Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Zum Thema Balkonkraftwerke auch was interessantes:


    Balkonkraftwerke: Darum drohen Strafzahlungen
    Mit einem Balkonkraftwerk produzieren Sie nachhaltigen Strom und sparen teure Energiekosten. Für einige geht diese Rechnung aber womöglich nicht auf.
    www.computerbild.de

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Irgendjemand ne Idee oder nen guten Link zu einer Seite, wo man mal was über Komponenten zur Bastelei mit einem BKW erfahren kann? Thema BKW normal betreiben, Überschüsse in eine Akkusalve speichern und im Fall des Falles manuelles Anwerfen eines Wechselrichters, der mir lebensnotwendige Geräte speisen kann. Reine spielerei. Würde mich aber interessieren.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Zunächst einmal kommt es darauf an, welche Elektrogeräte mit welcher Leistungsaufnahme du wie lange über einen Wechselrichter betreiben können willst. Daraus ergibt sich die Dimensionierung der nutzbaren (!) Akku-Größe.


    Nächster Schritt:

    - sollen es im einfachsten Fall z.B. parallel geschaltete Autobatterien (und ein zugehöriger Solar-Laderegler) sein?
    => für diesen Fall liest man öfter die Empfehlung, die Autobatterien besser nur zu max 50% zu entladen


    - oder darf es z.B. ein Lithium-Eisen-Phosphat-Akku sein? Den könntest du deutlich stärker entladen. Zu entsprechend höheren Kaufkosten


    - Bei Nutzern von Schrebergärten oder Campern findet man auch öfters ein kleines Solarmodul + Laderegler + zugehörige extra Autobatterie. Wenn man nicht ohnehin 12V Geräte anschließt, braucht man eben noch einen Wechselrichter. Du könntest z.B. mal

    Stefan nach seinen Erfahrungen bei den Campern zu diesem Thema fragen.


    - es gibt auch "mobile Power Stationen" fertig zu kaufen, wo Akku, Anschluß für PV-Module, Laderegler, Wechselrichter und diverse Steckdosen (230V, 12V, USB) in einem Alu-Gehäuse integriert sind und z.B. in einem Fahrzeug mitgenommen werden könnten. Auch hier bleibt aber die Frage, wie groß der Akku denn sein müsste.

  • Ein paar Beispiele:


    Ratgeber zu Insel-Solaranlagen z.B. für den Schrebergarten:

    Insel-Solaranlagen: Stromversorgung für Schrebergarten & Co.
    Solarpaneel, Akku, Laderegler und Wechselrichter versprechen eine sichere Stromversorgung abseits des Stromnetzes. TechStage zeigt, was benötigt wird und ob…
    www.techstage.de


    Kleinere Power Stations mit Solar-Lademöglichkeit:

    Top-10-Solargeneratoren: Die besten Powerstations mit Photovoltaik
    Autark und Notstrom auch bei Stromausfall: Powerstations laden per Steckdose oder Solar und stellen Strom unabhängig vom Netz zur Verfügung – unterwegs und zu…
    www.techstage.de


    Im vierstelligen EUR-Bereich gibt es auch größere Power Stations mit z.B. bis zu 2000 W Ausgangsleistung am Sinus-Wechselrichter.

    Lademöglichkeiten: solar, 12V PKW-Anschluß, 230V Netzteil

    Ausgänge: 230V Schuko, 12V, USB, ...

  • sollen es im einfachsten Fall z.B. parallel geschaltete Autobatterien (und ein zugehöriger Solar-Laderegler) sein?
    => für diesen Fall liest man öfter die Empfehlung, die Autobatterien besser nur zu max 50% zu entladen


    - oder darf es z.B. ein Lithium-Eisen-Phosphat-Akku sein? Den könntest du deutlich stärker entladen. Zu entsprechend höheren Kaufkosten

    Darf was kosten, so isses nicht. Aber ich will keine 5K vergraben, und wenn Geld ausgegeben wird dann bitte sinnvoll, also weiterzuverwenden wenn das Ding doch anfixt ;)

    Vorgabe ist: BKW ist vorhanden und kann auch gerne noch erweitert werden ^^

    Kaltstartfähiger Sinuswechselrichter für höhere Lasten liegt im Keller. Einen Kühlschrank bringt der locker angelaufen. Darum mache ich mir keine Sorgen. Der hat allerdings eine Mindestspannung von 48V. Und max. 70 rum.

    Also bräuchte ich einen Laderegler und Akkus. In der richtigen Kombination.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Nach dem seit Ende Juli (ähm Osterpaket) endlich die Erhöhung der Einspeisevergütung, der Wegfall der 70% Abregelung für Anlagen <25kwp usw. fest steht, gibt’s wieder Neuigkeiten:


    Habt ihr schon mitbekommen dass geplant ist ab 1.1.2023 PV-Anlagen ESt-frei zu stellen und auf die Lieferung von PV-Anlagen (auch Speicher) die USt auf 0% stellen?


    Ist noch nicht final verabschiedet, aber nicht uninteressant. Allerdings stellen sich teilweise einige interessante Fragen, z.B. was passiert mit kurz vorher getätigtem Investitionsabzugsbeträgen und Sonderabschreibungen usw. Schließlich soll die Neuregelung nach bisherigem Stand für alle PV Anlagen bis 30kwp gelten.

  • Für die Ust./MwSt ist das Leistungsdatum maßgebend. Daher die Teile welche bis zum 31.12.22 geliefert/installiert werden müssen dann mit 19% UsT./MwSt. Berechnet werden. Auch wenn die endgültige Inbetriebnahme erst 2023 erfolgt.

  • Ein wie ich finde schöner, ausführlicher Bericht zum Thema:


    Solarenergiespeicher Bluetti EP500 Pro: Wie ich versuchte, autark zu werden - Golem.de
    Ich vermesse per Drohne, schleppe Solarpanels und eine 83-kg-Powerstation, drucke Abstandshalter im 3D-Drucker - und spare Stromkosten. Zudem berechne ich, ob…
    www.golem.de

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Ich hoffe ja immer noch nächstes Jahr endlich nen Dachdecker und auch PV beauftragen zu können.

    Hat jemand hier Indach oder Ziegellösungen und wie zufrieden ist er damit?

  • Mittlerweile habe ich zwei PVs in Betrieb


    Heute ca. 10:45

    Obere Auswertung unsere 19,7 Kwp Anlage in Elsenbach

    Untere Auswertung unserer 15,75 Kwp Anlage in Mauth (wobei es durchaus sein könnte, dass da noch abgeregelt wurde, da die Einspeisung derzeit noch auf Null steht).


  • Kleiner Nachtrag noch....


    Mittlerweile brennt in Mauth immer noch die Sonne runter, aber Batterie ist voll und sonst braucht keiner Strom im Haus.

    Erfolg:



    Der E3DC regelt praktisch auf Null runter, weil ... tärä.... Es nicht erlaubt Strom ins Netz einzuspeichern, wenn noch kein entsprechender Zähler installiert ist.....

    ..... und das dauert, weil das Bayernwerk als Netzwerkbetreiber genau 3 Leute beschäftigt für sein Einzugsgebiet, die Zähler installieren können.

    Da mindestens einer von denen im Krankenstand, Urlaub oder sonstwo ist... dauert das zur Zeit mal eben 6-10 Wochen.

    Und das bei den hunderten von PV-Anlagen, die in den letzten Monaten installiert wurden.


    Ein Irrsin der Bürokratie....


    GsD habe ich einen Installatuer, der das nicht so genau nimmt.

    Der sagt er kann die Einspeisung problemlos hochsetzen (kann ich selber nicht).

    Krieg ich zwar kein Geld dafür, aber "vernichten" muss man die Energie ja auch nicht gerade, oder?

  • Frage als Laie: Ist die neue Anlage effektiver als die ältere?

    Kann man vermutlich kaum beantworten, weil die Ausrichtung komplett anders ist und sich das Wetter über die ca. 150 km Ortsdifferenz und 400 Höhenmeter Differenz praktisch nicht vergleichen lassen.


    Außerdem sind die PV-Module zwar alle von Solarwatt, sehen aber anders aus.

    Hier bei mir sind das Monokristalline und in Mauth sind es (denke ich) Polykristalline.

  • Kann man vermutlich kaum beantworten, weil die Ausrichtung komplett anders ist und sich das Wetter über die ca. 150 km Ortsdifferenz und 400 Höhenmeter Differenz praktisch nicht vergleichen lassen.


    Außerdem sind die PV-Module zwar alle von Solarwatt, sehen aber anders aus.

    Hier bei mir sind das Monokristalline und in Mauth sind es (denke ich) Polykristalline.

    Ich dachte auch eher an Herstellerangaben.

  • Ich dachte auch eher an Herstellerangaben.

    Von den Herstellerangaben (also Wp pro Modul) sind meine "alten" Module eigentlich etwas besser.


    Erste Charge 315 Wp/Modul

    Zweite Charge 320 Wp/Modul


    In Mauth 310 Wp/Modul.

  • Sind die 230W das was insgesamt von den Panels kommt oder ist das schon nach dem WR das was jetzt noch ins Haus reintröpfelt und den Rest verbrennt der WR?


    Würde es ggf. Sinn machen, den Überschuss anderweitig zu verbraten? Zum Beispiel mit einem Heizlüfter (wenn jemand anwesend ist)?

    Wenn da nichts zum einspeisen oder verbrauchen ist, dann würde ich ja evtl. sogar überlegen die Module teilweise vom WR zu nehmen und im Leerlauf zu lassen. Der WR kann den massiven Überschuss ja nur in Wärme umwandeln, besonders materialschonend ist das auf Dauer nicht. Der Vorschlag von Deinem Solarteur ist garnicht so verkehrt. Lieber das "herschenken" was Du eh nicht verbrauchst als den WR zweckfremd als Heizung zu verwenden und mit der Haltbarkeit Lotto zu spielen.

  • ..... und das dauert, weil das Bayernwerk als Netzwerkbetreiber genau 3 Leute beschäftigt für sein Einzugsgebiet, die Zähler installieren können.

    Da mindestens einer von denen im Krankenstand, Urlaub oder sonstwo ist... dauert das zur Zeit mal eben 6-10 Wochen.

    Und das bei den hunderten von PV-Anlagen, die in den letzten Monaten installiert wurden.

    ach, das kenne ich nur zu gut

    wir hätten im Sommer viel Geld sparen können wenn wir von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch umgeschaltet hätten. Das geht.

    Man ist aber auf die Gnade des Netzbetreibers angewiesen.

    Meine Mails und Anrufe diesbezüglich wurden nicht einmal abschlägig beantwortet. Einfach gar nicht.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Prinzipiell durchaus verständlich, wenn gleich allein schon die Höflichkeit zumindest eine Antwort darauf geboten hätte. Letztlich gilt nicht nur das EEG (siehe unten) sondern auch pacta sunt servanda. Der Einspeiser erwartet ja auch seinen auf 20 Jahre fest ausgemachten Betrag pro kwh zu bekommen, egal was der Netzbetreiber dafür letztendlich bekommt. Jetzt soll der sich dafür ins Knie schiessen und womöglich gar teuer am Spotmarkt dazu kaufen weil die Einspeiser sagen, sie würden jetzt den Strom doch lieber selbst verwenden. Und dann am besten später vielleicht wieder zum Volleinspeiser werden wenn der Preis wieder sinkt.


    In meinem Einspeisevertrag steht allerdings durchaus ein Kündigungsrecht drin: "Dieser Vertrag beginnt..... und endet spätestens am 31.12.2028"

    "Beide Parteien sind berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat.... zu kündigen."

    "Darüber hinaus endet dieser Vertrag.... mit dem Ausserkrafttreten des EEG oder dem Ende des Vergütungszeitraumes für diese Anlage"


    Im EEEG § 25 I ist folgendes aktuell gemeißelt: Marktprämien, Einspeisevergütungen oder Mieterstromzuschläge sind jeweils für die Dauer von 20 Jahren zu zahlen, soweit sich aus den Bestimmungen dieses Gesetzes nichts anderes ergibt. Bei Anlagen, deren anzulegender Wert gesetzlich bestimmt wird, verlängert sich dieser Zeitraum bis zum 31. Dezember des zwanzigsten Jahres der Zahlung. Beginn der Frist nach Satz 1 ist, soweit sich aus den Bestimmungen dieses Gesetzes nichts anderes ergibt, der Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage.


    Läuft letztlich darauf hinaus, dass man da in beiderseitigem Einvernehmen rauskommen kann, dies aber wohl primär für Fortzüge oder ähnliches gedacht ist bzw. mit Umschreibung dann in aller Regel auf den Rechtsnachfolger. Ist natürlich auch eine zweite Seite. Wenn die Anlage auf Firma X oder auch privat Herrn Meier alleine läuft und die Firma endet oder Herr Meier erblasst, dann hätte eine Nachfolgefirma oder als Erbin Frau Meier womöglich eine Anlage am Hals die vielleicht nicht annähernd abgezahlt und statt der ausgemachten und benötigten 28 Cent gibt´s dann mit einem Neuvertrag nur noch 3 Cent. Will ja auch keiner.


    Vorallem ist natürlich zu bedenken, das wäre womöglich zwar kurzfristig vielleicht ein Vorteil, aber dann hättest womöglich noch ne Restlaufzeit von 8 Jahren oder so gehabt die dann futsch ist wenn irgendwer den Typen umlegt und die anderen Russen vielleicht doch lieber wieder Geschäfte mit uns machen und wie man aus eigener Vergangenheit weiss, war ja eh nie einer dann dabei gewesen. ;)

  • das wäre womöglich zwar kurzfristig vielleicht ein Vorteil, aber dann hättest womöglich noch ne Restlaufzeit von 8 Jahren oder so gehabt die dann futsch ist wenn irgendwer den Typen umlegt und die anderen Russen vielleicht doch lieber wieder Geschäfte mit uns machen und wie man aus eigener Vergangenheit weiss, war ja eh nie einer dann dabei gewesen. ;)

    Du mißinterpretierst das

    Es geht nicht darum den Einspeisevertrag zu kündigen, das ist für Eigenverbrauch gar nicht notwendig. Auch mit EEG Vertrag hat man jederzeit das Recht den selbst erzeugten Strom selbst zu nutzen; bzw ausschließlich den "überzähligen" Strom einzuspeisen.

    Das Meßkonzept muß das nur hergeben. Erst einmal physisch (Anordnung der Meßstellen) und dann auch noch rechnerisch. Beides wäre in unserem Fall kein Problem gewesen, weil wir ohnehin ins eigene Netz einspeisen (bilanzielle Durchleitung, Eigentumsgrenze ist die 20 kV Schiene)

    Nein, es ist tatsächlich so daß der Netzbetreiber durch totstellen die Möglichkeit einfach torpedieren kann.


    Etwas anderes wäre den Strom an jemand anderes als den Netzbetreiber zu verkaufen. Das geht tatsächlich nur mit einem komplett neuen Vertrag.

    Kofferraum statt Hubraum !