Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Ja ok :crazy: Ich dachte jetzt an 770 Kilo Zuladung unabhängig davon, worum es sich handelt.

    :D

    Ich kenn aber auch wenige Pkw - außer einen VW-Bus - die 770 Kilo können.

    ;)
  • Mal eine Frage an die Experten. Gibt es einen technischen Grund, warum die E-Fahrzeuge keine Anhängerkupplung haben?
    Auch bei den Plug-In Hybrids habe ich bisher noch keine gesehen. Außer beim Volvo XC60. Für den gibt es in der Hybrid Variante eine Anhängerkupplung.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Ich weiß nicht wie Du das handhabst, aber meine Familie betrachtet ich nicht als Fracht die man in einem fensterlosen Lieferwagen verzurrt... :crazy:

    ;)




    Die verbesserte Reichweite ist schon deutlich besser. Dürften dann echte 200km werden. Drunter geht IMHO garnicht.


    Den Nissan gibt es auch als Bus. Worauf man auch achten muß, was für Ladegeräte verbaut sind. Was nützt mir eine große Batterie, wenn ich die nicht schnell aufladen kann.


    Eine große Batterie ist derzeit aufgrund der Infrastruktur und der verbauten Ladegeräte nur für die erste Etappe von Vorteil.

    :rolleyes:
  • Eine große Batterie ist derzeit aufgrund der Infrastruktur und der verbauten Ladegeräte nur für die erste Etappe von Vorteil.

    :rolleyes:

    DAs ist natürlich wahr.

    :D



    Wobei aber gerade die "erste Etappe" ja vemutlich bei den meisten Fahrern die meisten Strecken abdecken dürfte. Und darauf kommt es ja an. Dass ich eben nicht beim Besuch von Schwiegers da erstmal um Strom betteln muss damit ich auch wieder heimkomme. :crazy: Für die Ladegeschwindigkeit muss man aber wirklich noch was tun.

    Interessant sind aber die Nissan Zusatzangebote. Kostenfreier Strom und 14 Tage Mietservice für einen Quatschkai pro Jahr wenn´s mal weiter weg gehen soll. Dazu 5 Jahre/100tkm Garantie. Das ist mal ein Wort.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Guter 1. Schritt, die Elektromobilität aus dem Tesla-Thread zu entkoppeln.
    Aber die Diskussion zeigt, dass die Elektromobilität stark mit den anderen 3 Megatrends (Connected, Shared, Auotonomous) gekoppelt ist. Siehe z.B. auch hier: https://www.daimler.com/innova…ektromobilitaet/case.html


    Wir wären eigentlich ideale Kandidaten für ein reines E-Auto als eines unserer beiden Fahrzeuge. Nur 5 bzw. 13km (einfach) zur Arbeit und auch ansonsten viel kurzstrecke.
    Aber: keine Lademöglichkeit daheim, weder bei mir noch bei meiner Frau Lademöglichkeit im Geschäft.
    In der Nähe (knapp 10min Fussweg) zwei Lademöglichkeiten, mit jeweils nur einer Säule. Die auch noch gerade genau in die entgegengesetzte Richtung. D.h. wenn ich laden wollte und eine Säule besetzt ist, darf ich erst mal über einen Umweg von ca. 3km zur 2. fahren.
    Zusammengefasst: Selbst wenn mir einer ein E-Auto schenken würde, könnte ich wenig damit anfangen.


    Viele Grüße
    Michael


    Gesendet von meinem LG-K420 mit Tapatalk

  • Technischen Grund, dass kaum AHKs angeboten werden, kenne ich keinen, irgendwo war mal was von einer potentiellen Überlastung des Antriebsstrangs zu lesen, meine ich.


    Tesla X hat eine relativ hohe Anhängelast, das ist aber auch das einzige E-Auto das ich kenne.


    Bei den Hybriden gibt es etliche mit Anhängelast, der Golf GTE erlaubt sogar bis 1700 kg maximal.


    BMW erlaubt beim 3er und 5er Hybrid keine AHK, finde ich schade. Angeblich ist es in Prüfung.

    Grüße Peter

  • Ich hoffe ja auch sehr, dass diese Entwicklung anhält oder sich beschleunigt. Es ist doch ganz einfach: Sobald ein E-Auto meine Bedürfnisse für weniger hohe Kosten genau so gut befriedigt wie ein Benziner, steige ich sofort um. Das sehe ich derzeit nirgends, aber ich drücke die Daumen.



    Warum soll/muss das E-Auto weniger Kosten? Meiner Meinung nach darf es ruhig mehr kosten, da der Spaßfaktor höher ist als bei einem 0815 Verbrenner.

  • Dein Arbeitsweg ist die ideale Strecke für ein emissionsfreies Zweirad.

    ;)


    Zur Not halt mit .... bissel Elektrounterstützung.

    Z.Z. noch nicht, da ich meinen Kleinen morgens noch in den Kiga bringen muss. Aber zukünftig wäre ein E-Bike (ich bin der mit dem 13 km Arbeitsweg) tatsächlich eine Alternative.
    Passend dazu bietet mein AG bietet evtl. ab nächstes Jahr auch die Möglichkeit an, ein Dienstrad zu leasen.


    Viele Grüße
    Michael


    Gesendet von meinem LG-K420 mit Tapatalk

  • Technischen Grund, dass kaum AHKs angeboten werden, kenne ich keinen, irgendwo war mal was von einer potentiellen Überlastung des Antriebsstrangs zu lesen, meine ich.


    Nö das ist ein ähnliches Problem wie beim Außenspiegel vs. Kamera. Da ist eben der Spiegel in der Zulassungsvorschrift verankert.
    Bei der AHK muss der Verbrennungsmotor mit Schubabschaltung eingekuppelt sein. Deswegen ist beispielsweise bei neueren Fahrzeugen die "Segeln" können das Segeln deaktiviert sobald in der Anhängersteckdose was drin steckt. Also auch beim Radträger.

    :D


    Alles andere ist ein schwieriger Kampf mit den Abnahmebehörden was entsprechende Prüfungen und Testfahrten erfordert.
    Natürlich gibt es da einige die wenig Interesse daran haben die Vorschriften aufzuweichen obwohl die Rekuperation viel stärker wirken kann als die Schubabschaltung.
    Die Rekuperation könnte natürlich auch außer Betrieb gehen wenn der Akku voll ist. Würde dann eventuell recht unlustig werden. Also auch wieder ein Problem.

    Z.Z. noch nicht, da ich meinen Kleinen morgens noch in den Kiga bringen muss.


    Dafür gibt es passende Sitze oder Hänger.


    Passend dazu bietet mein AG bietet evtl. ab nächstes Jahr auch die Möglichkeit an, ein Dienstrad zu leasen.


    Das gibt eine lecker Möglichkeit sich was anständiges zu kaufen.

  • Meiner Meinung nach darf es ruhig mehr kosten, da der Spaßfaktor höher ist als bei einem 0815 Verbrenner.


    Also für mich ist der Spaßfaktor bei den E-Autos derzeit eher niedrig. Die haben ja alle ein Dach.


    Im Ernst: Ich frag mich, warum keiner ein E-Cabrio baut. Wäre doch die ideale Applikation, das sind zum größten Teil Zweitfahrzeuge, da spielt die Reichweite nicht die ganz große Rolle wie beim Familienbomber.


    Und so wird mein nächstes Auto ziemlich sicher auch wieder ein Verbrenner. Neuwagen kauf ich keinen, und wenns jetzt keine Cabrios mit E-Motor gibt, dann wirds in ein paar Jahren auch keine gebrauchten geben. Und nein, der Tesla Roadster ist kein Cabrio. Sagt ja schon der Name.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Im Ernst: Ich frag mich, warum keiner ein E-Cabrio baut. Wäre doch die ideale Applikation, das sind zum größten Teil Zweitfahrzeuge, da spielt die Reichweite nicht die ganz große Rolle wie beim Familienbomber.


    Ich denke, die Mehrheit versteht unter Cabriofahren ein emotionales Erlebnis mit viel Motorsound. Auch wenn ich mir nahezu geräuschloses Offenfahren gut vorstellen könnte.



    Interessante Neuigkeiten gleich aus zwei völlig unbeachteten Ecken: https://www.domradio.de/themen…litzer-mit-elektroantrieb
    Die Caritas (!) kauft erstmal dicke bei dem hier vermutlich unbekannten Startup e-Go ein. Hinter e-Go stecken die Leute, die mit dem Streetscooter gerade die Post elektrifizieren.

    Einmal editiert, zuletzt von weberflo ()


  • Die Rekuperation könnte natürlich auch außer Betrieb gehen wenn der Akku voll ist. Würde dann eventuell recht unlustig werden. Also auch wieder ein Problem.

    Ist die Frage. Ist mir ehrlich gesagt noch nie aufgefallen. Selbst sofort nach dem Losfahren in der TG wirkt die Rekuperation wie auch sonst beim Fahren.

    Ich denke eher, ein "Überschuss" wird in Wärme umgewandelt und fertig. Wenn die Rekuperationsrate dauernd enorm schwanken oder gar abgeschaltet würde (ausser bei einem Defekt natürlich) wären schnell Klagen bei Unfällen da.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Wenn es was vergleichbares wie meinen E46 mit E-Motor gäbe, würde ich den sofort haben wollen. Ich hab mir ja extra nen R6 geholt, weil der so ruhig läuft. Und das enorme Drehmoment eines E-Motors wäre ideal für Pässetouren...


    Aber das baut ja keiner. Genausowenig wie es einen Kombi mit E-Motor gibt. Wenn ich auf die Straße schaue, fahren hauptsächlich Kombis und kleinere SUVs herum. Beide Karosserieformen werden von den E-Auto-Herstellern gekonnt ignoriert und dann wundert man sich, dass die Nachfrage fehlt. Das Henne-Ei-Problem mit dem fehlenden Gebrauchtmarkt müsste überwunden werden, dann gehts auch richtig los mit der E-Mobilität.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Aber bei den Neuzulassungen haben die SUV einen stetig steigenden Anteil von um die 20 %, Vans sind out obwohl technisch ähnlich.

    Grüße Peter

  • Bei manchen Beiträgen muss man einfach feiern.
    Tesla hat das "Cabrio" gebaut und baut auch einen Trümmer von SUV.


    Ein Roadster ist kein Cabrio. Und wie Du schreibst: Sie haben es gebaut. Aktuell baut keiner eins. Ist natürlich nur ein Nischenprodukt, schon klar, aber ich finds halt schade. Weil es so gut passen würde.


    Und der Boom zur Zeit sind doch diese kleineren SUVs, meist nur mit Frontantrieb, die Dinger scheinen sich wie blöd zu verkaufen. Also so die X1-Größe. Gibt inzwischen fast keinen Hersteller mehr, der diese Fahrzeugklasse nicht im Angebot hat. Der Tesla X ist halt ein Riesentrumm, vom Preis mal ganz abgesehen.


    20% Kombis? Kann ich mir zumindest in Deutschland nicht vorstellen. Wenn ich bei uns auf den Firmenparkplatz schaue, stehen da hautsächlich Kombis, Pampersbomber und natürlich Golf-Klasse und Kleinwagen. Wenig Limousinen, wenig große SUVs. Auf dem US-Markt sieht das natürlich anders aus und in China auch. Daher kann ich es schon verstehen, dass in erster Linie auf diese Massenmärkte gezielt wird. Obwohl: Chevy hat mit dem Bolt jetzt Tesla bei den Verkaufszahlen schon überholt. Scheint also doch Bedarf nach was anderem als Limousine oder Riesen-SUV da zu sein.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe


  • Bei der AHK muss der Verbrennungsmotor mit Schubabschaltung eingekuppelt sein. Deswegen ist beispielsweise bei neueren Fahrzeugen die "Segeln" können das Segeln deaktiviert sobald in der Anhängersteckdose was drin steckt. Also auch beim Radträger.

    :D


    Beim Schaltwagen kann ich dann also weder den Gang rausnehmen noch auskuppeln? Bei jeder Form des automatischen Getriebes nicht "N" wählen? Das wird alles unterbunden?

  • Beim Schaltwagen kann ich dann also weder den Gang rausnehmen noch auskuppeln? Bei jeder Form des automatischen Getriebes nicht "N" wählen? Das wird alles unterbunden?


    Nö, warum auch. :crazy:
    Es wird das umgesetzt was in den Vorschriften steht.

    :rolleyes:


    Deswegen darf ich auch an meinem A2 keine AHK anbauen weil Audi die Deaktivierung des Segelns über die Anhängerdose nicht vorgesehen hat. :kpatsch:
    Dazu muss ich aber nur den Schaltknüppel nach links schieben.