Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Das mit dem Himmel passiert natürlich nur mit dem Metall für Verbrenner.
    Das für BEV wird immer von kleinen Kindern abgebaut.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Die nächste gute Nachricht:

    Zitat

    Die durchschnittlichen Preise für Batteriepakete sind laut einer aktuellen Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) im Jahr 2019 um 87 Prozent auf 156 Dollar pro Kilowattstunde gefallen. Die Marke von 100 Dollar/kWh könnte laut BNEF bis 2024 geknackt werden.


    Die 2019 erzielten Kostensenkungen führt Bloomberg vor allem auf die zunehmenden Auftragsvolumen, das allgemeine Umsatzwachstum mit BEV und die wachsende Verbreitung von Kathoden mit höherer Energiedichte zurück. Für die Zukunft gehen die Experten davon aus, dass neue Designs des Batteriepacks und sinkende Herstellungskosten die Preise in naher Zukunft weiter senken werden.


    https://www.electrive.net/2019…ollar-pro-kilowattstunde/

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Für 90% der Nutzer sind 50-60kWh Akku und die derzeitige mögliche Ladegeschwindigkeit völlig ausreichend.
    Siehst doch, mit 80% Wallbox kann man ohne Probleme 200.000km im Jahr abspulen. :p

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Für 90% der Nutzer sind 50-60kWh Akku und die derzeitige mögliche Ladegeschwindigkeit völlig ausreichend.
    Siehst doch, mit 80% Wallbox kann man ohne Probleme 200.000km im Jahr abspulen. :p


    Vielleicht für den Alltag, aber wenn es darüber hinaus geht ist schnell Ende mit der Herrlichkeit. Beispiele dafür wurden ja hier schon zu genüge aufgeführt. Und solange das so ist, ist ein BEV, Stand heute, für die meisten keine vollwertige Alternative zum Verbrenner.

    Gruß
    schecke

  • Vielleicht für den Alltag, aber wenn es darüber hinaus geht ist schnell Ende mit der Herrlichkeit. Beispiele dafür wurden ja hier schon zu genüge aufgeführt. Und solange das so ist, ist ein BEV, Stand heute, für die meisten keine vollwertige Alternative zum Verbrenner.


    Wo kommen wir denn hin, wenn jeder einfach fahren kann, wohin er will? Und dann noch wann er will?
    Jetzt mal ehrlich, das brauchst du doch überhaupt nicht! Gib's zu!
    ICH weiß, was du brauchst und was nicht! Und nun sei ruhig und wehr dich nicht länger.

  • :crazy:
    schön - aber ja, genau so ist die Situation.
    Und einen Anhänger muss auch keiner ziehen, und wenn, dann keinen schweren.
    Und wenn doch, dann nicht über lange Strecken.
    Und wenn doch, kann man sich ja schließlich noch immer mit seinem alten Auto bewegen, denn das will einem ja niemand wegnehmen.
    Und wenn dann eben überall Fahrverbote sind, dann muss man sich halt was einfallen lassen. :rtfm::crazy:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Für Anhänger sind sicher >65kWh sinnvoll. Der eine oder andere Vielfahrer braucht es vielleicht auch.
    Das ist aber eine Minderheit.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Für Anhänger sind sicher >65kWh sinnvoll. Der eine oder andere Vielfahrer braucht es vielleicht auch.
    Das ist aber eine Minderheit.


    Es geht doch nicht nur um die Kapazität, sondern eben auch um die Ladezeit.

    Gruß
    schecke

  • Wo kommen wir denn hin, wenn jeder einfach fahren kann, wohin er will? Und dann noch wann er will?
    Jetzt mal ehrlich, das brauchst du doch überhaupt nicht! Gib's zu!
    ICH weiß, was du brauchst und was nicht! Und nun sei ruhig und wehr dich nicht länger.


    Ok, ich glaube ich bin bald so weit.:D:crazy:

    Gruß
    schecke

  • "Die durchschnittlichen Preise für Batteriepakete sind laut einer aktuellen Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) im Jahr 2019 um 87 Prozent auf 156 Dollar pro Kilowattstunde gefallen. Die Marke von 100 Dollar/kWh könnte laut BNEF bis 2024 geknackt werden."



    Ich hab das jetzt mal aus dem Posting von ein bißchen höher rauskopiert. Ich fürchte ich - oder jemand anderer - ist ein bißchen zu dumm wenn's ums Rechnen geht.



    Wenn die Preise im Jahre 2019 um 87% auf 156$ gefallen sind dann haben sie Ende 2018 1200$ pro kWh gekostet - die 60kWh-Batterie gabs damals also für schlappe 72000$ - wow....



    Have a nice day
    WRL

    “Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern.” (Achmed Mohamed Saleh, Journalist aus Tansania)

  • Da steht nicht zu 2018 sondern zu 2010. :confused:


    Stimmt Zinn.....wer lesen kann ist klar im Vorteil......;)


    Ich denke, dass sich das Produkt "Batterie" in den nächsten Jahren stark technisch verändert. Höhere Kapazität pro Zelle bei kleinerer Bauform. Leichter werden die mit Sicherheit auch noch. Die Entwicklung hinsichtlich Schnellladung wird sicherlich auch weiter gehen.


    Bestes Beispiel sind die Akkus beim Mobiltelefon. Die ersten Smartphones mussten für viele Stunden geladen werden, um dann nach 3 od 4 Std im Einsatz wieder geladen zu werden.


    Bei meinem aktuellen Samsung Note 10+ sind es höchstens 1 bis 1.5 Stunden, bis der Akku wieder 100% anzeigt. Dann war der aber auch auf 10% runter. Bei wenig Nutzung hält er dann locker 2 Tage durch. Bei häufiger Nutzung ist er binnen 24 Std auf ca 35 / 40% runter.


    In einigen Jahren wird wahrscheinlich niemand mehr über Reichweite und Laden sprechen. Das wird dann ähnlich sein, wie heute mit dem Verbrenner.


    Es werden auch keine Berge mit kaputten Akkus entstehen, da diese recycelt bzw wieder aufbereitet werden können.

    1) Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, Du darfst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.



    2) Es gibt Tage, da beantwortet mein Mittelfinger alle Fragen......

  • :crazy:
    schön - aber ja, genau so ist die Situation.
    Und einen Anhänger muss auch keiner ziehen, und wenn, dann keinen schweren.
    Und wenn doch, dann nicht über lange Strecken.
    Und wenn doch, kann man sich ja schließlich noch immer mit seinem alten Auto bewegen, denn das will einem ja niemand wegnehmen.
    Und wenn dann eben überall Fahrverbote sind, dann muss man sich halt was einfallen lassen. :rtfm::crazy:

    Und ich finde es lächerlich alles so hinzustellen, als müsste jeder jedes Wochenende 30 Tonnen Sand auf nen Pferdehof fahren. Von einem Kieswerk das 300km entfernt ist... ;) :rolleyes:




    Wenn man sich die technische Entwicklung anschaut, dann wirst Du das alles in 10 Jahren einwandfrei können. Wer hat vor 10 Jahren über E-Autos geredet? Die Handvoll die es gab wurden von irgendwelchen Spinnern gefahren weil sie für 99% der Leute nichts waren. Heute reden wir vermutlich über mehr als 50% die mit einem BEV nicht anders unterwegs wären als wie mit Ihrem Verbrenner. Würde man ein Brummbrumm-Modul installieren, die Leistungsentfaltung etwas anpassen, ne Kupplung und ein Handrührgerät AKA Schaltung einbauen, dann würden es noch weniger merken...



    Irgendwie verstehe ich die ganze Panik nicht so ganz. Keiner nimmt Dir was weg. Du wirst selbst als Vierziger eher aus Altersgründen irgendwann keinen Sand mehr fahren als aus automobil-technischen Gründen. ;) Für DICH und deine persönlichen Anforderungen an ein Fahrzeug ist das BEV-Zeugs einfach noch nichts. Absolut ok und nachvollziehbar.


    Und ja, ich ziehe selbst auch Anhänger. 750, 1100 und 1200kg aktuell. Letzteren davon auch mal über längere Strecken. Anhänger von 2,x Tonnen hatte ich persönlich keine 5x in meinem Leben am Haken, 4x davon beim Hausbau. Den meisten anderen Fahrern wird es nicht unähnlich gehen, so verbreitet ist die SA AHK jetzt auch nicht wirklich.


    Und ehrlich: Dafür, dass man 30 Tonnen Sand selber mit der eigenen Karre holt fallen mir wenig Gründe ein. Das reden wir selbst bei großzügiger Auslegung des Begriffes zGG über mindestens 10 Fahrten. Ich würde da wohl eher ein Gefährt kommen lassen, das das mit ein bis zweimal schafft. Nennt sich dann Lastkraftwagen.

    Signatur

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • .....
    Und ehrlich: Dafür, dass man 30 Tonnen Sand selber mit der eigenen Karre holt fallen mir wenig Gründe ein. Das reden wir selbst bei großzügiger Auslegung des Begriffes zGG über mindestens 10 Fahrten. Ich würde da wohl eher ein Gefährt kommen lassen, das das mit ein bis zweimal schafft. Nennt sich dann Lastkraftwagen.


    Aber jetzt mal ehrlich: kann das nicht jeder machen, wie er meint?

  • Aber jetzt mal ehrlich: kann das nicht jeder machen, wie er meint?


    Kann er doch. :confused:
    Blos er muss nicht so tun als würde das gleiche auch einen großen Teil der Bevölkerung zutreffen.


    Wir sind hier im BEV-Thread! Nicht im Thread wo er seine Zugfahrzeuge vorstellt und irgendjemand meint das des Blödsinn ist, er das nicht darf oder das nicht soll. :confused:

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Da steht nicht zu 2018 sondern zu 2010. :confused:



    Sorry, in DEINEM Auszug steht "im Jahr 2019" - um sich den ganzen Artikel anzutun habe ich weder Zeit noch Lust....
    WRL

    “Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern.” (Achmed Mohamed Saleh, Journalist aus Tansania)

  • Aber jetzt mal ehrlich: kann das nicht jeder machen, wie er meint?

    Kann er ja. Und da könnte ich jetzt das Posting von Jörg kopieren.



    Wie schon geschrieben: Ernsthaft wird das Thema vielleicht seit 5 Jahren betrieben. An sowas wie Anhängerlasten wurde da bislang nicht gedacht und zwar aus dem einfachen Grund, dass sowas viele schlichtweg nicht brauchen oder haben wollen. Also steht das natürlich nicht vorne im Lastenheft drin.
    Wenn Martin eine Umfrage starten würde, dann hätten hier vielleicht 20% der PKW-Fahrzeuge eine AHK, davon vielleicht 10% ab Werk, die anderen nachgerüstet. Wenn überhaupt. Und selbst wer eine hat, ist ja nicht gesagt, dass er die überhaupt nutzt. Und die, die eine haben, die nutzen sie selten für mehr als den üblichen 750kg-Anhänger.


    An meinem E39 war die Werks-AHK nach 3 Jahren offensichtlich unbenutzt (nicht nur neu reingelegt sondern tatsächlich, man sieht das ja an der Aufnahme). Bei allen anderen Fahrzeugen die ich bislang hatte musste ich selbst nachrüsten. Da die nicht immer erster Hand waren, gibt es also mindestens 10+x Leute die es nicht für nötig hielten an ihre Fahrzeuge eine AHK zu bauen. Das mag lokal sicher stark schwankend sein, auf dem Land sicher mehr als im Hochhaus in der Stadt.



    Das mit der fehlenden Anhängelast bei BEVs ist für mich aktuell auch ein Ausschliessungsgrund natürlich. Dazu kommt noch die damit verringerte Reichweite, aber das sehe ich in 5 Jahren als erledigt an wenn man mit Wohnwagen trotzdem 400 km weit kommen wird im Realbetrieb. An der Kraft selbst liegts ja nicht.

    Signatur

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Ihr ( Feuerwehr und Zinn) verkennt die Realitäten.






    Feuerwehr würde ich mal empfehlen, sich über die Kosten von so ner Lieferung mittels "Lastkraftwagen" schlau zu machen, bevor er hier als Besserwessi rumpupt ;)


    Und wie einfach so ein 18m Lastkraftwagengespann offroad zu bewegen ist um einen Reitplatz zu befahren, der 90° zur Einfahrt liegt ist auch ein Punkt, der sicherlich vollkommen unbeabsichtigt unterschlagen wurde.




    Issjanichso, dass nur er rechnen kann, nech?


    Und ja, das lohnt sich trotz der 10 Fahren und des Zeiteinsatzes dennoch - zumal du obendrein nicht weißt, welche Entfernung ich zurücklegen muss dafür.




    Ich bin übrigens nichtder einzige, der sich am Wochenende eben nicht faul die Eier auf der Couch schaukelt. ;):D





    Die Zahl der Fahrzeuge mit SA AHK habe ich bereits gepostet: https://de.statista.com/statis…kw-mit-anhaengerkupplung/



    Bei den 30% der Fahrzeuge im Bestand sind Gebrauchtfahrzeuge, welche mit einer AHK mit eNummer nachgerüstet werden (also eintragungsfrei sind) noch gar nicht mit enthalten. :rtfm:



    Und da immer alle über die dicken, fetten SUV/Pickups lästern - mich würde *wirklich* der Anteil an AHK bei den Kisten interessieren und vor allem auch, WIE die Kisten damit eingesetzt werden.
    Ich mein nen PickUp mit 3,5to Anhängelast kauft man sich im Normalfall nicht, weil man da hintendrauf noch nen zusätzlichen Fahrradträger montieren möchte. :rolleyes:





    Und man möchte mir meine Freiheit in Form von Fahrverboten einschränken und macht dies auch bereits.
    Meint ihr beiden denn, dass das besser wird wenn die breite Masse mit e"Mobilität" zwangsbelückt werden muss?






    Kann er doch. :confused:
    Blos er muss nicht so tun als würde das gleiche auch einen großen Teil der Bevölkerung zutreffen.


    Wir sind hier im BEV-Thread! Nicht im Thread wo er seine Zugfahrzeuge vorstellt und irgendjemand meint das des Blödsinn ist, er das nicht darf oder das nicht soll. :confused:




    Woher willst du es denn wissen, dass es *nicht* für einen Großteil der (ländlichen) Bevölkerung zutrifft? :mad:


    Woher nimmst du deine Weisheiten?
    Morgens zum Frühstück mit dem großen Löffel oder wie?




    Würde ich mein Zugfahrzeug vorstellen wollen, dann hätte ich das getan - nicht hier im Thread.


    Anderen gerne "mimimi" vorwerfen, aber selber keinen Deut besser sein geht mir schon auf den Senkel.
    Nehmt nicht euch für den Nabel der Welt - ich bin es auch nicht, aber ich möchte aufzeigen, dass es eben auch andere Bedürfnisse gibt, als nur den ***** in die Arbeit schieben zu wollen und vielleicht mal einkaufen zu gehen oder den Leichtgewicht-Bumscontainer durch die Gegend zu ziehen (meiner wiegt übrigens 1500kg und ist damit mein leichtester Anhänger!).

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.