Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

  • Ich glaub da gehts eher darum, dass immer eine Motorbremse wirksam ist, wenn man vom Gas geht. Auskuppeln, Gang raus sind ja aktive Entscheidungen des Fahrers. Aber gerade das sollte doch beim E-Auto gar kein Problem sein mit der Rekuperation. Da ist doch immer genug Bremswirkung möglich. Deshalb versteh ich das Problem mit der fehlenden Zulassung für Anhängerbetrieb nicht wirklich. Eigentlich wäre ein E-Motor mit seinem Drehmoment gerade richtig zum Ziehen eines Anhängers (von der Reichweitenproblematik mal abgesehen).

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Ich glaub da gehts eher darum, dass immer eine Motorbremse wirksam ist, wenn man vom Gas geht. Auskuppeln, Gang raus sind ja aktive Entscheidungen des Fahrers. Aber gerade das sollte doch beim E-Auto gar kein Problem sein mit der Rekuperation. Da ist doch immer genug Bremswirkung möglich. Deshalb versteh ich das Problem mit der fehlenden Zulassung für Anhängerbetrieb nicht wirklich. Eigentlich wäre ein E-Motor mit seinem Drehmoment gerade richtig zum Ziehen eines Anhängers (von der Reichweitenproblematik mal abgesehen).


    Also die Vorschriften in Text gegossen wurden, hat das keiner gewusst und geahnt.
    Jetzt muss sich dazu wieder auf internationaler Ebene geeinigt werden.
    An dem Tisch sitzen dann wieder die Hersteller und OEMs. Wer hat da die Mehrheit? Richtig genau diejenigen die ums verrecken keine Marktanteile an die putzigen BEVs verlieren wollen. Dazu ausreichend Politiker die kein BEV von nahen gesehen haben geschweige damit mal gefahren sind. :rolleyes:
    Also kann es paar Tage dauern.:D

  • Zitat

    Er rechnet damit, dass in den kommenden acht Jahren Feststoff-Akkus für seine Stromer zur Verfügung stehen, die erheblich leistungsfähiger sind als die aktuellen Lithium-Ionen-Akkus. Die Akkus sollen eine mehr als doppelt so hohe Energiedichte besitzen, eine Reichweite von 800 Kilometern ermöglichen und an der Ladestation in nur einer Minute wieder gefüllt sein. Quelle

    http://www.focus.de/auto/video…evolution_id_7847295.html


    Interessant. Technisch ist ja vieles denkbar und vorstellbar, aber: In einer Minute (für 800km!) laden. Wird das dann so ne Aktion wie bei "Zurück in die Zukunft"? :D

  • Realistisch kann man nur noch die Ladespannungen erhöhen, weil die Leitungen und Steckverbindungen den Ladestrom limitieren. Da muss man dann schon Vertrauen in die Isolierung haben, weil wenn da was passiert spart man sich die Einäscherung :D

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    - Paul Sethe

  • 150 kW in einer Minute entspricht einer Ladeleistung von 10 Megawatt. „Man könnte“, also jedenfalls die Batterie. Die Infrastruktur kanns jedenfalls (noch) nicht. Aber faszinierend ist der Ausblick schon.

  • Komisch als es Toyota vor paar Monaten gemeldet hat, da hat es keine Sau interessiert. :D
    https://www.nzz.ch/mobilitaet/…nten-aufrollen-ld.1307966

    Zitat

    Bis 2022 wollen die Japaner E-Mobile auf den Markt bringen, die dank Festkörperakkumulatoren über deutlich mehr Reichweite und geringere Ladezeiten verfügen sollen. Zudem verringert sich die Brandgefahr.


    Jetzt kommt der Herr Fisker ums Eck (durch Twitter) und schon ist die Meldung fast seriös. :crazy:

  • Ich denke, solche Ladeleistungen wird man nur Zwischenpuffer darstellen können, so eine Art Kondensatoren oder so. 10 MW entspricht ja 0,74% der Leistung eines Blocks vom AKW Gundremmingen.

    TUFKAF - The User formerly known as Feuerwehr520i

  • Die Botschaften hör ich wohl. Allein, ick lass mir überraschen, wa. :D


    Unabhängig davon gelten -zumindest für mich- die beschriebenen Rahmenbedingungen.


    Den Tesla-Roadster find ich ja schick, aber der Preis.... :rolleyes:


    Und aufladen? Auf meinem Weg ins tägliche P+R-Parkhaus komme ich an einem Platz mit zwei Ladestationen vorbei. Da könnte ich den Wagen morgens um 7 (wo die Welt bekanntermaßen noch in Ordnung ist :D) abstellen und abends nehm ich den Wagen dann wieder mit. Dürfte bei den Betreibern aber sehr wahrscheinlich keine Begeisterungsstürme hervorrufen.


    Ich könnte ihn auch bei mir aufladen. Solarzellen aufs Doppelcarport und dann zwischenspeichern. Alternativ ein zweiter Akku. Aber die Kosten??? :rolleyes:

  • DAs ist natürlich wahr. :D
    Und darauf kommt es ja an. Dass ich eben nicht beim Besuch von Schwiegers da erstmal um Strom betteln muss damit ich auch wieder heimkomme.


    Na, die werden Dir schon deswegen gerne Strom anbieten DAMIT sie Dich schnell wieder loswerden :D:D:D:D:D


    Sorry, das musste jetzt sein...


    Hab trotzdem einen schönen Tag
    WRL

    “Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern.” (Achmed Mohamed Saleh, Journalist aus Tansania)

    Einmal editiert, zuletzt von WRL ()

  • 150 kW in einer Minute entspricht einer Ladeleistung von 10 Megawatt. „Man könnte“, also jedenfalls die Batterie. Die Infrastruktur kanns jedenfalls (noch) nicht. Aber faszinierend ist der Ausblick schon.


    Und keiner kann die Frage beantworten woher der ganze Strom herkommen soll wenn hier mehr Elektrostühle unterwegs sind.
    Atom will man nicht, und Kohlekraftwerke sollen auch weg. :crazy:

  • Und keiner kann die Frage beantworten woher der ganze Strom herkommen soll wenn hier mehr Elektrostühle unterwegs sind.


    Was hätten wir...
    Solar, Wind, Braunkohle, Erdgas, Wasserkraft, Atom, Kernfusion bitte die Reihenfolge ohne Wertung.
    Zur Not könnte man Erdöl verbrennen.


    Die BEV brauchen im Mittel um 15kWh/100km.
    Das entspricht bei der Jahresfahrleistung von 15tkm ca. 6kWh am Tag. Kann man locker auch am Backofen oder Herd durchjagen.
    Macht bei 45 Millionen Kfz also was um die 0,27TWh. Produziert haben wir 1,7TWh am Tag.
    Exportiert haben wir 2016 0,13TWh am Tag.


    Diese zusätzliche Leistung von ca. 10% müsste irgendwann in 20-30 Jahren zur Verfügung stehen wenn sich das Nutzerverhalten (E-Bike zum Beispiel) nicht verändert bzw. der Strom nicht an anderer Stelle gespart werden könnte.
    Ich gehe von der Veränderung + Einsparung aus.


    Natürlich kommen hier noch die Nutzfahrzeuge oben drauf.


    Edit: Ich hoffe ich hab mich bei den vielen Nullen nicht vertan.:crazy:

  • Da war doch was im Tesla-Thread:

    Ich bleibe bei meiner eigenen Prognose: Sollte SPD oder CDU jetzt vor der Bundestagswahl ein Tempolimit in Aussicht stellen, kostet das die Partei die Kanzlerschaft. Munter bleiben: Jan Henning


    Gerade aktuell:
    https://www.kfw.de/KfW-Konzern…ungen-Details_441152.html

    Zitat

    Angesichts dieser Fakten sind die Zweifel an der Notwendigkeit einer „Verkehrswende“ in der Bevölkerung gering, wie eine repräsentative Befragung von KfW Research belegt. 81 % der Deutschen zwischen 18 und 67 Jahren halten ein Umdenken und Handeln zugunsten des Klimaschutzes für notwendig, etwa durch die Entwicklung marktfähiger, klimafreundlicher Antriebstechnologien, Verbesserung der öffentlichen Verkehrsnetze oder den bewussten Verzicht auf das Auto.


    Insgesamt sehen die Befragten vor allem die Automobilindustrie in der Pflicht (89 %) und fordern die Politik zur Verbesserung von Rahmenbedingungen auf (77 %). Sie sind aber auch in hohem Maß dazu bereit, ihr eigenes Verhalten als Verkehrsteilnehmer zu ändern (71 %). Sogar das höchstkontrovers diskutierte Tempolimit auf Autobahnen findet eine Mehrheit: knapp 60 % sprechen sich dafür aus. Die Zustimmung ist jedoch nicht unter allen Bevölkerungsgruppen gleich groß. Frauen befürworten ein Tempolimit häufiger als Männer (70 % ggü. 50 %). Auch das Alter spielt eine Rolle: Die geringste Zustimmungsrate (35 %) gibt es bei jungen Männern unter 30.


    Da scheinen die Veränderungen ja Mehrheitsfähig zu sein.

  • Das Thema Tempolimit ist für einer der Gründe, warum ich nie die Grünen wählen würde.
    Ich will Gas geben dürfen. :D


    Wenn man zukünftig mit einem E-Auto unterwegs ist und das sogar mit Solid State Batterie, dann gibt es zumindest ökologisch keinen Grund für ein Tempolimit. Und technisch dürfte es mit Solid State Batterien auch kein Thema sein.
    Alleine damit das ökologische Pro-Tempolimit Argument endlich mal vom Tisch kommt, lohnt sich der Umstieg auf Elektroautos. :crazy:

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Ich will Gas geben dürfen. :D


    Genau genommen darfst du es nicht so richtig. Es ist nur nicht verboten. Ab 130 haftest du ähnlich wie ab 0,1 Promille. Auch wenn du möglicherweise unschuldig bist.


    Wenn man zukünftig mit einem E-Auto unterwegs ist und das sogar mit Solid State Batterie, dann gibt es zumindest ökologisch keinen Grund für ein Tempolimit.


    Ökologisch immer sinnvoll weil der Windwiderstand nicht linear steigt.;) Demzufolge der Verbrauch auch nicht.


  • Ökologisch immer sinnvoll weil der Windwiderstand nicht linear steigt.;) Demzufolge der Verbrauch auch nicht.


    Wenn mit regenerativen Energien geladen wird, ist der Verbrauch ökologisch doch egal. :D

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Die Umfragen sind immer toll, da wollen alle nur das Beste.


    Komisch, dass sie aber nicht unbedingt ein sparsames Auto kaufen, sondern ein starkes, gut ausgestattetes - sofern es der Geldbeutel mit macht. Und auch gerne einen SUV wie einen Tiguan, der deutlich mehr Sprit braucht als ein Golf Kombi.


    Und die Kinder werden natürlich im Auto direkt vor die Schule gefahren, auch der Einkauf beim Bäcker wird mit dem Auto erledigt.


    Ich sehe da einen großen Unterschied zwischen geäußerten Ansichten und tatsächlichem Verhalten, bei einem Großteil der Bevölkerung.


    Genauso wie viele angeblich grünen Strom wollen, aber wehe, es sollen Windräder oder Stromtrassen in ihrer Nähe gebaut werden.

    Grüße Peter

  • Und keiner kann die Frage beantworten woher der ganze Strom herkommen soll wenn hier mehr Elektrostühle unterwegs sind.
    Atom will man nicht, und Kohlekraftwerke sollen auch weg. :crazy:


    Soviel mehr ist das angeblich gar nicht.
    Die 10%, die Zinn geschrieben hat, habe ich neulich auch gehört, also mit intelligenter Technik machbar.


    Was ich mich seit Jahren frage, und womit alle Ladeprobleme gelöst wären:


    Warum schafft man es nicht, unter dem Fahrzeugboden/Kofferraum oder wo auch immer, genormte Einschübe vorzusehen, wo man an jeder Tankstelle/Raststätte/Supermarkt im Wechsel leere Akkus gegen vollgeladene Akkus tauschen kann?
    Und schon wäre das Reichweitenproblem keines mehr und die vielen Tankstellen hätten eine weitere Zukunftsperspektive. Anstatt Treibstoff verkaufen werden Akkus getauscht.
    Der Kunde muss keine 30min oder mehr auf das Laden warten.
    Ist wahrscheinlich zu einfach...:( :rolleyes:

  • Das Thema genormte Wechselakkus hatten wir schon.
    Da die Abmessungen, Spannungen, Ladeelektronik gleich - genormt - gehalten werden müssen, würde dies eine Weiterentwicklung der Akkus verhindern...


    Ausserdem dürfte so ein Akkupack deutlich schwerer als ein Kasten Bier sein. An der Tanke mal eben den einen rausziehen und einen neuen einsetzen bedarf schon einer gewissen "Vorrichtung". Die auch genormt sein muss. Und die an alle KFZ Modelle passt. Egal ob Kleinstwagen oder SUV oder Sportler...