Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Nachdem der Tesla-Thread inzwischen weniger Tesla als vielmehr die Elektromobilität als solches behandelt, will ich dem Thema den verdienten eigenen Thread geben.


    Titel ist bewusst allgemein gewählt, um die Diskussion nicht auf Technologie oder politische Rahmenbedingungen einzuschränken. Ich würde mich aber freuen, wenn wir beim Thema bleiben und nicht allzu politische oder ideologische Grabenkämpfe führen.


    Was mich selbst mit dem Thema verbindet: obwohl ich mich als Petrolhead sehe, bin ich durch eine Probefahrt mit einem i3 grundsätzlich angefixt worden. Heute fahre ich selbst einen und sehe elektrische Antriebe als Baustein (nicht als alleinige Lösung!) für einen energieeffizienteren Individualverkehr und damit in Summe bessere Umweltbilanz. Und ich freue mich auf die nächsten Jahre, die werden wohl automobiltechnisch sehr interessant.
    So, ich freue mich auf den Austausch.

    :)
  • Mein Statement:
    Wir haben keine zwei Autos im Haushalt, also muß das Eine alle Anforderungsprofile erfüllen. Das kann Elektromobilität nicht.
    Vielleicht wird der Nächste ein Hybrid, mal sehen. Viel helfen wird es aber kaum, mein Fahrprofil sieht so aus daß er wohl ständig mit Verbrenner laufen wird.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ähm, Leute - dieses Alternative Antriebe-Forum hat etwa zwei Postings pro Jahr. Jetzt gehts wieder weiter wie vorher, der Tesla-Thread wird zugemüllt, weil kein Mensch diesen E-Mob-Thread hier findet.

    :rolleyes:
  • Ähm, Leute - dieses Alternative Antriebe-Forum hat etwa zwei Postings pro Jahr. Jetzt gehts wieder weiter wie vorher, der Tesla-Thread wird zugemüllt, weil kein Mensch diesen E-Mob-Thread hier findet.

    :rolleyes:


    +1


    Ich habs im Tesla-Thread schon mal geschrieben. Liefert mir die Automobilindustrie ein optisch ansprechendes Auto zu einem vertretbaren Preis und ist dann noch die Akku-Aufladung in einem erklärbarem Zeitfenster möglich: sofort.


    Da würde ich auch meinen Mustang als Stromer nehmen. Und meinen Z3 würde ich gegen ein adäquates eCabrio eintauschen. Wobei: bei max. 3.000 km im Jahr wäre das wirtschaftlich schon wieder grenzwertig.


    Fazit: das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt noch nicht. Was aber immer das Problem bei einer neuen Technologie ist. Wenn ich überlege, wie teuer damals die ersten Farbfernseher und später die ersten Flachbildfernseher waren.

    :rolleyes:

    Es braucht wohl immer Menschen mit Pioniergeist oder Unbedingthabenwilldenke, damit sich Neuerungen durchsetzen.


    Bezogen auf Elektroautos und die Marke BMW: den I3 finde ich [zensiert]. Den I8 würde ich sofort nehmen ..... aber nicht zu dem Preis.

    :rolleyes:
  • Ich habs im Tesla-Thread schon mal geschrieben. Liefert mir die Automobilindustrie ein optisch ansprechendes Auto zu einem vertretbaren Preis und ist dann noch die Akku-Aufladung in einem erklärbarem Zeitfenster möglich: sofort.

    So sehe ich das auch.

    Als armer Familienvadder kann ich mir keinen Neuwagen für 60k+ leisten. Und erst recht keinen Kleinwagen ála i3 für 40k€+.

    Wenn ich mal einen familientauglichen Wagen kriege mit 5 vollwertigen Sitzplätzen, akzeptablem Kofferraum und AHK als 3-jährigen Gebrauchtwagen mit 50tkm für 12 bis 15k€ kriege mit dem ich nicht alle 200km aufladen muss oder zumindest das Aufladen in kürzester Zeit erledigen kann, dann kommt die E-Mobilität für mich als Privatmann in Frage.

    Dass ich auf Maloche mittlerweile am liebsten mit dem i3 fahre ist natürlich das andere, aber da muss ich die Karre ja auch nicht bezahlen und die Fahrten sind einigermassen planbar bzw. bleiben in einem Umkreis wo abends vollladen aussreicht.

    ;)

    Mal sehen, ob es für den Kilometerkönig eine Urkunde gibt dieses Jahr.

    :p

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Als armer Familienvadder kann ich mir keinen Neuwagen für 60k+ leisten. Und erst recht keinen Kleinwagen ála i3 für 40k€+.


    Kauft du sonst auch Neuwagen? Weil da hinkt der Vergleich schon arg.
    Ist ja klar das es noch eine halbe Ewigkeit dauert, bis die Marktdurchdringung so gut ist, bis Gebrauchte halbwegs bezahlbar sind.

  • Ich hatte kurzzeitig einen Dacia überlegt. Nur kurzzeitig. I schwör

    :D



    Wobei mittlerweile die Angebote für die Nachfolgemodelle von meinem nicht so verkehrt sind, als dass man da künftig über einen Neuwagen durchaus nachdenken kann.

    Und auch sonst sind die GW-Preise für E-Autos bei weitem noch nicht in dem Bereich dass sie mit gleichwertigen Verbrennern mithalten können. Davon, dass es viele Bauarten noch garnicht gibt reden wir garnicht erst.

    Dafür müssen die Neupreise nämlich auch erst mal deutlichst runter damit sich das auf den GW-Markt auswirkt. Einer der 80k hingelegt hat, der will den dann nicht nach 3 Jahren für 20 beim Händler drangeben damit der wiederum 25 verlangen kann.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)



  • Dafür müssen die Neupreise nämlich auch erst mal deutlichst runter damit sich das auf den GW-Markt auswirkt.



    Ob es wirklich muss, weiß ich nicht. Ohne Zweifel ist es so, dass es den Markt Hochpreissegment gibt. Ein 5er BMW muss nicht billiger werden, damit er mit günstigeren Autos preislich mithalten kann. Ein iPhone kann 1.300 Euro kosten, obwohl ein 500 Euro Smartphone kaum schlechter ist. Der Markt ist da. Nicht für alle, aber für viele. Neue, spannende Technologien wollen bezahlt werden. Ebenso der Coolness Faktor. Klar, beim Auto reden wir über eine andere Preisregion als bei einem Smartphone, aber ganz ehrlich, in Zeiten wie diesen, wo Autos fast nur noch über Finanzierungen an den Mann gebracht werden, da spielt der Listenpreis eine eher untergeordnete Rolle. Menschen, die Autos bar kaufen, sterben aus. Entweder weil sie nicht können oder weil sie gar nicht wollen.

  • Natürlich muss das bezahlt werden. Genauso wie die ersten Autos Spielzeug für Millionäre waren sind es heute die E-Fahrzeuge im Endeffekt nicht anders. Sicher, man muss nicht mehr Millionär sein, aber letztlich einer dem die Kosten dafür nicht wirklich jucken.

    Erst mit dem Model T (und ich meine nicht Tesla damit

    ;)

    ) wurde das Automobil auch für die Massen erschwinglich. Und genau das braucht es auch damit die E-Autos wirklich den Durchbruch schaffen. Und damit meine ich nicht irgendwelche fahrenden Mülltonnen wie den Zoe oder die Luxusvariante i3. Es braucht familientaugliche bezahlbare Fahrzeuge die alle Begebenheiten abdecken und nicht nur 90%.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Was ich interessant finde, vor allem für die Kunden, die normalerweise leasen, sind die Abo Modelle, mit denen einige Hersteller anfangen zu experimentieren.


    Damit kann man für einen monatlichen Pauschalbetrag das gewünschte Auto bei der entsprechenden Marke fahren.
    Damit könnte man im Alltagsverkehr, wenn man nur in der Stadt oder der Region unterwegs bin ein E-Auto fahren, wenn man am Wochenende oder im Urlaub längere Strecke fährt, ein anderes Fahrzeug. Wenn morgen schönes Wetter ist, ein Cabrio usw.


    Das würde die Diskussion, passt das Auto für 100% meiner Bedürfnisse beenden. Wie im unten verlinkten Bericht betitelt, Netflix für Autos.


    Hier ein kleiner Bericht darüber.


    Und was haltet ihr eigentlich vom F-Cell Konzept von Daimler?


    Das ist ja sozusagen ein Hybrid zwischen Wasserstoff Brennstoffzellenantrieb und Batterie-Elektroantrieb.


    Hier wird das genauer beschrieben. Finde ich hoch spannend und könnte ich mir tatsächlich vorstellen, den mal für 3 Jahre zu fahren.
    Da wird auch erwähnt, dass Daimler ebenfalls über ein Mietmodell nachdenkt.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

    3 Mal editiert, zuletzt von Micha M3 ()

  • Interessantes Modell, welches hier sicher schwierig wird, zumindest am Wochenende, wenn plötzlich alle wollen. Oder in der allgemeinen Urlaubszeit.


    Da kommt bestimme ein Schwabe und nimmt es wenn es niemand will, wegen des Preises :D. nein im Ernst.


    Könnte mir gut vorstellen, das es dann wie mit allem ist, die Naxhfrage bestimmt den Preis, was es dann in dieser Zweit einfach eindeutig viel teurer wird.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Interessantes Modell ist das trotzdem, wenngleich sicher auch mit Problemen verbunden. Die ganze Woche fahren alle die kleinen E-Kisten in die Arbeit und am WE wollen dann plötzlich alle einen Van haben. Wird lustig mit der Fuhrparkverwaltung.

    Bislang muss ich mir ein Fahrzeug nach meiner größtmöglichen Anforderung kaufen wenn ich nur ein Fahrzeug besitzen möchte. In meinem Fall also etwas mit 5 Sitzen, großem Kofferraum und AHK. Auch wenn ich damit an 5 Tagen die Woche nur in die Arbeit fahre und das genauso gut mit einem deutlich kleineren Fahrzeug könnte (und auch würde). Und ich denke, so in etwa geht es vielen anderen Fahrzeugbesitzern im Lande. Mit einem Fahrzeugpool wäre das schwierig zu händeln, weil eben genau dann die Anforderungen kommen wenn viele wollen. Man müsste dann ja quasi für 10 Leute eigentlich mindestens 15 Fahrzeuge vorhalten.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)