Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Bzgl. Deiner geplanten Splittung der Errichtung: macht keinen Sinn, da bereits bei 10 kWp die EEG Umlage auf den Eigenverbrauch fällig wird.



    Deshalb werden ja zuerst auch nur 9,9 kwp installiert.



    Da es eine EU Richtlinie gibt, wonach das zu entfallen hat. 2 Jahre Zeit zur Umsetzung, die sind 2021 um, dann entfällt dieser deutsche Quatsch. :kpatsch: Dein Installateur sollte mal seine Hausaufgaben machen



    Die Zukunft ist immer eine ungewisse Sache ;)
    Ich orientiere mich lieber an dem, was gerade Sache ist.....
    Vielleicht gilt das dann nur für Neuinstallationen oder wer weiß. Der Staat verzichtet ja nur sehr ungern auf Einnahmequellen.

  • Brauchst kein Gewerbe dafür anmelden. Paar FA haben das ganz früher mal verlangt, aber mittlerweile hat sich ohne Anmeldung durchgesetzt. Oder kurz anmelden, ne Metrokarte holen und wieder abmelden. :D


    Hatta schon.




    Mit den anvisierten 80% Eigenverbrauch, voller Absetzung aller Kosten, Splittung auf 2 Chargen und AFAIK weiterem Gewerbe das teils von daheim aus betrieben wird (?) wird das eine lustige Steuererklärung und man dürfte wohl auf der Kandidatenliste bei der Steuerprüfung ganz oben stehen.



    Gebe zu bedenken, dass hier u.U. Eigenverbrauch und Autarkie als Marketingbegriffe durcheinandergewürfelt werden. Ist zugegebenermaßen auch schwer zu durchschauen. Ich habe Beispielrechnungen gesehen mit 8 - 12 % Rendite (wovon;)), rechnerische!!! Autarkie usw. den Ersten hab ich mir noch angehört, der Nächste durfte packen und mein Haus verlassen. Da scheint sich jeder seine eigene Aufassung zurechtzuwürfeln. :rolleyes:



    Was zählt ist die Gewinnerzielungsabsicht. Und diese ist grundsätzlich, wie auch bei Dir, gegeben.



    Deshalb werden ja zuerst auch nur 9,9 kwp installiert.


    Die Zukunft ist immer eine ungewisse Sache ;)
    Ich orientiere mich lieber an dem, was gerade Sache ist.....
    Vielleicht gilt das dann nur für Neuinstallationen oder wer weiß. Der Staat verzichtet ja nur sehr ungern auf Einnahmequellen.



    Oh, hab da unaufmerksam gelesen. Dennoch sollte Dein Anbieter rechnen lernen, denn ab einer Anlagengröße von 12 kWp kompensiert die Einspeisvergütung die EEG-Umlage, sprich kein Minussaldo und alles was größer ist, dreht den Saldo ins Plus. Nachlesen kann man das in der verlinkten Studie, da ist u.a. auch dieses Thema untersucht worden.



    Wenn Du Dich an dem orientierst was ist, müßtest Du also bereits heute die 20 kWp aufs Dach packen, denn Du würdest auch die heutigen Einspeisevergütung dafür bekommen. Die EEG-Umlage beträgt bei Dir vielleicht 100 €! Im Jahr und das auch nur noch für max. 2 Jahre. Und ob es im kommenden Jahr noch diese EEG-Vergütung geben wird, steht nämlich auch in den Sternen bei der Panik die derzeit geschoben wird weil ein paar Lernunwillige Freitags auf der Strasse rumhopsen.



    Danach wirds gehen wie mit der DSGVO, ups, schon da? ;)

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Deshalb werden ja zuerst auch nur 9,9 kwp installiert.



    Hast Du richtig gerechnet?





    Daß sich 10,1 oder 11 kWp nicht rechnen, ist klar. Aber, je nach Anlage, so ab 14/ 15 kWp aufwärts sollte es trotz EEG wieder passen. Bei 20 erst recht. :idee:


    Edit: ok, Tom meint oben ab 12... halte ich für optimistisch.. Aber die Aussage bleibt die gleiche.

    Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen.

    Heiner Geißler


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von EtaChris ()

  • Heute Info bekommen, Montage verschiebt sich um 2 Wochen wegen hoher Nachfrage nach dem Hauskraftwerk von E3DC.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Heute Info bekommen, Montage verschiebt sich um 2 Wochen wegen hoher Nachfrage nach dem Hauskraftwerk von E3DC.



    Hast Du was aus der "Pro"-Linie bestellt?

  • Nein, habe das S 10 E bestellt.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Nein, habe das S 10 E bestellt.


    Dann hast Du vielleicht Glück und bekommst demnächst was .... :top:



    Wir haben das E3DC EI PRO 13 bestellt. Sollte Ende Februar / Anfang März kommen :o
    Irgendwann Anfang März wurden wir informiert, dass E3DC die Auslieferung der PRO-Serie komplett ausgesetzt hat, weil es Probleme mit einem Zulieferer-Teil in der Leistungselektronik gegeben hat.


    Regulär hat E3DC die weitere Auslieferung der PRO-Serie damit auf August vertagt, weil sie den Zulieferer gewechselt haben.



    Mittlerweile hat E3DC die schon gelieferten Zulieferteile wohl einer zusätzlichen Qualitätskontrolle unterworfen und wir hatten das "Glück" (wird sich dann wohl später erst rausstellen, ob das Wort passt) eines der Hauskraftwerke zugeteilt zu bekommen, die diese Q-Sicherung überstanden haben.



    Steht mittlerweile im Stall rum und wartet nun wieder auf die Installation, weil der Elektriker, ebenso informiert wie wir, seine Termine mittlerweile anderweitig verplant hatte.




    Zäh..... sehr zäh, das Ganze.

  • Weiß jemand, was es mit dem "52 Gw Deckel" auf sich hat? Google liefert dazu nur Seiten, die irgendeine Form von Lobbyarbeit zu betreiben scheinen.


    Gruß
    Stefan

  • Das ist eine Deckelung die sinngemäß besagt, wenn der Gesamtausbau an PV bei 52 Gigawatt in Deutschland liegt, dann ist erstmal genug und nachfolgende Anlagen erhalten weniger/keine Förderung mehr.

    Wobei das nicht linear ansteigt sondern mittlerweile sind wir auch soweit, dass zwar neu gebaut, aber auch schon alte Anlagen abgebaut werden. Da kommt dann die 10kw-Anlage vom Dach und eine neue 18kw drauf weil die Technik mittlerweile eben mehr Watt aus einem gleich großen Modul holen kann. Also kommen da durch den Neubau dann nur 8kw dazu.

    Aber man hat auch dankenswerterweise erkannt, dass das ein Fass ohne Boden werden kann und hat daher mal einen Decke bei 52 Gigawatt Leistung gesetzt um das nicht ausufern zu lassen. Ist ja nicht nur eine Geldfrage sondern auch eine Frage der Infrastruktur. Bringt ja nix wenn am Sonntag Mittag 52 GW ins Netz ballern bei Sonnenschein und man nicht weiß wohin mit dem Strom mangels Abnehmern und am Montag früh bei Regen wenn alle Firmen wieder anfangen zu arbeiten man dann nicht weiß woher mit dem Strom. Das muss ja mit Grundlastkrafwerken, Regeltechnik etc. alles in einer Balance gehalten werden. Und von den EE ist die PV die unkonstanteste.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • @FW
    Ist doch heute bei uns schon so, dass der Netzbetreiber die Einspeisung tlw. runterregeln / abbrechen muss, weil er den Strom selber nicht weiterbringt und auch die Nachbargemeinden keinen Bedarf an eben solchen Tagen haben!
    Und das ist nicht erst seit gestern der Fall.



    Ohne großangelegte Speichertechnik (oder Wandelung des Stroms in speicherbare Energieträger wie künstliches Erdgas oder Wasserstoff) ist das ganze EEG mit allem drum und dran zwar nicht völlig für die Katz aber zumindest dicht dran.

  • Was macht man dann mit dem selbst produzierten Strom an einem heißen Sommertag? Nimmt den überhaupt keiner mehr ab oder bekommt man einfach nur wenig dafür?


    Gruß
    Stefan

  • Was macht man dann mit dem selbst produzierten Strom an einem heißen Sommertag? Nimmt den überhaupt keiner mehr ab oder bekommt man einfach nur wenig dafür?


    Gruß
    Stefan


    Im Zweifel regelt der Netzbetrieber das ab, wenn die Regel-/Wandlerkapazitäten ausgelastet sind und dann bekommst halt nix dafür.


    Kommt hier bei uns häufiger vor, da sich jeder Bauer mit ´ner großen Scheune, zig KwP auf die Scheunendächer gepappt hat.


    Aber der Netzbetrieber bei uns ist auch ein besonders Kleiner (Bauer Buchbach). Unser Pech.


    Von den Leuten, die im Bereich der Isar-Amper-Werke z.B. eine Anlage betrieben, habe ich derartiges bisher nicht gehört.
    Die Netzbetreiber sind ja auch gesetzlich verpflichtet, den "Bio-Strom" abzunehmen, selbst wenn sie ihn nicht selber weiterbringen. (völlige Idiotie).
    Abregelegung darf nur passieren, wenn die Trafos ansonsten drohen überlastet zu werden. So hat´s uns der Bauer erklärt.



    Edit:
    Die beste PV-Stromerzeugung hat man übrigens nicht an einem heißen Sommertag ;)
    Am meisten Strom generiert man an Tagen mit klaren Himmel und eher kühleren Temperaturen. Also bei uns eher April/Mai/ Anfang Juni.
    Bei zunehmender Temperatur lässt der Wirkungsgrad der PV-Module nach.
    Und da die Module durch die Bank ziemlcih dunkel sind, heizen die sich im Hochsommer recht schnell auf beträchliche Temperaturen auf.

    2 Mal editiert, zuletzt von Detlev ()

  • Was macht man dann mit dem selbst produzierten Strom an einem heißen Sommertag? Nimmt den überhaupt keiner mehr ab oder bekommt man einfach nur wenig dafür?


    Gruß
    Stefan


    wenn man vom Netzmanagement "ausgeregelt" wird, wird die ausgefallene Einspeisevergütung ersatzweise vom Netzbetreiber erstattet.
    Hatte ich mit 500 kW aber erst ein einziges Mal.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • An einem kühlen und sonnigen Tag ist das Problem noch grösser! Der Wirkungsgrad der Panels sinkt mit steigender Temperatur.


    Ich bekomme für jede kW 11 Rappen vergütet. Die Mengenplanung ist eine wesentliche Aufgabe des Stromanbieters (bei uns die städtischen Werkbetriebe). Für mich ist es egeal ob die sich verkalkuliert haben.
    Ich habe letztes Jahr keine Stromkosten gehabt und noch einen positiven Saldo von CHF 45.-- erzielt. Bei einer grossen Wärmepumpe, zwei Kühlschränken, Trockner, Secomat (Raum-Trockengebläse) usw. läuft da schon einiges an Strom durch die Leitungen.

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • Hier in meinem Wohngebiet bin ich erst der 2., der sich so ein Ding aufs Dach hängt. Deshalb hoffe ich, selten oder gar nicht von der Abreglung betroffen zu sein.



    @ Detlev


    Im Photovoltaikforum war zu lesen, dass E3DC mit einem Foristen im Clinch liegt, geht wohl um Qualitätsprobleme der "Pro"-Varianten, womöglich hängt das zusammen.


    Hast Du eine Wallbox mitbestellt, falls ja, was kostet die?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    3 Mal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Hier in meinem Wohngebiet bin ich erst der 2., der sich so ein Ding aufs Dach hängt. Deshalb hoffe ich, selten oder gar nicht von der Abreglung betroffen zu sein.


    Das hat mit Deinem Wohngebiet wenig zu tun
    einen Netzabschnitt musst du dir in der Größe eines halben Bundeslandes vorstellen
    Bis kleine Anlagen (unter 100 kWp) geregelt werden muß es aber schon hoch hergehen - zum Beispiel sind dann bereits sämtliche Windkraftanlagen vom Netz

    Kofferraum statt Hubraum !

  • :eek: OK, war mir nicht bewußt.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski


  • @ Detlev


    Im Photovoltaikforum war zu lesen, dass E3DC mit einem Foristen im Clinch liegt, geht wohl um Qualitätsprobleme der "Pro"-Varianten, womöglich hängt das zusammen.


    Hast Du eine Wallbox mitbestellt, falls ja, was kostet die?



    Das mit den Qualitätsproblemen hat E3DC auch mir gegenüber bestätigt. Wie erwähnt, handelt es sich dabei um ein Zulieferteil in der Leistungselektronik.
    Die haben jetzt den Zulieferer gewechsel und sind dadurch im Verzug mit den Auslieferungen.




    Eine Wallbox habe ich nicht mitbestellt, da ich nicht die Absicht habe mir demnächst ein E-Auto oder auch nur einen Hybrid zuzulegen.

  • Bei mir geben sich die PV-Vertreter gerade die Klinke in die Hand. Es ist schon interessant, bei meinen Bedingungen (großes, verschattungsfreies Süddach) lohnt sich die gute alte PV auf jeden Fall, der "ganz heisse Scheizz" Batteriespeicher aber nie und nimmer, was die Berater auch sofort offen zugeben, wenn man nur mal ganz kurz überschlägt. :D




    Ich bin etwas erstaunt, dass es selbst in einer nicht so sonnigen Gegend wie hier wirklich kaum noch einen anderen Schluss zulässt als sofort eine Anlage zu kaufen; da müsste doch jedes Süddach in Süddeutschland eigentlich sofort belegt werden, wo es da 20% mehr Ertrag als hier gibt. :)




    Habe noch nicht alle Angebote, aber da kommt in jedem Fall bald eine Anlage aufs Dach. Eventuell mit einer Cloud-Lösung, dazu weiß ich noch nicht alle Konditionen, aber überschlägig stellt sich das als sehr lohnend dar. Mit so einem "Stromkonto" wird man tatsächlich praktisch unabhängig vom Strompreis (natürlich gegen eine Gebühr ;))