Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Es macht natürlich Sinn daß die PV möglich "nah" am Zähler hängt.

    Die aktuelle VDE schreibt sogar eine eigene Leitung zum Einspeisen vor; das dürfte aber bald fallen.

    Hintergrund: Du speist nur 1 Phase ein. Der Rest wird über Saldierung im Zähler "gutgeschrieben", aber eben erst am Zähler. Der Leitungsverlust macht sich also bemerkbar.

    Allerdings schon ein überschaubares Haus kommt schnell auf Leitungslängen von 20m. Wenn dann in den Garten noch mal 20m liegen ... auch egal

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Sprich nix extra abgesichert.....

    Na, das Esszimmer

    Da geht vom Esszimmer ne Leitung raus.

    wird wohl abgesichert sein? Wie alt ist denn die Installation?

    Und was geht vom Esszimmer raus? Hat das ein Elektriker gemacht?


    Ich würde mir da, wenn das eine Standard-Hausinstallation und keine Bastelei vom Bertram aus der Nachbarschaft (Hauptberuf Bestatter) ist, keine Gedanken machen. Dann liegt da ganz normal 1,5mm²...

    600W, muss man sich mal bei allen Bedenken geben, das ist ungefähr das was große Plasmafernseher früher mal gezogen haben. Da hat auch niemand gefragt.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Elektrik wurde 2002 Grundsaniert. Und ja auch die Gartenleitung hat der Elektriker gemacht

  • Elektrik wurde 2002 Grundsaniert. Und ja auch die Gartenleitung hat der Elektriker gemacht

    Na also, ran damit. Den Rest kann ich nicht öffentlich schreiben :duw:

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  • Ich hab irgendwo im Netz gelesen dass es sogar Schätzungen von bis zu 70% unangemeldeter BKW gibt.

    Kann ich mir gut vorstellen. Gibt ja doch nur Ärger wenn man es anmeldet, wenn man nichts macht passiert auch nichts. Bemerkenswert finde ich da die Story aus Hohenbrunn. Der Herr dort hat ja irgendwann angefangen die vom Netzbetreiber "genehmigte" Anlage wie wild auszubauen gegen öffentlichen Widerstand der Nachbarschaft. Nichtmal das gab Ärger. Erst viel später als er nicht mehr am Netz war musste er wegen Bausünden abbauen.


    Allerdings muss man sagen dass die Dinger in den letzten Monaten um 30% teurer geworden sind. Es gibt Komplettsätze, oder aber um einiges günstiger die Einzelkomponenten kaufen. Ist ja nicht viel.

    Einzelkomponenten ganz klar. Ist doch viel günstiger vor allem wenn du 400Wp+ Module nimmst. Nur die Wechselrichter sind ein Problem, die sollten keine 200Euro kosten...und liegen aktuell eher bei 300Euro.


    Mein nächstes Hobby wird eines mit nem billigen Speicher und Inselbetriebsmöglichkeit.

    Macht mein Onkel auch gerade, mir fehlt da irgendwie der Sinn. Balkonkraftwerk und fertig....oder ans Netz. Ich überlege eine Insel an der vom Haus entfernten Garage, da ich dort kein Kabel hinlegen kann.


    Die aktuelle VDE schreibt sogar eine eigene Leitung zum Einspeisen vor; das dürfte aber bald fallen.

    Mir fehlt der Zusammenhang von VDE und Balkonkraftwerk. Das eine ist ein Verein, der für mich als Privatperson keine Bedeutung hat, das andere stecke ich in die Steckdose...

    Allerdings schon ein überschaubares Haus kommt schnell auf Leitungslängen von 20m. Wenn dann in den Garten noch mal 20m liegen ... auch egal

    20m bei 600W und 230V sind 0.5%....wenn ein Vogel mittlerer Größe einen Haufen auf die Solaranlage setzt ist das mehr.


    Bein diesen BKw gibt es Mindestanforderungen an die Leitung? Also ich meine technisch notwendige und nicht regulatorisch vorgeschriebene?

    Die 600W kommen ja aus dem Punkt das die Leitungen durchaus 18A abkönnen wenn sie mit 16A abgesichert sind. Wenn also nicht wie früher jemand ne Leitung in die Dämmung geworfen hat und trotzdem ne 16A Sicherung dran gemacht hat ist alles ok. Die zusätzlichen 600W, also ungefähr 2A sind drin. Daher gibt es diese Grenze.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Gibt ja doch nur Ärger wenn man es anmeldet, wenn man nichts macht passiert auch nichts.

    Korrekt. Z.B. irgendwelche Netzbetreiber die einem eine Wielandsteckdose vorschreiben wollen obwohl es sie einen Schaissdregg angeht. Oder sonstige Prüfungen und installationen von Fachkräften, die eindeutig hinter ihrem Verantwortungsbereich liegen. Die mit ihren selbstgemachten Anmeldeformularem die Leute verunsichern wollen.


    Formfrei ist die Anforderung: Theoretisch reicht ne Mail mit nem 2-Zeiler.


    PDF Musterbrief-Anmeldung-Solaranlage-BSB-Solar.pdf

    Nur die Wechselrichter sind ein Problem, die sollten keine 200Euro kosten

    600er kannst du grade eh so wenig kaufen wie Dry Aged Entrecote vom Kabeljau. Ich sinniere da einfach 100 oder 200W höher, die gibts im Angebot, weil man es nicht darf. Bei Nachfragen irrtümlicherweise die Konformitätserklärung des 600er dranhängen, im Ernstfall ist das Typenschild beschädigt und gut. Peakleistungen werden eh nicht mal in modernsten Zählern gespeichert oder ausgewertet, falls tatsächlich mal Null Eigenverbrauch stattfindet. Und die Kontrolle mit dem SEK hat auch noch nie stattgefunden. Wer nicht gerade nur eine Fritzbox und ne Alexa als potentielle Dauerverbraucher im Netz nach der Meßstelle hat wird hier wohl technisch gesehen kaum jemals nie über das gesetzlich!! zulässige kommen.

    Klar sollte man seine eigene Anlage bissl im Blick haben, an einem Hochverbrauchstromkreis hinten noch mögliche 2KW einzuspeisen ist sicher keine gute Idee. Da könnte am falschen Platz was zu warm werden.


    Macht mein Onkel auch gerade, mir fehlt da irgendwie der Sinn.

    Sinn... guter Einwurf. Bei mir wäre es einfach nur Hobby, übrige Kohle, Spielerei. Und im Ernstfall 2-3 Tage den Schrank mit den 8 Kostbarkeiten unter der Taugrenze zu halten. So lange dass ich Zeit habe das wichtigste rauszufressen, nämlich auf dem Gas- oder Kohlegrill zuzubereiten. Da der benannte Zeitraum in der Regel im Winter bei Schneebedeckung stattfindet passen die Verhältnisse wunderbar, da kühlt Mutter Natur mit. Im Sommer blasen die Panels normalerweise genug für den Weiterbetrieb.

    Daher gibt es diese Grenze.

    Oh, ich dachte eher das ein ein bischen politisch motiviert. Der Österreicher darf 800W wenn ich mich recht entsinne. Haben die 1,7mm² rumliegen?

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  • Die mit ihren selbstgemachten Anmeldeformularem die Leute verunsichern wollen

    Naja, wenn mir ein Kunde heute schreibt das er Veränderung XY am Gerät vornimmt, dann muss ich ja auch relativ negativ reagieren. Insofern verstehe ich die Netzbetreiber, die können nicht anders als "lass es einen Elektriker anschauen".

    Beim Elektriker kommt dann dessen Verein, die VDE mit ihrem Selbsterhaltungstrieb ins Spiel. Die ist bei dem Thema halt völlig am hohldrehen.

    Oh, ich dachte eher das ein ein bischen politisch motiviert

    Lobbyarbeit ist da sicher im Spiel. Aber hätte man was anderes stichhaltig dagegen wären es 0W. Aber die 2A lassen sich halt nicht weg diskutieren.

    In anderen Ländern gibt es keine VDE Missverständnisse. Daher können schon die Belastbarkeiten von Adern in Österreich ganz anders sein.

    Geh noch weiter nach Süden...da habe ich vor 6 Jahren ne Anlage verweigert weil die 1.5er Leitung für 25A vorgesehen haben....

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  • Naja, wenn mir ein Kunde heute schreibt das er Veränderung XY am Gerät vornimmt, dann muss ich ja auch relativ negativ reagieren.

    Das Problem ist ja aus meiner Sicht, dass du hinter der Meßstelle gar nicht mehr der Kunde bist. Was dort passiert liegt ziemlich komplett ausserhalb des Einflußbereiches des Netzbetreibers. Ansonsten müsste ich auch jedesmal ein Formular hinschicken wenn ich den Toaster einstecke, denn es könnte ja sein dass auf derselben Phase grade auch die Waschmaschine heizt.

    Lobbyarbeit ist da sicher im Spiel. Aber hätte man was anderes stichhaltig dagegen wären es 0W. Aber die 2A lassen sich halt nicht weg diskutieren.

    Ich vermute es ist eher die Angst irgendwann viel zu viel unregelbare Einspeisung ins Netz zu haben. Das ist ja alles nicht steuerbar.

    Mein Nachbar 3 Häuser weiter, ein ehemaliger EnBW Netzleitungsmeister hat mir im Vertrauen gesteckt dass man mittlerweile sogar kontrollierte Lastableitungen gegen Erde einsetzt. Strom verbrennen. Frag mich nicht wie technisch. Vorstellen kann ich es mir.

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  • Tja das mit den Netzbetreibern und ihren eingetragenen Installateuren kenne ich auch zu gut. Ich kann es bis zu einem Punkt verstehen, dass man das eigene Netz sauber halten möchte.


    Die Krönung sind solche Sachen: Ein eingetragener Installateur nimmt meine PV Anlage in Betrieb, muss zig Formulare ausfüllen. Dann will der örtliche Netzbetreiber trotzdem selbst auch noch kommen und in Betrieb nehmen (ok meinetwegen), aber dann wollen die um die 150€ Pauschale dafür berechnen. Obwohl das laut EEG gar nicht vorgesehen ist!

  • Das Problem ist ja aus meiner Sicht, dass du hinter der Meßstelle gar nicht mehr der Kunde bist.

    Das spielt ja keine Rolle. Wenn mir ein Kunde schreibt das er an der Sicherung nen Nagel rein macht damit der das Gerät anschließen kann, dann muss ich doch auch schreiben "lass das" obwohl mich das ja in dem Sinne auch nichts angeht. Beim Netzbetreiber ist die Trennung in meinen Augen auch nicht am Zähler. Wenn du beim Sicherungskasten den Bestandsschutz verlierst sagt ja auch der Netzbetreiber "so nicht".


    Ich vermute es ist eher die Angst irgendwann viel zu viel unregelbare Einspeisung ins Netz zu haben. Das ist ja alles nicht steuerbar.

    Glaube ich nicht. Das betrifft ja alle Anlagen. Wenn jemand mit den großen Dingern hier nen Baum fällt der davor steht macht das viel viel mehr aus.

    Wie schon geschrieben, das Problem ist in meinen Augen das es keine externe Regelbarkeit der Wechselrichter gibt. Man redet immer von der Regelbarkeit von Atomkraftwerken oder Gaskraftwerken, dabei liegt die perfekte Regelfähigkeit bei Solar und Wind. Vor allem kostenneutral, die EEG kann ja trotzdem als Entschädigung fließen. So entsteht eine Win-Win, der Betreiber bekommt sein Geld und das Netz wird günstig und schnell geregelt.

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  • Das gibt es aber… Bei Anlagen >25kwp ist ein Rundsteuerempfänger vorgeschrieben. Damit können die Anlagen aus der Ferne reduziert oder abgeschaltet werden. Dann muss nach EEG entschädigt werden.

  • Mir fehlt der Zusammenhang von VDE und Balkonkraftwerk. Das eine ist ein Verein, der für mich als Privatperson keine Bedeutung hat, das andere stecke ich in die Steckdose...

    Als Eigentümer bist du natürlich selbst verantwortlich und kannst nach dem Zähler machen was zu willst

    Wenn Du zur Miete wohnst wäre das ein Weg auf dem der Vermieter den Betrieb der Anlage untersagen kann.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Das die VDE Bestimmungen für Privatpersonen keine Bedeutung haben stimmt nur halb. Wie andere Normen auch, dokumentieren sie den Stand der Technik und spätestens im Schadensfall wird sich jemand dafür interessieren, ob der Stand der Technik eingehalten wurde. Zum Zweiten könnte eine Elektroinstallation gemäß VDE durchaus im Vertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber vereinbart sein, müsste mal schauen was da bei mir steht.


    Den WielandStecker halte ichpersönlich aber auch für unnötig.

  • Tja das mit den Netzbetreibern und ihren eingetragenen Installateuren kenne ich auch zu gut. Ich kann es bis zu einem Punkt verstehen, dass man das eigene Netz sauber halten möchte.


    Die Krönung sind solche Sachen: Ein eingetragener Installateur nimmt meine PV Anlage in Betrieb, muss zig Formulare ausfüllen. Dann will der örtliche Netzbetreiber trotzdem selbst auch noch kommen und in Betrieb nehmen (ok meinetwegen), aber dann wollen die um die 150€ Pauschale dafür berechnen. Obwohl das laut EEG gar nicht vorgesehen ist!

    Und deshalb habe ich mit Verweiß aufs EEG die bei mir 248 € auch nicht gezahlt.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Wenn Du zur Miete wohnst wäre das ein Weg auf dem der Vermieter den Betrieb der Anlage untersagen kann.

    Wie das? Ich darf die Elektroinstallation als Mieter fachgerecht von einem Elektriker ändern lassen und das völlig ohne Melde- oder Nachweispflicht gegenüber dem Vermieter. Mit "geht dich gar nichts an" sollte das Thema rechtlich gegessen sein.


    Das die VDE Bestimmungen für Privatpersonen keine Bedeutung haben stimmt nur halb.

    Klar. Das ist aber auch der Grundsatz der VDE: Passieren darf halt nichts.


    Zum Zweiten könnte eine Elektroinstallation gemäß VDE durchaus im Vertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber vereinbart sein, müsste mal schauen was da bei mir steht.

    Da muss wenn dann stehen "VDE oder gleichwertig", sonst eh nicht gültig. Genau das ist der Knackpunkt nach "passieren darf halt nichts":

    Die VDE schreibt einen berührgesicherten Stecker vor (wobei wir jetzt diskutieren können wie gesichert so ein Wieland ist...) ODER GLEICHWERTIG. Das Gleichwertig wird eigentlich von jedem zulässigen Wechselrichter erfüllt, da die alle sofort abschalten sobald Netz fehlt. Insofern kann nichts passieren und damit ist alles ok.


    Ich sehe eh eher den Knackpunkt am Brandschutz. Das halt die DC Leitungen nicht kokeln.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Die Krönung sind solche Sachen: Ein eingetragener Installateur nimmt meine PV Anlage in Betrieb, muss zig Formulare ausfüllen. Dann will der örtliche Netzbetreiber trotzdem selbst auch noch kommen und in Betrieb nehmen (ok meinetwegen), aber dann wollen die um die 150€ Pauschale dafür berechnen. Obwohl das laut EEG gar nicht vorgesehen ist!

    Das ist das was ich weiter oben mit unberechtigten Forderungen gemeint hatte.

    Ich habe das Begleitschreiben meiner Anlage durchgelesen (wo genau dieses Szenario vorkam) und beschlossen ich hätte meine Schuldigkeit mit der Anmeldung erledigt. In den 6 Monaten ist auch nichts weiter gekommen.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ich habe das Begleitschreiben meiner Anlage durchgelesen (wo genau dieses Szenario vorkam) und beschlossen ich hätte meine Schuldigkeit mit der Anmeldung erledigt.

    Hast du und das wissen die auch.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party: