Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

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  • Wo es so kalt war, haben die Kurzstrecken (Max 10km am Stück, danach immer min 45min Pause) beim TM3 richtig reingehauen, von den 450km bei vollem Akku blieben bei Kurzstrecke ganze 130km übrig, weil extrem viel Energie in das heizen geflossen ist.

    Danke für diese Praxiserfahrung.

    Klingt doch super. Macht dann nach Adam Riese für das Standard Modell 40kWh/100km oder 12 Euro auf 100km. Dafür kann ich auch 530i fahren. Die Abwärme zum Heizen ist dann gratis mit drin. ^^

  • Ja als ich als Student den 535i GT hatte, bin ich die 2km zur Uni im Winter immer mit dem Kfz gefahren, selbst bei sowas kamen Max 18l/100km raus, was die Reichweite nur halbierte.

  • Ja als ich als Student den 535i GT hatte, bin ich die 2km zur Uni im Winter immer mit dem Kfz gefahren, selbst bei sowas kamen Max 18l/100km raus, was die Reichweite nur halbierte.

    Ach so einer bist Du?

    Für die Strecke hätte man aber auch das Fahrrad nehmen können. :dudu:

    War der 535i wenigstens geleast? :D


    Als ich Student war, bin ich brav mit einem der beiden Sechszylinder Langstrecke gependelt, oft unter 10 l/100km.


    Mal ernsthaft:

    solange sie das nicht in den Griff kriegen, werden E-Autos bei - sagen wir mal marginalen Wetterbedingungen - eine Notlösung bleiben. Kein Wunder, dass ich in Novosibirsk noch nie einen Tesla gesehen habe.

    In Dubai sieht man die auch nicht so oft. Wobei kühlen vermutlich nicht ganz so viel Energie verbraucht.


    Das ist doch nicht praxistauglich. :sz:

  • Zitat

    Is klar. Mit dem 530i fahr ich auch immer 250, wenn die Reservelampe angeht. Dann bin ich zuhause, bevor der Sprit alle ist.


    Nur das der Spritverbrauch mit steigendem Tempo überproportional steigt, die Heizung aber in etwas proportional zur Zeit sein dürfte.


    Wie es am Ende auskommt kann ich nicht sagen. Bei Rechnern ist es aber nicht ungewöhnlich, dass die gleiche Aufgabe mit hohem Takt in kürzerer Zeit erledigt weniger Energie benötigt als mit niedrigem Takt lange zu rechnen. Da dürfte der Verbrauch aber auch eher proportional zum Takt sein.

  • Klar, 399€ meine ich, bei 95BLP.

  • Um es mit den Worten eines Bekannten zu sagen, auf die Frage, was er denn tue, wenn die Batterie hops geht:

    "Mir egal, die ist eh nur gemietet". :sz::teufel:


    Umweltschutz 2.0

    Keine Ahnung was der merkwürdigste Diskutant hier zum Thema Battereireycling geschreibselt hat, nur VW prüft in dem Zusammenhang ernsthaft eine thermische Verwertung, da die Batteriepaks am Ende ihrer Lebensdauer nicht zu vertretbaren Kosten zu demontieren sind.


    War gestern morgen mit meiner Frau hier in Hannover bei einem großen VW–Händler ein Auto anschauen, ein Trauerspiel. Entweder lag es daran, dass seit neuestem die Schauräume wieder betreten werden dürfen oder der macht demnächst zu, so jedenfalls mein Eindruck. Die Frage nach einem Katalog wurde abschlägig beschieden, dafür geben es jetzt QR–Codes und überhaupt gehe das demnächst alles nur übers Internet.


    Nach einigem Suchen haben wir in einer Installation einen verstaubten ID3 gefunden.


    Der kurze Besuch hat insgesamt einen eher schalen Eindruck hinterlassen. Mal sehen, wie und ob sich das in den kommenden Wochen ändern wird.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Das ist wohl die neue Art des Autokaufs. Einen Tesla tickert man sich ja auch im Netz zusammen, klickt auf "Bezahlen", und das war's. Als ob man ne Packung Schlüpper bei Otto bestellt hat.

    Irgendwie "unsexy" das Ganze.

    Selbst ein Gebrauchtwagen-Kauf war immer ein kleiner Event. Als ich 2002 meinen ersten gebrauchten 523i im BMW-Autohaus erworben hab, gab's ne Flasche Sekt und ne feierliche Übergabe.

    Das Erlebnis, ins Autohaus zu schlendern, sich in ein paar tolle, nach Neuwagen duftende Karossen zu setzen und glänzende Kataloge mit nach Hause zu nehmen, ist wohl bald Geschichte.

  • VW hat die Händler bzgl. der E-Modelle halt "kastriert". Die haben keinerlei unternehmerische Freiheiten mehr. Sind nur noch "Agenten" und Auslieferer.

    Und nachdem VW eh nicht soviele ID3 liefern kann wie aufgrund der Förderungen/Steuer bestellt werden, ist die Ambition der Händler den geneigten Kunden "den Hof zu machen" sicher alles andere als sehr ausgeprägt.

    Geh man zu BMW und interessiere Dich für einen mager ausgestatteten I3. Wirste höchstwahrscheinlich dasselbe erleben. Nur das das Auto nicht verstaubt ist... ;)

  • Keine Ahnung was der merkwürdigste Diskutant hier zum Thema Battereireycling geschreibselt hat

    Es ist richtig das Umicore die Akkus thermisch verwertet. Es ist aber falsch das es das Ziel von VAG ist das so weiter zu nutzen.

    Man arbeitet mit Umicore an der Lösung wo alle Rohstoffe wieder verwertet werden können.

    Zitat

    Das belgische Unternehmen Umicore ist Marktführer des Batterierecyclings der bisher gängigsten Art, der thermischen Aufschmelzung. Dabei wird der Akku zunächst verbrannt und schließlich zermahlen. So können Kobalt, Nickel und das Kupfer der Batterie wiedergewonnen werden. Nicht wiederzuverwerten sind jedoch die Rohstoffe Lithium, Graphit, Aluminium sowie der Elektrolyt. All diese Rohstoffe können dem Kreislauf nicht wieder zugeführt werden. Audi ist im vergangenen Jahr eine Forschungskooperation mit Umicore eingegangen, um einen geschlossenen Kreislauf für Hochvoltbatterien zu entwickeln. Dabei soll die Wiederverwertung von alten Akkumaterialen im Vordergrund stehen. Ergebnisse liegen noch keine vor.

    Batterierecycling: Wie Akkus von Elektroautos recycelt werden - ingenieur.de


    Aber es gibt ja noch Duesenfeld:

    Zitat

    Das deutsche Chemieunternehmen Duesenfeld hat derweil einen Schredder unter Stickstoff gesetzt und zerlegt darin die ansonsten leicht entzündliche Lithium-Ionen-Batterie bis nur noch eines bleibt: Geschreddertes und Elektrolyt. Aus dem geschredderten Material gewinnt Duesenfeld die einstigen Rohstoffe Graphit, Mangan, Nickel, Kobalt und Lithium. Sie gehen in die (Re-)Produktion, um daraus neue Antriebsakkus zu bauen. Das Verfahren wird im folgenden Video erklärt. Der Erfolg:

    • 96 % aller Batteriebestandteile werden so einem neuen Kreislauf zugeführt
    • der CO2-Fußabdruck bei der Produktion neuer Akkus verringert sich um 40 % im Vergleich zur Neuproduktion

    auch das Fraunhofer arbeitet an einer Lösung:

    Zitat

    Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS möchte nicht nur einzelne Metalle oder Rohstoffe zurückgewinnen, sondern zusammenhängende Funktionsmaterialien, also Werkstoffe. Dafür setzt das IWKS auf einen mechanischen Prozess, der wenig Energie verbraucht. Bei der ektrohydraulischen Zerkleinerung kommen kontrollierte Schockwellen zum Einsatz, die die gängigsten aller Batterien zerlegen können, nämlich die Lithium-Ionen-Batterien.

  • ...mein eUp-Leasinggespräch war sachlich und freundlich, das nur Benziner-Ups zum Ansehen da waren störte mich nicht, elektrisch ist für mich eine Motorvariante, kein eigenständiges Modell, das VW ein Jahr braucht um sich den Wagen dann vom Munde abzusparen war IMHO nicht die Schuld des Händlers. Ich habe übrigens noch einen gedruckten Prospekt und eine Infomappe mitbekommen, und der Wagen hat auch noch eine gedruckte Betriebsanleitung.... Die Abholung im LockDown war allerdings etwas bizarr: der Verkäufer hinter einer Plexiglaswand, darf nicht mit mir zusammen in‘s Auto, geschweige denn Probefahrt, bei Fragen soll ich anrufen, Unterschrift, Schlüssel und Fahrzeugscheinübergabe, und allein gelassen mit dem Elektrozwerg....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • VW hat die Händler bzgl. der E-Modelle halt "kastriert". Die haben keinerlei unternehmerische Freiheiten mehr. Sind nur noch "Agenten" und Auslieferer.

    Und nachdem VW eh nicht soviele ID3 liefern kann wie aufgrund der Förderungen/Steuer bestellt werden, ist die Ambition der Händler den geneigten Kunden "den Hof zu machen" sicher alles andere als sehr ausgeprägt.

    Geh man zu BMW und interessiere Dich für einen mager ausgestatteten I3. Wirste höchstwahrscheinlich dasselbe erleben. Nur das das Auto nicht verstaubt ist... ;)

    Richtig.

    Es gibt für die Verkäufer nicht mal mehr die Möglichkeit für Rabatte beim ID3.

    Sie sind für diese Fahrzeuge zu reinen Auslieferern degradiert.

    Ein Graus für „echte“ Verkäufer.

  • Nein.

    Der „Rabatt“ für Privatkunden besteht dort ausschließlich aus der Umweltprämie (Herstelleranteil & Staat).

    Steht im Kleingedruckten. Ist also ein Nepp.

    Je nach Ausstattung/Modell gibt es bei apl bis zu 11.383€ Rabatt, meines Wissens ist die höchste Prämie 9.000€ für E-Autos unter einem Netto Listenpreis von 40.000€. Der ID3 mit dem Rabatt von 11.383€ kostet netto jedoch 41.752€ und erhält dadurch lediglich 7.500€ Innovationsprämie.


    Der darüber hinaus gehende Teil (3.883€) ist demnach ein zusätzlicher Rabatt von ca. 8%.


    Bei meiner BMW-NL hat man mir bei der Bestellung meines 330e im Januar 2021 auch schon 13.000€ Rabatt beim Kauf eines i3 angeboten.

    2 Mal editiert, zuletzt von karlnapp ()

  • Herstelleranteil: 3.570€

    Staatlicher Anteil: 6000€

    Förderung gesamt: 9.570€

    Förderhöhe ist mMn immer abhängig vom Preis des Basismodells ohne Extras.


    Der Rabatt ist also marginal.

    Kannst du so wohl auch nur bei solchen Portalen bekommen.

    Der Händler kann in seiner Softwaremaske keinen Rabatt für das Fahrzeug auswählen, ist gesperrt.

    Habe ich selbst gesehen bei meinem Händler.

  • Ja stimmt, der Hersteller Anteil ist 3.000€ + MWSt. also 3.570€ + 6.000€ BAFA sind 9.570€.

    Da apl lediglich Vermittler ist müsste irgendwer ja doch in der Lage sein Rabatte zu gewähren?

    Ob das bei VW immer das gleiche Grundmodell ist ist mir nicht bekannt. Bei BMW sind der 320e und der 330e z.B. verschiedene Grundmodelle, einer liegt unter 40.000€, der andere über 40.000€.

  • Das nächste Bekenntnis zur Elektromobilität von Volvo:


    Verbrennungsmotor ohne Zukunft: Volvo baut bald nur noch reine E-Autos - n-tv.de (n-tv.de)


    Das das bei den Schweden kein Lippenbekenntnis sein wird, beweist das Tempolimit von 180 km/h für aktuelle Fahrzeuge (seit Mai 2020), was erfolgreich ohne große Einbußen an Verkaufszahlen eingeführt wurde.

    Im Gegenteil: im 2 HJ 2020 verkaufte Volvo so viele Autos, wie noch nie in der Unternehmensgeschichte.

  • Das der Verbrennungsmotor keine Zukunft mehr hat, liegt wohl eher an den politischen Entscheidungen statt an vernünftigem Handeln.


    Ist in meinen Augen genau der gleiche Fehler, wie vorzeitig und überhastet aus der Atomernergie auszusteigen.


    Naja, die Folgen werden wir alle noch zu spüren bekommen.

  • Im Gegenteil: im 2 HJ 2020 verkaufte Volvo so viele Autos, wie noch nie in der Unternehmensgeschichte.

    Dank der schwachsinnigen Subvention von E-Autos/Hybriden.

    Für 250€/Monat nimmt man so einen XC60 schonmal mit...


    Sobald die Subvention fällt und die erste Schwämme an Leasingrückläufern in den Markt gedrückt wird wird sich mancher wundern.

    Der Kundenkreis, welcher sich privat ein 3 Jahre alten Hybrid kaufen wird, (dann ohne Förderung) wird überschaubar sein.