Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Jetzt reichts mir aber auch.

    Der Eingriff in die Natur durch einen Tagebau hat für unwiderrufliche Schäden beim Grundwasser und auf Jahrzehnte Schäden für die allgemeine Flächennutzung.

    Flächenverbrauch für Rohstoffabbau | Umweltbundesamt


    Dagegen kann der Bauer am Windrad verdienen und unter dem Windrad weiter anbauen und ernten und muss nicht enteignet und vertrieben werden.

  • Dagegen kann der Bauer am Windrad verdienen und unter dem Windrad weiter anbauen und ernten und muss nicht enteignet und vertrieben werden.


    "Unterm Windrad" - sachma, wie viele von den Teilen stehen direkt bei dir und wie viele hast du schon persönlich aus nächster Nähe gesehen?

    Ich würde gerne eines sehen, unter dem angebebaut und geerntet wird... dem stehen nämlich zumeist 2500to Beton und Stahl entgegen, in der Allgemeinheit auch als Fundament bekannt.

    Der Kram bleibt übrigens ebenfalls verloren, verdichtet den Boden, es müssen extra breite Wald"wege" angelegt werden etc. pp. - das sieht nicht mehr schön aus, wenn da Windräder gebaut werden, ich "darf" es aus der Nähe erleben.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • "Unterm Windrad" - sachma, wie viele von den Teilen stehen direkt bei dir

    Auch bei uns in Sachsen stehen Windräder. Da ich ich auch auf der AB keine Rennen fahre, kann ich die ganzen Teile rechts und links der AB auf den Äcker sehen.

    Ich radle auch regelmäßig unter Windrädern lang.

    Ich darf es auch aus der Nähe erleben:

  • "Unterm Windrad" - sachma, wie viele von den Teilen stehen direkt bei dir und wie viele hast du schon persönlich aus nächster Nähe gesehen?

    Ich würde gerne eines sehen, unter dem angebebaut und geerntet wird... dem stehen nämlich zumeist 2500to Beton und Stahl entgegen, in der Allgemeinheit auch als Fundament bekannt.

    Das hast Du falsch beobachtet, sagen wir mal.

    Ackerbau unter Windrädern ist überhaupt kein Problem. Natürlich haben die Dinger ein Fundament, das ist im Vergleich zum Turm aber schon fast zierlich.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ich komme leider erst raus, wenn es schon dunkel ist.

    Aber ich kann gerne am Wochenende mal zu ein paar Windrädern fahren (mit dem 2takt Motorroller :p ) und ein paar Fotos machen, wie toll "naturnah" das gebaut ist.

    Und wie der Landwirt dort ernten soll, das möge man mir dann näher erläutern - wie üblich wird aber außer Schwurbelei nix kommen.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Ganz abgesehen von der Fläche, die ein Braunkohle-Tagebau beansprucht im Vergleich zu der, die das Pendant an Windrädern benötigen.


    Davon abgesehen hat ja niemand bestritten, dass Kohle nicht gerade der umweltfreundlichste Energieträger ist.

    Die Frage bleibt aber, wie man Kohle- und Atomausstieg gleichzeitig zu kompensieren gedenkt. Dazu hab ich immer noch keine schlüssige Antwort gehört.


    Aber so ist das, wenn man im grünen Wolkenkuckucksheim zusammen mit den anderen realitätsverweigernden Spinnern lebt.

  • Zumindest beim Kohleausstieg haben die Grünen wohl auch schon begriffen, dass das bis 2030 utopisch ist, deshalb schreibt man in den Koalitionsvertrag ja "idealerweise". :hehe:

    Gruß
    schecke

  • Davon abgesehen hat ja niemand bestritten, dass Kohle nicht gerade der umweltfreundlichste Energieträger ist.

    Die Frage bleibt aber, wie man Kohle- und Atomausstieg gleichzeitig zu kompensieren gedenkt. Dazu hab ich immer noch keine schlüssige Antwort gehört.

    So siehts aus. Und dazu werden wir auch nicht mehr hören als die bisherigen Wunschtraumvorstellungen.


    Witzig daran ist ja, dass gewisse schon lange verfügbare Techniken und Möglichkeiten mit schon an absurdität grenzenden Argumenten rundweg abgelehnt werden.

    Klick


    Wird Zinn nochmal Vater?

    :rolleyes::rolleyes::rolleyes: Muss echt sein, oder? *Strichlistemach*

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • OK, das wird hier aber auch versucht:


    Klimaneutrale Energiegewinnung: Kommt die Kernfusion doch pünktlich, um das Klima zu retten? | svz.de


    EDIT: Ein Natriumreaktor ist in Deutschland ein alter Hut: Kernkraftwerk Kalkar – Wikipedia


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

    Einmal editiert, zuletzt von Jan Henning ()

  • Jo...


    Zitat

    Wegen sicherheitstechnischer und politischer Bedenken wurde das Projekt 1991 eingestellt. Durch die gewaltigen Kosten beim Bau und bei der anschließenden Bereithaltung für einen eventuellen späteren Betrieb wurde das Kraftwerk eine der größten Investitionsruinen Deutschlands.

    Leider inzwischen typisch für Deutschland.

    Hat da jemand "Transrapid" gesagt?


    Sieht man ja auch an der überfluteten A1 bei Hürth. Die ist immer noch im Eimer. Das wird sie auch noch ein paar Monate sein.

    Derweil anderswo: https://www.stern.de/digital/t…en-repariert-7197360.html

  • Derweil anderswo:

    Sieht man in anderen Ländern zuhauf. Da wird gemacht. Wie es in Deutschland läuft sieht man an solchen Zusammenfassungen: A81 Leonberg - Gärtringen Hier wird jahrzehntelang geplant, diskutiert, umgeplant, wegen 3 Feldhamstern oder einem seltenen Maulwurf eine Trasse verlegt, und in der Zwischen- und Folgezeit fahren täglich x-tausend Autos und LKWs einen Umweg von Y km.

    Die Trasse Gärtringen - Leonberg als Beispiel wurde damals wegen solcher Hindernisse nicht gebaut. Stand heute ist fast die gesamte Strecke Gärtringen Stuttgart und dann nach Leonberg 6-8-Spurig oder in Bau dahingehend. Hätte man beide Trassen gleich gebaut würde sich der Verkehr sauber für die Richtungen Ost <---> West und Nord aufteilen, und das Kreuz Stuttgart wäre entsprechend entlastet. Die Folge wären nicht nur deutlich weniger Staus. Sondern auch mögliche Umgehungsstrecken bei Störungen. Nun fahren also seit mehr als 40 Jahren alle von Süden kommenden nach Norden oder Westen weiterfahrenden Fahrzeuge, und natürlich auch die Gegenrichtung (täglich mehrere Zehntausend) einen Umweg von sicher 10km. Und wenn sie nicht gestorben sind fahren sie den Umweg noch in 40 Jahren. Man rechne sich selber die Umweltschäden dadurch aus. So funktioniert Umweltpolitik. In Deutschland, wohlgemerkt.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • Berichte bitte mal. Ich habe mir gestern den EQS angesehen und war enttäuscht.

    Es scheint da unterschiedlich Ausstattungen zu geben. Das Ausstellungsfahrzeug empfand ich ebenso. Der hatte helles Interieur, das Material sah billig aus.


    Heute habe ich einen EQS450 Probe gefahren. Der hatte dunkles Interieur und war deutlich umfangreicher ausgestattet als der andere. Mein Eindruck von Qualität und Haptik war ok - klassengemäß.


    Super leise ist die Kiste, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Hat was, wenn man Ruhe braucht.

    Aber man ist auch entsprechend abgekoppelt von der Straße und dem Geschehen drumherum. Fast schon gefährlich, wie wenig man mitbekommt. Das Martinshorn eines Krankenwagens habe ich erst gehört als es schon fast zu spät war.


    Fahren ist ok, vieles wie Regelung der Rekuperation über Paddles am Lenkrad ist gut gelöst. Fürs Umschalten zwischen Economy, Comfort und Sport muss man aber ins Menue (oder ich habe den Schalter dafür nicht gefunden).


    Mir war der 450 mit 330PS bei 2,5 Tonnen aber zu lahm. Das Ansprechverhalten empfinde ich als gut. Den E-Auto typischen Spurt kann er aber nicht. Oder zumindest nicht in den von mir gefahrenen Einstellungen, hab ja nicht alles ausprobieren können.


    Die Bedienung der Optionen ist ok, wenn auch anfänglich teils verwirrend unlogisch.


    Der Regensensor kennt nur 2 Empfindlichkeitsstufen. Zu wenig für das heutige Sauwetter. Auf der empfindlichsten Stufe wischte er bei Starkregen nicht durchgängig ich musste manuell auf Dauerwischen schalten.


    KO-Kriterium für mich ist allerdings, dass sich die Oberschenkelauflage nicht weit genug heraus fahren lässt. Dabei war da schon der top Sitz mit allen Features drin. Da fehlen mir zum gewohnten BMW-Sitz gut 5cm. Ich hab normal lange Oberschenkel (bin 185 groß) und empfinde es mit zunehmender Sitzzeit als unangenehm, wenn das vordere Drittel meines Oberschenkels frei hängt und die Kante, obwohl weich, an der Stelle drückt.

    Das kann sogar VW besser, zumindest in dem Passat, den ich vor ein paar Monaten mal kurz als Mietwagen hatte.


    Von der Größe her ist das Fahrzeug im Bereich E-Klasse / 5er. Von S-Klasse / 7er Größe weit entfernt.


    Blöd gelöst ist auch das Fach fürs Ladekabel. Das ist direkt hinter der Ladekante unter einer Klappe im Kofferraumboden. Hat man den Kofferraum voll geladen, muss man erst mal einen Teil entladen, um da ran zu kommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Henry ()

  • Ich hatte grade aus anderen Gründen Besuch von 2 Elektrikern der Stadtwerke. Die haben von sich aus angefangen über das Thema Wallboxen zu fluchen... Überall nur gepfusche weils schnell gehen muss, ein großer Teil nicht machbar weil die Leitungen in der Strasse und auch schon zur UV am Rande der Leistungsfähigkeit betrieben werden. Ist ja nicht so dass in den letzten 20-40 Jahren keine Dauerverbraucher dazugekommen sind. Steckdosen in Garagen und Tiefgaragen (240V) werden bei Hausabnahmen abgesprochen oder nicht mehr zugelassen wenn bekannt ist dass ein E-Fahrzeug damit dauerhaft geladen werden könnte (ich weiss nicht auf welcher Grundlage), von CEE mal ganz zu schweigen. Bei der Dimensionierung von Hausanschlüssen hat sich nichts getan, im Gegenteil, es wird gespart wo es geht, zum Teil überabgesichert, Material ist teuer. Und dann wundert man sich.... Ich möchte nicht wissen was die jeden Tag sehen.
    Neuere Technik für Steuerung (Abschaltung von Verbrauchern) ist noch überhaupt nicht implementiert.


    Stand der Dinge aus der Praxis scheinbar. Brötchen wollten die mir keine verkaufen, also eher kein Stammtischgeschwätz.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • Steckdosen in Garagen und Tiefgaragen (240V) werden bei Hausabnahmen abgesprochen oder nicht mehr zugelassen wenn bekannt ist dass ein E-Fahrzeug damit dauerhaft geladen werden könnte (ich weiss nicht auf welcher Grundlage),

    Ich vermute auf gar keiner Grundlage - bei/bis 11 KW besteht Mitteilungspflicht und erst ab 22 KW aufwärts besteht Genehmigungspflicht... :sz:

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Ich vermute auf gar keiner Grundlage - bei/bis 11 KW besteht Mitteilungspflicht und erst ab 22 KW aufwärts besteht Genehmigungspflicht... :sz:

    1x 11kw. Wenn ich z.B. für einen Pflegedienst 6x eUp über Nacht laden möchte geht das nicht. Weil die mir an einen Grundstücksanschluß keine 6 Ladeboxen genehmigen.....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Stand der Dinge aus der Praxis scheinbar. Brötchen wollten die mir keine verkaufen, also eher kein Stammtischgeschwätz.

    Hast mal gefragt welche Straßenzüge regelmäßig um Dunkeln sitzen weil einer zuviel sein Auto anstöpselt und warum man davon nie in der Zeitung liest?


    Ansonsten sehe ich da das typische Jammern. Welcher Angestellte ist schon in so einem Unternehmen mit der Prioliste der Unternehmensführung auf Linie?

    Also ich wäre es auch nicht. ^^

  • Ich vermute auf gar keiner Grundlage - bei/bis 11 KW besteht Mitteilungspflicht und erst ab 22 KW aufwärts besteht Genehmigungspflicht... :sz:

    Der Netzbetreiber ist aber schon für die Gesamtsicherheit und Betriebsbereitsschaft des Netzes zuständig. Oder?

    Ich will Dir damit gar nicht widersprechen. Ich weiß es schlicht einfach nicht, wie das geregelt ist.

    Und ein Netzbetreiber muss ja schon damit rechnen, dass von den ganzen installierten Abnahmestellen ein bestimmter Prozentsatz auch genutzt wird.

    Wobei so eine 11 KW-WB, wenn denn in Betrieb, mehr Strom aus dem Netz zieht, als 3-4 durchschnittliche 4 Personen-Haushalte.


    Ist mit den Einspeisungen bei uns ähnlich nur andersrum. Nach der Installation der zweiten 9,9 Kwp musste ich die Einspeiseleistung trotzdem auf 7,7 KW begrenzen, weil der nächste Trafo erst aufgemörtelt werden musste. Hat fast 5 Monate gedauert. Und da gibt es ja die gesetzliche Abnahmeverpflichtung für bis zu 30 Kwp-Anlagen.

    Wenn es denn nur am Trafo liegt, ist das Problem ja in ein paar Monaten behoben. Liegt es aber an der Kapa von Unterverteilungen oder den Stromkabelquerschnitten selber, dann dürfte das "aufbohren" deutlich aufwändiger sein (sowohl Zeit als auch Geld)