Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

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  • Die ersten Anlagen war ja noch die mit der richtig großen Förderung von 99 Cent Jet kwh. Ab 2025 rechnet man glaub mit dem Sinken der EEG-Umlage. Man darf gespannt sein. Dafür steigt dann sicher was anderes... :crazy:

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  • Kann man nicht einen Nissan Leaf als Speicher nutzen? Chademo würde das doch hergeben. Wäre dann zwar ein Drittwagen, doch mit einem großen Speicher. ;)

  • Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht, will ich auch im Moment nicht. Irgendwie schließt sich das auch aweng aus: einerseits sollte dann der Wagen geladen werden, andererseits bin ich genau zu diesen Zeiten eher unterwegs. Und selbst eine so große Speicherkapazität vorzuhalten ist 1. teuer, 2. Quatsch wenn ich davon ausgehe, dass die Möhre mindestens 15 kWh pro 100 km verbraucht.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • Was so in Deinem Gebiet ungefähr zu erwarten ist, kannst auch www.sonnenertrag.eu nachschauen. Dabei beachten, dass die Seite eine Weile offline war und evtl. nicht alle ihre Daten nachgetragen haben.

    Das mit dem E-Auto als Puffer ist auch IMHO Schmarren... weil untertags sind die Karren ja meist unterwegs. Oder der zieht sich dann nachts den Strom aus dem Kellerakku der tagsüber dann wieder gefüllt wird. ;)

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  • Das mit dem E-Auto als Puffer ist auch IMHO Schmarren... weil untertags sind die Karren ja meist unterwegs. Oder der zieht sich dann nachts den Strom aus dem Kellerakku der tagsüber dann wieder gefüllt wird. ;)


    Das habe ich auch nie verstanden. Was ist das für ein Puffer? Ich kann ihn laden aber nur durch fahren wieder entladen. Ein Puffer ist es etwas vollkommen anderes.
    Wenn ich wieder Rentner bin, kann ich mir aber meine PV-Anlage in Verbindung mit einem E-Auto gut vorstellen.

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • Ja ne. Das würde wohl so gesteuert, dass im Endeffekt der Anlage bekannt ist, wann die Karre gebraucht wird und entsprechend wird gesteuert, wann die Karre geladen oder dann auch entladen wird. Keine Ahnung ob die Karren das jetzt schon können.

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  • Das Auto weiss dann schon ob ich am Wochenende in die Berge fahren will oder nicht!

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • Das Auto weiss es nicht, es fragt SIRI :D



    :D:top:




    Die Entscheidung für das Hauskraftwerk von E3DC ist u.a. deshalb gefallen, weil es die Ladeaktivität aktiv steuert. An einem Tage wie heute mit abwechselnd Sonne und Sturm wird z.B. der Akku erst gg. Mittag angefangen zu laden, weil dann eine Kappung der Einspeisung durch den VNB zu erwarten ist. Somit würde die Ertragsspitze weggeregelt. Und das wär doof. Das funktioniert, weil der Gerät ständig online mit einer Wetterdatenbank verbunden ist.


    Und man kann das auch live auf deren HP in der Umgebung mitverfolgen an bestehenden Anlagen. :idee:

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    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • ... Das mit dem E-Auto als Puffer ist auch IMHO Schmarren... weil untertags sind die Karren ja meist unterwegs. Oder der zieht sich dann nachts den Strom aus dem Kellerakku der tagsüber dann wieder gefüllt wird. ;)


    Das Auto statt Kellerakku und somit als Notfallauto. Ein gebrauchter Leaf mit 24kWh Akku kostet gebraucht 12 TEUR und ein Neuwagen mit 40kWh Akku kostet 28 TEUR.
    Ein LiIon-Hausspeicher kostet ca. 1 TEUR pro kWh. Das bringt mich schon ins Grübeln. :confused:

  • Die Hausspeicherpreise sind auch unverschämt im Gegensatz zum Automotiv-Bereich. Hier machen sich eindeutig die Anbieter die Taschen voll, denn Hausspeicher sind um den Faktor 10 teurer als die kWh für ein e-Auto.



    Und die Hausspeicherpreise fallen HIER gibt es 12 kWh für 6.000 €. Da stelle ich mir bestimmt keinen gebrauchten Nissan Leaf vor die Tür, wenn ich die Kapazität bräuchte bzw wollte. Und das ist neueste Technologie .

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()

  • ... Und die Hausspeicherpreise fallen HIER gibt es 12 kWh für 6.000 €. Da stelle ich mir bestimmt keinen gebrauchten Nissan Leaf vor die Tür, wenn ich die Kapazität brächte bzw wollte. Und das ist neueste Technilogie.


    Und wie kriege ich den Akku vom i3 voll, wenn ich tagsüber nicht an der heimischen Photovoltaikanlage „nuckeln“ kann? Da komme ich mit einem 12kWh Speicherakku nicht weit. :rolleyes:
    Zwei i3 kaufen und abwechselnd fahren? :confused:

  • Und wie kriege ich den Akku vom i3 voll, wenn ich tagsüber nicht an der heimischen Photovoltaikanlage „nuckeln“ kann? Da komme ich mit einem 12kWh Speicherakku nicht weit. :rolleyes:
    Zwei i3 kaufen und abwechselnd fahren? :confused:


    Das versteh ich jetzt nicht. Du willst einen gebrauchten Nissan als Powerbank nutzen um den i3 vollzuladen? :crazy:


    Mein Verweiss auf das Speicherpack war nur beispielhaft. Generell hätte ich dasselbe Ladeproblem wie Du. Aber ich denke, ein reines e–Auto kommt für mich nicht in Frage, höchstens ein Hybrid. Und selbst das auch eher nicht.

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    Jörg Baberowski

  • Nachdem ich mich nun ausgiebig mit der Thematik befasst habe und ganz nebenbei meinen Kumpel da "mitreingezogen" habe, wird heute der Auftrag unterschrieben.



    Geordert wird ein Hauskraftwerk der Marke E3DC, Typ S 10 E incl. Speicher und 9,92 kWp PV-Aufdach. Mehr Leistung war baulicherseits nicht möglich.



    Gründe für das Hauskraftwerk:



    - Notstromfunktion, 3-phasig
    - Notstrom solar nachladbar
    - integrierte Gesamtlösung, optional KNX-fähig
    - Schnittstellen aller Art
    - DC-System




    Die Firma ist eine Ausgründung von Karman, also aus Osnabrück, das ist quasi um die Ecke. Es steckt in dem System jede Menge automotives Know How und wird auch ständig weiter entwickelt.



    Eine TESLA-Powerwall ist mir auch angeboten worden, aber die ist vergleichsweise "dumm", und war mit 8.000 € netto auch recht teuer.



    Da wir bei einem Betrieb 2 dieser Anlagen abnehmen, ist der Gesamtpreis so günstig, dass er auch nur bei Abnahme von 2 Anlagen gilt. Mein Kumpel hat da echt hart verhandelt und der Chef meinte dann auch, das Ende der Fahnenstange sei erreicht. Andere Anbieter haben gleich abgewunken als der Kurs genannt wurde. :cool:



    Lieferung und Installation soll in 8 Wochen sein, bin gespannt.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()


  • Lieferung und Installation soll in 8 Wochen sein, bin gespannt.


    Da bin ich wirklich gespannt :D



    Ich habe im September 18 unterschrieben für eine PV-Anlage mit Speichertechnik von E3DC mit geplantem Installationstermin Anfang März 19 (Eigentlich KW8).


    Gründe ebenso wie bei Dir.



    Im Januar hat mich dann die Nachricht des Vertragspartners erreicht, dass sich der Liefertermin auf Ende April verschiebt, da die Nachfrage nach dem E3DC Pro-Modul so groß ist, dass die gar nicht hinter her kommen.




    Wollte eigentlich auch auf die Tesla-PW gehen, aber das war mir dann nach genauerer Betrachtung zu blöd. Ziemlich "dumme" Technik, Lieferfähigkeit mehr als fraglich, keine Notstrommöglichkeiit. => Out.
    Tesla ist halt "Meister des Marketing". Wer mal dahinter guckt......

  • Tom / Detlev
    Wie hoch ist der Gesamtinvestitionsbetrag und die Amortisationsdauer?
    Setzt du Eigenkapital ein oder 100% fremdfinanziert?


    Wäre super da mal aktuelle Werte zu bekommen. Besten Dank so far.

  • Meine geplante Anlage ist sicher nicht der Ausbund an Wirtschaftlichkeit, da ich eher Wert auf möglichst hohe Autarkie gelegt habe. Daher ich die Anlage etwas überdimensioniert.



    Installiert werden ~20 kwp (9,96 diese Jahr und der Rest dann ein Jahre später um die EEG.Eigenverbrauchsabgabe :rolleyes: zu umgehen.) Jeweils 50/50 in Ost und West-Ausrichtung auf unserem Stall. Damit bleiben effektiv etwa 14,x kwp übrig. Sind monokristalline Module mit 320-325 Watt/Modul.


    Zusammen mit der Erstinstallation wird das E3DC-Pro Modul mit insgesamt 19,5 kwh Kapazität installiert.



    Das Ganze hat ziemlich genau 40K incl. Mwst als Invest und das werde ich als "Einzelunternehmen" anmelden um die Vst aus dem Invest zurückzubekommen.
    Nach 4 vollen Kelanderjahren Betrieb wird gewechselt auf Kleinunternehmerregelung, damit die Ust auf den Eigenverbrauch entfällt.
    Das ist der "Current Plan".



    Momentan sind unsere Stromkosten ca. 2800 € p.a. Nach Vollinstallation sollten die auf 400-500 € sinken.




    Geplanter Autarkie-Grad > 80%. (Daher der sehr große Speicher)



    Zusätzlich fallen halt noch die Einspeisungserlöse an, die mich aber weniger interessieren.



    In Summe, sollte sich das Ganze inn 10-12 Jahren amortisieren (worst case).



    Aber das ist ja auch keine Spekulationsanlage, sondern ein sicherer Invest.



  • Die Lieferfrist begründet die Firma mit Auslastung ihrer Kapazitäten, von Nichtverfügbarkeit war keine Rede, aber wir haben auch nicht die "Pro"-Version geordert.




    Bzgl. der TESLA-PW hat er eine im Zulauf, aber offenbar will die Keiner hier vor Ort. Mit Recht. ;)



    Tom / Detlev
    Wie hoch ist der Gesamtinvestitionsbetrag und die Amortisationsdauer?
    Setzt du Eigenkapital ein oder 100% fremdfinanziert?


    Wäre super da mal aktuelle Werte zu bekommen. Besten Dank so far.



    Dazu werde ich mich öffentlich nicht äußern. Aber es gibt eine gute Studie der VBZNRW in Kooperation der HTW Berlin. Die haben nach finanzmathematischen Formeln mal hin und her gerechnet und daran haben wir uns orientiert. Als Grundlage dienten die Photovoltaikforum veröffentlichten Kurse.




    Tipp: alte Kaufmannsweisheit - der Gewinn liegt im EK ;)





    Ist bei mir ähnlich, nur entsprechend kleiner. Speicher haben wir den kleinsten gewählt aus Kostengründen und aus der Tatsache, das jeder Speicher im Sommer nicht leer und im Winter nicht voll wird. Im Grunde genügt es, über die Nacht zu kommen. 19,5 kWh Akku scheinen mir da äußerst großzügig gedacht, selbst bei hohem Verbrauch.



    Bzgl. Deiner geplanten Splittung der Errichtung: macht keinen Sinn, da bereits bei 10 kWp die EEG Umlage auf den Eigenverbrauch fällig wird. Noch. Da es eine EU Richtlinie gibt, wonach das zu entfallen hat. 2 Jahre Zeit zur Umsetzung, die sind 2021 um, dann entfällt dieser deutsche Quatsch. :kpatsch: Dein Installateur sollte mal seine Hausaufgaben machen.



    Frage an die Schon-Betreiber: Post ans Finanzamt, U-St ID beantragen oder wie gehe ich weiter vor? Habt Ihr ein Gewerbe extra dafür angemeldet?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Frage an die Schon-Betreiber: Post ans Finanzamt, U-St ID beantragen oder wie gehe ich weiter vor? Habt Ihr ein Gewerbe extra dafür angemeldet?

    Brauchst kein Gewerbe dafür anmelden. Paar FA haben das ganz früher mal verlangt, aber mittlerweile hat sich ohne Anmeldung durchgesetzt. Oder kurz anmelden, ne Metrokarte holen und wieder abmelden. :D

    Das Konstrukt oben mit Kleinunternehmerregelung wg. der Vorsteuer, Versteuerung des Nutzungsvorteils etc. würde ich ganz dringend VORHER genauestens mit allen Zahlen mit meinem Steuerberater durchsprechen. Mit den anvisierten 80% Eigenverbrauch, voller Absetzung aller Kosten, Splittung auf 2 Chargen und AFAIK weiterem Gewerbe das teils von daheim aus betrieben wird (?) wird das eine lustige Steuererklärung und man dürfte wohl auf der Kandidatenliste bei der Steuerprüfung ganz oben stehen.

    Die USt. ist ja ein durchlaufender Posten. Der Grundversorger zahlt dann halt auch nur netto aus und wenn was verreckt oder gewartet werden muss, dann zahlt man den Brutttopreis ohne Abzugsmöglichkeit. Man kann zwar wieder wechseln, hängt dann aber wieder 5 Jahre fest. Zudem gilt die Kleinunternehmerregelung zum 6. Jahr nach Anschaffung. Anschaffungsjahr plus 5 volle Kalenderjahre und dann zum 1.1. des neuen Jahres.

    Als Volleinspeiser hab ich auch schon überlegt aus der Optierung auszusteigen, aber da macht es absolut keinen Sinn wegen der durchlaufenden Gelder und die USt-Erklärung ist in normalen Jahren in 5 Minuten gemacht, mit Ausgaben in 10.

    Mit der Eigenverbrauchsgeschichte hat man aus ideologischen Gründen ein abartiges Konstrukt geschaffen das kaum einer wirklich durchsteigt. Bin mal gespannt wie die Lage ist, wenn mein Vertrag 2028 ausläuft. :rolleyes:

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!