Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Danke, in der Tat falsch verstanden. :kpatsch: Dachte Du wolltest da raus.


    Eigentlich, also eigentlich :rolleyes: sollte das ja recht einfach laufen: | Clearingstelle EEG|KWKG (clearingstelle-eeg-kwkg.de)


    Theoretisch erfordert es nur eine (rechtzeitige) Anzeige und natürlich die entsprechenden technischen Möglichkeiten. Totstellen ist da natürlich auch ne praktische Sache. :idee: Einfach mal melden "Wir verbrauchen ab 25.10. 6.00 Uhr den erzeugten Strom selber". Mal sehen was dann passiert. ^^ Alternativ mal bei der Bundesnetzagentur nachhaken was das soll wenn das schon so explizit vorgesehen ist.

  • Nein, es ist tatsächlich so daß der Netzbetreiber durch totstellen die Möglichkeit einfach torpedieren kann.

    Das totstellen habe ich bei Inbetriebnahme meiner Anlage erlebt im Juni 19, der notwendige Zähler wurde erst im September gesetzt, nachdem die ertragsreichen Monate vorüber waren.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Mal was Generelles gefragt:


    Im Moment ist ja viel bei den Alternativen in Bewegung. Allerdings habe ich das nicht so verfolgt, weil anders beschäftigt.


    Gehört habe ich, dass die 70% EInspeisegrenze gekippt wurde/wird.


    Ebenso war von steuerlichen Erleichterungen die Rede, sowohl Umsatz- als auch Einkommessteuer.


    Gibt es dazu schon Verbindliches?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Die Umsatzsteuerpflicht bei selbsterzeugtem Strom fällt mit 1.1.2023 soweit ich meinen Steuerberater korrekt verstanden habe.
    Allerdings muss dennoch eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht werden, was lt. Aussage meines Steuerberaters ja überhaupt keinen Sinn macht und wohl übersehen wurde.

    Er erwartet dort eine Nachbesserung, aber ehe die kommt.... naja...

  • Er erwartet dort eine Nachbesserung, aber ehe die kommt.... naja...

    Sind sicher die schwarzen schuld dran :duw:

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Ebenso war von steuerlichen Erleichterungen die Rede, sowohl Umsatz- als auch Einkommessteuer.


    Gibt es dazu schon Verbindliches?

    Wenn Du Liebhaber bist, dann ja... :p


    Im Ernst: Man kann seit glaub 2020 (?) als Volleinspeiser bis 10kw seine Anlage zur sog. Liebhaberei erklären mit einem einfachen Schreiben, hier zur Verfügung gestellt von den freundlichen Finanzbehörden des Freistaates Bayern: https://www.finanzamt.bayern.d…agen/Mustererklaerung.pdf


    Hier findest Du das passende Merkblatt dazu: https://www.finanzamt.bayern.d…_Liebhabereiwahlrecht.pdf


    Ich hab das gemacht, muss (diesbezüglich) keine ESt-Erkältung mehr abgeben. Spart mir fünf gelbe Scheine pro Jahr Einkommenssteuer. :top: Für meine Schwiegermutter hab ich das auch gemacht, das sollte mir dann sogar deren komplette Steuererklärung sparen, das muss ich aber noch abklären.


    Das mit dem Antrag zur Liebhaberei soll aber wohl zum 1.1.23 entfallen, siehe Link unten.

    Die Umsatzsteuerpflicht bei selbsterzeugtem Strom fällt mit 1.1.2023 soweit ich meinen Steuerberater korrekt verstanden habe.
    Allerdings muss dennoch eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht werden, was lt. Aussage meines Steuerberaters ja überhaupt keinen Sinn macht und wohl übersehen wurde.

    Er erwartet dort eine Nachbesserung, aber ehe die kommt.... naja...

    Die Umsatzsteuerpflicht hat man ja als Kleinunternehmer bislang eh schon wegoptieren können. Ich habe die trotzdem bisher noch gemacht, weil ist eh durchlaufender Posten und falls mal was kaputt geht kann ich dann zumindest die Vorsteuer abziehen. Zeitaufwand für die jährliche USt-Erklärung waren vielleicht 5 Minuten.


    Es soll sich aber tatsächlich was ändern: https://www.haufe.de/steuern/g…n-ab-2023_168_578022.html


    Wenn ich das richtig verstehe, bitte ggf. korrigieren, dann betrifft das aber nur die Anschaffung ansich und nicht das was einem der Netzbetreiber für den Strom bezahlt. Da gilt wohl weiterhin entweder mit USt. oder eben Optierung auf Kleinunternehmer und dann nur die Netto-Vergütung erhalten. Da die Ust wie geschrieben ein durchlaufender Posten ist und sich am Ertrag nix änder ob mit oder ohne habe ich eben bislang die Ust-Erklärung gemacht. Ob ich das jetzt ändere wenn die Bauteile 0% künftig haben sollen weiß ich noch nicht. Da das ein durchlaufender Posten bleibt ist mir das auch relativ egal, spart mir dann 5 Minuten im Jahr. Vielleicht braucht man ja aber mal was zur Inspektion der Anlage, ne Leiter, ne Drohne oder auch was zur Taubenabwehr :mad: wo eben doch noch die 19% drauf sind. ;)

  • Man muss dafür ein Gewerbe anmelden, ja? Dann ist das doch aber Scheinselbständigkeit, weil man nur einen Abnehmer = Kunden hat? :kasper:


    Mannmannmann, das Ist Deutschland. Sollte eigentlich alles der Netzbetreiber machen, der Produzent bekommt x Cent, fertig.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Man muss dafür ein Gewerbe anmelden, ja? Dann ist das doch aber Scheinselbständigkeit, weil man nur einen Abnehmer = Kunden hat? :kasper:


    Mannmannmann, das Ist Deutschland. Sollte eigentlich alles der Netzbetreiber machen, der Produzent bekommt x Cent, fertig.

    Nein. Gewerbe musste ich nie anmelden..bin aber seit diesem Jahr auch aus der Steuergeschichte raus....

  • Man muss dafür ein Gewerbe anmelden, ja? Dann ist das doch aber Scheinselbständigkeit, weil man nur einen Abnehmer = Kunden hat? :kasper:


    Mannmannmann, das Ist Deutschland. Sollte eigentlich alles der Netzbetreiber machen, der Produzent bekommt x Cent, fertig.

    Ein Gewerbe muss man schon zig Jahre nicht mehr anmelden. Das war mal ganz ganz in den Anfangszeiten so, als man mit so einer Öko-Spinnerei noch ein Exot bei den Finanzämtern war und da hat jedes was anderes verlangt. Ich kann Dir aber versichern, das ist schon sehr lange, mindestens 15 Jahre, nicht mehr so. Braucht man also ne andere Ausrede für nen Metro-Ausweis. ;)

  • Braucht man also ne andere Ausrede für nen Metro-Ausweis. ;)

    Verdammt. Wird dann auch schwer beim Gerwerbeleasing.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Jo... was meinste warum ich so ein armer Hund bin und Tschechenhobel fahren muss? Kann die ganzen AMG-Schnapper nicht mitnehmen weil ich keine Shisha-Bar am laufen hab mit 4 Kumpels zusammen. :hehe:

  • Ich habe die neuen Steuerpläne ja schon mal weiter vorne erwähnt. Beschäftige mich damit auch, da es bei mir ziemliche Auswirkungen hätte.


    Das Jahressteuergesetz muss noch durch ein paar Stellen und final verabschiedet werden. Aber nach bisherigem Stand sieht es so aus:


    ESt-Befreiung ab 1.1.23 für PV Anlagen bis 30kWp bei EFH, unabhängig vom Datum der Inbetriebnahme, also auch für ältere Anlagen!


    Bei USt ist es etwas anders, hier gibt es 0% USt auf PV Anlage/Komponenten/Montage und Speicher, aber nur ab Leistungsdatum 1.1.23. Ansonsten ändert sich nichts und man muss wie bisher die Kleinunternehmerregelung wählen, um von der USt auf Einnahmen und Entnahmen befreit zu werden. Bei der Einspeisevergütung ist es ja ein durchlaufender Posten, aber beim Eigenverbrauch ist es schon ein wichtiges Thema.


    Zur 70% Regel: Momentan nur kleine Anlagen unter 7kwp davon befreit. Ab 1.1.23 gilt das auch für bis zu 25kwp.

  • Hm, meine Anlage produziert durch die Abschreibung steuerliche Verluste, ich würde mich also womöglich mit der neuen Reglung schlechter stellen?!? Gilt das denn automatisch oder muß man aktiv werden?


    Die 70 % Drossel muß dann wohl mein Installateur entfernen, vermute ich mal.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Die Freistellung soll wohl, laut obigen Link, "zwangsweise" kommen.

    Danke, habe grade mal nachgelesen, nach meinem Verständniss ist dann die EInspeisevergütung ein stuerbefreiter Bonus. Dafür entfallen AfA usw.


    Und den vermutlich steigenden Eigenverbrauch durch WP muß ich Umsatzversteuern.


    Und neue PV Anlagen und deren Teile einschließlich Akku gibt es Brutto für netto. Bin gespannt, wie sich das auf die Preise auswirkt. Besonders bei den Akku´s, denke über Erweiterung nach.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Danke, habe grade mal nachgelesen, nach meinem Verständniss ist dann die EInspeisevergütung ein stuerbefreiter Bonus. Dafür entfallen AfA usw.


    Und den vermutlich steigenden Eigenverbrauch durch WP muß ich Umsatzversteuern.


    Und neue PV Anlagen und deren Teile einschließlich Akku gibt es Brutto für netto. Bin gespannt, wie sich das auf die Preise auswirkt. Besonders bei den Akku´s, denke über Erweiterung nach.

    Du hast doch auch ein E3DC, oder? Gibt's da Erweiterungen?

    Was mich am meisten stört, ist der kleine WR. Der kann nur 1,5kW in und aus dem Akku. Die neuen Modelle können wohl mehr.

  • Die ESt-Befreigung wird wohl - um es mit euren Worten zu sagen - "automatisch" bzw. "zwangsweise" gelten, wenn ihr max 30kWp PV auf einem EFH habt.


    Hat halt Vor- und Nachteile. Wenn es keine Einnahmenüberschussrechnung gibt, dann kann man natürlich auch nichts mehr abschreiben. Daher sollte man in Erwägung ziehen mögliche (Sonder)Abschreibungen noch dieses Jahr zu machen.


    Auf die Preise bin ich auch gespannt. Ist nicht unwahrscheinlich, dass die geschenkten 19% USt auf den Preis aufgeschlagen werden...


    EtaChris: So weit ich es verstehe, gilt der Entfall der 70%-Regel für bis zu 25kWp Anlagen nur für Neuanlagen ab 1.1.23. Allerdings meine ich, dass es zumindest auch für Inbetriebnahmen ab 14.9.22 gilt, aber erst ab 1.1.23 Anwendung findet.

    Außer du hast unter 7kWp, dann gilt es auch rückwirkend für Altanlagen.


    Ja, die 70% Abregelung muss der Installateur rausnehmen, außer du hast Zugang zum bzw. "in den" Wechselrichter.