Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • .... Mit einem Fahrzeugpool wäre das schwierig zu händeln, weil eben genau dann die Anforderungen kommen wenn viele wollen. Man müsste dann ja quasi für 10 Leute eigentlich mindestens 15 Fahrzeuge vorhalten.


    Sagen wir mal so, das wäre erst mal gut für die Absatzstatistiken.

    ;)


    Ich finde das Modell wirklich spannend. Würde ich auch machen. Volvo geht hier wohl stark voran.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "


  • Fazit: das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt noch nicht. Was aber immer das Problem bei einer neuen Technologie ist.


    Das E-Auto ist nur halt überhaupt keine neue Technologie. Es hat sich in den vergangenen 130 Jahren aus denselben Gründen nicht durchgesetzt, die auch heute noch Probleme machen.

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Das E-Auto ist nur halt überhaupt keine neue Technologie. Es hat sich in den vergangenen 130 Jahren aus denselben Gründen nicht durchgesetzt, die auch heute noch Probleme machen.


    Stimmt. Nachdem ich den geposteten Artikel gelesen habe, ist mir das auch klar geworden. War mir vorher gar nicht so bewusst gewesen.

    :o
  • Es hat sich in den vergangenen 130 Jahren aus denselben Gründen nicht durchgesetzt, die auch heute noch Probleme machen.


    Bis die Gründe ins Wanken geraten. Als Kind hatte ich noch ein ferngesteuertes Spielzeugauto mit NiCd-Batterie, die nach 5 Minuten leer war. Heute fliegt eine chinesische Spielzeugdrohne fürs gleiche Geld mit einem LiPo oder LiIon eine Viertelstunde durch die Gegend.


    Sprich: die Speichertechnologie hat sich enorm weiterentwickelt und ist technisch und wirtschaftlich inzwischen für Fahrzeuge interessant (was sie vorher nicht war).

  • Ich hoffe ja auch sehr, dass diese Entwicklung anhält oder sich beschleunigt. Es ist doch ganz einfach: Sobald ein E-Auto meine Bedürfnisse für weniger hohe Kosten genau so gut befriedigt wie ein Benziner, steige ich sofort um. Das sehe ich derzeit nirgends, aber ich drücke die Daumen.


    Wenn das Verhältnis so bleibt und die Politik aber E-Mobilität will, geht es nur über Zwang. Fände ich nicht so schön.

    ;)

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Ist schon immer wieder spannend. Kaum einer fährt hier Dacia.
    Aber wenn es um BEV geht sind immer wieder die Kosten ein Problem.


    So ne Mercedes E-Klasse liegt laut ADAC bei fast 1€ pro Kilometer. Klar war deiner nicht neu und ist deswegen günstiger. Aber eine Kaufentscheidung wegen der Kauf-/Unterhaltskosten sehe ich da eher nicht. Beim Moped ziemlich sicher nicht. :crazy:

  • Ich will ja nicht mal unbedingt billiger fahren als bisher. Annähernd gleich würde ja auch schon reichen. Aber selbst das ist ja nicht zu schaffen.

    Die Batteriemiete von einem (einer?) ZOE entspricht in etwa dem was ich aktuell pro Monat in etwa vertanke. Aufgrund der Größe ist das allenfalls ein Zweitfahrzeug mit dem nochmal entsprechend weniger gefahren werden würde weil es ja für Urlaub etc. rausfällt.

    Rechne ich Arbeitsweg (230Tage zu je 23km) und die "Kleinfahrten" raus, dann komme ich auf vielleicht 8000km im Jahr die ich elektrisch fahren würde. Sind dann mal eben allein schon 11,85 Cent pro Kilometer nur an Batteriemiete. Die restlichen 4000km im Jahr brauch ich dann mein bisheriges Auto aufgrund Urlaub, Einkauf, Gepäck oder Anhänger. Da bringen mir dann die 0 Euro KFZ-Steuer auch nix. Der Zafira kostet 132€ Steuern im Jahr.

    Irgendwie ist das alles noch nix brauchbares, auch wenn ich rein aus Spaß an der Technik gerne elektrisch fahren würde. Letztlich scheitert es schlichtweg am Geld.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Ist schon immer wieder spannend. Kaum einer fährt hier Dacia.
    Aber wenn es um BEV geht sind immer wieder die Kosten ein Problem.


    So ne Mercedes E-Klasse liegt laut ADAC bei fast 1€ pro Kilometer. Klar war deiner nicht neu und ist deswegen günstiger. Aber eine Kaufentscheidung wegen der Kauf-/Unterhaltskosten sehe ich da eher nicht. Beim Moped ziemlich sicher nicht. :crazy:


    Du hast halt keine Ahnung von meinen Bedürfnissen.

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  • Das schreib doch das es denen nicht entspricht.

    ;)


    Die Auswahl bei den BEVs ist bisher arg beschränkt. Klar das sich da Etliche bisher deswegen nicht Kaufen sehen.
    Ein Kombi mit dem Ladevolumen gibt es nicht. Das ist völlig unstrittig. Ein Gebrauchtmarkt ist auch kaum vorhanden. AHK ist eh ein Problem.

    Batterie im Kauf statt Miete schon. Aber wenn, dann sollte man alle Unterhaltskosten rechnen.

  • Das schreib doch das es denen nicht entspricht.

    ;)


    Habe ich doch: "Sobald ein E-Auto meine Bedürfnisse für weniger hohe Kosten genau so gut befriedigt..."


    Jetzt mal ehrlich. Das, was die Hersteller bislang auf die Straße gebracht haben sind doch so unpraktische Mißgeburten wie Nissan Leaf oder Renault Zoe oder eben Tesla X, die nichts anderes können als eine oder mehrere Personen zu transportieren. Die Einschränkung ist systembedingt, da sie, aufgrund der geringen Energiedichte ihres Energiespeichers und der daraus resultierenden Reichweitenprobleme, jedes Mehrkilo fürchten müssen wie der Teufel das Weihwasser.


    Sobald es um Ladung, größere Mengen Gepäck, Dachbox, Anhänger usw. geht, also um alles, was das Auto über den reinen Personentransport hinaus praktisch macht, gibt es GAR nichts. Wenn ich alleine überlege, wie oft ich in den letzten drei Monaten mit dem Kombi "umgeklappt" gefahren bin, da hätte ich mir etliche Male einen Transporter holen dürfen.


    Ich wäre aber auch offen, den eigentlich auch nur für Personentrensport gebrauchten Jazz zu ersetzen, da ist der Kostenvergleich nur halt lächerlich.


    Oder das Motorrad, aber halt, mit E-Motorrädern komme ich nochmal wie weit? (Ich fahre das Motorrad nicht oft, aber wenn, dann schon mal Tagestouren von 300-400km)


    Das alles ist doch nicht wegzudiskutieren. Aber nochmal zur Wiederholung, E-Auto, das meine Bedürfnisse für das gleiche oder weniger deckt, her damit. Und damit meine ich sicher auch kein luxusniveau wie einen Dacia, auch das muss dann natürlich auf Mercedes-Niveau liegen, auch das gehört zu meinen Bedürfnissen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von mueckenburg ()

  • Beim sehr eingeschränkten Markt bin ich dabei. Das liegt aber nicht an den Nutzlasten. Ein Nissan e-NV200 hat 770 Kilo Zuladung und ne AHK - zugegeben mit wenig Last und das Ganze in einem - naja - wenig attraktiven Äußeren. Sonst hätt ich schon einen...

  • Menschen, die Autos bar kaufen, sterben aus.


    Ich hoffe nicht so bald, wollte schon noch ein paar Jaehrchen leben!


    Mein naechstes Auto wird jedenfalls, nicht nur aus Mangel an Alternativen sondern auch aus purer Lust, noch mal ein ordentlicher Verbrenner, den ich auch bar bezahlen werde.

  • Wo es sinnvoll ist, bin ich ohnehin dabei. Bin gerade mit dem E-Bike in die Stadt gefahren. Das gehört ja auch zur Elektromobilität.

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  • ...
    Oder das Motorrad, aber halt, mit E-Motorrädern komme ich nochmal wie weit? (Ich fahre das Motorrad nicht oft, aber wenn, dann schon mal Tagestouren von 300-400km)


    Da hat sich IMHO einiges getan - bis zu 300 km (ok, je nach Geschwindigkeit). Weiter komme ich mit Benzin (und einem 17 Liter Tank) auch nicht. Und laden kannst Du bspw. beim Essen (150 km pro Stunde).


    http://www.zeromotorcycles.com/de/zero-ds


    Edith merkt an, dass 20 TEur schon heftig sind. Ein 2014er i3 mit max. 30.000 km kostet nicht viel mehr...


    Grüße,

  • Beim sehr eingeschränkten Markt bin ich dabei. Das liegt aber nicht an den Nutzlasten. Ein Nissan e-NV200 hat 770 Kilo Zuladung und ne AHK - zugegeben mit wenig Last und das Ganze in einem - naja - wenig attraktiven Äußeren. Sonst hätt ich schon einen...

    Bei dem finde ich 543 bis 579kg Zuladung und bei der Anhängelast gebremst steht k.A. und bei ungebremst O. :crazy:

    Auch wenn ich den NV200 garnicht mal so hässlich finde (für die Fahrzeugklasse jedenfalls

    ;)

    ) fällt der irgendwie unter die Kategorie "netter Versuch". 170km Reichweite NEFZ, das heisst ausgehend von den NEFZ-Reichweiten der anderen Hersteller und deren wirklichen Reichweite reden wir da von effektiven 120km. Der Hit ist das nicht, da muss noch was gehen dass da was geht.

    Macht die Batterie doppelt so groß, Platz ist ja da, dann kann man drüber reden. Und ne AHK ab Werk mit zumindest 1400kg Anhängelast wäre auch nett.

    :top:

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Da hat sich IMHO einiges getan - bis zu 300 km (ok, je nach Geschwindigkeit). Weiter komme ich mit Benzin (und einem 17 Liter Tank) auch nicht. Und laden kannst Du bspw. beim Essen (150 km pro Stunde).


    http://www.zeromotorcycles.com/de/zero-ds


    Edith merkt an, dass 20 TEur schon heftig sind. Ein 2014er i3 mit max. 30.000 km kostet nicht viel mehr...


    Im Grunde ein schönes Beispiel, das ist genau, was ich meine. Leistet in etwa so viel wie eine 600er Japanerin, kostet aber das vierfache.


    Die Reichweitenversprechen können die Bikes in den mir bekannten Tests nie einhalten. Und Motorradfahren ist für mich genau das Gegenteil von „so ökonomisch wie möglich fahren“

    ;)

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  • Ich weiß nicht wie Du das handhabst, aber meine Familie betrachtet ich nicht als Fracht die man in einem fensterlosen Lieferwagen verzurrt... :crazy:

    ;)




    Die verbesserte Reichweite ist schon deutlich besser. Dürften dann echte 200km werden. Drunter geht IMHO garnicht.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...