Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Ja mei, die Hersteller der Fahrzeuge sind wohl genauso dämlich wie die deutschen Hersteller, was? :crazy: ;)


    Bezüglich einiger Prognosen scheinbar ja.
    Sonst hätten sie sich beizeiten um Zellen gekümmert.

    Zitat

    Hyundai sei sich nicht bewusst gewesen, wie attraktiv der Kona für den Markt sein wird, sagte Marketingchef Wonhong Cho im Gespräch mit der Branchenzeitung Automotive News. Der Stromer wird in einigen europäischen Ländern bereits ausgeliefert, die Stückzahl ist aufgrund von Batterie-Engpässen derzeit aber begrenzt.


    Die ersten für Europa bestimmten Kona Elektro erreichten vergangenen August Norwegen. Allein in dem skandinavischen Land sind laut Hyundai bis März 2018 rund 20.000 Anfragen für das Modell eingegangen – dann wurde die Reservierungsliste vorübergehend geschlossen.


    August 2018

    Zitat

    Käufer des Kia e-Niro in Europa müssen sich in Geduld üben – und derzeit mit Lieferzeiten von mehr als einem Jahr rechnen. Das geht aus einem Händlerschreiben hervor, in dem es heißt, dass „die europaweite Nachfrage deutlich die Erwartungen und die aktuellen Kapazitäten im Bereich der Batterieproduktion“ übertreffe.


    Das Schreiben liegt electrive.net vor. Darin äußert Kia weiter, dass dies sowohl für Neuaufträge als auch für bereits abgeschlossene Kaufverträge für den e-Niro gelte. Empfohlen wird dementsprechend, die allgemeingültig kommunizierte Lieferprognose von „6 Monate ab Bestellung“ auf „mindestens 12 Monate ab Bestellung“ anzupassen.


    Februar 2019


    Während ja man in Deutschland den Stuss den man verbreitet hat auch komplett geglaubt hat, hat Hyundai (ist auch Kia!) schon viel eher und bessere reagiert. Schon der E-Ioniq war ja weit weg von alles was wir hier haben.


    Die Zulassungszahlen können einfach nicht steigen weil keine Autos geliefert werden.:eek:
    https://www.goingelectric.de/zulassungszahlen/

  • Lt. Süddeutscher Zeitung vom Wochenende werden für die Herstellung eines „größeren“ Akkus für E-Fahrzeuge 18 Tonnen CO2 emittiert. Entspricht ungefähr! 100000km mit 200g CO2 Ausstoß pro km. Bei dem derzeitigen Strommix werden für den Betrieb von Elektrofahrzeugen zusätzlich erhebliche Mengen CO2 ausgestoßen.
    Durch das Dieselkasperltheater mit folglich sinkenden Dieselneuzulassungen sorgen zusätzlich für höheren Klimagasausstoß.

  • Die völlig praxisfremde Berechung mit 0g/km bei E-Autos ist bekanntermaßen politische Willkür. Beim derzeitigen Strommix in Deutschland würden viele E-Autos den ab 2020 geltenden EU-Grenzwert von 95g/100km nicht schaffen, wenn man korrekt rechnet.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Lt. Süddeutscher Zeitung vom Wochenende werden für die Herstellung eines „größeren“ Akkus für E-Fahrzeuge 18 Tonnen CO2 emittiert.


    Link wäre schön gewesen. War nicht der Kommentar eines Autolobbyisten?



    https://edison.handelsblatt.co…-tonnen-co2/23828936.html


    Beim derzeitigen Strommix in Deutschland würden viele E-Autos den ab 2020 geltenden EU-Grenzwert von 95g/100km nicht schaffen, wenn man korrekt rechnet.


    Ja und der Strommix ist deswegen so schlecht weil Kohlekraftwerke am Laufen gehalten werden die nicht gebraucht würden.
    Die Kombination aus Wind/Solar und Akkupack wird günstiger als Kohlestrom
    https://about.bnef.com/blog/ba…costs-threatens-coal-gas/

  • Ja und der Strommix ist deswegen so schlecht weil Kohlekraftwerke am Laufen gehalten werden die nicht gebraucht würden.
    Die Kombination aus Wind/Solar und Akkupack wird günstiger als Kohlestrom


    Kohle ist weltweit der größte Energieträger. Offensichtlich sehen die Stromproduzenten nicht nur in Deutschland dieses Thema anders als Du.


    Jedenfalls gehe ich nicht von einer Abkehr von der Kohleverstromung hierzulande aus, schon gar nicht bis 2020. Denn dann wäre der EU-Grenzwert einzuhalten, und das im Prinzip auch von E-Autos. Dass die jedoch ohne jeglichen CO2-Ausstoß eingerechnet werden, ist schlicht und einfach falsch. Diese Schönrechnerei sorgt ständig für Diskussionen. Das wäre vermeidbar, wenn man einfach ehrlich ist.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • "Link wäre schön gewesen. War nicht der Kommentar eines Autolobbyisten?"

    Ich lese die Papierausgabe. Deswegen muß ich meinen Biomüll auch nicht in Plastiktüten verpacken. Ein sehr wichtiger Beitrag zum Umweltschutz - ganz ohne Kunststoffverbot.
    Es handelt sich um einen redaktionellen Beitrag. Die SZ war noch nie besonders autofreundlich.
    Die erwähnte Akkugröße überschreitet den Durchschnitt genauso wie die angenommenen 200g CO2 pro km. Selbst ein 9 Jahre alter Diesel mit 3l Hubraum und über 2t Leergewicht unterschreitet diesen Wert erheblich. Ein Elektroauto bleibt momentan eine unverhältnismäßige Umweltbelastung.

    Einmal editiert, zuletzt von CP-1015 ()

  • Kohle ist weltweit der größte Energieträger. Offensichtlich sehen die Stromproduzenten nicht nur in Deutschland dieses Thema anders als Du.


    Klar weil der Steuerzahler für die Umweltkatastrophen aufkommt die der Abbau hinterlässt.

    "Link wäre schön gewesen. War nicht der Kommentar eines Autolobbyisten?"

    Ich lese die Papierausgabe. Deswegen muß ich meinen Biomüll auch nicht in Plastiktüten verpacken. Ein sehr wichtiger Beitrag zum Umweltschutz - ganz ohne Kunststoffverbot.
    Es handelt sich um einen redaktionellen Beitrag. Die SZ war noch nie besonders autofreundlich.
    Die erwähnte Akkugröße überschreitet den Durchschnitt genauso wie die angenommenen 200g CO2 pro km. Selbst ein 9 Jahre alter Diesel mit 3l Hubraum und über 2t Leergewicht unterschreitet diesen Wert erheblich. Ein Elektroauto bleibt momentan eine unverhältnismäßige Umweltbelastung.




    Hast du Artikel von Edison gelesen? Dir ist nicht klar das die Rohstoffe aus dem Akku für den nächsten Akku verwendetet werden können während verbranntes Öl einfach nur weg ist?


    Dir ist klar das die Energie für die Erzeugung des Akkus aus 100% erneuerbarer gewonnen werden kann, während verbranntes Rohöl einfach nur weg ist?


    Dir ist klar das man aus Rohöl viele nützliche langlebige Produkte herstellen kann, die man dann nach Nutzungsende wieder aufbereiten kann während verbranntes Rohöl einfach nur weg ist?


    Was zum Teufel ist daran umweltfreundlich wenn du Papier in die Mülltonne haust statt in die Papiertonne? Biomüll gehört ohne Verpackung in die Biotonnen.

  • Klar weil der Steuerzahler für die Umweltkatastrophen aufkommt die der Abbau hinterlässt.


    Das mag ja alles sein. Ändert aber leider nicht die Tatsache, dass der Strom in Deutschland knapp 500 g CO2 pro kWh bedeutet, was bei einem E-Auto mit rund 20 kWh/100 km dann eben in knapp 100 g CO2 pro km resultiert. Und das wird sich voraussichtlich bis nächstes Jahr nicht wesentlich ändern.


    Natürlich kann man den Strom theoretisch voll regenerativ erzeugen. Das ist aber in der Praxis nicht der Fall. Und wenn ich anschaue, wie massiv alleine schon China auf Kohlekraftwerke setzt, sehe ich für die Zukunft da keine Trendwende.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Das mag ja alles sein. Ändert aber leider nicht die Tatsache, dass der Strom in Deutschland knapp 500 g CO2 pro kWh bedeutet, was bei einem E-Auto mit rund 20 kWh/100 km dann eben in knapp 100 g CO2 pro km resultiert. Und das wird sich voraussichtlich bis nächstes Jahr nicht wesentlich ändern.


    Bis Ende nächstes Jahr kann man 100% richtigen! Ökostrom laden.
    https://utopia.de/ratgeber/ech…-unabhaengigen-anbietern/


    Oder man fährt E-Bike statt Auto, braucht viel viel weniger Strom.


    Aber auch wenn ich 100% Braunkohlenstrom nutzen würde ....
    Mein Auspuff steht da hinten und nicht in Höhe von 30cm in der Stadt.

  • Aber auch wenn ich 100% Braunkohlenstrom nutzen würde ....
    Mein Auspuff steht da hinten und nicht in Höhe von 30cm in der Stadt.



    Dem Klima ist herzlich egal, wo CO2 erzeugt wird.

    Gruß
    schecke

  • Ich kenne den Artikel in der SZ nicht und da hier keine Quelle verlinkt ist, frage ich mich auf welcher Studie das referenziert.


    Das Frauenhofer Institut kommt zu einer ganz anderen Bewertung und das ist ein top seriöses Institut.


    Ich verstehe die Diskussion hier nicht. Der Strommix verändert sich rasant, der Anteil von Ökostrom wächst sehr schnell.


    Die Hersteller werden die Batterieherstellung CO2 Neutral ausbauen.


    Jetzt kann man natürlich sagen, bis es soweit ist macht das e-Auto keinen Sinn, wenn man aber wartet bis alles 100% gelöst ist, dann wartet man ewig, bzw das ist eine gute Strategie um eine Technik tot zu reden.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Ich kenne den Artikel in der SZ nicht und da hier keine Quelle verlinkt ist, frage ich mich auf welcher Studie das referenziert.


    Der wird wie immer auf der schwedischen Studie aufsetzen wo das so nicht drin steht.
    Inzwischen schreiben diese Fake-News doch alle voneinander ab ohne die Quelle mal zu lesen und zu verstehen.
    Sogar Scheuer und Co. verkaufen den Unsinn immer noch.

  • Wegen zu hohen CO2-Werten?:confused:


    Das ist sein üblicher Diskussionsstil: Nicht auf Argumente eingehen, einfach das Thema wechseln. Das macht es sehr ermüdend.


    Tatsache ist nun mal, dass ein E-Auto Stand heute beim CO2-Ausstoß etwa gleichauf mit einem sparsamen Verbrenner bzw. Hybrid ist. Natürlich ist sein großer Vorteil die lokale Emissionsfreiheit, das bestreitet ja auch niemand. Aber beim derzeitigen Strommix taugt es nicht wirklich als "Klimaretter", als das es oft angepriesen wird. In Norwegen mit 95% Wasserkraftanteil sieht das freilich schon ganz anders aus.


    Der ab 2020 gültige EU-Grenzwert von 95 g CO2/100km wird von vielen E-Autos bei korrekter Berechnung nicht erreicht werden. Nun kann man natürlich auf die Zukunft hoffen und eine positive Entwicklung beim Strommix erwarten. Tatsache ist aber auch, dass sich die CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung in den letzten 30 Jahren um etwa 40% verringert haben. Die EU will aber bis 2030 den CO2-Ausstoß bei Autos um weitere 37,5% gegenüber 2020 senken. Es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass die Stromerzeuger das in nur 10 Jahren schaffen sollen, wo sie vorher 30 Jahre für eine Reduktion ähnlicher Größenordnung gebraucht haben.


    Also wird einfach das E-Auto mit 0 g CO2 eingestuft, um dieser Diskussion aus dem Weg zu gehen. Und das ist schlicht und einfach gelogen, um eines politischen Ziels willen.

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    - Paul Sethe