Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • ... das erreicht beim Überholen kein Sauger,

    Bist Du schon mal einen 599 oder 458 gefahren?

    Natürlich muss man bei einem Verbrenner runterschalten, wenn man gerade im cruising-Mode unterwegs ist.

    Das dauert bei einem Ferrari genauso lange, wie man benötigt um die Paddel zu zupfen.

  • Sicher nicht repräsentativ, aber erstmal zieht das E-Auto davon und später holt der Verbrenner auf. Aber allein bis ein Verbrenner sich durch die Gänge geöttelt hat...


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  • Ich stelle bei mir fest, dass ich mit dem Skoda (der ja nur moderate 265 PS hat) die Rusel hoch deutlich öfter 2 Autos auf einmal überhole als mit deutlich potenteren Verbrennern. Einfach weil er sofort so losstürmt, wie ein Verbrenner im optimalen Drehzahlbereich.

    Das ist für mich in der Häufigkeit dasselbe Anwendungsszenario, wie für andere Leute die 800km ohne die drei Pinkel- und zwei Kaffeepausen. Bei mir allerdings nicht, weil ich es nicht könnte ^^:popcorn:


    Shitstorm in 3... 2... 1... :duw:

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • .....aber allein bis ein Verbrenner sich durch die Gänge geöttelt hat...

    Man bis Du von gestern..... oder hast Du menschlich-mechanische Probleme (Geriatie)? (im letzteren Fall bitte ich um Entschuldigung)


    Bei einem Handschalter wie z.B. E31, E36 oder E46 kann man direkt vom 6ten in den 2. oder 3. schalten. Das dauert geübt max. 0,3-0,4 Sekunden incl. Zwischengas.

    Bei einem DKG dauert das runterschalten von 4 Gängen durch die Paddels in etwa genauso lange oder etwas weniger, wenn man flinke Finger hat und die Automatik mitspielt.


    Daraus einen Vorteil für den E-Antrieb zu "generieren" ist schon mutig.

    Der einzige Vorteil ist m.E. dass diese "spontane Ansprechverhalten" nun auch im unteren Preissegment "erfahrbar" ist. Wie schon gesagt: Ja... macht Spaß.

  • Geriatrie ist das Wort, was Du gesucht hast! :D

    Danke, danke, danke... Genau... das hat mir gefehlt. Leichte Altersschwäche halt... ;)

    Heute ist Fasching,

    Ähem.. was ist heute genau?

    Also außer dass irgendwelche halb Irren sich in Kostüme werfen, die ihnen nicht stehen?


    Zum Tesla:

    Wer will soll gerne einen kaufen. Das ist für mich Marktwirtschaft.

    Ich werde defintiv nicht dazu gehören. Das ist dem Detlev seine Einstellung halt.

  • Das ist für mich in der Häufigkeit dasselbe Anwendungsszenario, wie für andere Leute die 800km ohne die drei Pinkel- und zwei Kaffeepausen.

    Tatsächlich geht's mir ähnlich wie Heinz, mit dem e-tron überhole ich öfter als mit dem turbo - wenn ich letzteren im passenden Drehzahlbereich halte, bin ich natürlich auch fix vorbei, aber dann halt auch gleich wieder in ääh Führerschein-unverträglichen Regionen.

    Das dauert geübt max. 0,3-0,4 Sekunden incl. Zwischengas.

    In der halben Sekunde ist das E-Auto schon weit voraus ;)

    Wenn man das Ganze in absolute Zahlen fasst, hört sich das natürlich nach nicht viel an, in der Realität macht das (für mich) schon einen großen Unterschied.


    Damit will ich jetzt keinen zum E-Auto (oder gar zum Tesla - bin ich auch kein Fan von) überreden, aber das Ansprechverhalten von E-Autos ist für mich tatsächlich ein großer Pluspunkt (hat mich, nach einer Fahrt mit einem ja grundsätzlich eher unspektakulären i3, auch ein bißchen angefixt).

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • aber dann halt auch gleich wieder in ääh Führerschein-unverträglichen Regionen.

    Genau deshalb. Nicht. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, den Staat wenn möglich nicht mehr über solche Aktionen an meinem Geldbeutel teilhaben zu lassen. Dazu gehört auch deutlich mehr Abstand auf der Autobahn.

    aber das Ansprechverhalten von E-Autos ist für mich tatsächlich ein großer Pluspunkt

    Ist es unbestritten, habe ich schon bei der ersten E-Smart Generation festgestellt.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Da es sich in diesem Beitrag hauptsächlich um E-Autos dreht stelle ich es mal hier rein:

    Zitat

    Gerade einmal drei Prozent der Pkw-Halter besitzen bereits ein E-Auto. Von den restlichen 97 Prozent können sich nur fünf Prozent vorstellen, in den nächsten zwölf Monaten eins zu kaufen. Für die große Mehrheit, also 47 Prozent, der Verbrennerfahrer kommt ein Wechsel auf ein batterieelektrisches Fahrzeug erst in frühestens fünf Jahren infrage. Andersherum nannte mehr als die Hälfte der Neuwagenkäufer von batterieelektrischen Pkw die Förderprämien als Hauptanschaffungsgrund. Laut DAT-Report können sich 88 Prozent der Befragten den Kauf einer der neuen chinesischen Marken nicht vorstellen. Auch beim Online-Kauf sind die Deutschen zurückhaltend. Nur zehn Prozent der Neuwagenkäufer haben ihren Neuwagen über eine Online-Plattform erworben.


    https://focus.de/auto/nur-3-prozent-besitzen-e-pkw-brauchen-wir-ueberhaupt-noch-autos-die-antwort-ist-eindeutig_id_259663616.html

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.


  • Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Naja, es ist wie überall: Ohne lenkende Förderung, welche ein Produkt augenscheinlich billiger macht, setzt sich das bessere Produkt durch. Oder das, in welches man mehr vertraut. Dass der Verbrenner in den Köpfen gefestigt ist, kommt hinzu.

    Deshalb muss man ja auch irgendwann Produkte verbieten, die einem nicht passen.

    Wer zu Hause und im Geschäft PV hat, und somit billigst laden kann, fast nur Strecken fährt, welche ohne Ladestop zu bewältigen sind, für den taugt es sicherlich eher. Könnten die fast umsonst tanken, wäre die Argumentation wohl meistens eine andere. Dann noch vor dem Hintergrund des Zweit- und Spaßdrittwagens. Alle anderen müssen scharf nachdenken.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Dafür das dieser Januar stärker war als der von 2022 und 2023 ist das schon alles sehr spannend an Aussagen.

    Bei einer durchschnittlichen Haltedauer von 12,4 Jahren, laut der gleichen DAT-Analyse bedeuten 5% eben einen Anteil von 60% der geplanten Neuwagen.

    Aber focus halt.

  • Zitat

    Von den restlichen 97 Prozent können sich nur fünf Prozent vorstellen, in den nächsten zwölf Monaten eins zu kaufen.


    Wieviel können sich denn grundsätzlich vorstellen, ein Fahrzeug zu kaufen? Wenn das generell nur 7 Prozent sind, dann ist die Zahl schon eine andere als wenn man's so präsentiert... :sz:

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
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    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Da es sich in diesem Beitrag hauptsächlich um E-Autos dreht stelle ich es mal hier rein:


    https://focus.de/auto/nur-3-pr…ndeutig_id_259663616.html

    Da siehst aber auch, wie "informiert" die Leute sind... :kpatsch:


    Die Förderung hätte, auch ohne vorzeitige Beendigung, den August 2024 sehr wahrscheinlich schon nicht mehr erlebt. Scheinen nicht wenige überhaupt garnicht zu wissen. Keine Ahnung wie man von sowas seine Kaufentscheidung abhängig machen kann. Mir war das im Dezember 2022 schon klar... :rolleyes:

    Technische Entwicklung abwarten, ok. Nachvollziehbar. Aber die Förderung? Die Preise werden nun endlich marktgerecht mit Rabatten etc. günstiger als vorher mit Förderung... :kpatsch:


    Aber naja... der deutsche Michel will ja auch sein Iphone 28GTRX für 1€ kaufen... :zf:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Martin beschreibt meine Situation recht gut und ich werde für den daily nicht mehr zurück zum Dinosaftverbrenner gehen. :)


    Viel Kritik und Vorurteile kommen auch von Leuten die außer Carrerabahn und Boxauto auf der Kirmes noch nie selber elektrisch gefahren sind.


    Typische Vorurteile sind ja immer:


    Reichweite: was in der Realität nur wenige wirklich treffen wird, da meistens kurze Strecken und viele (öffentliche) Lademöglichkeiten. Wenn jemand täglich x hundert km im Vertrieb fährt o.ä. ist ein E-Auto noch nix.


    Batterielebensdauer: Es gibt Teslas mit über 400.000 km und der ersten Batterie. Länger halten die meisten Verbrenner auch nicht. Die Leistungsfähigkeit der Batterie nimmt im Laufe des Autolebens ab, man muss sie halt gut behandeln, also schonend Laden. Aber wer seinen Verbrenner schonend behandelt, wird auch mit längerer Lebensdauer belohnt.


    Preis: Gerade werden die Autos mit Auslaufen der Förderung billiger, aber dennoch ist der Anschaffungspreis höher. Aber weniger als man glaubt, ich habe zum Vergleich einen 430i GC mit Allrad und gleicher Ausstattung wie meinen i4 konfiguriert, der Preisunterschied ist gerade mal rund 2.000€ Listenpreis. Ziehe ich beim i4 noch die 3.000€ Förderung ab, die ich noch bekommen habe, ist der i4 etwa 1000€ billiger bei erheblich besseren Fahrleistungen.


    KM Kosten: Sehr stark vom kWh Preis abhängig, den man bezahlt. Ich habe einen aktuellen Durchschnittsverbrauch (bisher nur Herbst / Winter) von 23,7 kWh auf 100 km beim i4. Meine Echtkosten liegen über alles bei rund 26 ct pro kWh (zuhause Laden mit PV, Büro kostenlos, unterwegs HPC Lader mit BMW Ladekarte). Macht durchschnittlich 6,17€ auf 100 km. Da käme selbst der ökonomische 420d mit angenommenen 5,5 Litern zu 1,70€ nicht ran, beim 430i sähe es noch schlechter aus


    Unterhalt: Praktisch keine Wartungskosten für den i4 (eigentlich nur Innenraumfilter und Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre), Bremsen halten mind. doppelt so lang wie beim Verbrenner. Da fallen beim Verbrenner deutlich höhere Wartungskosten an.


    Steuer: Die ersten 10 Jahre keine für den i4, beim 430i war ich zu faul zum googeln, aber 100€ p.a. sind es bestimmt.


    Wertverlust: Die große Unbekannte. Aktuell hätte ich für meinen i4 bei BMW rund 19,000€ weniger bekommen, als ich gezahlt habe. Ob das bei einem 430i viel anders wäre, weiß ich nicht. Die jetzige Marktsituation ist sicher nicht die Regel, mal sehen wie es in 2-3 Jahren ausschaut.


    Fazit: Ich bereue den Umstieg nicht und unter finanziellen Aspekten sind die monatlichen Unterhaltskosten ohne Wertverlust beim i4 deutlich kleiner als beim Benziner. Und das bei erheblich mehr Fahrspaß.

  • Wenn man das Ganze in absolute Zahlen fasst, hört sich das natürlich nach nicht viel an, in der Realität macht das (für mich) schon einen großen Unterschied.


    Auch weil die wenigsten es im täglichen Leben schaffen das Auto im optimalen Betriebspunkt zu fahren und perfekt zu schalten. Da ist Drehmoment ab Drehzhal Null eben wirklich ein Vorteil.


    Wieviel können sich denn grundsätzlich vorstellen, ein Fahrzeug zu kaufen? Wenn das generell nur 7 Prozent sind, dann ist die Zahl schon eine andere als wenn man's so präsentiert... :sz:


    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast ;) Ohne die genaue Fragestellung und die Auswahl der Teilnehmer zu kennen kann man solche Aussagen eigentlich nicht vernünftig beurteilen. Oder anders gesagt, zu jedem gewünschten Ergebnis kann man auch eine passende Umfrage konstruieren.


    Batterielebensdauer: Es gibt Teslas mit über 400.000 km und der ersten Batterie. Länger halten die meisten Verbrenner auch nicht. Die Leistungsfähigkeit der Batterie nimmt im Laufe des Autolebens ab, man muss sie halt gut behandeln, also schonend Laden. Aber wer seinen Verbrenner schonend behandelt, wird auch mit längerer Lebensdauer belohnt.


    Wobei die Batterielebensdauer halt eine große Unbekannte auf dem Gebrauchtmarkt ist, der für viele sowieso die einzige Möglichkeit darstellt ein Auto zu kaufen, aber eben auch Leasingraten beeinflusst. Und das durchschnittliche Alter der in Deutschland zugelassenen PKW liegt bei knapp 10 Jahren, was halt auch bedeutet das eine ganze Reihe Fahrzeuge deutlich älter sind. Das wird dann mit der aktuellen Chemie der Akkus schon ein Problem.

  • Wobei die Batterielebensdauer halt eine große Unbekannte auf dem Gebrauchtmarkt ist, der für viele sowieso die einzige Möglichkeit darstellt ein Auto zu kaufen, aber eben auch Leasingraten beeinflusst. Und das durchschnittliche Alter der in Deutschland zugelassenen PKW liegt bei knapp 10 Jahren

    Wobei das ja auch durch die Dienstwagen verfälscht wird. Die Haltedauer privat liegt bei genannten 12,4.

    Andererseits, es gibt inzwischen 10 Jahre alte BEV die weiter fahren. Renault verschenkt zum Teil die die Batterien an ihre Kunden, sind aber in die Regel eben älter 10 Jahre und unter 30kWh.

  • Andererseits, es gibt inzwischen 10 Jahre alte BEV die weiter fahren.


    Klar gibt es die, ich habe letztens auch noch mal mein iPad 1 eingeschaltet und es ist hochgefahren. Aber kein Mensch kann seriös einschätzen, wie der Zustand einer 10 Jahre alten Batterie ist und wie er sich zukünftig entwickeln wird, da kauft man dann bei einem wesentlichen Teil des Fahrzeuges die Katze im Sack. Und es nutzt auch nichts, wenn die Batterie geschenkt ist, wenn sie keine für den Kunden ausreichende Reichweite mehr liefert ist das Fahrzeug halt wertlos. Und das trifft dann auf eine Kundschaft, der Ersatz finanziell eben nicht ganz so leicht fällt.


    Sicher dürfte jedenfalls sein, dass 30 oder 40 Jahre alte BEV nicht mehr vernünftig zu fahren sein werden, wenn es keine Lösung für den Tausch der Batterien zu einem angemessenen Preis gibt, bei einem Verbrenner geht das durchaus. Aber vielleicht auch kein Problem, die aktuellen Fahrzeuge gefallen mir eh zum größten teil nicht, vermutlich will die dann auch keiner als Oldtimer fahren ;)