Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Mal ne Frage an die Profis hier: Gibt es irgendeine Möglichkeit zu checken, was eine Anlage so grob kosten würde und was sie bringen würde?

    Wir haben momentan noch keinerlei Photovoltaik und ich würde mich gerne mal grundsätzlich mit dem Thema beschäftigen ohne gleich hier Handwerker mit nem Angebot zu beauftragen....

    Hier hauen die zwei örtlichen großen Energieversorger immer wieder so Pakete raus. Das ist sicher durchaus ein Anhaltspunkt. I

    Das mit dem Warmwasser ist verschenktes Geld. Ich würde 200, vielleicht 250 € Gas im Jahr einsparen. Die Anlage kostet min 5000 €.

    Jepp, das muss man mit einem spitzen Bleistift angehen oder schlichtweg aus rein ökologischer Sicht. Macht sicher Sinn bei nem Hotel oder wenn man 8 Töchter hat. für Privatpersonen im Sinne einer geldwerten Rentabilität aber ansonsten sinnfrei. Man sagt in etwa, Warmwasser macht in ca. 10-15% des Heizungsverbrauchs aus. Eventuell dann aber sinnvoll wenn man vielleicht eine WP hat, dass das dann sinnvoll ist fürs Warmwasser ausserhalb der Heizperiode. Aber das möge bitte jemand beantworten der so eine Konstellation hat.

    Kollege hat das nicht mal auf dem Friseursalon seiner Frau weil die zu wenig brauchen. Viele die da reden, wieviel sie jetzt weniger damit verbrauchen vergessen meistens, dass ihre Solarthermie in aller Regel mit dem Austausch eines 30-jährigen Brenners gegen ein Brennwertgerät einherging und 90% der Ersparnis daher rührt.

    Wie hast Du die Größe des Speichers "bestimmt"? Bei Dir ist noch ein "Stromausfall-Zuschlag" dabei, oder?

    Neulich gelesen: Pro 1000 kwh Stromverbrauch setzt man wohl 1kwh Nettokapazität an. Ich bin da eher bei Detlev und würde mehr verbauen. Grundsätzlich kann ich Dir aber aus über 20 Jahren PV und Autarkiestrom sagen, dass jeder Schritt zu noch mehr Autarkie wie bei einer steil ansteigenden Kurve immer teurer wird. Zahlen jetzt nicht wissenschaftlich eruiert sondern nur zur anschaulicheren Erklärung was ich meine: 50% ist günstig, 75% kost schon ordentlich Aufpreis, 90% muss man ein Freaklev :p (SCNR und nicht böse gemeint ;) ) sein und wenn 100% willst, dann packt man vermutlich nochmal das gleiche oben drauf. Man muss das ganze ja auch so sehen, dass man den Verbrauch ja auch steuern kann. Trockner und sowas macht man dann eher tagsüber. Aber im Winter abends der Familie sagen, dass heute die Küche kalt bleibt weil der Akku sonst nicht reicht zum Fernsehschauen, das ist ja auch sinnfrei. Es ist aber auch sinnfrei sich für einen Haufen Geld soviel Akku in den Keller zu packen, dass man eine Situation bestreiten kann die so nur alle heiligen Zeiten mal vorkommt.


    Man kann das alles auf Automatik bzw. Grundeinstellung betreiben oder aber auch wie Detlev das auch als Spielerei sehen wo man sich reinfuchst. In gewisser Weise packt einen da ja auch ein bisschen der Ehrgeiz mit bisschen probieren nochmal ein Quentchen mehr rauszuholen.

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  • In der Tat.


    Bei meiner Frau weniger als eine Woche von

    "Bäh, die Handwerker haben mich so genervt, ich will nix mehr davon wissen. Am besten bauen die die Anlage wieder ab!"

    zu

    "Wieviel kommt vom Dach? Kann ich ne 60°-Wäsche anstellen?"

    :D

  • Stefan:


    Das Thema Solarthermie hängt auch auch davon ab, welche sonstige Energieform zur Warmwassererzeugung vorhanden ist.


    Bei einem schnell reagierenden Erdgas-befeuerten Durchlauferhitzer kann ich deine Argumentation nachvollziehen. Wenn man dagegen mit Holzpellets heizt, ist der Brenner an sonnigen Sommertagen aus. Und den möchte man nicht extra für etwas Warmwasser anwerfen, zumal eine Pelletsheizung nicht ganz so schnell aus dem Stand auf hohe Leistung hochläuft und dann erst mal den (üblicherweise vorhandenen) Pufferspeicher erhitzt. Da erscheint es schon naheliegend, den Warmwasser-Speicher per Solarthermie zu erhitzen.


    Unter reinen Kostenbetrachtungen kann man das Thema heutzutage ohnehin nicht mehr bewerten. Stichwort fossile Energieträger...

  • Muahahaha... jo... aber, denkt mit und weiß wie das funktioniert :top:


    Wie gesagt, ein gewisser Spieltrieb ist bei sowas immer hilfreich. Vielleicht auch lustig, da einfach mal pro gesparter kwh 30 Cent in ne Box werfen. Was meinste wie die das Optimieren anfängt wenn das mal optisch zu sehen ist?` ;)



    Selbstverständlich. Man muss das im Einzelfall betrachten ob das Sinn macht. Die ökologische Betrachtung dabei ist natürlich auch nicht ausser acht zu lassen (für den, den das interessiert). Nicht alles was man macht muss auch wirtschaftlichen Sinn ergeben.

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  • Unsere Solarthermie habe ich nicht bereut - sinnvoller wäre in der Tat eine PV gewesen, aber damals wurde ich einfach falsch beraten und hatte nicht die Muße, mich selber ins Thema einzuarbeiten.
    Eben eine weitere Erfahrung im Leben :sz:^^

    Dafür war die ST sehr günstig, weil über damaligen Arbeitgeber fast zum EK erhalten und obendrein selbst installiert (dafür benötigt man ja keine Abnahme) und noch den damaligen Zuschuss bekommen. :top:


    Die Solarthermie arbeitet am besten in der Übergangszeit, also Frühjahr und Herbst - dort kann man sich die normale Heizung sehr häufig sparen sofern ab und an mal a bissle Sonne kommt (Gestern und heute bspw. perfekt).

    Im Winter mit Schnee auf den Paneelen bringt die Anlage schlichtweg nichts, aber das dürfte bei PV nicht anders aussehen.

    Im Sommer hast Hitze ohne Ende, welche du eigentlich gar nicht benötigst, da war meist schon um 11 oder spätestens 12 der Pufferspeicher mit 1000L auf 90° erhitzt und die Anlage hat sich abgeschaltet und köchelt dann halt so vor sich hin ^^


    Wir haben vor 2 Jahren den Puffer abgezwackt und mittels Eigenkonstruktion dann zur Beheizung des 50m³ Pools hergenommen (mit Wärmetauscher, nicht direkt) - perfekte Lösung weil der Pool *sehr* viel Energie speichern kann bis er warm genug ist und weil die Anlage nicht unnütz in der Sommerzeit vor sich hin kocht.


    Aber das ist definitiv ein ganz spezieller Einzelfall welcher so in der Praxis selten nochmal vorkommen dürfte.


    Mit PV und nem eHeizstab im Puffer wäre das auch alles so möglich, macht aber nicht so viel Sinn da die Poolbeheizung ja quasi mit überflüssiger Hitze erfolgt aber bei PV es nicht wirklich überflüssigen Strom gibt solange man da noch a bissle Vergütung bekommt.



    In Kroatien, zumindest an der Küste, haben die Häuser zu allermeist gar keine Heizungen - da kann man dann zur Not über die Klimaanlage elektrisch zuheizen wenn der dickere Pulli nicht ausreicht.
    Das dürfte in Portugal und Spanien sowie Südfrankreich und Italien/Slowenien nicht anders aussehen.

    Die Unterschiede in der EU sind schon gewaltig.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

    Einmal editiert, zuletzt von Amtrack ()

  • Trockner und sowas macht man dann eher tagsüber. Aber im Winter abends der Familie sagen, dass heute die Küche kalt bleibt weil der Akku sonst nicht reicht zum Fernsehschauen, das ist ja auch sinnfrei.

    Trockner? Aber mir was von Energiesparen und Umweltfreak vormachen wollen. So nicht :zf:


    Für grade solche Fälle eines Stromausfalles hab ich lieber nen vernünftigen Kaminofen rumstehen, der macht immer anständig warm und zur Not geht auch mal was kochen drauf. Und die Wäsche trocknet auch daneben.

    "Wieviel kommt vom Dach? Kann ich ne 60°-Wäsche anstellen?"

    Der kleine Sparfuchs ist aufgewacht. Ja, ist ja vernünftig. Macht so Sinn.

    Die Solarthermie arbeitet am besten in der Übergangszeit, also Frühjahr und Herbst - dort kann man sich die normale Heizung sehr häufig sparen

    Na, wenn dafür die Gastherme über die ganzen Monate einfach ungezündet bleibt sehe ich da auch nich den Faktor.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • Trockner? Aber mir was von Energiesparen und Umweltfreak vormachen wollen. So nicht :zf:

    Wer sagt dass wir einen Trockner haben? :p Schade dass immer sofort so reagiert wird so quasi "Du bist ja selber eine Umweltsau." und ein bisschen Nachhaltigkeitsdenken sofort als Aufforderung zur Selbstkasteiiung und Umzug in eine Höhle verstanden wird.


    Obwohl sicher noch optimierungsfähiger in manchen Bereichen brauche ich mich jedenfalls mit unseren Stromverbrauch auch vor der Greta sicher nicht verstecken, insbesondere da jeglicher Stromverbrauch auch über unseren Zähler direkt läuft und nicht wie in manchen Wohnformen wo es noch nen extra Gemeinschaftstrom für Heizung, diverses Licht und Garagenöffnerwo dann schon mal hunderte kwh nicht mit auf der eigenen Rechnung stehem. Dazu braucht man sich nur die Durchschnittswerte für Personen und Wohnformen anschauen die man mit jeder Stromrechnung bekommt. Kann man auch hier mal checken. Wir sind jedenfalls mit guter Reserve in Dunkelgrünen drin. ;) Stromspiegel: Das Portal zum Stromkosten senken | Stromspiegel



    Ich sag nicht dass ST was schlechtes ist. Mit ordentlich Platz fände ich das sogar ideal zur Heizungsunterstützung. Ich hab auch schon Projekthäuser gesehen, die hatten dafür 150m³-Tanks die im Haus integriert waren die dann über den ganzen Winter die Wärme liefern konnten. Irre Geschichte, mords Spielerei und sicher assetmässig unrentabel. Aber trotzdem genial.

    Die Übergangszeiten werden sicher ordentlich ausgedehnt. Manko bei den "Standardanlagen" ist halt, das was Du auch hast. Im Sommer weiß man nicht wohin, im Winter nicht woher.


    Gegen Schnee hilft Neigung. Und Schneebälle raufwerfen. :hehe: Oder so ne Teleskopstange um ein bisschen was zu erwischen. Wenn das Dach zu flach ist, dann liegt die weiße Pest natürlich auch leider ewig. Bei meinen 27 Grad reichen oft schon paar Löcher wenn man irgendwie in die Schneedecke schafft dass sich durch die dunkle Oberfläche das so ausbreitet dass irgendwann die Schose ins Rutschen kommt. Jeder Solarteur liebt das Rummmmmmmmssss-Geräusch. :hehe: Bei meinen Eltern liegt das Zeug durch die stärkere Neigung fast garnicht mehr. Klar, leider ist gerade die Neigung einer der Dinge die man seltenst auf einfache Weise ändern kann. Und ne Aufständerung am Dach ist auch nicht jedermanns Optik.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Wer sagt dass wir einen Trockner haben?

    Du hast doch was von Trockner geschrieben, also darf man schon davon ausgehen :rolleyes: Wie war das noch mit Sender und Empfänger?

    Das Verständnis einer Botschaft liegt am Sender, nicht am Empfänger.

    Denk mal drüber nach, und nimm dir so viel Zeit du brauchst.

    und nicht wie in manchen Wohnformen wo es noch nen extra Gemeinschaftstrom für Heizung, diverses Licht und Garagenöffnerwo dann schon mal hunderte kwh nicht mit auf der eigenen Rechnung stehem

    Da hat der jeweilige Mieter oder Miteigentümer meistens sehr sehr wenig Einfluß. Kennst du doch sicher selbst von Eigentümerversammlungen. Nur das absolut notwendigste um ja den Ertrag nicht zu schmälern. Zudem gehen die Einzelpositionen ja eh durch X-Anteile. Also ist ein solcher Vorwurf absolut daneben, sorry.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • Trockner? Aber mir was von Energiesparen und Umweltfreak vormachen wollen.

    Auch ein Trockner ist ein Beitrag zum Thema Sparsamkeit!

    Man muß auch mit den eigenen Ressourcen (=Zeit) haushalten, ich möchte mir unseren 4köpfigen Haushalt nicht ohne Trockner vorstellen - die Waschmaschine und der Trockner laufen bei uns (im Schnitt) mindestens einmal pro Tag, ab und zu auch zweimal.

    Wer das ohne Trockner schafft, ist Nur-Hausfrau/Hausmann und hat vieeeel Platz zum Wäsche aufhängen.

    Gegen Schnee hilft Neigung. Und Schneebälle raufwerfen. :hehe: Oder so ne Teleskopstange um ein bisschen was zu erwischen.

    Ich könnte mit einer Teleskopstange vermutlich ein Dach komplett schneefrei halten (bei uns ist wg. des Windes sowieso immer wenig Schnee am Dach) - oder stelle ich mir das zu einfach vor und das vereist zügig?

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Auch ein Trockner ist ein Beitrag zum Thema Sparsamkeit!

    Mit dem Argument ist es ein AMG63 auch, weil ich ja viel schneller ankomme und Zeit spare :zf:

    Zitat

    Man muß auch mit den eigenen Ressourcen (=Zeit) haushalten, ich möchte mir unseren 4köpfigen Haushalt nicht ohne AMG63 vorstellen - der 997 und der AMG63 laufen bei uns (im Schnitt) mindestens einmal pro Tag, ab und zu auch zweimal.

    Wer das ohne AMG schafft, ist Nur-Hausfrau/Hausmann und hat vieeeel Zeit um sich mit langsamen Dingen abzuplagen.

    Wer den Sarkasmus findet darf ihn behalten. Sorry, aber der einzige sparsame Trockner heisst Aussenluft und Sonne. Und das Zeitressourcenproblem ist relativierung, wie bei den Radfahrern *Hoserunterlasssmileysuch*

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • brauche ich mich jedenfalls mit unseren Stromverbrauch auch vor der Greta sicher nicht verstecken

    :D Die bewohnt und heizt als Schülerin ne eigene Wohnung in Stockholm. Deine Familie müsste vermutlich ein paar mal in den Urlaub fliegen um einen ähnlichen CO2 Fußabdruck pro Kopf im nächsten Jahr zu hinterlassen...

    So schlecht sind wir auch nicht. :zf:


    Ich sag nicht dass ST was schlechtes ist. Mit ordentlich Platz fände ich das sogar ideal zur Heizungsunterstützung. Ich hab auch schon Projekthäuser gesehen, die hatten dafür 150m³-Tanks die im Haus integriert waren die dann über den ganzen Winter die Wärme liefern konnten. Irre Geschichte, mords Spielerei und sicher assetmässig unrentabel. Aber trotzdem genial.

    Ich habe diesen Plan noch nicht aufgegeben. Wir kommen aktuell mit 200l Tank aus, an die Stelle wo der steht passen ohne Raumverlust 500l, mit Verlegung der Ausdehnungsgefäße sogar 800l. Die Gaskosten sind hoch, jede Reduktion da hilft eine ökologischere Variante zu bezahlen. Zudem entfällt dann die weitere Diskussion über einen Speicher für den Strom, der mir nicht zusagt.


    Ich frage mich da aber wegen dem Wirkungsgrad was mehr Sinn macht, warmes Wasser (ST) oder Strom auf dem Dach erzeugen. Ich habe jetzt schon verschiedene Meinungen gehört was den Wirkungsgrad angeht. Ein Solateur meinte das Wasser auf dem Dach viel wirtschaftlicher ist, online habe ich das Gegenteil gefunden.

    Ich sehe auch viele Effekte die es schwierig machen:

    - Wasser umpumpen braucht Strom.

    - Wasser verliert Wärme in den Leitungen.

    - Direkt mit Solarstrom heizen geht in den Regel nicht, man muss durch einen Wechselrichter der viel verliert.

    - Gerade im Winter müssten die kalten Solarzellen einen guten Wirkungsgrad haben.


    Daher die Frage hier an die Runde: Was denkt ihr funktioniert im Winter (Sommer ist eh genug von allem da) besser? ST aufs Dach oder Solarzellen?

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Ich hab auch schon Projekthäuser gesehen, die hatten dafür 150m³-Tanks die im Haus integriert waren die dann über den ganzen Winter die Wärme liefern konnten. I

    Das habe ich mir schon vor 25 Jahren mal angesehen, war glaub im Fraunhofer.

    Irre Geschichte, mords Spielerei und sicher assetmässig unrentabel.

    Ich finde die Idee genial, ob und wann sich das rechnet ist eher die Frage des Energiepreises. So ne Akkugeschichte ist auch ne Mordsspielerei wenn ich mir das hier so durchlese. Nur vermutlich im Einstandspreis billiger :hehe:

    Im Sommer weiß man nicht wohin, im Winter nicht woher.

    Das wäre mit einer solchen Spielerei eher kein Problem mehr.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • Im Sommer hast Hitze ohne Ende, welche du eigentlich gar nicht benötigst, da war meist schon um 11 oder spätestens 12 der Pufferspeicher mit 1000L auf 90° erhitzt und die Anlage hat sich abgeschaltet und köchelt dann halt so vor sich hin

    Genau, deshalb reinige ich die Panele im Sommer nicht vom Staub, das hilft bei mir ein bischen. Wenn ich dann im Herbst die Dinger das erste Mal wieder putze ist das ein echter Wow Effekt.

    Wir haben vor 2 Jahren den Puffer abgezwackt und mittels Eigenkonstruktion dann zur Beheizung des 50m³ Pools hergenommen (mit Wärmetauscher, nicht direkt) - perfekte Lösung weil der Pool *sehr* viel Energie speichern kann bis er warm genug ist und weil die Anlage nicht unnütz in der Sommerzeit vor sich hin kocht.

    Daran hatte ich auch gedacht, war mir aber dann zuviel Aufwand, das hatte ich beim Hausbau verpennt, da gleich ein paar Leitungen zu legen. Ich weiss nicht, ob sich die ST Anlage bei mir amortisiert, aber der Kaufpreis war moderat, wurde von meinen Maestros aufs Dach gedengelt, von mir angeschlossen und in Betrieb genommen, also alles recht ueberschaubar, so wie bei Amtrack. Ich bin mit der Anlage zufrieden.

    Ich sag nicht dass ST was schlechtes ist. Mit ordentlich Platz fände ich das sogar ideal zur Heizungsunterstützung. Ich hab auch schon Projekthäuser gesehen, die hatten dafür 150m³-Tanks die im Haus integriert waren die dann über den ganzen Winter die Wärme liefern konnten. Irre Geschichte, mords Spielerei und sicher assetmässig unrentabel. Aber trotzdem genial.

    Bei der Hausplanung hatte ich das mal angefangen zu rechnen, aber dann irgendwann wieder aufgegeben, und 150 m3 finde ich dann auch etwas ueberzogen. Der fuer mich gravierendste Nachteil ist, dass man im Sommer bei einem solch integrierten Tank die HItze vom Tank zusaetzlich im Haus hat. Selbst bei sehr guter Isolierung und nur ein paar Prozent Waermeverlust hat man da schnell einige KW im Haus, die man zusaetzlich zur normalen Sommerwaerme wieder abfuehren muss. Bei mir kommt noch dazu, dass man solche Wassermengen im Haus integriert auch noch seismisch unter Kontrolle halten muss. Will ja nicht dass beim Erdbeben die Sintflut die Truemmer wegwaescht.

  • Du hast doch was von Trockner geschrieben, also darf man schon davon ausgehen :rolleyes:

    [...]

    Da hat der jeweilige Mieter oder Miteigentümer meistens sehr sehr wenig Einfluß. Kennst du doch sicher selbst von Eigentümerversammlungen. Nur das absolut notwendigste um ja den Ertrag nicht zu schmälern. Zudem gehen die Einzelpositionen ja eh durch X-Anteile. Also ist ein solcher Vorwurf absolut daneben, sorry.

    Ich habe beschrieben, wie "man" das lösen kann. Nicht wie ich es löse, was allein schon daran scheitert, dass ich noch keinen Akku ranbauen kann. Aber ja, auch wir haben einen Trockner. Noch dazu einen Ablufttrockner. Als


    Es ist trotzdem Strom der da für einen verbraucht verbraucht wird, egal ob der jetzt durch 2 oder 200 Eigentümer geht, entsprechend größer ist ja auch die Gesamtmenge. Hatten wir ja hier auch schon dass jemand so niedrige Verbrauchswerte gepostet hat die sofort und umgehend angezweifelt wurden. Die kommen aber eben so zustande weil einige Dauerverbraucher und auch anteilsmässige Großverbraucher wie die Heizung eben extern laufen. Ich hab an der Heizung aus Spielgründen einen eigenen Zähler hängen, ich weiß was das für einen Anteil ausmacht auch wenn man das da eher steuern kann als in einer Wohnung. Wenn ich mich recht erinnere ist allein das ca. ein Sechstel unseres Verbrauchs. Dazu kämen dann noch so Sachen wie Aussenbeleuchtung, Garagenlicht, Garagenöffner und andere Dinge die gemeinhin schlichtweg unter Allgemeinstrom laufen. Das läppert sich und deswegen ist der Single mit 1500kwh in einer Wohnung oder das 4ZKB-Päarchen mit 1800kwh im Jahr sicher nicht sauberer was den Stromverbrauch anbelangt als die Familie mit 2500 oder 3000kwh die in einem EFH wohnt. Die brauchen nämlich "nur" 625kwh pro Person und nicht 900 oder gar 1500kwh. Und nicht noch extra einige kwh on top.

    Auch ein Trockner ist ein Beitrag zum Thema Sparsamkeit!

    Man muß auch mit den eigenen Ressourcen (=Zeit) haushalten, ich möchte mir unseren 4köpfigen Haushalt nicht ohne Trockner vorstellen - die Waschmaschine und der Trockner laufen bei uns (im Schnitt) mindestens einmal pro Tag, ab und zu auch zweimal.

    Wer das ohne Trockner schafft, ist Nur-Hausfrau/Hausmann und hat vieeeel Platz zum Wäsche aufhängen.

    Ich könnte mit einer Teleskopstange vermutlich ein Dach komplett schneefrei halten (bei uns ist wg. des Windes sowieso immer wenig Schnee am Dach) - oder stelle ich mir das zu einfach vor und das vereist zügig?

    Geldsparsamkeit eher nicht natürlich. Ob es Zeit spart? Ansich schon, zumindest wenn man das Zeug danach gleich nutzen will. Ansonsten spart der Trockner eigentlich nicht wirklich was ausser vielleicht einen dritten oder vierten Wäscheständer. Und die Handtücher sind flauschig auch ohne Weichspüler oder sonstige Tricks, was anderes kommt bei uns eh nicht rein. Früher noch teilweise die Babyklamotten. Wie schon geschrieben, es ist schade, dass solche Diskussionen immer auf die Ebene runtergezogen werden "Dann zieh halt in eine Höhle" oder "Mach Du erstmal XY...".

    Eure Waschladungen haben wir zum Glück nicht, wobei man gefühlt schon mal denken könnte, man wäscht für ne Fussballmannschaft oder so wenn man 387847 rote und rosa Sachen aus der Maschine holt und gefühlt 3h lang aufhängt.


    Bei PV reicht es bei Sonneneinstrahlung eigentlich ein paar Lücken zu schaffen. Zumindest bei mir reichen diese Lücken mit den dunklen Modulen aus, dass diese Lücken immer größer werden und sich wohl die Wärme dadurch auch immer mehr ausbreitet dass erst kleinere Teile abrutschen und wenn dann genug Widerstand abgebaut ist es in der Regel einen gewaltigen Rumser macht und unten isses. Meinem Bruder hat das schon einen Glastisch gekostet. :hehe:


    Das habe ich mir schon vor 25 Jahren mal angesehen, war glaub im Fraunhofer.

    Ich finde die Idee genial, ob und wann sich das rechnet ist eher die Frage des Energiepreises. So ne Akkugeschichte ist auch ne Mordsspielerei wenn ich mir das hier so durchlese. Nur vermutlich im Einstandspreis billiger :hehe:

    Das wäre mit einer solchen Spielerei eher kein Problem mehr.

    So alt bin ich noch nicht :p , ich meine das war entweder in einem Hausmagazin oder im Internet. Die einen glaub mit einem gewaltigen Kellertank statt einem Raum und die anderen ein riesiger Tank um den rum die Treppe verlief. Jedenfalls echt irre Geschichte und vermutlich sicher auch eher was, was eine laufende dauernde technische Begleitung erfordert. Aber war trotzdem beeindruckend was eigentlich gehen tun täte. Dass ein 100 Kubik-Tank in einem RMH eher unpraktikabel ist, ist natürlich eine andere Sache. DocM hat ja schon Probleme mit einem zweiten Akku z.B., viele Leute heute nur noch ne kleine Therme unterm Dach als Heizung usw. Von den kuscheligen 1,3M€-4,8m-Breite-Reihenhäuschen in manch süddeutscher Millionenstadt mal ganz abgesehen.


    Ich mag sowas generell und klaro sind das Spielereien zumeist von Leuten die eher weniger dabei auf die Kosten achten müssen. Das waren solche Early-Adopter-Sachen schon immer. Und naja, wer weiß, vielleicht macht es in 20 Jahren bei einem Ölpreis von 3,50€/l Sinn, sich die Öltanks rauszureissen, den Raum zum Wassertank umzubauen mit Isolierung etc. und den stattdessen als Pufferspeicher zu nutzen? Aber dann ist cool, dass eben jemand heute oder vor 25 Jahren schon probiert hat. Da haben noch alle gelacht damals. In 20 Jahren sagt man vielleicht "das war eine gute Entscheidung". :sz: Wie bei mir. Ich bin nur so nett, damit irgendwann die Leute sagen können "Dabei war der eigentlich immer so nett". ;)

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Aber ja, auch wir haben einen Trockner. Noch dazu einen Ablufttrockner.

    :hehe: Ich brech weg :hi:


    Es ist trotzdem Strom der da für einen verbraucht verbraucht wird, egal ob der jetzt durch 2 oder 200 Eigentümer geht, entsprechend größer ist ja auch die Gesamtmenge.

    Das ja, aber es wird immer weniger sein als dein 1:1 Verbrauch/Haushalt.

    Und die Handtücher sind flauschig auch ohne Weichspüler oder sonstige Tricks, was anderes kommt bei uns eh nicht rein.

    Wie, kein Schweinefett an die Wäsche? Das erstaunt mich jetzt bissl :-D

    Wie schon geschrieben, es ist schade, dass solche Diskussionen immer auf die Ebene runtergezogen werden "Dann zieh halt in eine Höhle" oder "Mach Du erstmal XY...".

    Das steht sicher nirgends. Ich finds nur andersrum immer wieder lustig. Ich mach mir da logischerweise einen Spaß draus. Eigentlich schade dass Cephi draussen ist, die Diskrepanz bei ihm zwischen predigen und selber saufen war doch einigermaßen unterhaltsam.

    Aber dann ist cool, dass eben jemand heute oder vor 25 Jahren schon probiert hat. Da haben noch alle gelacht damals. In 20 Jahren sagt man vielleicht "das war eine gute Entscheidung".

    Ist wie beim Elektroauto. Vielleicht sagt man das dort dann auch. Akzeptiere ich. Und geh jetzt ne Runde V8 fahren :hi:

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf: