Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Don Alphonso bei der Mille Miglia und zum momentanen Hype um die E-Mobilität:


    Zitat von Don Alphonso

    Wer emissionsfreien Stadtverkehr will, propagiert das Rad. Wer die Massen beherrschen will, nimmt ihnen mit dem bezahlbaren Auto die Freiheit, vor unangenehmen Politikern davonzufahren.


    Zitat von Don Alphonso

    Und recht haben sie, denn der Gedanke, in Italien würde es je ein unter Einbeziehung der lokalen und regionalen Behörden aufgebautes Netzwerk zum Aufladen von Autos geben, so einen Kabelsalat ausgerechnet in den engen Innenstädten voller Baudenkmäler, dieser Gedanke ist etwas – optimistisch.


    Zitat von Don Alphonso

    Und recht haben sie, denn der Gedanke, in Italien würde es je ein unter Einbeziehung der lokalen und regionalen Behörden aufgebautes Netzwerk zum Aufladen von Autos geben, so einen Kabelsalat ausgerechnet in den engen Innenstädten voller Baudenkmäler, dieser Gedanke ist etwas – optimistisch. Ich glaube, das hier ist in absehbarer Zeit die Zukunft: Leichte Zweiradmobilität mit kleinen Akkus im urbanen Raum. Und danach ist auch der Druck weg, auf Langstrecken Autos mit Batterieantrieb einsetzen zu müssen. Diese Hybridlösung in Mantua kann in Raten bezahlt und zu neuen Töpfen erworben werden.


    Lesenswert :top:


    https://www.welt.de/kultur/stu…f-dem-Elektroholzweg.html

  • Wieder mal herrlich.
    Nimmt der Herr Meyer als Deo Benzin?
    Wieder mal geil das Thema Spaltmaße. Um effizient und entspannt von A nach B zu kommen so wichtig, wie die Farbe der Fliesen in der Küche für das gute Essen.
    Aber vielleicht sollte Herr Meyer mal die Videos bei Youtube schauen oder die Artikel seine Kollegen lesen.
    https://www.youtube.com/watch?v=0Sqb22C9rsM
    http://www.autobild.de/artikel…odel-3-test-13518599.html

    Zitat

    Autobild
    Model 3 – gefahren, gemessen, bewertet!
    Verarbeitung und Materialqualität sind auf BMW-Niveau


    Ich finde die Autos bei der Mille übrigens auch geil und freu mich über jeden schönen Oldtimer den ich fahren sehe.;)

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Ich habe mich aber auch schon gefragt, warum zur verbesserung der abgaswerte nicht auch die ganzen roller mal richtig sauber gemacht werden.

  • die batterietechnik war damals noch nicht so weit. Das war damals sicherlich der konigsweg. Weiterhin verbrenner. Motorgröße egal. Verbrauch egal. Zero emission.


    ich finde es heute noch immer schwach, dass es keine gasautos in großserie gibt.
    Vor allem kommen mir die nachrüstlösungen (wenn es denn noch geht) eher wie eine bastellösung vor.



    :top:



    Aus eigener Erfahrung zwischenzeitlich auch der meines Sohnes, haben wir insgesamt bisher ca. 450.000 problemlose Kilometer mit 5 BMW´s und nachgerüsteter "Bastellösung" zurückgelegt.



    Aktuell laufen ein e46 325i und ein e46 320i auf LPG.




    Aber ich schweife vom Thema ab, deshalb BTT.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Das geht auch anders. Ich hatte eine flüssig-einspritzende Anlage von Vialle drin... Die war vom Hersteller genau auf meinen 530i ausgelegt. Sowohl die Hardware-Komponenten, als auch das Steuergerät (welches die Original-Signale und damit das Kennfeld des Motor-Steuergerätes abgriff) und die Software....


    Das funktionierte ca. 170tkm einwandfrei. Wartungsfrei ..... Dann habe ich den Wagen verkauft... Beim Gesamtstand von 300tkm ...

  • Bastellösung deswegen, weil man hier auch viel selbst nachstellen bzw. verändern kann. Es gibt genug probleme damit und es ist eben nachgerüstet und hat nie die kennfelder eines normalen motors.


    https://www.gasshop24.de/Softw…ungen-fuer-LPG-Gasanlagen



    Da muß ich sagen, dass wer davon gebrauch macht, auch wissen sollte, was er da tut. Ist wie mit anderen Sachen auch, wenn ich als Laie per Software in die Motorsteuerung eingreife habe ich einfach Glück, wenn der Eimer nachher läuft.



    Um die Kurve zu kriegen, ich habe Angst wenn ich daran denke, was "Tuner" in Zukunft mit dem chemischen Brandsatz, aka Batterie, zur "Leistungsoptimierung" anstellen werden. Insbesondere die Experten, die grade mal einen Laptop bedienen können und mit "schwarzer" Software in die Steuerung z.B. eines TESLA eingreifen. :crazy:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Was willst du bei Tesla noch tunen, die lassen schon jetzt so gut wie alles stehen.

    :D

    Mit LPG habe ich mal Gedankenspiele gespielt, aber bei uns darf man mit solchen Autos in die meisten Garagen nicht einfahren. Damit ist die Sache gestorben. Erdgas hingegen wäre in Ordnung, nur da kommt nichts von den Herstellern. Wahrscheinlich zu viel technischer Aufwand und Kosten, ... siehe Abgasskandal bei VW.

  • Was willst du bei Tesla noch tunen, die lassen schon jetzt so gut wie alles stehen.

    :D



    Das allseits beliebte Thema: REICHWEITE. :p

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Reichweitenproblem, ein Problem, das nur in den Köpfen der Menschen existiert.
    Der Durchschnittsfahrer gurkt jeden Tag seine Kurzstrecken in die Arbeit ab.
    Wer weiter weg wohnt, fährt dann meistens mit der Bahn, weil er sich den gestörten PKW Verkehr nicht antun will.

  • Reichweitenproblem, ein Problem, das nur in den Köpfen der Menschen existiert.
    Der Durchschnittsfahrer gurkt jeden Tag seine Kurzstrecken in die Arbeit ab.
    Wer weiter weg wohnt, fährt dann meistens mit der Bahn, weil er sich den gestörten PKW Verkehr nicht antun will.



    Wieso geistert das Reichweitenproblem nur in den Köpfen rum, das ist ein reales Problem, wenn auch nicht für alle, so doch für viele.

    Auch der Durchschnittsfahrer fährt nicht nur zur Arbeit, der hat auch noch andere Bedürfnisse. Und viele wollen halt aus diversen Gründen nicht mit der Bahn fahren.

    Aber das wurde hier schon so oft besprochen, dass jeder seine eigenen Bedürfnisse hat, aber es wird einfach weiter ignoriert.

    Gruß
    schecke

  • Reichweitenproblem, ein Problem, das nur in den Köpfen der Menschen existiert.
    Der Durchschnittsfahrer gurkt jeden Tag seine Kurzstrecken in die Arbeit ab.
    Wer weiter weg wohnt, fährt dann meistens mit der Bahn, weil er sich den gestörten PKW Verkehr nicht antun will.



    Dann kann ich dir nur empfehlen, dich einmal am Sonntag abend/Montag morgen und am Freitag nachmittag auf einer Autobahn rund um eine deutsche Großstadt umzusehen, was da abgeht und welche Nummernschilder man da findet.



    Da sind sie nämlich zu finden, die ganzen Fernpendler, die lange Strecken fahren - und das Woche für Woche.



    Und die machen das nicht zum Spaß, sondern weil sie weit weg von zu Hause arbeiten.



    Und warum sind die Autobahnen jetzt zur Urlaubszeit alle besonders voll? Weil angeblich niemand Langstrecke fährt?

  • Reichweitenproblem, ein Problem, das nur in den Köpfen der Menschen existiert.
    Der Durchschnittsfahrer gurkt jeden Tag seine Kurzstrecken in die Arbeit ab.
    Wer weiter weg wohnt, fährt dann meistens mit der Bahn, weil er sich den gestörten PKW Verkehr nicht antun will.



    Gestern abend 400 km in ca. 3 h. Vollgetankt bei Abfahrt, nach Ankunft Restreichweite 290 km lt. BC. Kraftstoff: Diesel.



    Mach kein Fass auf, dass Du nicht wieder schließen kannst. ;) :)

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Was heißt da angeblich, es gibt dazu Statistiken.
    Ein Auto in Deutschland fährt unter 15.000 km im Jahr, durchschnittlich. Das ist die Masse.



    Und was nützt mir der Durchschnitt, wenn ich selbst zu den Langstreckenfahrern und Vielfahrern gehöre und auf Reichweite angewiesen bin?

  • Reichweitenproblem, ein Problem, das nur in den Köpfen der Menschen existiert.
    Der Durchschnittsfahrer gurkt jeden Tag seine Kurzstrecken in die Arbeit ab.
    Wer weiter weg wohnt, fährt dann meistens mit der Bahn, weil er sich den gestörten PKW Verkehr nicht antun will.


    Hui, steile These. :D
    Der tägliche Pendlerverkehr auf der Autobahn spricht ein anderes Bild.
    Zudem müsste dazu die Bahn erst mal ausgebaut werden, die lässt ein Pendeln nur zu, wenn man entweder innerhalb eines Ballungsgebietes pendelt, oder zwischen zwei Ballungsgebieten. Für alles andere ist es nicht praktikabel.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Die wenigen Verkehrsteilnehmer, die täglich viele 100km fahren (müssen), werden kurzfristig noch kein entsprechendes elektrisch angetriebenes Angebot finden. Insofern sinnlose Diskussion, der Schwerpunkt liegt woanders. Ich pendle täglich eine Distanz von 50km einfach, Autobahn. Dafür reicht die Ladung an der Steckdose dicke.


    Akkutuning? Funktioniert genausogut wie sämtliche Tuning-Apps für Android oder iOS. Nämlich prima darin, dem Käufer ohne jegliche Funktion Geld aus der Tasche zu ziehen. :D
    Wie stellt Ihr Euch das vor? Liebe Batterie, Du lädst jetzt bis 430V statt 410V - davon abgesehen, dass das BMS das nicht zuließe, macht da bereits die erste Ladung den Akku unbrauchbar.
    Nein, Tuning wird künftig anders aussehen, ist halt nicht so primitiv wie beim Turbomotor. Aber bestimmt kommt irgendwann der erste Voodoo-Tuner, der Tuningmagnete an die Stromkabel hängt. :crazy:

  • Was heißt da angeblich, es gibt dazu Statistiken.
    Ein Auto in Deutschland fährt unter 15.000 km im Jahr, durchschnittlich. Das ist die Masse.


    Trinkst du auch 9,6 Liter reinen Alkohol pro Jahr? Kann man das wirklich als Durchschnitt sehen? Repräsentativ? Kann sich der reine 5km Stadtverkehrsfahrer ein BEV wirklich auf den Kilometer gesehen leisten bei dem Anschaffungspreis? Oder ist das genauso Utopie wie der Vielfahrer sich das BEV bei 600 KM pro Tag in Ladewartezeiten leisten kann?
    Wir sind halt alle Durchschnitt, hmm?

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Martin, kann es sein dass Du beim Elektrothema neuerdings etwas dünnhäutig bist? ;)


    Der Durchschnitt sagt nur aus, dass die Masse der Pkw-Fahrer nicht täglich 1000km fahren muss. Und ob man sich ein E-Auto leisten kann, ist eine Frage des Geldbeutels und des Fahrzeugs. Geld scheint auch in der Stadt vorhanden, sonst würde in München nicht jede Mutti einen RR Sport für die besagten 5km verwenden. Andererseits haben die Koreaner inzwischen bezahlbare Elektrofahrzeuge im Angebot.

  • Und was nützt mir der Durchschnitt, wenn ich selbst zu den Langstreckenfahrern und Vielfahrern gehöre und auf Reichweite angewiesen bin?



    Du hast ja eh noch Verbrenner, nimmt dir ja keiner weg. Aber nur weil man Verbrenner fährt, heißt das noch lange nicht, dass man die neue Technologie von Grund auf schlecht reden muss. Elektroauto hat viele Vorteile, aber natürlich auch Nachteile, wie alles im Leben. Dass die Verbrennungsmotoren in der Kritik stehen, kommt ja nicht von ungefähr. Da gibt es so einen Konzern, der macht mit seinen Abgasen was er will.