Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme

  • Irgendwo habe ich von Dir mal gelesen dass es in Zukunft fürs entsorgen von Teslas auch Lösungen geben wird

    Keine Ahnung wie oft ich schon Duesenfeld hier verlinkt habe. Die Lösungen gibt es schon. Es gibt nur kaum großtechnische Anlagen, weil eben gar keine Akkus dafür auf dem Markt sind.

    Obwohl seit 2010 BEV verkauft werden.

  • Es gäbe auch auch heute schon Motorisierungen die an die kommenden Grenzwerte rankommen bzw. hat die gesamte Autoindustrie die letzten 20 Jahre immer nur so entwickelt dass man die Grenzwerte grad so gepackt hat und verkauft und als Kunde gekauft hat man die starken Modelle natürlich auch gerne. Das rächt sich wohl gerade etwas wenn es um den Flottenverbrauch geht.

    Nachdem die senkung vom alten wert ausgeht ist das leider super umgesetzt.

    Hätte BMW zum stichtag zB schon 20% umgesetzt, könnte man uu die neuen werte nur noch schwerer erreichen.

    Es spricht ja noch immer keiner an, dass man auch zB die neuen euro werte eher erreichen könnte als gefordert.

  • Ganz vergessen. Ohne Atom und Kohlestrom entfällt die unregelbare Energie. Dann gibt es diese Art Spitzen noch weniger

    ??? Was ist denn die unregelbare Energie, Wenn dunkel ist, kann ich mal schnell meine Photovoltaik hochfahren, wenn's windstill ist, kann ich mal schnell die Windraeder anwerfen? Dunkel und windstill? Konventionell gibt es genau dafuer Spitzenlastkraftwerke die sowas koennen, meist Kohle- oder Gas gefeuert (mal von den paar Pumpspeicherkraftwerken abgesehen). Und welche unglaubliche Verschwendung, die Dinger werden sogar konstant betriebsbereit gehalten, was im Fall von Dampfkraftwerken heisst, alles vorgewaermt. Und das alles damit wir morgens um 06:00 alle gelcihzeitig das Licht und die Kaffeemaschine einschalten koennen.

  • Was ist denn die unregelbare Energie,

    Atom- und Kohlestrom ist nicht regelbar. Die Überschüsse kommen deswegen zusammen weil einerseits eine Abnahmeverpflichtung bei Windstrom besteht (die nicht dauerhaft ist) und andererseits eben der Grundlaststrom im Netz hängt.

    Wenn ich mehr brauche kann ich stehende Windräder anfahren, Wasser aus Rhein oder Speicher nutzen, über Akku einspeisen oder GUD nutzen.


    Es ging hier um Überschussspitzen der üblicherweise in Industrielasten geregelt werden. Da sind Spitzen von wenigen Minuten die da verbraten werden, weil die angeschlossen Erzeuger nicht oder nicht schnell geregelt werden können.


    Es wird zukünftig kaum noch nennenswert Negativstrom mehr geben. EEG wird runter gefahren und keiner wird dann mehr Einspeisen wenn er keine Kohle dafür bekommt.

  • Und wenn kein Wind weht?

    Und wenn keine Sonne scheint?

  • Es gibt derzeit kein bezahlbares Recyclingverfahren für e-Auto Akku‘s, weil es Einzelanfertigungen jedes Herstellers sind.


    Die Aussage stammt von jemanden aus dem VW Konzern.


    Und das war nicht der Pförtner.

    Ex-Auto
    Krad
    [INDENT] Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern
    Jörg Baberowski [/INDENT]

  • Wasser aus Rhein oder Speicher nutzen, über Akku einspeisen oder GUD nutzen.


    Da werden sich die Leute aber freuen, wenn Rheinwasser aus der Steckdose kommt:p

  • Ei da blutet das Verbrennerherz.

    Sehe ich entspannt ;)
    Je nach dem kann es "Sinn" machen, wenn ihn jedoch Original restaurieren würdest, hätte er mehr Wert.
    Aber original und restaurieren und USA, passt eh nicht zusammen

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Interessant, ich bekomme den e-Up ja wenn alles glatt geht im August - und der Hobel ist geleast, was heißt das dann konkret für mich?!?


    :idee: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich habe heute mal den ersten wirklich schönen Tag genutzt und den 225xe von praktisch leer auf voll an der Haushaltssteckdose bei mir aufzuladen.

    Um den Wirkungsgrad zu bestimmen, habe ich zwischen Steckdose und Auto ein Leistungsmesser installiert.


    Resultat:

    Anfang Laden: Batterie 3% gem Anzeige im Cockpit

    Ende Laden: Batterie 100% dto.

    Kapazität der Batterie: 9,7 Kwh gem. Beschreibung.

    Gezogene Ladung aus der Steckdose: 10,67 Kwh.


    Wenn man die 3% noch vorhandene Ladung aus Acht läßt, ergibt sich damit ein Wirkungsgrad von ziemlich genau 91%

    Rechnet man die 3% Restladung mit ein, ergeben sich 88%.


    Allerdings gibt BMW die "nutzbare Nettokapazität" nur mit 8,8 Kwh an.

    Nimmt man diesen Wert als Ausgangsbasis ergeben sich folgenden Wirkungsgrade:

    Ohne 3% Restkapa: 83,1%

    Mit Berücksichtigung der Restkapa: 80,6%


    Bei mir kommt jetzt noch der WG der PV-Anlage hinzu, der bei ca. 88% liegt.


    Bei anderen "Ladern" kommt der WG des/der Kraftwerke, der Leistungsverlust beim Transfer und anschliessend der WG bei der Umwandlung von Wechselstrom zu Gleichstrom beim Laden hinzu. Da dürfte das noch viel mieser aussehen, da sich die Verluste multiplizieren.

    Von einer kwh aus dem Energieträger kommt da vielleicht noch 40-50% in der Batterie an.


    Es macht absolut keinen Sinn ausschliesslich auf E-Mobis zu setzen. H2 oder künstliche Kraftstoffe sind nicht oder nicht viel schlechter und haben deutlich mehr Potenzial.

  • detlef


    Mal,sehen was der Forenignorant zu Deinen Zahlen sagen wird. :teufel:

    Ex-Auto
    Krad
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    Jörg Baberowski [/INDENT]

  • Ist doch eine brauchbare Rechnung. Schon aus Spielkindgründen hätte ich - sofern es die Wallbox nicht eh kann - sowieso einen Zwischenzähler drin. Die Dinger kosten nur paar Taler und den Bordcomputern der Hersteller hab ich noch nie getraut.

    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und niemand ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen...

  • Das Thema hatten wir doch schon. Die Stromerzeugung hat bis zum Zähler von Detlev den gleichen Wirkungsgrad. Egal ob man die Batterie lädt oder H2 erzeugt.

    Was für ein physikalischer Ignorant bist Du eigentlich?


    Ich wußte gar nicht, dass wir inzwischen Supraleiter einsetzen um Strom von der Nordsee oder irgendwelchen Kraftwerken an die Haushalte zu verteilen, noch ist mir ein Plan dafür bekannt. Leitungsverluste kann übrigens durchaus berechnen. Dazu kommen dann noch die Verluste aus den Umspannungen.


    Und der WG eines beliebigen Kraftwerkes ist zudem deutlich schlechter als die 88% meiner PV-Anlage.