Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Klar...gerade gestern, um 15 Uhr, hatten wir laut Smard Webseite einen Verbrauch von 54MwH, mit erneuerbaren wurden grandiose 14MwH erzeugt und der Rest kam? Ja, richtig... aus konventioneller Erzeugung.

    An solchen Ekeltagen kommt halt weder viel PV noch (hier bei uns) viel Wind.

    Es stehen nicht ohne Grund ne Menge Windkraftanlagen hier, aber gestern wars hier nunmal einfach nicht wirklich windig.


    Klingt also definitiv nach nem durchdachten Plan ^^

    Jo, wenn wir nicht ständig uns gegen alles Neue sperren und bei allen Änderungen den Wutbürger rauslassen würden, dann könnte das vielleicht schon besser aussehen. Eine Umstellung von heute auf morgen geht nicht. Technische Fakten und so. Den meisten von uns ist das klar. Interessant dass genau das aber von denen gefordert wird die eh dagegen sind. :confused:

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  • Ernsthafte Frage: hast du ein paar von den Windspargeln in Sichtweite oder gar Laufweite?

    Die Teile verschandeln einfach die Landschaft - mal davon ab, dass wir keine Feldermäuse mehr haben seitdem die ortsnahen Teile errichtet wurden.


    Den Anblick kann und muss ich wohl akzeptieren, aber ich freue mich wirklich jedes Mal, wenn ich in eine Landschaft komme, die nicht verspargelt ist.



    Ich sehe den Stein der Weisen in der Energiewende noch nicht.

    Wenn die Kernfusion funktioniert: ja, das wäre eine echte Lösung.


    Aber ansonsten sehe ich da einfach nur gigantische Geldverschieberei...

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Stefan: Sorry aber Du redest hier Blödsinn.

    Es ist keiner von dagegen, die PV Technik auszubauen. Und auch eine Solaranlagenpflicht, halte ich für sinnvoll.

    Nur wirklich grundlastfähig ist weder Windkraft noch PV. Das sind nur die Biomasse-Anlagen. Die aber wiederum sind eben NUR grundlastfähig und können nicht mal eben schnell zugeschaltet werden wenn PV und Wind nicht genug Strom liefern, da der Gärungsprozeß nicht mal eben kurz unterbrochen werden kann.

    Hinzu kommt das kleine Problem, dass heute schon sehr viel landwirtschaftliche Nutzfläche für den Anbau von Biomasse verwendet anstatt zum Anbau von Lebensmitteln. Aber kein Problem.... importieren wir halt die Lebensmittel. Wie sinnvoll das tatsächlich ist, lasse ich mal jeden selber beurteilen.


    Dazu kommt dann noch folgendes:

    Gerade die Tage im Radio gehört: Prognose Stromverbrauch - wird bis 2030 um mindesten 11% höher sein als 2020. Vorwiegende Treiber: Wäärmepunmpen und E-Mobilität.


    Hier wird sogar von 20% Mehrbedarf gesprochen:

    Verschärfte Klimaziele: Deutlich höherer Stromverbrauch bis 2030 | tagesschau.de

  • Natürlich gibt es PV-Überschuss. Das wird Dir jeder der seine Anlage länger als 3 Tage hier hat bestätigen können. Der geht ins Stromnetz und muss schon mal nicht anderweitig erzeugt werden. Oder geht bei Dir alles in die Waschmaschine und der Rest in die Batterie? Und wenn nein, was passiert mit dem Strom? Huiiiiiiii in Luft aufgelöst oder was? :confused:

    Ja, mit technischen Fakten habt Ihr beide es nicht so wirklich. ;)


    Laß die Alte doch reden. Die redet ahnungsarm wie jeder Politiker, aber auch nicht weniger Stuss als hier und in anderen diesbezüglichen Threads geschrieben wird. Aber das ist dann ja was anderes wenn hier Einheiten lustig vermengt oder verwechselt werden oder der Klassiker, PV mit Solarthermie vermischt wird. Dass grad mal eine Handvoll Ahnung haben wie man PV-Anlagen direkt vergleichen kann, geschenkt. Rafft auch sonst ja kaum einer. Oder dass es "keinen PV-Überschuss" gibt. Ja ne ist klar... Aber dumm über andere Leute daher reden. :respekt:

    Heute auf Krawall gebürstet? Intellektvergleiche mit Frau B. finde ich nicht wirklich angemessen. Falls, ja falls man ihr mal wirklich zugehört hat.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • In Laufweite nicht. Ansonsten sehe ich lieber 10 Windräder als die Wolke des Kühlturmes von Gundremmingen. Bei Kraftwerken mit Wärmeabgaben in Flüsse fragt übrigens auch keiner nach den Fischen. ;)


    In der Tat, den Stein der Weisen hat man sicher noch nicht gefunden. Ich sehe einen Mix aus vielem und das kleinteilig.

    Also genau das was die Grünen in Ihrem BT-Wahlprogrammen fordern. Ich dachte die sind dumm wie Brot und haben keine Ahnung? ^^^^^^


    Eine Pflicht sehe ich nicht wirklich als zielführend an. Wir sind jetzt schon in Preisregionen wo das keine riesigen Investitionen mehr sind und schon garnicht in der Gesamtschau eines Neubaus. Eine Pflicht schiebt da halt mehr noch an und mit Förderungen hält man erfahrungsgemäß eher die Preise oben.


    Das mit dem Stromverbrauch wird schon. Je gespartem Liter Treibstoff spart man übrigens gleichzeitig 1,5kwh in deutschen Raffinerien ein. Ich verstehe nicht wirklich, warum - und das ist ja nicht nur in diesem Thema so - bei irgendwelchen Neuerungen sofort und gleich und mindestens überhaupt verlangt wird, weil sonst ist das ja Scheisse. Die technische Entwicklung wird immer schneller. In 12 Jahren hat sich die Leistung eines Standard-PV-Moduls um 70% erhöht. Die Speicher werden immer besser. Es dauert halt einfach seine Zeit. Der olle Carl hat damals auch nicht gleich die S-Klasse aus seiner Gartenhütte geschoben.

    Heute auf Krawall gebürstet? Intellektvergleiche mit Frau B. finde ich nicht wirklich angemessen. Falls, ja falls man ihr mal wirklich zugehört hat.

    Ja, das mit dem Zuhören ist so ne Geschichte. Sieht man ja an so manchen beißreflexartigen Äußerungen über so manchen Politiker hier. Und naja, wie neulich bequatscht passe ich mich an den allgemeinen Usus an: Ich mach jetzt auch einen auf F... E... ;)

    Zudem: Wer austeilen kann, der sollte auch einstecken können. Ich brauch mir jedenfalls nach über 20 Jahren PV kaum technisches Unverständnis unterstellen lassen.

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  • Jo, wenn wir nicht ständig uns gegen alles Neue sperren und bei allen Änderungen den Wutbürger rauslassen würden

    Was ist an PV neu? Wie du selbst sagst haben wir die seit 20 Jahren stark in D vertreten.

    Was ist an Kasteiung neu? Die religiöse Kasteiung gab es schon im Mittelalter hier in D. Ich sehe nichts neues an dem was die Grünen hier vertreten.


    Zum Wunsch das wird noch:

    Was hat sich an PV signifikant verändert oder verbessert?

    Man kann jetzt lange über Poly und Mono diskutieren, aber in der Realität ist beides vorhanden weil Mono oft zu teuer in der Fläche. Jedes Prozent Wirkungsgrad wird auch in Zukunft sauber kosten. Auch die Speicherpreise sind am aussättigen, 21 bis 22 kaum ne Reduktion erwartet. Man muss angesichts der EXPONENTIELLEN Entwicklung schon erkennen, das das was wir heute sehen auch in 10 Jahren kaum anders ist.


    Ernsthafte Frage: hast du ein paar von den Windspargeln in Sichtweite oder gar Laufweite?

    Ja, mich stört das nicht. Auch die Fledermäuse sind mir eigentlich egal, bzw. die haben wir nach wie vor (in geringster Stückzahl). Windräder machen zumindest Sinn im wilden Konstrukt der Selbstkasteiung. Das Problem ist eher das die aus unterschiedlichen Gründen dauernd aus sind.


    Ich sehe den Stein der Weisen in der Energiewende noch nicht.

    Ich auch nicht. Man hat Jahrzehnte lang die Industrie zum Strom hin entwickelt, jetzt treibt man sie CO2 reich vom Strom weg...keine Ahnung ob es da irgend einen Plan gibt der so realitätsnah ist, dass man das Resultat überhaupt als eine "Wende" bezeichnen kann.

    Ist aber auch egal. Siehe unten Modelleisenbahn.


    In der Tat, den Stein der Weisen hat man sicher noch nicht gefunden. Ich sehe einen Mix aus vielem und das kleinteilig.

    Bisher war es in der Industrie noch nie auf Dauer gut kleinteilig zu werden. Da bin ich echt gespannt wie das in 10 oder 20 Jahren aussieht. Mir schwant da eher, dass wir unseren Kindern ein unmöglich kontrollierbares, fragiles Netz mit einer Menge Sondermüll überlassen.


    Eine Pflicht sehe ich nicht wirklich als zielführend an. Wir sind jetzt schon in Preisregionen wo das keine riesigen Investitionen mehr sind und schon garnicht in der Gesamtschau eines Neubaus. Eine Pflicht schiebt da halt mehr noch an und mit Förderungen hält man erfahrungsgemäß eher die Preise oben.

    Ich glaube nicht, dass die Pflicht kommt. Macht ja bei vielen Dächern gar keinen Sinn. Könnte eher sein das das wie bei der Fassadendämmung so ne weiche Pflicht wird.

    Ich glaube eher man wird Fördermittel über die BAFA in die Industrie streuen. Sagt man so nicht, aber da ist eben die größte Schieflage und das größte CO2 Risiko aktuell.


    Das mit dem Stromverbrauch wird schon. Je gespartem Liter Treibstoff spart man übrigens gleichzeitig 1,5kwh in deutschen Raffinerien ein.

    Bisher hat Strom noch keinen Liter Sprit auf deutschen Straßen gespart.

    Sieht man ja an so manchen beißreflexartigen Äußerungen über so manchen Politiker hier

    Ja, auch an der Politik geht der Fachkräftemangel nicht spurlos vorbei. Und wenn die Frau B den Maut Andi ersetzt sehe ich auch keinen Netto Verlust. Alles ok.

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  • Bei Kraftwerken mit Wärmeabgaben in Flüsse fragt übrigens auch keiner nach den Fischen. ;)

    Zu den Fakten: in Obrigheim gab es eine Begrenzung von 1°C zwischen Ein- und Auslauf. Zusätzlich mit einer Obergrenze für den Sommer, die oft genug zu einer Leistungsreduzierung führte.

    MMn ist 1°C verkraftbar.

    Qui autem parti civium consulunt, partem neglegunt, rem perniciosissimam in civitatem inducunt, seditionem atque discordiam.

    Cicero, 44v.Chr.


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Was hat sich an PV signifikant verändert oder verbessert?

    Man kann jetzt lange über Poly und Mono diskutieren, aber in der Realität ist beides vorhanden weil Mono oft zu teuer in der Fläche. Jedes Prozent Wirkungsgrad wird auch in Zukunft sauber kosten. Auch die Speicherpreise sind am aussättigen, 21 bis 22 kaum ne Reduktion erwartet. Man muss angesichts der EXPONENTIELLEN Entwicklung schon erkennen, das das was wir heute sehen auch in 10 Jahren kaum anders ist.

    Ich weiß ja nicht inwieweit Du das verfolgst, aber bei den Modulen hat sich gewaltig was geändert im Wirkungsgrad. Ich hab auf dem Wohnwagen noch ein älteres Modul von Shell liegen, das dürfte in etwa von 2000 rum sein. 105Wp und dafür brauchts 1,037m². Also in etwa 100Wp/m². Am Haus-Dach (2008) liegen 225Wp in Standardgröße 99x159cm, also schon 143Wp/m2. Aktuelle Standardmodule (also nix besonderes ausgesiebtes für spezielle Spezialfälle sondern das was 1000-fach auf die Dächer kommt) sind bei 235Wp/m. Kann man jetzt noch bisschen was jeweils für die Rahmen abziehen, aber eine Steigerung von 100 auf 235Wp/m ist jetzt durchaus in dem Bereich den ich schon als "signifikant" ansehen würde. Schlichtweg weil bei gleicher Fläche ein Plus von 135% mehr Leistung installierbar ist. Und das auch noch zu geringeren Kosten. Noch nie war PV so günstig wie heute. Für mein erstes 80W-Modul (dass mir dann so ein W.... vom Dach geklaut haut) am Wohnwagen hab ich noch fast 1000 DEM bezahlt. Meine Einspeiseanlage mit lausigen 6,75kwp und ohne Speicher hat fast 35k€ brutto gekostet. Was kostet heute sowas mit Speicher? ;)

    Klar, wird so ansteigend vermutlich nicht mehr in dem Maße weitergehen, dafür steigt die Anzahl der ausgerüsteten Flächen stetig an.


    Bei den Speichern fehlen mir die Daten bzw. habe ich das nicht im einzelnen verfolgt aber wenn man sieht dass wie Hölle verbaut wird, dann scheint sich da was getan zu haben in den letzten Jahren weil es eben rentabel und auch technisch machbar ist und man nicht mehr für 1kwh . Im Automobilbereich sieht man das auch recht gut am i3 als er rauskam und was jetzt bzw. schon seit einer Weile drin ist. An neuen Batterietypen wird entwickelt, paar Sachen scheinen recht vielversprechend. Man wird sehen wo man in 10 Jahren steht. Sicher auch wie bei der PV nicht mehr in dem gewaltigen Maße ansteigend, aber die Spitze der wirtschaftlichen Fahnenstange sehe ich noch lange nicht erreicht.


    Zu den Fakten: in Obrigheim gab es eine Begrenzung von 1°C zwischen Ein- und Auslauf. Zusätzlich mit einer Obergrenze für den Sommer, die oft genug zu einer Leistungsreduzierung führte.

    MMn ist 1°C verkraftbar.

    Also quasi Nebelwetter wenn es zu warm ist. ;)

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Natürlich gibt es PV-Überschuss. Das wird Dir jeder der seine Anlage länger als 3 Tage hier hat bestätigen können. Der geht ins Stromnetz und muss schon mal nicht anderweitig erzeugt werden. Oder geht bei Dir alles in die Waschmaschine und der Rest in die Batterie? Und wenn nein, was passiert mit dem Strom? Huiiiiiiii in Luft aufgelöst oder was? :confused:

    Hm, lass mal sehen.

    Unsere November-Bilanz bis jetzt:

    Einspeisung: 0,5 kWh (!)

    Netzbezug: 95 kWh


    Deiner Logik zufolge müsste ja irgendwo anders eine PV-Anlage meine 94,5 kWh als Überschuss produziert haben. Fragt sich nur wo, 90% bedecktem Himmel. Und bedeckt heißt im Zweifel wirklich bedeckt.


    Zitat

    Ja, mit technischen Fakten habt Ihr beide es nicht so wirklich. ;)

    Ach, aber Du schon.

    Ok, Du hast Recht, und ich hab meine Ruhe. :top:

  • Das mit dem Zahlen Hin und Hergeschmeise ist doch Humbug. Beispiel bei mir für November bisher:


    Erzeugung: 190 kWh


    Verbrauch: 175 kWh


    Also 15 kWh ins Netz und autark, oder? :p



    Mitnichten, denn es stehen ebenfalls 95 kWh Netzbezug auf dem Zähler.


    Und 72 kWh Einspeisung.


    PV-Energie ist nicht planbar. Dennoch scheinen dies weite Teile der Politik zu ignorieren. Denn wie mir privat geht es Firmen natürlich genauso, ebenfalls Behördendächern. :teufel:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich sehe da eher den Businessflieger Herrn A.H.

    Das ist schon echt schwierig diese Legislaturperiode. Entweder man muss über die Eskapaden schmunzeln oder die Minister haben einfach nichts gemacht um nicht irgendwie in Erscheinung zu treten. Insofern denke ich auch das Frau B einfach in alter grüner Manier große Reden schwingt und im Posten konsequent die Füße still halten wird. Konsequentes Abschirmen, macht ja auch der Andi im letzten Jahr, daher passt der Vergleich für mich gut.


    Ich weiß ja nicht inwieweit Du das verfolgst, aber bei den Modulen hat sich gewaltig was geändert im Wirkungsgrad.

    Wie du weist bin ich mehr an der Forschung...

    Best Research-Cell Efficiency Chart | Photovoltaic Research | NREL


    Du siehst... es hat sich nicht viel getan und es ist auch nicht viel am "kommen". Multijunction ist Dreck pur, das sehe ich nicht auf nem Hausdach, da fehlen schon die Materialen um das überhaupt zu produzieren.

    Am Haus-Dach (2008) liegen 225Wp in Standardgröße 99x159cm, also schon 143Wp/m2. Aktuelle Standardmodule (also nix besonderes ausgesiebtes für spezielle Spezialfälle sondern das was 1000-fach auf die Dächer kommt) sind bei 235Wp/m. Kann man jetzt noch bisschen was jeweils für die Rahmen abziehen, aber eine Steigerung von 100 auf 235Wp/m ist jetzt durchaus in dem Bereich den ich schon als "signifikant" ansehen würde.

    Realistisch ist schon die Steigerung am Dach. Wobei du hier eh Poly und Mono mischst, oder? Vom Onset ne Steigerung von 50% ggf. sogar 100% auf dem Dach ist jetzt nicht ungewöhnlich, das meinte ich mit exponentiell...das sättigt halt.

    Es ist unrealistisch das ich auf meinem Dach in 5 oder 10 Jahren genug Leistung verbauen könnte das es Sinn macht. Ich kann das eben als meine neue Modelleisenbahn ansehen. Werde ich wohl auch...nur das die alte Modelleisenbahn für die Kinder in 25 Jahren kein Problem darstellt.


    Bei den Speichern fehlen mir die Daten bzw. habe ich das nicht im einzelnen verfolgt aber wenn man sieht dass wie Hölle verbaut wird, dann scheint sich da was getan zu haben in den letzten Jahren weil es eben rentabel und auch technisch machbar ist und man nicht mehr für 1kwh

    Die Speicher im Auto werden halt immer größer. Am Preis oder der Kapazität pro Volumen ändert sich kaum was. Ich sehe da jetzt keinen nachhaltigen Fortschritt, nur mehr Einbau.


    An neuen Batterietypen wird entwickelt, paar Sachen scheinen recht vielversprechend.

    Ja, das machen wir seit 100 Jahren.

    Klar ändert sich leicht was, man kann halt eher an die Grenzen je mehr man Produktion und Stabilität kennt. Aber an der Spannungsreihe gibt es kein Vorbei: https://de.wikipedia.org/wiki/…ochemische_Spannungsreihe

    Wir können nur versuchen mehr Lithium auf weniger Platz von sich selbst zu isolieren...das treibt den Verbrauch an Lithium einfach noch weiter, das ist eine der Grenzen. Auch hier sehe ich aus der Forschung nichts. Die Versuche mit Carbon in verschiedener Form sind jetzt auch 10 Jahre her ohne das was sinnvolles und anfänglich markttaugliches (Stabilität!) raus gekommen ist.

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  • Schlüssellochdenken. Du sieht nur ich ich ich und ich. Mehr nicht. Deine mir im Mund rumgedrehte These würde 100% PV bedingen und das hat es aber nicht und wäre auch wenig sinnvoll. So kann man es sich natürlich auch hinbiegen. :rolleyes:


    Passt doch. Deine Rechnung bestätigt genau das was ich oben geschrieben habe. Dein erzeugter Strom löst sich ja nicht in Luft auf nur weil Du ihn nicht selbst verbrauchst, irgendwer anders nimmt den zum Zeitpunkt der Erzeugung ab und verbraucht ihn für seine Zwecke. Da Du leider selbst nicht in idealer Weise gleichzeitig verbrauchst hast Du dann natürlich teils Übeschusseinspeisung, teils aber auch Bedarfsbezug in dem Du Strom abnimmst den Du zusätzlich brauchst, egal ob der jetzt aus einer PV kommt, aus dem AKW oder vom Wasserkraftwerk. Der Fehler ist auch hier, das ichbezogene Schlüssellochdenken. Dabei ist jede kwh die Du aus Sonnenergie erzeugst, egal ob selbst verbraucht oder durch jemand anders eine kwh weniger für die Kohle verbrannt oder Atome gespalten werden müssen.


    Man muss das im Gesamten sehen. PV-Strom ist weitaus weniger unkonstant wie der eigene Blick auf das Display einen glauben lässt. Kackwetter ist für die Netzsteuerung planbar. Selbst schnellziehende Wolken sind für das Gesamte kein Problem, die Wolke des einen ist der freie Himmel des anderen. Klar geht die eigene Anlage rauf und runter, aber da das alle tun gleicht sich das sehr gut aus. An sonnigen Tagen zieht die PV sehr planbar mit der Leistung an.



    -------------------------------

    Ok, ich bin natürlich ein Idiot, was weiß ich schon, technische Fakten und so. Interessanterweise sieht man das bei den Fraunhofern aber genauso:


    Die Erzeugung von Solarstrom ist heute dank verlässlicher nationaler Wettervoraussagen sehr gut planbar. Aufgrund der dezentralen Erzeugung können regionale Änderungen in der Bewölkung nicht zu gravierenden Schwankungen der deutschlandweiten PV-Stromproduktion führen.

    Ab Seite 55 auch recht interessant.

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  • Wie ich schon sagte: Du hast Recht, und ich bin dumm.


    Siehe Dein Fraunhofer-Zitat: "...regionale Änderungen in der Bewölkung"


    Als ich das letzte Mal von einem Trip nach Hause kam, lag über ganz Mitteleuropa ein Wolken-Deckel. In ganz Norddeutschland hat man über eine Woche lang keine Sonne zu sehen bekommen, So richtig regional fand ich das jetzt nicht.

    Aber das bin ja nur ich-ich-ich.


    Deine Klugeshicerei nervt, sorry.

  • Die Speicher im Auto werden halt immer größer. Am Preis oder der Kapazität pro Volumen ändert sich kaum was. Ich sehe da jetzt keinen nachhaltigen Fortschritt, nur mehr Einbau.

    Wie hat man es dann z.b. im i3 von 60 auf 120Ah geschafft bei gleicher Baugröße? :confused: Ist ja nicht so, dass die irgendwo noch ne zweite Batterie dazugedengelt hätten.

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    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Du hast halt Scheuklappen auf

    Hat das nicht fast jeder in Richtung der eigenen Argumentation? ;-) Das muss jeder für sich mal selbstkritisch hinterfragen.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • Hat das nicht fast jeder in Richtung der eigenen Argumentation? ;-) Das muss jeder für sich mal selbstkritisch hinterfragen.

    Wär möglich. Ich sehe in der Technik halt Chancen und Potentiale. Nicht als große alleinig seeligmachende Lösung, aber als ordentlicher Anteil des Ganzen. Jede kwh die auf diesem Weg erzeugt wird, muss nicht anderweitig erzeugt werden.

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  • Jede kwh die auf diesem Weg erzeugt wird, muss nicht anderweitig erzeugt werden.


    Es muss aber jede auf diesem Weg erzeugte kwh "abgesichert" sein für den Fall, dass es wolkig/dunkel oder sonstwas ist. :sz:

    Das ist eben dieser Punkt "grundlastfähig".


    Nicht falsch verstehen: ich mag PV und finde die Idee, seinen eigenen Strom zu erzeugen und auch anderen zur Verfügung stellen zu können tatsächlich gut.

    In Ländern wie Italien, Südfrankreich, Kroatien und co. funktioniert das sicher ganz hervorragend, die haben halt teils mehr als 200 Sonnentage im Jahr (aber kaum PV Anlagen... :idee::sz: ).


    Hierzulande geht es (unterstützend) auch, gerade im Sommer - aber es ist halt nie eine "Lösung" weil immer(!) Plan B im Hintergrund zur Verfügung stehen muss.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Ich sehe in der Technik halt Chancen und Potentiale

    Klar, alles was möglich ist damit zupflastern. Dann aber auch


    Jede kwh die auf diesem Weg erzeugt wird, muss nicht anderweitig erzeugt werden.

    mal übers richtige Speichern nachdenken. Wenn an gewissen Tagen das Zeug eh sinnlos erzeugt wird, den Österreichern Geld bezahlt werden muss damit sie es einem abnehmen und dann nochmal bezahlt werden muss wenn die ihren Speichersee wieder ablassen, dann läuft was falsch. So lange muss man auch nicht über weitere Hundertausende Photovoltaikanlagen reden.

    Nicht als große alleinig seeligmachende Lösung

    So ist es. Sicher ein sinnvoller Teil des ganzen. Für Photovoltaik alleine wird wenigstens nicht so viel Kobold abgebaut.

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