Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Danke für Aufklärung. Bislang kannte ich nur das SAC..... :o


    @Frage:

    Glaube ich nicht. E3DC hat sich eh 10% der Brutto-Kapa vorbehalten.

    Man kann (zumindest beim S10E Pro) das Ladungsvolumen/Zeiteinheit begrenzen, aber nicht den max. Ladezustand.

    Ich vermute, dass E3DC das max. Ladevolumen und Entladevolumen systemisch begrenzt.

    Aber wie schon öfter zitiert: "Der Beginn jeder Katastrophe ist eine beschissene Vermutung" ;)

  • b) Wir haben für unsere Anlage im neuen Haus einen 1000 l Heißwasserbehälter und einen "intelligenten" E-Heizstab, der ausschließlich mit "überschüssigem" PV-Strom betrieben wird. Kannste mal drüber nachdenken.

    Wollten wir auch machen, allerdings mit 300l für 4 Personen. Warum nimmst du gleich 1000l? Mehr Überbrückung?


    Bei uns liegt das Thema gerade auf Eis. Scheinbar sind 1.5m Abstand zum Nachbarn nötig....Eon hat da gleich abgewunken wegen zu wenig Fläche, der lokale Installateur hat sich zwar bereitwillig bei Hitze die Pfoten auf dem Dach verbrannt aber seit dem kein Kontakt mehr.

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  • Ja, das geht bei unserer S10 mini auch.

    Ich habe beschlossen, ein bisschen herumzuexperimentieren. Die Lade- und Entladeleistung habe ich von 1,5 auf 1 kW heruntergesetzt, außerdem mal eine Ladesperre ab 14 Uhr eingestellt. Rechnerisch sollten wir damit bei ca. 80% SOC im besten Fall rauskommen.


    Ja, ich weiß, ich bin ein gottverdammtes Spielkind. :D


    Hat jemand Erfahrungen mit dieser Wetterprognose-Funktion?

  • Wollten wir auch machen, allerdings mit 300l für 4 Personen. Warum nimmst du gleich 1000l? Mehr Überbrückung?

    Heizung läuft über den gleichen Kreislauf und das Haus hat in Summe ca. 450 m² ... :(

  • Also Heizungsunterstützung über den Speicher? Das mit "gleicher Kreislauf" wundert mich...ich hätte jetzt ne FBH vermutet, die eh über nen Mischer und zweiten Kreislauf geht?

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  • Same State as me... ;)


    Die Wetterprogrnose Funktion kann ich zumindest vergessen. Auffällig wird die natürlich erst, wenn sie falsch liegt UND die Solarausbeute schwächelt. Das wiederum hängt an einem Wetterbericht, der zumindest nicht der vom DWD sein kann.

    Bei mir habe ich das "feature" deactiviert und kümmere mich alleine darum.


    Da meine jetzige PV-Anlage in Ost/West-Ausrichtung ist, habe ich auch keine Probleme mit Abregelungen.

  • Also Heizungsunterstützung über den Speicher? Das mit "gleicher Kreislauf" wundert mich...ich hätte jetzt ne FBH vermutet, die eh über nen Mischer und zweiten Kreislauf geht?

    Ja. So ist es. Warmwasser und FBH werden vom gleichen Speicher beschickt.

  • Das ist natürlich cool. Da finde ich dann die 1000l aber schon fast wenig. Wir hatten das für das Haus das wir verkauft haben im Auge und da wären dann drei Speicher im Keller gestanden.

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  • Wollten wir auch machen, allerdings mit 300l für 4 Personen. Warum nimmst du gleich 1000l? Mehr Überbrückung?

    Ja.... 1000 l Wasser auf 90° reichen halt ne Weile.....


    Will damit nicht sagen, dass das unbedingt notwendig ist. Aber wir wohnen dann ja auch auf ca. 800m ü. NN und in einer bekannt Schnee reichen Gegend. Das ist jetzt nicht unbedingt für alle maßgebend... ;)

    ... aber wenn der Golfstrom dann demnächst versiegt, sind wieder wenigstens etwas vorbereitet... :D :D :D

  • Ok, die Temperatur war von uns damals wesentlich tiefer geplant. Hast du dann einen Mischer für die Warmwasserversorgung? Mit 90° kannst du das ja nicht in die Zirkulation schicken...

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  • Was wollt ihr mit 90 Grad warmen Wasser?

    Trinkwasser 60 Grad sollte reichen (70 wegen Legionellen) und Heizung bei Niedrigenergiehäuser mit Fußbodenheizung 40

    Grad - und dann elektrisch auf 90 Grad aufheizen? Tut das not? Kost ja auch Geld

    Wie poste ich falsch? - Ein Leitfaden für Forenbesucher und solche die es werden wollen

    Nachdem ich
    Google , die FAQ's und die Boardsuche erfolgreich ignoriert habe,
    erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativen Titel und undeutlichem Text, unter der sich jeder etwas Anderes vorstellt
    :D

  • ... Hast du dann einen Mischer für die Warmwasserversorgung? Mit 90° kannst du das ja nicht in die Zirkulation schicken...

    Ja, klar. Sonst gäbe es im Zweifel ja Verbrennungen ;)


    Was wollt ihr mit 90 Grad warmen Wasser?

    Trinkwasser 60 Grad sollte reichen (70 wegen Legionellen) und Heizung bei Niedrigenergiehäuser mit Fußbodenheizung 40

    Grad - und dann elektrisch auf 90 Grad aufheizen? Tut das not? Kost ja auch Geld

    Fungiert quasi als "Speichertechnik für Solarstrom".

    Wird ja (s.o.) nur mit Solarstrom beheizt, der anderweitig im Haus nicht benötigt wird.

    Das ist insbesondere bei sonstigem Einsatz einer Pelletheizuing ganz sinnvoll, weil die Pelletheizung so selten wie möglich anspringen sollte, da der Anheizvorgang einer Pelletheizung wiederum relativ viel Strom benötigt (so zwischen 2,5 und 3 kwh pro Anspringen).

    Durch den großen Vorratsbehälter für Heißwasser und den Heizstab sollte die Pelletheizung 6-8 Monate im Jahr dann entweder gar nicht mehr oder höchst selten anspringen. Und das Aufheizen des Wasser mittels Pelletheizung erfolgt dann auch nur wie üblich bis 60°.

  • Erstmal Glückwunsch, sehr gute Entscheidung!


    Die wettergestützte Ladeprognose funktioniert bei mir sehr gut, habe auch eine komplette Südausrichtung des Kollektor´s. Zusätzlich sperre ich den Ladevorgang mindestens bis 11 Uhr, um damit die 70% Abreglung zu minimieren. Je nach Strahlungsintensität und Strombedarf im Haus regle ich die Ladeleistung, gestern und heute alles was geht, also bis zu 3 kW, da morgens und vormittags WaMa, Toster, Kaffeemaschine etc gelaufen sind.


    Normalerweise habe ich die Ladeleistung auf 1 kW begrenzt, ggf. auch 1,5 kW, um die Akku zu schonen. Jetzt nach 2 Jahren Betrieb werden 100 - 99 % Kapazität angezeigt.


    Mit dem Thema SOC befasse ich mich nicht, es gibt allerdings meines Wissens nach im Photovoltaikforum einen User, der das per Rasperi selbst gelöst hat und das auch der Community zu Verfügeung stellt. Halt Spielkram. ^^


    Ich habe den 6,5 kWh Akku, jedoch lädt der wenn leer, nur 5,5 kWh nach. Vielleicht hat ja E3DC schon entsprechend geplant.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Mal eine Frage in die Runde der erfahrenen PV-Betreiber:


    Habt Ihr auch öfter mal Schwierigkeiten, dass sich euer WR einfach ausschaltet weil die Netzfrequenz außerhalb der akzeptablen Toleranz läuft?


    Ich hab das dieses Jahr heute zum dritten Mal mitbekommen, dass das bei uns passiert.

    Zuerst wusste ich gar nicht was, wie, warum und dachte der WR hätte den Geist aufgegeben.

    Ticket an E3DC aufgemacht und die haben mir dann das obige Problem erklärt, nachdem sie die Daten analysiert hatten.

    Wenn die Netzfrequenz instabil ist und aus dem tolerablen Bereich rausläuft, dann schaltet sich der WR automatisch ab.

    Die Software probiert es dann noch zweimal wieder ans Netz zu gehen (das hat diesmal zum Beispiel nach einigen Minuten geklappt) aber wenn das die max. Anzahl von Versuchen schiefgeht, schaltet die SW völlig ab und man muss dann selber die Anlage komplett rebooten. Am besten erst am nächsten Tag.

  • Das kam bei uns auch schon einige Male vor. Nicht bis zum erforderlichen Reboot, aber immer mal für 30 sekunden bis hin zu ein, zwei Minuten.


    Ich finde es ärgerlich, besonders wenn gerade richtig Leistung vom Dach kommt.

  • Danke für die Auskunft. Und Du lebst ja eher in einem Ballungsgebiet. Ich habe das zuerst mal auf unser desolates Netz im Außenbereich geschoben. Aber nach Deinen Aussagen ist das ja scheinbar nicht der Grund.


    Jetzt wäre noch interessant, ob das ein E3DC-spezifisches Problem ist oder ein allgemeines Problem der WR.

    Falls das Letztere der Fall ist, erwarten uns bald öfter "dunkle Zeiten" ;)


    Bei E3DC finde ich das wirklich Ärgerliche ja, dass die Anlage dann auch nicht auf Notstrom schaltet (falls die Option installiert ist) obwohl die Batterie ziemlich oder ganz voll war, sondern sich einfach komplett verabschiedet.