Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Oioioioi… grad mal in Keller gelinst... April 2020 bereits auf Rang 8 von 12 Aprils und Rang 7 holt er sich morgen noch vor Mittag und Rang 6 spätestens am Dienstag. Auf Platz 1 fehlen 41kw/kwp noch. Krass, echt krass das Wetter 2019 und 2020. Man weiß echt nicht, ob man das gut oder bedenklich finden soll.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Krass, echt krass das Wetter 2019 und 2020. Man weiß echt nicht, ob man das gut oder bedenklich finden soll.

    Schon 6 Wochen ohne nennenswerten Regen. Im Garten kann ich das noch halbwegs ausgleichen, aber was das für Wälder und Landwirtschaft bedeutet, kann man sich denken.

  • Jepp. Wir haben gestern mal die Kinder den Rasen fluten lassen mit Brunnenwasser, der sieht aus wie August sonst. Abends tröpfelte es dann bisschen, aber nicht wirklich nennenswert. Das freut zwar den Solarteur, aber für die Flora im Allgemeinen ist das nichts gutes.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Schlussendlich heute neuer Rekord für das Jahr mit etwas über 62 kWh Gesamterzeugung oder 6,25 kW/kWp.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Für die PV-Anlagenbetreiber gibt es darüber hinaus eben noch die 10%-Regel für die Einspeisung.


    Das scheint mir aber eher die allgemeine Grenze zur Zuordnung zum Betriebsvermögen zu sein. Bei über 90 % Privatnutzung ist es nunmal notwendiges Privatvermögen.

    Frederic

  • So ist mir das auch bekannt.


    Mir ist nicht nachvollziehbar wie man zu der o.g. Annahme gelangt.


    Meinst du die Entnahmebesteuerung? Die ist doch ganz normal und betrifft ESt und USt. Fraglich (und zumindest tw. beeinflussbar) ist nur, wie der Teilwert, mit dem die Entnahme angesetzt wird, zu ermitteln ist.

    Frederic

  • Schlussendlich heute neuer Rekord für das Jahr mit etwas über 62 kWh Gesamterzeugung oder 6,25 kW/kWp.

    Des werd noch mehr, die Tage werden noch länger. :top:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Schon 6 Wochen ohne nennenswerten Regen. Im Garten kann ich das noch halbwegs ausgleichen, aber was das für Wälder und Landwirtschaft bedeutet, kann man sich denken.

    Das Gras wächst praktisch kaum. Die Bäume sind trotz des phantastischen Wetters kaum weiter wie normalerweise Anfang April. Vom Mais ist weit und breit noch nix zu sehen.

    t.b.c.....


    Das wird wieder ein seeehr trockenes Jahr mit den entsprechenden Ernteausfällen, wie es aussieht.

  • Meinst du die Entnahmebesteuerung? Die ist doch ganz normal und betrifft ESt und USt. Fraglich (und zumindest tw. beeinflussbar) ist nur, wie der Teilwert, mit dem die Entnahme angesetzt wird, zu ermitteln ist.

    Ich meinte, dass die Entnahme mit dem Bezugspreis * Steuersatz versteuert werden soll. :confused:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich meinte, dass die Entnahme mit dem Bezugspreis * Steuersatz versteuert werden soll. :confused:

    Das ist halt gesetzlich so geregelt. Klag dagegen, wenn Du Mut und viel Zeit hast ... ;)


    Verstehen muss man das nicht. Hat mit Logik auch nichts zu tun, wie viele Steuergesetze... außer dass es halt dem Staat hilft mehr Einnahmen zu generieren.

  • Sobald ich hier wieder vollen Sonnenstand habe, berichte ich die neue Temperatur.

    Geil, die aktive Kühlung klappt genau wie vorgesehen. Trotz voller Leistung bleibt die Temperatur < 40 °C und dabei drehen die Fans noch nicht einmal Topspeed, haben also noch Reserven.


    Den HItzetod stirbt der Wechselrichter schon mal nicht. ^^

  • Das ist halt gesetzlich so geregelt. Klag dagegen, wenn Du Mut und viel Zeit hast ... ;)


    Verstehen muss man das nicht. Hat mit Logik auch nichts zu tun, wie viele Steuergesetze... außer dass es halt dem Staat hilft mehr Einnahmen zu generieren.

    Bestimmt nicht, weder Bock noch Zeit. Obwohl, Zeit ?!? :boese:

    Meinst du die Entnahmebesteuerung? Die ist doch ganz normal und betrifft ESt und USt. Fraglich (und zumindest tw. beeinflussbar) ist nur, wie der Teilwert, mit dem die Entnahme angesetzt wird, zu ermitteln ist.

    Du scheinst Dich damit auszukennen, ich nutze ein EXEL-Tool, welches mir eine komplette G+V Rechnung für die Steuer macht. Die Entnahme wird da mit der Einspeisevergütung angesetzt hab ich nun gesehen. Wie wird dass den sonst noch gehändelt?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Die Entnahme wird da mit der Einspeisevergütung angesetzt hab ich nun gesehen. Wie wird dass den sonst noch gehändelt?

    Das ist leider nicht zulässig. Für den Eigenverbrauch (Entnahme) musst Du den Netzbezugspreis Deines Netzbetreibers ansetzen.

  • Das ist leider nicht zulässig. Für den Eigenverbrauch (Entnahme) musst Du den Netzbezugspreis Deines Netzbetreibers ansetzen.

    Ich schau mir das nochmal genau an, was wo in dem Tool berechnet wird.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Das ist leider nicht zulässig. Für den Eigenverbrauch (Entnahme) musst Du den Netzbezugspreis Deines Netzbetreibers ansetzen.

    Das ist so nicht in Stein gemeißelt. Nach den aktuellen Informationen des Bayerischen Landesamts für Steuern zu den einkommensteuerlichen und umsatzsteuerlichen Fragen des Betriebs einer Photovoltaikanlage (2019) kann zur Ermittlung des Teilwerts immer noch auf verschiedene Möglichkeiten zurückgegriffen werden:


    • anhand der individuell angefallenen Kosten (progressive Methode)


    • durch Ableitung aus dem voraussichtlich am Markt erzielbaren Verkaufspreis (gemindert um den kalkulatorischen Gewinnaufschlag - retrograde Methode)


    • aus Vereinfachungsgründen:

    - kann die in der USt-Voranmeldung erklärte unentgeltliche Wertabgabe übernommen werden [was der von dir genannte Netto-Strompreis des eigenen Anbieters ist!]

    - kann auch ein pauschaler Wert von 20 Ct/kWh angesetzt werden.


    Achtung: Der Teilwert ist noch um die Umsatzsteuer für die unentgeltliche Wertabgabe zu erhöhen. -> Entnahme grundsätzlich brutto!


    Beruflich (bin StB) läuft es oft auf die individuell angefallenen Kosten hinaus, da am günstigsten.

  • D.h. als Privatentnahme wäre es zulässig wie folgt zu rechnen:


    (Summe aller angefallenen Kosten incl. AfA ) / Anzahl produzierter kwh = netto preis für die Entnahme / kwh + 19% Mwst ?


    oder aber doch der Ansatz der Einspeisevergütung zzgl. Mwst?

  • oder aber doch der Ansatz der Einspeisevergütung zzgl. Mwst?

    So rechnet das von mir genutzte Tool. Habe ich aus dem Photovoltaikforum gegen Entgeld erworben.


    Wahrscheinlich ist es auch ein Unterschied, ob jemand zu Hause paar kWh vom Dach saugt oder 1.000 ha mit Platten zugestellt sind.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Jetzt wäre es noch interessant zu wissen, ob man sich einmalig für eine Berechnungsmethode für den Eigenverbrauch festlegen muss oder ob man das Berechnugnsmodell nach der "günstiger"-Methode wechseln kann.

    Vielleich kann ja Frederic Licht in die Angelegenheit bringen.

  • D.h. als Privatentnahme wäre es zulässig wie folgt zu rechnen:


    (Summe aller angefallenen Kosten incl. AfA ) / Anzahl produzierter kwh = netto preis für die Entnahme / kwh + 19% Mwst ?

    Ja, so funktioniert die progressive Methode.


    oder aber doch der Ansatz der Einspeisevergütung zzgl. Mwst?


    Das halte ich persönlich für falsch. Mich würde interessieren, wer das mit welcher Begründung vorschlägt.


    Jetzt wäre es noch interessant zu wissen, ob man sich einmalig für eine Berechnungsmethode für den Eigenverbrauch festlegen muss oder ob man das Berechnugnsmodell nach der "günstiger"-Methode wechseln kann.


    Der TW ist zu jedem Entnahmezeitpunkt neu zu schätzen. Ich meine nicht, daß man auf eine bestimmte Methode dauerhaft festgelegt wäre. Theoretisch führen sowieso alle zum gleichen Ergebnis. ;)



    Insgesamt bleibt festzuhalten, daß der Entnahmewert für die USt i.d.R. deutlich höher ist als der für die ESt (vgl. auch das Beispiel auf Seite 40: Hilfe_fuer_Photovoltaikanlagen-2019.pdf )

    Frederic

    Einmal editiert, zuletzt von Frederic ()

  • Der TW ist zu jedem Entnahmezeitpunkt neu zu schätzen. Ich meine nicht, daß man auf eine bestimmte Methode dauerhaft festgelegt wäre. Theoretisch führen sowieso alle zum gleichen Ergebnis. ;)

    Der hervorgehobene Satz ist für mich erklärungsbedürftig.


    Im letzten Jahr hatte ich (im Zusammenhang mit der Erstinstallation) einige zusätzliche Ausgaben (z.B. kurz mal Überziehungszinsen, Kosten Gewerbeanmeldung, zusätzlich Isolation für den Raum, in dem der Speicher untergebracht ist, Anschlußkosten) Da kann man natürlich drüber streiten, welche von den Kosten aktivierungspflichtig sind oder auch nicht.

    Wenn ich die aber nicht komplett alle aktiviere, dann komme ich nach der oben beschriebenen Methode auf 33ct/kwh für die Erzeugung und im darauf folgenden Jahr aber "nur" noch auf 17 ct/kwh (hochgerechnet). D.h. theoretisch deckt die Einspeisevergütung von 11 ct/Kwh noch nicht mal die Kosten.

    Das hängt einerseits an den Kosten für den Speicher, andererseits an der Ausrichtung der Module.