Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Das ist schon klar.


    Ich wollte aber nur grob beleuchten wie die generelle Rentabilität beim Speicher aussieht. Und da ist es dann relativ egal, ob ich den kpl. Kaufpreis auf ein mal ansetze oder diesen auf 10 Jahre verteile wie bei der Abschreibung. Wie gesagt, grob kalkuliert.

    Lass Dich dazu einmal beraten.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich selber seh den Speicher nicht wirklich unter großen Rentabilitätsgesichtspunkten ansich. Ok, bisschen andere Ausgangslage weil bis dahin das Ding am Dach längst gezahlt ist, aber ich finde die Spielerei toll durch Steuerung und Spielerei das Ganze möglichst weit autark zu betreiben.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Die Abschreibung schlägt schon sauber ins Kontor bei der jährlichen Betrachtung in der Steuer

    Für mich muss sich jede solche Sache ohne die steuerliche Betrachtung rechnen, wer aus steuerlichen Gründen handelt bzw. sich so etwas nur wegen dem steuerlichen rechnet, kann ganz schön aufs Maul fallen.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Ja ne. Letztlich ist es so gesehen ja wichtig dass es sich abzahlt auf Dauer. Die Abschreibung ist insofern ja nur deswegen wichtig, weil das FA schliesslich Kohle haben will. Man rechnet ja die Steuer klein. Kosten tut die Anlage ja so und soviel und das muss am Ende auch rauskommen. Mindestens.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Es rechnet sich auch ohne den steuerlichen Aspekt, hier im Thread ist dazu auch eine Studie der FH Berlin verlinkt, wo das untersucht wurde. Fazit war: ohne Batterie schneller, mit langsamer. Betrachtungszeitraum 20 Jahre, da es ja auch solange die garantierte Einspeisevergütung gibt. Die üblichen 10 Jahre kann man deshalb nicht ansetzen, ebenso habe ich mich für eine 20-jährige, lineare Abschreibung entschieden.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Zitat

    Und da ist es dann relativ egal, ob ich den kpl. Kaufpreis auf ein mal ansetze oder diesen auf 10 Jahre verteile wie bei der Abschreibung.


    Wie lange die angesetzte Nutzungsdauer und damit der Zeitraum der AfA ist ist eine Sache, aber die aufgrund der AfA gesparte Steuer ist schon ein wesentlicher Punkt bei derRenditebetrachtung. Berücksichtigen sollte man dann allerdings auch Rückstellungen für Reparaturen und Ersatzinvestitionen.


    Zitat

    Für mich muss sich jede solche Sache ohne die steuerliche Betrachtung rechnen, wer aus steuerlichen Gründen handelt bzw. sich so etwas nur wegen dem steuerlichen rechnet, kann ganz schön aufs Maul fallen.


    Das ist ganz sicher richtig, aber die steuerliche Seite kann eben auch aus einer mauen Rendite eine interessante Investition machen. Bei einem Vergleich mit Alternative sollte man das dann schon berücksichtigen.


    Man sollte aber auch berücksichtigen, dass das zweite A in AfA für "Abnutzung" steht, was impliziert dass die Anlage irgendwann nicht mehr genutzt werden kann und reinvestiert werden muss.

  • @ Westfale


    Danke. Genaugenommen müßte man auch die Rückstellungen für diese Ersatzinvestition mitbetrachten.



    Allerdings habe ich gestern gelesen, das es eine steuerliche Neuerung für Anlagen bis 10 kW Leistung gibt, muß mich aber auch erstmal damit befassen.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ganz aktuell: Würdet ihr HEUTE eine neue Solaranlage aufs Dach machen?

    Wir überlegen gerade wegen einer fürs Eigenheim, vermutlich ohne Speicher da ich einen großen Teil des Überschusses in die Heizung und den Entfeuchter im Keller jubeln muss (Keller zu kalt im Sommer). Dazu Klima im Büro...von dem kleinen Dach wird zu Spitzenzeiten nicht viel übrig bleiben.


    Nun ist die Frage mit der Wahl und den aktuellen Handwerkerproblemen:

    - Bekommt man aktuell eine Solaranlage zu einem nicht haarsträubenden Preis? Oder analog anderer Bauleistungen?

    - Was passiert nach der Wahl? Sowohl CDU als auch Grüne wollen Solar fördern. Aber ich glaube/weiß nicht ob ich davon betroffen sein werde...am Ende steigen möglicherweise nur die Preise.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Machen. Solange dieser Wahnsinn weitergeht. Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme gilt Bestandsschutz.


    Die Preise für Anlagen kann man schwer vorhersagen, allerdings kann ich mir ein Pflicht nicht vorstellen, denn dafür gibt es weder ausreichend Personal noch Material, was die Preise weiter befeuern würde und das Neubauen noch teuerer machen würde.


    Meine Anlage wurde innerhalb von 3 Monaten geplant und es hat dann 4 Monate bis zur Fertigstellung gedauert. Aktuell kann ich mir das nicht vorstellen, denn nach allem was ich so mitbekomme haben die Betreibe alle Hände voll zu tun.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Unser neues Haus bekommt wieder eine PV-Anlage mit Speicher. (Diesmal 16 Kwp mit S10E Pro, voll ausgebaut).

    Allerdings hat mir der Chef des Installationsunternehmens gesagt, dass er mir das nur deshalb anbieten/verkaufen kann, weil er alles dafür benötigte auf Lager hat. Zu bekommen ist derzeit wohl sehr wenig und wenn dann nur zu horrenden Preisen.

  • Die Preise für Anlagen kann man schwer vorhersagen, allerdings kann ich mir ein Pflicht nicht vorstellen, denn dafür gibt es weder ausreichend Personal noch Material, was die Preise weiter befeuern würde und das Neubauen noch teuerer machen würde.

    Da ist das Thema das Detlev nennt halt das Problem. Ich habe gestern mit meinem Onkel gesprochen....als Handwerker weiß er dieses Jahr nicht wohin mit seinem Geld. Also erstmal Dach vollklatschen mit Solar.

    Ich habe gehofft, dass das in der Breite noch nicht das Thema ist. Wie gesagt...nach der Wahl sehe ich da Probleme, die Solarförderung ist einer der wenigen Punkte in denen die Wahlprogramme übereinstimmen. Und die Grünen, so unwählbar sie auch sind, haben da die Katastrophe der Pflicht im Programm.


    . Zu bekommen ist derzeit wohl sehr wenig und wenn dann nur zu horrenden Preisen.

    Danke für die Einschätzung, das habe ich befürchtet.

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  • Was warn da los? Trotz irgendwie gefühltem Kackwetter bester Juni und zweitbester Monat ever? :confused: 157,77kwh/kwp


    Kollege hat sich jetzt auch 10kw aufs Dach gedübelt und nen 5,5kwh-Speicher in Keller, dieser erweiterbar bei Bedarf. Bin mal gespannt was der so an Erfahrungen erzählt.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • .....Trotz irgendwie gefühltem Kackwetter....

    Hattest Du Nachtschicht oder wohnst Du im Keller?


    Der Juni war doch bombiges Wetter und geregnet/gewittert hat´s meistens immer Nachts (zumindest bei uns).


    Selbst mit meiner Ost-/Westausrichtung komme ich diesen Monat auf fast 148Kwh/Kwp.

  • Stimmt, Du hast recht. Wir waren ja im Allgäu und da hat es Ende Mai schon aufgerissen total. Das hatte ich irgendwie gedanklich um gute 2 Wochen nach hinten verdingst. :kpatsch:


    Ich brauch mal wieder Urlaub. Nur noch 2 Monate. :crazy: Und ich war tatsächlich 2 Wochen im Keller jetzt. :hehe:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ich bin mal wieder aktuell aufgrund der Anschaffung eines Elektroautos am überlegen ob ich mir einen Stromspeicher in den Keller installieren lasse.

    Kann man grob abschätzen ob sich das lohnt?


    Die Daten (aus 2020):

    Solaranlage 5,9 kWp (mehr ging leider nicht auf das Dach).

    Ertrag: 6.476 kWh

    davon eingespeist: 4.170 kWh, d.h. knapp 35% Eigenverbrauch

    Stromverbrauch: 9.214 kWh (6.908 kWh aus dem Netz bezogen).


    Voraussichtlicher Stromverbrauch für die Ladestation: 9000 kWh


    Das Elektroauto wird ein Firmenwagen, d.h. den Stromverbrauch werde ich mit einem geeichten Zwischenzähler an meine Firma zu 25-28 Cent (je nach meinem Tarif nächstes Jahr) weiterverrechnen.

    Meine Einspeisevergütung liegt bei14 Cent


    Meine Gedanken: Ich lade tagsüber wenn ich in der Arbeit bin den Stromspeicher voll und nachts damit das Auto. Am Wochenende kann direkt das Auto geladen werden.


    Eine andere Überlegung wäre die Nordseite meines Daches mit einer PV Anlage nachrüsten zu lassen, das soll ja mit den aktuellen Modulen auch ganz gut klappen. Hat hier jemand dazu Erfahrungen? Ich habe lediglich 22°Dachneigung.

  • So aus dem Hut würde ich sagen, dass sich das kaum lohnt.


    - Die Speichertechnik ist nicht gerade preiswert und nachträglich angeschafft, kannst Du sie nicht mal abschreiben bei der PV-Anlage. Außerdem hängt es ja vom BEV/PHEV ab, wie groß Du den Speicher dimensionieren müsstest, damit das halbwegs Sinn macht.

    - Dazu kommen 2x Wandlungsverluste.

    - Wenn Du den Strom einer / Deiner Firma mit 24ct weiterberechnest, muss Du die aber auch als Einnahme in Deinem PV-Gewerbe angeben. Das ist rechte Tasche/linke Tasche nachdem am Jahresende alles in einer Erklärung landet (oder landen sollte ;))

    - Nicht zuletzt darfst Du als Teileinspeiser mit Selbstverbrauch nicht den kompletten Strom selber verbrauchen sondern musst einen bestimmten Teil einspeisen, sonst kickt man dir das Gewerbe raus und erklärt das Ganze zum Hobby. Ich weiß allerdings nicht wie hoch der Prozentsatz sein muss.


    Edit:

    - ganz abgesehen davon, dass man als PV-Betreiber Strom nicht an Dritte verkaufen darf m.W.

    Einmal editiert, zuletzt von Detlev ()

  • Meine Gedanken: Ich lade tagsüber wenn ich in der Arbeit bin den Stromspeicher voll und nachts damit das Auto. Am Wochenende kann direkt das Auto geladen werden.



    Eine andere Überlegung wäre die Nordseite meines Daches mit einer PV Anlage nachrüsten zu lassen, das soll ja mit den aktuellen Modulen auch ganz gut klappen. Hat hier jemand dazu Erfahrungen? Ich habe lediglich 22°Dachneigung.

    Ein e-Auto aus einem Speicher laden ist wenig effezient und teuer, Detlev hat dazu m.M.n. völlig richtig geschrieben. Es werden Stromtarife kommen, wo Du bezahlt wirst, wenn Du Strom abnimmst, z.B. Windstrom nachts, ist eine Frage der Zeit. Also ist abwarten die Devise.


    Zum Thema Norddach: hochinteressante Idee! Wenn das oben Dein Haus ist würde ich zumindest mal ein Vollbelegung aller Dachflächen rechnen lassen. U.U. verschiebst Du durch die installierte Gesamtleistung die 70% Einspeisegrenze soweit nach oben, dass im Sommer die Südseite immer voll einspeist und nicht abgeregelt wird. Ich habe eine Südausrichtung und ab Mai wird bei mir abgregelt, sofern keine Verbraucher laufen und ich die Batterieladung nicht in die Mittagszeit lege. Außerdem sind die Module so empfindlich zwischenzeitlich, dass dadurch selbst im Winter ausreichend Strom erzeugt wird. An einem bewölkten Tag ist es nämlich egal, welche Ausrichtung die Module haben. Meine 9,92 kWp reichen im Winter immerhin für Autarkiewerte um 50 %.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Hallo in die Runde!


    Obwohl so gar nicht geplant, stehen wir nun auch vor der Entscheidung, welche Lösung wir umsetzen werden.


    Ausgangssituation: Neubau Stadtvilla ca. 160qm, Luft-Wärmepumpe sowie Klimaanlage (Schlafzimmer, Büro und Kinderzimmer).

    2 Personen + i3s (tägliche Pendelstrecke 15km einfach, + 2 Tage HO, laden also nicht aus dem Speicher, sondern wenn man zuhause ist)


    PV mit Speicher ist für mich eigentlich gesetzt, da ich die künftige Entwicklung der Energieversorgung sehr kritisch sehe. Beratung war äußerst umfangreich, jetzt gilt es aber hier noch einmal hier die Profi-Einschätzung zu holen, was mehr Sinn macht ;)


    Angebot 1: PV mit 2 Dachflächen, 5,62 kWp, 5,5 kWh Speicher AlphaStorion Smile 5 insgesamt 24 T€


    Angebot 2: PV mit 3 Dachflächen, 7,88 kWp, 8,8 kWh Speicher LG Chem Resu 10, insgesamt 31 T€


    Wozu würdet ihr tendieren? :confused:

  • a) Um das zu halbwegs beurteilen zu können, müsste man den durchschnittlichen Stromverbrauch pro Tag kennen. Bei einem Neubau wirst Du den aber selber kaum wissen.


    b) Wir haben für unsere Anlage im neuen Haus einen 1000 l Heißwasserbehälter und einen "intelligenten" E-Heizstab, der ausschließlich mit "überschüssigem" PV-Strom betrieben wird. Kannste mal drüber nachdenken.


    c) Die Preise erscheinen mir schon extrem gepfeffert. Unser Angebot für die Montage im Frühjahr 2022 umfasst 16 kwp von Solarwatt und E3DC S10 Pro mit 19,5 Kwh Speichertechnik aut. Notstromschalter all in für 43,5 T€, wobei das ja alles deutsche Hersteller sind, die deutlich teurer sind als die Chinesen oder Japsen. Auftrag unterschrieben vor ca. 2 Monaten.

    Einmal editiert, zuletzt von Detlev ()

  • So, nun geht das bei uns auch los. Unser E3DC S10 mini mit 6,5kWh und 6,05kWp auf dem Dach ist startklar.


    Frage an die erfahrenen Profis:

    Kann man beim E3DC den SOC auf 80% begrenzen? Im Menü finde ich nix dazu.

    Bringt das was in Bezug auf die Lebensdauer, oder ist das persönliches Voodoo? Die Garantie bezieht sich ja auf 80% nach 10 Jahren. Vielleicht kann man daraus 15 Jahre machen, wenn man den Akku schonend behandelt.