Sammelthread: Praxistest e-Auto

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  • Ist das mit der Restreichweite eigentlich, wie mit der Reserveanzeige für den Tank?
    Sprich, hat man da noch einen kleinen Puffer, wenn die wirklich auf Null geht?


    Beim Tank ist es ja so, da komme ich ja auf eine Restreichweite von -20 bis -30km. Hab bei Null also noch Puffer.


    Könntest du für uns dieses heldenhafte Experiment mal durchführen und ausprobieren, wann er wirklich stehen bleibt? Ihr habt ja dafür sicher so ne Art Notfallnummer. :D

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

    2 Mal editiert, zuletzt von Micha M3 ()

  • Das hab ich nicht probiert... :crazy:

    Müsste man im Endeffekt mal so machen, dass man immer um Block fährt und zur Not dann schiebt. :D Evtl. kann dann aber der mobile Kundendienst oder über Connected Services vielleicht noch paar km freischalten. *grübel*

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  • Im Frühjahr/Sommer wird man dann sehen müssen, ich will auf jeden Fall mal die 200km-Strecke zu unserer Fortbildungseinrichtung probieren (und hoffentlich auch schaffen).


    Möge die Macht mit Dir sein. :cool::top:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Mich wüde das ja schon mal interessieren, wie sich das Fahrverhalten so verhält. Stelle mir das irgendwie komisch vor. Schon allein die Tatsache, dass ich nix höre, würde mich bestimmt anfänglich etwas verunsichern...Drive Now hat ja auch den i3 und ich überlege mir allein dafür mal einen Accound zu machen, um den mal fahrne zu können! :D

    Ab 250 km/h zieht mein Besen etwas nach rechts.

  • ... und zur Not dann schiebt. :D ...


    Viel Spaß beim Schieben. :crazy:
    Bin einmal 200m vor der heimischen Garage stehengeblieben. Mit 3 Personen den Wagen mit viel Schweiß 10m in eine Parklücke geschoben. Bin dann lieber nachhause gelaufen und habe das Verlängerungskabel incl. "Ziegel" (Ladegerät mit Schukostecker) geholt und in einem naheliegenden Gebäude 20 min Strom gezapft. :cool:
    Konnte die Zeit noch für einen kleinen Spaziergang mit den Hunden nutzen, war also nicht komplett verlorene Zeit. ;)

  • Mal was zur Praxis: Kann man mit einer BMW-Wallbox Connect auch Fremdmarken laden? Ich schätze mal schon, oder? BMW hält sich da etwas bedeckt in seiner Anleitung. :mad:

    Ich hab kein Bock 1500€ hinzulegen und dann ist die nächste E-Karre eine Zoe und das Ding zeigt mir womöglich die A-Karte.

    Bzw.: Welche 22A-Typ-Station ist sonst zu empfehlen?

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  • Laut Anleitung soll die aber für alle geeignet sein.
    Na die teuere Mennekes wurde doch genannt und auch das die Billigvariante gern mal abraucht. :D :D
    Ich würde eher das Keba 22kW Ladekabel und die normale 32A-CEE Steckdose wählen.
    Das kann man notfalls auch mal mitnehmen.


    Die ABL die Kabe sich kaufen wollte, macht auch nen guten
    https://shop.mobilityhouse.com…view/id/327/category/167/

  • Mal was zur Praxis: Kann man mit einer BMW-Wallbox Connect auch Fremdmarken laden? Ich schätze mal schon, oder? BMW hält sich da etwas bedeckt in seiner Anleitung. :mad:


    Das Auto begrenzt die Leistung => Typ2 ist Steckernorm, Leistung begrenzt der Lader im Auto


    ...Ich hab kein Bock 1500€ hinzulegen und dann ist die nächste E-Karre eine Zoe und das Ding zeigt mir womöglich die A-Karte.

    Bzw.: Welche 22A-Typ-Station ist sonst zu empfehlen?


    Derzeit würde ich beim mobilen go-e Charger zugreifen: klick


    Nachteil: kein festes Typ2-Kabel

  • Wird eh grad wieder alles umgeworfen. Beamte am Werken. :crazy:

    Apropos Beamte am Werken. Einer unserer Jungspunde hat den i3 an eine Schrankensäule gesetzt. :rolleyes: Schaden 2300 am Auto und wohl 5000 an der Schranke. Hat wohl etwas die Beschleunigung unterschätzt. Obwohl er bis dahin schon ca. 30km gefahren ist.

    Kilometerkönig bin ich weiterhin mit dem Auto. Echt merkwürdig, dass der i3 im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen kaum genutzt wird. Das was der jetzt ingesamt drauf hat, das haben die anderen Autos teils in 2 Wochen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Echt merkwürdig, dass der i3 im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen kaum genutzt wird. Das was der jetzt ingesamt drauf hat, das haben die anderen Autos teils in 2 Wochen.



    Mich wundert das nicht.
    Was der Bauer nicht kennt...

    Das erinnert mich etwas an die Automatik vs Schalter Fraktion. Die, die damals am lautesten gebrüllt haben, ich könne doch selbst schalten und Automatik sei nur etwas für alte Leute, fahren heute ? :D

  • DSG? :D

    Dabei hatte ich in unserer MA-Zeitungen einen schönen Werbeartikel für die Kiste geschrieben. :idee:

    Ich glaube, viele haben einfach Angst davor. Das ist ja schon bei Automatik-Fahrzeugen festzustellen bei der Einweisung. Es gibt erstaunlich viele die noch nie Automatik gefahren sind, da erlebt man Sachen beim Einweisen, irre.

    Dabei ist der i3 eigentlich genau richtig für die meisten unserer Fahrten. Naja.. mehr i3 für mich je weniger damit fahren. ;)

    Die Kollegen einer anderen Behörde kriegen wohl im Frühjahr einen 530e. Da bin ich auch mal gespannt was der kann rein elektrisch.

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  • So, erste längere Ausfahrt hinter mir und dem i3.

    Gesamtstrecke 418 km.
    Verbrauch ingesamt 11,5 kwh/100km (~3€/100km)
    Durchschnittsgeschwindigkeit 68 km/h

    Die einfache Strecke betrug ca. 196km. Aufgrund fehlender Erfahrung bin ich im EcoPro+ Modus hingefahren. Zwei "Notfalltankstellen" waren eingeplant unterwegs aber es hat sich recht schnell gezeigt, dass ich die nicht brauchen werde. Angekommen bin ich mit Restreichtweite 69km wobei man sagen muss, dass die Strecke für ein E-Fahrzeug recht ideal ist und auch das Wetter perfekt war. Hell, trocken und 20 Grad. Fast alles Bundesstraße oder Autobahn. Tempomäßig unlimitiert bzw. mehr als 100 erlaubt wären ca. 70 km gewesen. Außer mal beim Überholen bin ich nicht schneller als 90 gefahren und habe mich meistens an LKW gehängt. Zeitverlust gegenüber konventionellem Fahren ca. eine Viertelstunde würde ich schätzen, auf dieser Strecke ist einfach nicht viel rauszuholen an Zeit wenn man auf den freien Stücken nicht pedal-to-the-metal fährt.

    Auf dem Rückweg war ich dann einen Ticken flotter unterwegs und hab ihn nach 206 km mit Restreichweite 48km abgestellt. Wobei mir da mangels Klimatisierung in EcoPro+ durchaus leicht warm wurde weil es bis zu 25 Grad wurde am Freitag. Aber da hatte mich dann der Ehrgeiz gepackt und ich habe die letzten 50km auf den normalen Modus weiterhin verzichtet und bin mit offenem Fenster gefahren.

    Beide Strecken hätte er im normalen Fahrmodus als nicht möglich angezeigt bzw. natürlich nur mit zwischentanken. Und da wären wir schon bei einem Problem: Eine meiner Nothalte wäre zumindest auf der Hinfahrt nicht oder nur mit einem enormen Umweg erreichbar gewesen da die Ausfahrten in dieser Fahrtrichtung gesperrt waren. Da sollte man sich also nicht per Rechnerei drauf verlassen sondern immer so fahren, dass man am Ende noch paar km übrig hat.

    Mein Fazit: War lustich, aber auch irgendwie manchmal "nervig". Gibt da halt doch so paar Stellen auf der A9 wo ich es sonst ordentlich laufen lassen würde. Nicht unbedingt der Zeitersparnis wegen sondern einfach weil das Gegurke mit 90 schon irgendwann öde wird. Werde die nächste Tour dorthin aber vermutlich wieder mit dem i3 machen, einfach dass der ein paar Kilometer drauf kriegt. Im Hause wird der ja nur für Kasperlesfahrten eingesetzt wo man eigentlich laufen könnte. :rolleyes:

    Aufladen ging am Zielort ganz gut. "Einfach bei den Mülltonnen einstecken" :crazy: hieß es nach einer freundlichen Anfrage per Email dort. Hat aber per 230V schon eine ganze Weile gedauert. Angekommen gegen 10.30 war er abends um 20 Uhr rum immer noch nicht voll und da es dort neuerdings Gin Tonic gibt in der Versorgungsstation :D habe ich nachts aufs Umparken verzichtet. Die Kiste stand dort nämlich eigentlich in der Feuerwehrzufahrt. Zwar nicht wirklich im Weg, aber wenn man mir schon Strom gewährt am Tagungsort, dann will ich da nicht länger als unnötig blöde auf einem Nichtparkplatz rumstehen. Hab ihn dann morgens umgeparkt.

    Mein Anteil an den Gesamtkilometern ist mittlerweile auf 51% gefallen da ich seit November nur 3x gefahren bin. Dammich... :D

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    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Wobei mir da mangels Klimatisierung in EcoPro+ durchaus leicht warm wurde weil es bis zu 25 Grad wurde am Freitag.


    Also mit 90 hinterm LKW und ohne Klima sind wir damals in den 80ern mitm 200D Benz (lieber tot als Schwung verloren) auch gefahren. Irgendwie fehlt mir da der Fortschritt :D

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Ich denke, angesichts der Restreichweite werde ich die nächste Fahrt an diesen Ort schneller und klimatisierter vornehmen. Was halt echt kackstiftmässig ist, ist ein ordentlicher Berg mit 250 Höhenmetern auf der AB 28km vor dem Ziel und dass die letzten 600m auch nochmal 44 Höhenmeter sind bis zur Steckdose :D

    Ist halt eine Probierei, aber bei dieser Antriebstechnik spielt ja schon eine Rolle ob du 10 oder 20 Grad draussen hast. Oder ob mal die Scheibenwischer laufen :rolleyes:

    Beim nächsten Mal werde ich mal peilen. 100 auf der Bundesstraße und 120 auf der AB. Das Ganze im Comfort, dann ist immer noch Reserve mit Ecopro+ da.

    Auf der Arbeit gelte ich nach dieser Heldentat als direkter Nachfahre von Roald Amundsen übrigens. Die hatten mich alle für irre erklärt das zu machen. :crazy: :D

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  • Aufladen ging am Zielort ganz gut. "Einfach bei den Mülltonnen einstecken" :crazy: hieß es nach einer freundlichen Anfrage per Email dort. Hat aber per 230V schon eine ganze Weile gedauert. Angekommen gegen 10.30 war er abends um 20 Uhr rum immer noch nicht voll


    Das kann ich nachvollziehen. Beim 330e iPerformance Plug-in-Hybrid hat das volle Aufladen an der Haushaltssteckdose auch ziemlich lang gedauert - und dessen Akku hat nur 5,7 kWh. So nach guten 3 Stunden war er dann endlich auf 100 % (an der Wallbox soll es laut BMW in unter 2,2 Stunden gehen). Da nur ein Schuko-Stecker dabei war, musste ich direkt mal eine angesteuerte Ladestation unverrichteter Dinge verlassen, sie wollte nur und ausschließlich einen Typ-2-Stecker sehen. Tja, dieser klemmte bereits am BMW, das andere Ende vom mitgelieferten Ladekabel war eben der typische Haushaltsstecker...


    Die Suche nach anderen Ladestation ist da auch eher hoffnungslos. Da bin ich mit dem Plug-in-Hybrid die meiste Zeit dann eben doch mit dem Verbrennungsmotor gefahren. Das Aufladen der Batterie durch den Verbrenner macht das ganze Konzept ein wenig ineffizient (am Ende waren es 6,5 l/100 km und ca. 1,4 kWh/100 km trotz weitgehend sparsamer Fahrweise - die schwammigen 16" Winterreifen und das pfundige Gewicht haben gar nicht erst viel Spaß zugelassen). Da musste ich dann eben zwei-, drei Mal zuhause an der klassischen Steckdose laden, was aber einfach dauert. Da der Akku aber bereits nach 30 bis maximal 35 km leer ist (BMW verspricht 39 km - halte ich für kaum erreichbar!) und sich dann der Verbrenner hinzuschaltet, macht so ein Plug-in-Hybrid nur für Strecken bis ca. 70-110 km wirklich Sinn. Dann kommt man z.B. noch auf Werte wie 4,2 l/100 km plus 4,2 kWh/100 km. Für alles darüber gern auch mal ein E-Auto mit größerem Akku - oder eben der klassische Verbrenner ohne Zusatzgewicht und Ladeirrsinn...


    Schon mein kleiner Ausflug mit dem Kompromiss hat gezeigt: Es fehlen eindeutig Ladestationen. Im iDrive findet man zwar schon ein paar, aber finde mal eine, die du auch wirklich nutzen kannst und willst. Das grenzt die Suche erheblich ein! Beim Plug-in-Hybrid kann man immerhin noch stur sein und traditionell zur Tankstelle fahren. Das macht das ganze Konzept zwar wieder ein wenig widersinnig, aber für ein paar kWh lohnt es sich nicht, ein paar Stunden unterwegs verstreichen zu lassen.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

    Don't waste your time or time will waste you.