dazu empfehle ich mal bissl Netzrecherche. Und Katalysatoren hat jedes heutige neue Fahrzeug auch :rolleyes:

  • Eben nicht. Wir haben eh oft zu viel Strom. Dann müssen wir den Strom wenigstens nicht mehr verschenken wenns zu viel ist. Dazu empfehle ich mal ne intensive Recherche bei Netzversorgern, was da alles vernichtet werden muss.

    Dann recherchiere mal und vor rechne mal nach für wieviele Auto der Überschuss reichen würde.


    Edit:

    Ganz vergessen. Ohne Atom und Kohlestrom entfällt die unregelbare Energie. Dann gibt es diese Art Spitzen noch weniger.

    Ja, die guten Akkus muss man nie entsorgen, ne. Die halten 1000 Jahre und danach lösen sie sich in Luft auf.

    Recycling heißt das Zauberwort.

    Duesenfeld | Umweltfreundliches Recycling von Lithium Ionen Batterien

    Lithium-Ionenbatterien - REDUX – Smart battery recycling

  • Dann recherchiere mal und vor rechne mal nach für wieviele Auto der Überschuss reichen würde.

    Wieso sollte ich? Du bringst doch auch immer irgendwelche Argumente und lässt es dann umkommentiert. Recherchier mal schön selbst.

    Recycling heißt das Zauberwort.

    Irgendwo habe ich von Dir mal gelesen dass es in Zukunft fürs entsorgen von Teslas auch Lösungen geben wird wenn die Abbrennen, oder für die Akkus im allgemeinen. Sowas wird man halt entwickeln müssen. Das tut man aber wenn man Bedarf hat, und der ist halt noch nicht groß genug.